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Kundenrezensionen

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am 3. August 2017
Armin Müller Stahl erzählt ein großes Stück Zeitgeschichte. Dem Autor gelingt es die permanente Lust zum Weiterlesen aufrecht zu erhalten. Kein Satz zu viel. Ein wunderbares Werk um sich näher mit der Geschichte Deutschlands, von einer Diktatur zur nächsten, auseinanderzusetzen und somit auch ein Stück Identität in sich selbst zu finden. Die Perspektive eines Künstlers gibt dabei auch noch einmal einen anderen Blickwinkel auf die Geschehnisse in der ehemaligen DDR. Ich als Baujahr 90 muss sagen, dass ich sehr viel von diesem Buch lernen konnte - über Deutschland und mich selbst.
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am 23. Mai 2014
Armin Mueller - Stahl ist ein sehr beliebter Schuspieler. Deshalb war ich auf seine Biografie
sehr neugierig und sie hat mir gut gefallen. Über seine Veranlagung zum Musiker weiß
ich leider nicht viel
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am 27. April 2014
Dieser sympathische, integere und hervorragende Schauspieler hat einen Lebensrückblick verfasst, der beredt subjektive Eindrücke des vergangenen letzten halben Jahrhunderts wiedergibt.

In seinen Erinnerungen beschwört Armin Mueller-Stahl die Jahre seiner Kindheit, der Berufsfindung und seines langen Lebensweges bis heute herauf. 1930 geboren erlebte er bewusst noch den Ausgang des Zweiten Weltkriegs mit. Kurz vor der Kapitulation am 8.Mai 1945 starb der Vater in einem Lazarett. Von seinem Tod erfuhr die Familie erst 1973.

Armin MS entstammte einer glücklichen Familie mit fünf Kindern. Aufgewachsen ist er zuerst in Tilsit, später dann in Plenzdorf. Seine Erfahrungen mit der Familie, mit der Schule und seinen diversen Aufenthalten bei Verwandten und Freunden haben ihn Lebensfreude gelehrt. Kein Unglück konnte ihm wirklich etwas anhaben. Krieg, Zerstörung und Flucht bargen für ihn mehr Abenteuer als Gefahren. Unverbrüchlich hat er die Klippen des Lebens mit der freundlichen und liebevollen Mutter im Rücken zu meistern verstanden. Ein glückliches Gemüt gab ihm das Vertrauen, sich zunächst dem Geigenspiel und später dann der Schauspielkunst hinzugeben.

Es ist, als vertraue einem der Schauspieler sein Leben an, wenn er über die einzelnen Stationen der Vergangenheit mit den glücklichen Wendungen berichtet. Der Leser kann über die nähere Geschichte der frühen Nachkriegsjahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs einiges erfahren.
Man hört über seinen Aufenthalt in Westberlin 1948, wie er die Kunst, das Theater und die ganze Vielfalt der kulturellen Erneuerung mit wachem Geist und neugierigem Interesse wahrnimmt.
Zahlreiche Berichte gelten den Filmen und Regisseuren, mit denen Mueller-Stahl gearbeitet hat.

Der Autor schreibt so engagiert, dass man sich beim Lesen unmittelbar berührt fühlt von dem reichen Leben, das der begabte Musiker, Schauspieler und zuletzt noch Maler hinter sich hat. Er blieb zeitlebens ein aufgeschlossener aber kritischer Beobachter der Zeit und seiner Mitmenschen, Politiker wie Freunden. Durch die Stasizeit ist er unbehelligt gekommen musste aber wie viele andere erleben, wie er bespitzelt wurde, und dass auch enge Freunde zu den Verrätern gehörten.
Der Titel zum Buch entstammt der Hitlerzeit, dem Leben unter der Diktatur in der DDR, den Erfahrungen im Westen nach seinem Weggang aus der DDR 1979, und dem Leben in Amerika und wieder der neuen BRD. Müller-Stahl fühlt sich zuletzt in beiden Ländern wohl. Heimatgefühle empfindet er da, wo die Familie und Freunde sind.

