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Dschungelkind von [Kuegler, Sabine]
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Dschungelkind Kindle Edition

4.2 von 5 Sternen 211 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

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Dschungelkind erzählt von einer außergewöhnlichen Kindheit im Dschungel Papua-Neuguineas. Lesen Sie Sabine Kueglers Kurzbericht über ihr Leben abseits der Zivilisation (PDF-Download)!

Eine Bemerkung in eigener Sache vorab. Selten erlebte man, dass zwei TV-Auftritte einer bislang unbekannten jungen Frau im Bekanntenkreis auf derartiges Echo stießen. Wer Sabine Kuegler gesehen hatte, war fasziniert von den Erlebnissen und dem natürlichen Charme dieses „Dschungelkinds“. Überdies dürfte die Botschaft, die sie aus dem fernen Papua-Neuguinea ins verhartzte kalte Deutschland trug, für Zivilisationsmüde die reinste Labsal gewesen sein. Sabines Leben inmitten des Stammes der Fayu wird zweifelsohne auch im Leser noch lange nachhallen.

Es sollte eine Reise in die Steinzeit werden. Sabine war acht, als ihre Eltern, ein Sprachforscher- und Missionarsehepaar, 1980 ins Innere der indonesischen Insel West-Papua aufbrachen. Ziel der elterlichen Studien war das „Verlorene Tal“, eine Terra incognita mitten im Regenwald, wo auf nahezu steinzeitlichem Niveau der Stamm der Fayu lebte. Es war beileibe keine angstfreie erste Begegnung, galten die Fayu doch als Kannibalen und angriffslustiges Völkchen. Sabines Augen jedoch sahen nur ihre neue Heimat. Und diese gefiel ihr.

Ihre herzerfrischende und unprätentiose Art, die auch den Ton des Buches beherrscht, erleichterte den Anschluss an die scheuen Fayu-Kinder. An der Seite von Tuare, Ohri und den anderen, erlebten Sabine und ihre beiden Geschwister eine Sozialisation der besonderen Art. Bei aller Paradieshaftigkeit spart ihr Bericht aber auch die Widrigkeiten des Dschungellebens nicht aus. Nahrungsmittel erhielten sie nur in großen Abständen und per Flugzeug. Riesige Ratten und Spinnen, sowie regelmäßige Schlangenbesuche, machten das Schlafen im selbstgebauten Holzhaus zum gelegentlichen Horrortrip. Auch dürften die martialischen und archaischen Kriegs-, Vermählungs- und Sterberituale der Fayu westliche Gemüter einigermaßen befremden. Nicht so Sabine. Sie wuchs zur echten Fayu-Frau heran.

Mit siebzehn endete der Traum abrupt. Die Schweizer Internatszeit begann. Spätestens auf dem eiskalten Hamburger Bahnsteig, ganz ohne Messer, Pfeil oder Bogen, erwarteten das Fayu-Mädchen Probleme, wie sie nur die „westliche Zivilisation“ bereithält. Immer wieder sollten die hellen Bilder aus dem „Verlorenen Tal“ in ihr aufsteigen. Sabine Kuegler war fortan eine traurige Wanderin zwischen zwei Kulturen. Nur zu verständlich, nach diesem anrührenden und aufrichtigen Bericht. --Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.

Dschungelkind von Sabine Kuegler im eBook!

