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Dschungelkind von [Kuegler, Sabine]
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Dschungelkind Kindle Edition

4.2 von 5 Sternen 206 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 9,99

Länge: 400 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert
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Produktbeschreibungen

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Dschungelkind erzählt von einer außergewöhnlichen Kindheit im Dschungel Papua-Neuguineas. Lesen Sie Sabine Kueglers Kurzbericht über ihr Leben abseits der Zivilisation (PDF-Download)!

Eine Bemerkung in eigener Sache vorab. Selten erlebte man, dass zwei TV-Auftritte einer bislang unbekannten jungen Frau im Bekanntenkreis auf derartiges Echo stießen. Wer Sabine Kuegler gesehen hatte, war fasziniert von den Erlebnissen und dem natürlichen Charme dieses „Dschungelkinds“. Überdies dürfte die Botschaft, die sie aus dem fernen Papua-Neuguinea ins verhartzte kalte Deutschland trug, für Zivilisationsmüde die reinste Labsal gewesen sein. Sabines Leben inmitten des Stammes der Fayu wird zweifelsohne auch im Leser noch lange nachhallen.

Es sollte eine Reise in die Steinzeit werden. Sabine war acht, als ihre Eltern, ein Sprachforscher- und Missionarsehepaar, 1980 ins Innere der indonesischen Insel West-Papua aufbrachen. Ziel der elterlichen Studien war das „Verlorene Tal“, eine Terra incognita mitten im Regenwald, wo auf nahezu steinzeitlichem Niveau der Stamm der Fayu lebte. Es war beileibe keine angstfreie erste Begegnung, galten die Fayu doch als Kannibalen und angriffslustiges Völkchen. Sabines Augen jedoch sahen nur ihre neue Heimat. Und diese gefiel ihr.

Ihre herzerfrischende und unprätentiose Art, die auch den Ton des Buches beherrscht, erleichterte den Anschluss an die scheuen Fayu-Kinder. An der Seite von Tuare, Ohri und den anderen, erlebten Sabine und ihre beiden Geschwister eine Sozialisation der besonderen Art. Bei aller Paradieshaftigkeit spart ihr Bericht aber auch die Widrigkeiten des Dschungellebens nicht aus. Nahrungsmittel erhielten sie nur in großen Abständen und per Flugzeug. Riesige Ratten und Spinnen, sowie regelmäßige Schlangenbesuche, machten das Schlafen im selbstgebauten Holzhaus zum gelegentlichen Horrortrip. Auch dürften die martialischen und archaischen Kriegs-, Vermählungs- und Sterberituale der Fayu westliche Gemüter einigermaßen befremden. Nicht so Sabine. Sie wuchs zur echten Fayu-Frau heran.

Mit siebzehn endete der Traum abrupt. Die Schweizer Internatszeit begann. Spätestens auf dem eiskalten Hamburger Bahnsteig, ganz ohne Messer, Pfeil oder Bogen, erwarteten das Fayu-Mädchen Probleme, wie sie nur die „westliche Zivilisation“ bereithält. Immer wieder sollten die hellen Bilder aus dem „Verlorenen Tal“ in ihr aufsteigen. Sabine Kuegler war fortan eine traurige Wanderin zwischen zwei Kulturen. Nur zu verständlich, nach diesem anrührenden und aufrichtigen Bericht. --Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.

Dschungelkind von Sabine Kuegler im eBook!

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 16319 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Droemer eBook; Auflage: 1 (20. April 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0050GL1Q6
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 206 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #39.245 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Sabine Kueglers "Dschungelkind" ist von der Kritik häufig schlecht behandelt worden. Man wirft Fr. Kuegler vor, das Leben im Regenwald von Neu-Guinea romantisiert zu haben und politische und soziale Problematiken nicht genügend bewertet zu haben. Außerdem äußere sie sich nicht zu der umstrittenen Wycliff-Biebelgesellschaft, für die ihr Vater aebeitete. Dieser Kritik kann ich mich nicht anschließen. Die Ereignisse sind mit Kinderaugen erlebt worden und deswegen auch in diesem Stil berichtet worden. Kein 6jähriges Kind schert sich um politische Ereignisse, vor allem dann nicht, wenn man so weit ab von jeglichen Regierungszentren aufwächst. Dass sich Fr. Kuegler nicht zu ihrer späteren Mitarbeit in verschiedenen Hilfsorganisationen äußert, liegt daran, dass sie ihre noch dort lebenden Eltern nicht gefährden wollte. Wer einen Lebensbericht von im Dschungel aufwachsenden Kindern mit allen Freuden und Gefahren in den schönsten Farben lesen möchte, ist bei Sabine Kuegler richtig. Wer über die meschenfeindliche Neu-Guinea-Politik informiert werden möchte, der kaufe sich ein Sachbuch.
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Format: Taschenbuch
Ich möchte in meiner Rezension nicht noch einmal (wahrscheinlich fast zum fünfzigsten Male) auf den Inhalt dieses Buches eingehen. Es gibt Gott-sei-Dank sehr viele positive Meinungen, aber auch erschreckend viel negative Wertung, die teilweise nicht nachvollziehbar ist. Es geht hier nicht um einen Top-Autor und nicht um eine professionelle Berichterstattung vom Leben bei und mit diesem Volk. Auch warum die Eltern so ein Leben ihren Kindern antaten, und ob das erzieherisch richtig war, ist nicht das Thema. Es geht einzig und allein um die p r i v a t e n Erlebnisse der Sabine Kuegler, und ihre Sichtweise und ist vielleicht auch deswegen so interessant, weil man nicht von irgendwelchen Mehr-oder-weniger-Experten mit Fachwissen, bzw. Fachsprache zugeschüttet wird. Wer das nicht erkennt, sollte so ein Buch einfach nicht kaufen und lesen, anstatt es schlecht zu machen.
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Format: Taschenbuch
ist es, in die Frau Kuegler den Leser mit diesem Buch entführt. Ihre Lebensgeschichte zu lesen, ist eine wahre Freude. Sie beschreibt ihre Erlebnisse mit so viel Liebe zum Detail, dass man an ihrem Leben regelrecht teilnimmt. Sie baut auch einige humorvolle Passagen in ihre Geschichte ein. Das lockert ihre Schilderungen sehr auf und motiviert den Leser weiter zu lesen.