Mit Preisen gesegnet blieb er dennoch ein nachdenklicher und reflektierter Mensch, der sich dem Taumel von Ruhm Glamour nicht überlassen hat. Ein bemerkenswerter und rundum gelungener Lebensabriss erwartet den interessierten Leser.
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am 3. November 2014
Armin Mueller-Stahl:
"Dreimal Deutschland und zurück". Das Buch liest sich geschmeidig, und ist meiner Meinung nach, vor allem in der ersten Hälfte
in seiner historischen Aussage interessant. Es gibt Einsichten in die ungeheueren Leistungen der Menschen um den zweiten
Weltkrieg, und zeigt eindrucksvoll, wie die geschundenen Menschen, vor allem aus dem Osten des "Reiches" durch ihre Lebens=
erfahrungen eine ungeheuere Stärke gewonnen, und zu beachtlichen Lebensleistungen befähigt sind.
Die spätere erfolgreiche Karriere liest sich ähnlich selbstverliebt,wie die schier unendliche Zahl von "Promiliteratur" und Medien=
rummel , allerdings trotzdem interessant, keineswegs so flach wie sonst üblich.
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am 14. Juli 2014
Es ist nicht nur eine Lebensgeschichte, sondern Geschichtsschreibung im großen Stil. Man kann es nachvollziehen und es ist glaubhaft. Freud und Leid oder Pech aber nicht von Rache geprägt. Ein Stüch Geschichte, wenn manchmal auch etwas traurig.
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am 14. Juni 2014
Sehr ehrlich geschriebene und wahrscheinlich nur von ehemaligen DDR Bürgern zu verstehende Biografie eines hervorragenden Künstlers und Multitalentes, unbedingt lesenswert
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am 20. Oktober 2014
Hat mir so sehr gefallen, dass ich gleich noch einmal lese.
Flüssig, interessant geschrieben und informativer geschichtlicher Hintergrund.
Für die junge Generation zu empfehlen.
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Im vorliegenden Buch hat Armin Müller-Stahl seine Lebensgeschichte zu Papier gebracht und dabei ein wirklich sehr interessantes Buch geschrieben.
Die Schilderung seiner Kindheit und vor allem das Erleben des Kriegsendes als Jugendlicher fand ich sehr interessant und bewegend. Ebenso Spannend ist sein beruflicher Werdegang als Musiker und Schauspieler. sein Übersiedeln von der DDR in die BRD, das Verlassen der BRD Richtung USA und wiederum die Rückkehr nach Deutschland, mit all den dazu gehörigen Geschichten und Erfahrungen.Müller-Stahl glänzt hierbei als hervorragender Beobachter der zeitgeschichtlichen Umstände und schildert sein persönliches Leben sehr anschaulich und plakativ.
Dieser Mann hat ein bewegtes Leben hinter sich, hat was zu erzählen - sowohl als Mensch als auch als Zeitzeuge. Er lässt den Leser in diesem Buch auf hervorragende Weise daran teilhaben.
Absolut empfehlenswerte Lektüre!
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Juni 2017
Buchkritik: Armin Mueller-Stahl ist ein deutscher Schauspieler, Musiker, Maler und Schriftsteller. Als einzigem deutschen Filmschauspieler wurde ihm in beiden deutschen Staaten und in Hollywoods Filmindustrie große Anerkennung zuteil.
Armin Müller Stahl ob in Ost in West oder in Hollywood, immer eine besondere Größe. Eine Persönlichkeit, beliebt, selbstsicher und ein ausgezeichneter Schauspieler. Sehr übersichtlich gibt er die zurückliegen Zeit wieder in allen Facetten. Er erzählt über die Zeit seiner
Kindheit die ihm in der Erinnerung dem Leser vor Augen führt. Eine bewegte Kindheit und Jugend und dazu die Selbstfindung. Das sein
Vater tot ist erfährt er erst in den 70er Jahren. Die Erlebnisse in der Familie, der Schule, bei Freuden und Verwandten haben ihn geprägt.
Er hatte eine liebevolle Mutter und er selbst war voller Lebenslust. Dies alles kam ihm als Schauspieler dann zugute. Der Leser erfährt viel
über die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Wie er sich der Kunst zuwendet, der in Ost - und West. Und man erfährt viel über sein Schaffen.
Er war nicht nur ein sehr guter Schauspieler, sondern er versuchte sich auch als Musiker und Maler. Er war stets ein deutsch-deutscher
Künstler. Er blieb stets Loyal, zeitkritisch, aber er erlebte die DDR wohlwollend. Er wurde in der DDR zwar auch überwacht, aber ihm ist daraus
zum Glück kein bleibender Schaden entstanden. Er machte seinen Weg auch in Westdeutschland. Er lernte die Diktatur in der DDR am eigenen Leib kennen. Machte seine Erfahrungen dann im Westen, nachdem er die DDR 1979 verließ. Weitere Stationen waren Amerika - Hollywood. Dann kehrte Armin Müller-Stahl wieder nach Deutschland zurück. Er betrachtete es als ein Land. 1955 beginnt Armin Mueller-Stahl eine weitere Karriere Schauspieler. Seine Karriere verdankte er den Folgen wichtiger Rollen in DEFA-Spielfilmen und im DDR-Fernsehen. Er wurde aber aus der DDR ausgebürgert. Er protestierte gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann. Ein Aderlass ohne Ende........mit den Folgen von 1989......
Zu Müller-Stahls Auszeichnungen gehören der Fernsehkünstler des Jahres 1975, Bundesfilmpreis (“Lola”), Oscar-Nominierung (“Shine”), Berlinale-Kamera, Adolf-Grimme-Preis (“Die Manns”), Bambi, Deutscher Filmpreis für das Lebenswerk, Carl-Zuckmayer-Medaille und 2008 das Große Bundesverdienstkreuz mit Stern. Dazu eine einladende Leseempfehlung - Armin Müller-Stahl gehört mit zu den Klassikern........