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 18983 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Droemer eBook; Auflage: 1 (20. April 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0050GL1Q6
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Screenreader: Unterstützt
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 211 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #74.223 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich fand das Buch sehr spannend und hatte es in 2-3 Tagen durch. Es ist schön geschrieben und macht direkt Lust auf die nächsten zwei Bücher.
Gerade die Tatsache, dass es sich um eine Biographie dreht macht es so interessant.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich hab es empfohlen bekommen und würde dieses auch weiter empfehlen.
Interessante Autobiographie und es ist gut, sowie Interessant geschrieben
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Mein absolutes Lieblingsbuch. Bestimmt schon 3mal gelesen. Außergewöhnliche Geschichte, die zum Nachdenken anregt und sehr interessant ist. Kann ich nur empfehlen!!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich bin sehr zufrieden mit Sendung, entspricht der Beschreibung, zeitlich angekommen, was kann man noch dazu sagen? Danke dem Lieferanten
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Von Ein Kunde am 11. September 2005
Format: Audio CD
"Dschungelkind" hat mich mehr bewegt als die meisten Bücher, weil es ehrlich scheint. Als ich vor Jahren Marlo Morgans "Traumfänger" las, hörte ich nach der Hälfte mit Lesen auf, um im Internet zu recherchieren, weil es zu schön war um wahr zu sein. Der Verdacht, dass es sich bei "Traumfänger" um Lügen handelte, wurde bestätigt. Beim Lesen von "Dschungelkind" hatte ich nie den Eindruck, die Erlebnisse seien erfunden. Die Autorin erzählt in einem einfachen Stil ihre Kindheit bei einem Stamm in Irian Jaya. Aus dem ganzen Buch spricht die Trauer um das verlorene Kindheits-Paradies, man spürt Hochachtung aber nicht Idealisierung der Menschen dieses Stammes, auch Respekt vor der eindrücklichen Leistung ihrer Eltern. Es gibt bei aller Einfachheit tieferen Einblick in das Denken ursprünglicher Stämme als viele ethnologische Fachbücher. Das Erzählte wirft zwar Fragen auf, aber nur blinder Hass auf alles was mit christlicher Mission zusammenhängt, kann alles in Bausch und Bogen verdammen. (Die erste Rezension auf dieser Seite sagt wohl mehr über deren Autorin aus als über Sabine Kuegler). Dass Sabine Kuegler später trotz der anfänglichen Schwierigkeiten im Westen eine Firma gründete kann man ihr wohl nicht ernsthaft zum Vorwurf machen. Ich wünsche ihr auch für ihr Buch Erfolg und aufmerksame Leser.
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Von Hexenkessel TOP 500 REZENSENT am 15. Dezember 2016
Format: Taschenbuch
Die Geschichte beginnt damit, dass sie im Alter von 5 Jahren mit ihrer Familie in eine Stadt nach West-Papua kommt, wo sich ihre Eltern für ein Projekt im Dschungel rüsten. Vorher hatten sie in Nepal gelebt, wo Sabine auch geboren wurde. Dort hatten sie die Sprache eines kleinen Volkes studiert.
In West-Papua nun hatten die Kuegler’s eine große Aufgabe vor sich: Eine Expedition zu leiten, die den bislang unbekannten Fayu-Stamm ausfindig machen sollte.
Und genau dieser Stamm, dem Begriffe wie „Liebe“ und „verzeihen“ unbekannt sind wird in den folgenden Jahren ihre Familie.
Sabine und ihre Geschwister lernten jagen und fischen, lernten im Urwald zu überleben und fanden Freunde unter den Kindern des Stammes. Sie erlebten Abenteuer wie man sie sonst nur aus Büchern kennt: flüchteten vor Wildschweinen, Krokodilen und Schlangen, aßen Fledermausflügel, und hatten mit den Jahreszeiten des Dschungels zu kämpfen.
Die Zivilisation war ihnen gänzlich unbekannt, bis sie nach 5 Jahren im Dschungel „Urlaub“ in ihrer Heimat machten. Ihre Eltern gewöhnten sie zwar ganz langsam ein, aber trotzdem war es für die Kinder eine gänzlich andere Welt, und als sie nach ungefähr einem Jahr zurückkehren fühlt sich Sabine „Zuhause angekommen“.
Ende 1989 jedoch entschloss sie sich dann doch auf Grund eines Todesfalles, der sie sehr mitnahm den Dschungel zu verlassen und auf ein Internat in die Schweiz zu gehen. Dort erlebte sie einen Kulturschock. Nach langer Zeit gewöhnte sie sich dennoch an das zivilisierte Leben, studierte, heiratete, bekam 4 Kinder und lebt heute in Deutschland.

Doch sie wird für immer in zwei Welten gehören und in zwei Kulturen. Sie ist eine deutsche Staatsbürgerin und dennoch ein Dschungelkind.

Ich hoffe meine Rezension war für Sie hilfreich und hilft Ihnen die richtige Kaufentscheidung zu treffen.
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Format: Taschenbuch
Dieses Buch schenkte mir meine Mutter, weil sie fand, dass ich es unbedingt lesen sollte.

Ein Mädchen erzählt darin von ihrer Kindheit im Dschungel von Papua-Neuguinea. Völlig unvoreingenommen und unbeschwert genießt Sabine ihre Freiheit zwischen den Stammeskindern. Ich konnte spüren, wie wohl sich das Mädchen fühlte, obwohl es völlig ohne den hierzulande lebensnotwendigen Grundluxus wie "jedes Kind braucht dringend ein eigenes Zimmer" und ohne ein Handy aufwuchs.

Die für mich interessanten Hintergrund-Fragen wie z.B. wo das viele Geld für die Einkäufe herkommt und vor allem für das Leben in einem Schweizer Luxusinternat, lässt sie allerdings völlig unberührt. Mich erstaunt, dass Sabine sogar studieren konnte.

Nun werde ich mir die Fortsetzung kaufen, damit ich erfahre, ob die junge Frau in den Dschungel zurück kehrt, was sie dort macht, wovon sie lebt und ob sie ihre Kinder mitnimmt.

Für einen Autor ist es ideal, wenn der Leser mehr erfahren möchte, denn dann hat ihn wie mich die Geschichte gepackt.
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Format: Taschenbuch
Sabine Kueglers "Dschungelkind" ist von der Kritik häufig schlecht behandelt worden. Man wirft Fr. Kuegler vor, das Leben im Regenwald von Neu-Guinea romantisiert zu haben und politische und soziale Problematiken nicht genügend bewertet zu haben. Außerdem äußere sie sich nicht zu der umstrittenen Wycliff-Biebelgesellschaft, für die ihr Vater aebeitete. Dieser Kritik kann ich mich nicht anschließen. Die Ereignisse sind mit Kinderaugen erlebt worden und deswegen auch in diesem Stil berichtet worden. Kein 6jähriges Kind schert sich um politische Ereignisse, vor allem dann nicht, wenn man so weit ab von jeglichen Regierungszentren aufwächst. Dass sich Fr. Kuegler nicht zu ihrer späteren Mitarbeit in verschiedenen Hilfsorganisationen äußert, liegt daran, dass sie ihre noch dort lebenden Eltern nicht gefährden wollte. Wer einen Lebensbericht von im Dschungel aufwachsenden Kindern mit allen Freuden und Gefahren in den schönsten Farben lesen möchte, ist bei Sabine Kuegler richtig. Wer über die meschenfeindliche Neu-Guinea-Politik informiert werden möchte, der kaufe sich ein Sachbuch.
1 Kommentar 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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