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am 14. August 2015
Auf dieses Buch habe ich lange gewartet. Endlich gelingt es einem Wissenschaftler, die Entstehung und vor allem Veränderung von Sprache und Sprachen nachvollziehbar und verständlich darzulegen. Besonders das Kapitel über die Entwicklung der Sprache aus wenigen gegenständlichen Begriffen - Deutscher nennt Sprache ein "Riff aus toten Metaphern" - hat mich begeistert. Deutscher geht auch auf die weitverbreitete Ängsten bezüglich Sprachwandel und Sprachverfall ein und plädiert überzeugend für mehr Gelassenheit und Freude an menschlich-sprachlicher Kreativität und Anpassungsleistung.
Ich empfehle das Buch allen Menschen, die an Sprache und Kommunikation interessiert sind, sich auf ein wissenschaftliches Werk einlassen und zu neuen Sichtweisen bereit sind.
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am 23. März 2014
Wer sich schon immer mal Gedanken über Sprache und ihre Entstehung gemacht hat und wissen wollte, wie andere Sprachen funktionieren, wie Lautwandlungen erfolgen und warum jeder zu jeder Zeit meinte, diese Epoche sei nun gerade die Epoche des größten Sprachverfalls, der sollte sich dieses Buch kaufen. Spricht alles Synapsen an, zwingt zum Mitdenken und ist gut geschrieben. In den ersten Kapiteln habe ich viel an die Grundkurse meines Germanistikstudiums gedacht. Tiefgreifend und gut.
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am 29. Juni 2013
Der Autor vermittelt sehr plausibel, wie die vorherrschenden Strukturen unserer Sprache sich herausgebildet haben können, und wieso Sprachen dem ständigen Wandel unterliegen. Ich kann die Lektüre jedem Sprachinteressierten nur empfehlen. Krzweilig und informativ!
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am 18. November 2013
Das Buch wurde komplett für die deutsche Sprache lokalisiert und eine große Anzahl an Beispielen und Erklärungen sind somit für den deutschen Leser / für die deutsche Sprache übertragen. Wen das Thema interessiert (und warum sonst würde man sich das Buch kaufen?), für den ist es ist ein tolles Buch, das ein überaus komplexes Thema auch für den "gebildeten Laien" verständlich beschreibt.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 6. Januar 2013
Dieses Buch ist ein Genuss für jeden, der an Sprache interessiert ist. Der Autor erklärt plausibel, wie komplexe Sprachstrukturen aus einer primitiven Ursprache entstehen können. Besonderes Lob gebührt dem deutschen Bearbeiter, der dem Leser das Gefühl gibt, das Buch sei für den deutschen Muttersprachler geschrieben worden.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 30. März 2009
So soll ein populärwissenschaftliches Buch sein:

- aktuelles wissenschaftliches Niveau
- eine Herausforderung für den Leser = anspruchsvoll
- spannend = es regt an, immer weiter zu lesen, bis man es ganz kapiert hat
- in einer verständlichen (nicht einfachen (!) Sprache), weil der Autor sich auskennt UND sich auf sein Publikum einstellt
- unterhaltsam durch die ausgewählten Beispiele

Kurz: eins der besten Sachbücher, die ich je gelesen habe.
Einzige Voraussetzung beim Leser: man muss sich für das Thema "Entwicklung von Sprache" ernsthaft interessieren.
32 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. April 2011
Die Sprache - die historischen Wurzeln der Sprache, die Gemeinsamkeiten verschiedener Sprachen, ihre Unterschiede, die Entfaltung der Sprache zu höchster Komplexität, ihre Gegenwart, ihr Niedergang, ihre Zukunft. Oder ist ihr Niedergang eine Schimäre? Woran würde man das erkennen? Wer vertritt welche Auffassungen dazu und warum? All dies kurzweilig und humorvoll geschrieben mit dem Anspruch, auch dem Laien sprachwissenschaftlich komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen. Der Text - ein didaktisches Wunder, wie man es vornehmlich aus angelsächsischen Ländern kennt - verfasst von einem Linguistiker der Universität Leiden.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. Februar 2014
das Buch ist zwar interessant und regt zum Weiterlesen an.
Die Thesen zur Sprachgeschichte werden für meine Begriffe aber zu sehr ausgewalzt.
Man könnte den Text auf ca. 50 Seiten zusammenfassen.
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am 12. Februar 2017
Guy Deutscher hat sich die Frage vorgenommen, wie Sprache so komplex werden konnte. Allein die ganzen Endungen im Lateinischen: Wer hat sich die ausgedacht? Zur Beantwortung dieser Frage knüpft sich Deutscher erst einmal die Sprachkritiker vor: Wie er eindrucksvoll (und launig) nachweist, hat sich Sprache laut Sprachkritik eigentlich seit Urzeiten immer verschlechtert und vereinfacht. Das kann aber natürlich nicht der Fall sein, sonst müssten wir wohl grunzen. Tatsächlich ist die Sprache wohl einem Kreislauf unterworfen: Erosion verkürzt und vereinfacht, dann werden aber neue Wörter entlehnt, die dann ihrerseits wieder erodieren... Dieses Prinzip erklärt Deutscher mit sehr vielen Beispielen garniert auf auch für einen Laien verstädnliche Weise - und nebenbei lernt man noch allerlei anderes Interessantes (z.B., das "Schlecht" dereinst "gradlinig" bedeutete). An dieser Stelle muss ich auch ein Riesenlob an den Übersetzer Martin Pfeiffer loswerden: Er hat fast alle Beispiele, die im original aus dem Englischen stammen ins Deutsche übertragen - mit anderen Worten, er hat ganz eigenstänig viele tolle und ein,euchtende Beispiele gefunden. DAS ist Übersetzungsarbeit! Wirklich großartig und locker einen fünften Stern wert.
Natürlich muss man insgesamt sagen, dass sich das Buch an interessiere Laien richtet: WSer nicht grundsätzlich an der Thematik interessiert ist, wird sicherlich gegen Ende an seine Grenzen stoßen (auch wenn sich Deutscher müht, dass alles verständlich bleibt). Und wer kein Laie ist, mag sich daran stören, dass in erster Linie das _Prinzip_ im Vordergrund steht und viele Details nicht erläutert werden (wie der Autor selbst sagt). Ich fühle mich dieser Zielgruppe zugehörig und bin sehr, sehr beeindruckt!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 27. Januar 2014
Anfangs ein spannendes Thema, aber dann wiederholt sich irgendwie alles, und dann wird es insgesamt beinahe trivial. Wer viel Zeit hat, sollte es durchaus lesen!
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