Fünf Sterne für dieses umfangreiche Buch von Armin Müller Stahl.

Wichtiger Hinweis:
Prora. Eine der größten deutschen Ausstellungen mit Werken von Armin Mueller-Stahl wird im kommenden Jahr auf Rügen zu sehen sein. Auf einer Fläche von mehr als 600 Quadratmetern zeigt der Glower Galerist Günter Christiansen gemeinsam mit Mueller-Stahls Generalagentur und dem Dokumentationszentrum Prora im „Koloss von Rügen“ Dutzende Arbeiten aus der Hand des Multitalents. Darunter sind auch großformatige Werke, die allein wegen ihres Platzbedarfs nur selten öffentlich präsentiert werden. Dazu zählt auch ein Portrait Armin Müller Stahls von John Lennon. Die Skizzen, Mischtechniken und Grafiken sollen bis zum 6. Juni in den Räumen des Dokumentationszentrums Prora zu sehen sein.
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Unsentimental, sehr klar und präzise, erzählt der Schauspieler Armin Müller Stahl sein Leben. Erzählt dürfte auch das richtige Wort dafür sein, denn aufgeschrieben hat es Andreas Hallaschka; Armin Müller Stahl kann erzählen, ich habe ihn bei der Buchpräsentation am Berliner Ensemble im Frühjahr dieses Jahres (2014) erlebt ---- und darum bedauere ich es auch, dass es kein Hörbuch davon geben wird. ERZÄHLEN..........., eigentlich war diese Veranstaltung als "Lesung" angekündigt, doch gelesen hat Müller Stahl nicht, er hat erzählt - und alle haben gespannt zugehört. Sehr klar: Armin Müller Stahl überlegt präzise, bevor er etwas sagt, oder auf eine Frage Antwort gibt. Das ist dem Buch anzumerken, deswegen liest man es gerne und hört beim Lesen die Stimme des Schauspielers vor dem inneren Ohr.

Chronologisch geht Müller Stahl durch sein Leben, als Gerüst sozusagen gewisse Punkte, Crossroads, und die Räume dazwischen füllt er mit kleinen unterhaltsamen Geschichten, so z.B. die spannende Geschichte vom Abend der Eröffnung der neu aufgebauten Staatsoper Unter den Linden in Berlin 1955. Müller Stahl hatte sich in der hauseigenen Kantine Mut angetrunken, und dann in der Eile sein Textbuch vergessen. Aufgeregt war er sowieso. Als er es merkte, war es zum Umkehren schon zu spät. "Die Nerven behalten, ganz ruhig werden, redete ich mir ein. In diesem Moment wurde mir klar, dass ich in der Eile mein Textbuch in der Kantine hatte liegen lassen. Ich stand da, die Kameras liefen, die ganze Weltelite der Opernleute war versammelt, und mir fällt nicht einmal die erste Zeile ein. Nichts. (....)", Seiten 83 - 84. Wie es ausgegangen ist, kann man ich DREIMAL DEUTSCHLAND UND ZURÜCK nachlesen.

Viele Leser dürften besonders all die Geschichten aus Hollywood interessieren, die gibt es auch zur genüge, doch mehr Charme versprühen diejenigen aus Ost-Berlin. Vielleicht doch ein wenig Wehmut bei Müller Stahl beim Blick auf sein THEATER-leben???

( J. Fromholzer )
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