Man wird aber auch nachdenklich bezüglich der Konsumgesellschaft, in der wír hier in der westlichen Welt leben und die uns gleichzeitig in ein so enges Verhaltensmuster zwängt. Die Autorin sehnt sich auch nach den Jahren, in denen sie jetzt wieder in Deutschland lebt, nach ihrer "heilen Welt", in der sie gross geworden ist. Dort kannte man die Zwänge, wie sie uns unsere Gesellschaft auferlegt, nicht. Dort ging es einfach ums nackte Überleben; andererseits wusste man genau, woran man ist. Es war ein hartes Leben, aber Frau Kuegler hatte gleichzeitig so viel Schönes im Dschungel; diese Erlebnisse möchte sie auf keinen Fall missen.

Fazit: Ein Buch, dass man nicht mehr aus der Hand legt, weil diese uns fremde Welt so in den Bann zieht, dass man nicht mehr aufhören will, diese kennenzulernen.
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Format: Taschenbuch
Als ich das Buch einmal angefangen hatte, konnte ich es nicht wieder weg legen! Für mich ist es ein hervorragendes Abenteuer, welches mir oft die Augen geöffnet hat und mir gezeigt hat, was in der heutigen Zivilisation alles als selbstverständlich angesehen wird: Keine Zeit, Geld ist das Wichtigste und Menschen "verkümmern" immer mehr zu Eigenbrödlern.

Man sollte das Buch nicht als eine wissenschaftliche Beschreibung des Lebens in West Papua ansehen, dass ist klar, vielmehr soll es das Lebensgefühl und die Einstellungen/Rituale/Erlebnisse eines jungen Mädchens beschreiben, welches das Leben in der westlichen Welt nicht kennt und im Urwald aufwuchs.

Ich finde das Buch schafft beim Lesen eine wunderbare Atmosphäre und es regt zum Nachdenken und Forschen (Situation West Papua) an.

Leider fehlen mir doch hie und da emotionslosere Beschreibungen, oder ein paar Fakten, die sicherlich einen guten Gegenpol zu der sonst voll gelungenen Geschichte wären.

[Der Nachvolger dieses Buches 'Ruf des Dschungels' hat dies schon besser geschafft, leider musste meiner Meinung nach aber die Leseatmosphäre darunter leiden]

Alles in allem ein sehr gutes Buch, welches auch nach langer Zeit noch zum Schmunzeln und Nachdenken anregt.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Fr. Kuegler wuchs als Tochter eines deutschen Missionars im Dschungel Neu-Guineas auf, kehrte erst mit 17 Jahren nach Deutschland zurück und beklagt bis heute Anpassungsschwierigkeiten.
Interessantes Thema. Das Leben bei einem Stamm Dschungelbewohner, die noch auf Steinzeitniveau leben, ist wirklich interessant, auch die Konflikte, die auftreten, wenn weiße Eltern ihre Kinder im Dschungel großwerden lassen. Letztlich ist dies aber der einzige Aspekt, der wirklich farbig wird, abgesehen von den Landschaftsbeschreibungen. Kueglers Beziehungen zu den Einheimischen erschließen sich dem Leser nicht. Gefühle? Waren sicher vorhanden, werden aber im Text nicht transportiert. Da rettet ihr Vater ein verwahrlostes, weil verkrüppeltes Kind vor dem Tod und es wächst als Pflegebruder auf. Aber ein rechtes Gefühl will sich da nicht einstellen. Genauso wird im Halbsatz erwähnt, daß Kuegler wohl die höhere Schule bereits in einem Internat auf Neu-Guinea absolviert. Was das für sie bedeutet kommt nicht wirklich rüber. In einem weiteren Halbsatz beschreibt sie die Entfremdung von ihren Eltern. Warum? Schließlich die Rückkehr nach Europa, wo man das Gefühl hat, daß viele der Erlebnisse noch zu schmerzhaft sind, um sie literarisch sauber zu verarbeiten. Letztlich zeigt Fr Kuegler in vielen Szenen, daß sie schreiben kann - tut es nur leider viel zu oft nicht. Hier wäre ein anständiger Lektor erforderlich gewesen, sowas leisten sich die Verlage heutzutage leider nicht mehr.
Fazit: man hätte ein sehr packendes Buch draus machen können. Dazu wären entweder ein guter Lektor oder ein paar Jahre Abstand nötig gewesen.
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