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VINE-PRODUKTTESTERam 29. August 2012
Nach der sehr späten Lektüre von "Das Parfüm" erst im Frühsommer 2012 wollte ich jetzt noch ein weiteres Werk des Authors als kleine Urlaubslektüre lesen. Die Wahl viel auf "Drei Geschichten und eine Betrachtung".

Kurze Beurteilung der 4 Texte:

1. Der Zwang zur Tiefe: Über das Schicksal einer jungen Künstlerin, der es angeblich an Tiefe fehlt. Kurz, prägnant, fesselnd, nur gut 6 Seiten. 5 Sterne.

2. Der Kampf: Über ein abendliches Schachspiel in einem Park. Ebenso prägnant, fesselnd, große Erzählkunst auf gut 20 Seiten. Aber aus Sicht eines Vereinsspielers unglaubwürdig. Der unbekannte junge "coole" Spieler stellt nacheinander Bauern, Stellung und seine Dame ein. Und es wird erzählt, als ob das alles Teil einer Strategie ist. Mit dieser Geschichte komme ich nicht ganz klar. Will der Author einfach zeigen, dass er, wenn er großartig erzählt es dem Leser nicht auffällt, was für einen "Schmarrn" er da erzählt? Also Erzählen um des Erzählens willen? Als Versuch oder als Test? Ich als Leser muss es nicht verstehen und einen Stern abziehen. Also 4 Sterne.

3. Das Vermächtnis des Maitre Mussard: ein geschichtlicher Versuch, der etwas an "Das Parfüm" erinnerend über den Zerfall eines alternden Menschen im 18. Jahrhundert, der versucht die Welt zu erklären. Wieder postmoderne Erzählkunst, fesselnd. 5 Sterne.

4. Und eine Betrachtung "Amnesie in Litteris": etwas Humor zum Schluss auf gut 10 Seiten. Und eine Art "Deja Vu" bzw. Kopfnicken zum Schluss. In einer Buchhandlung im Urlaub war mir Bölls "Ansichten eines Clowns" in die Hände gefallen ... dabei hatte ich es vor gut 25 Jahren als Student schon einmal gelesen. Eben Amnesie in Litteris. 5 Sterne.

Also, so oder so, es geht um den Spaß und die Herausforderung am Lesen, dafür in Summe 5 Sterne.
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am 5. Dezember 2005
Leider ist diese wunderschöne Anthologie nicht mal hundert Seiten lang, denn hier stellt der Autor seine Stärken - seine Lust am Erzählen und seine feine Beobachtungsgabe - voll unter Beweis. Es sind vor allem seine Kurzgeschichten, seine Novellen, seine Betrachtungen und seine Essays über die kleinen Leute und Begebenheiten, über die Stille oder die Einsamkeit, einfach über die Banalitäten und Skurrilitäten des Alltags, über die Patrick Süskind so unübertrefflich und unaufgeregt zu schreiben vermag.
Die Themen sind alle aus dem Leben gegriffen - mal melancholisch, mal mysteriös oder düster, niemals aber monumental oder gar weltbewegend.
Die Protagonisten – Außenseiter, Verlierer, anders Denkende - stammen zumeist aus einfachen Verhältnissen, sind aber irgendwie verkracht oder zumindest skurril, mit denen es das Leben nicht immer nur gut meint.
Das Essay Ein Kampf, in dem ein Schachspieler zwar die Partie gewinnt und doch alles verliert sticht einem besonders ins Auge; Patrick Süskinds Geschichte über diese Partie braucht den Vergleich mit der Schachnovelle des großen Stefan Zweig nicht zu scheuen, so intensiv, einfühlsam und packend ist dieser Plot.
Die bemerkenswerteste Geschichte dieser Anthologie, da äußerst kunstvoll und rhythmisch geschrieben, ist zweifelsohne die Betrachtung Amnesie in literis in der sich so ziemlich jede Leserin und jeder Leser selbst erkennen wird.
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TOP 500 REZENSENTam 19. Oktober 2011
Patrick Süskind ist ein Phänomen; alles, was er geschrieben hat ist einzigartig speziell und besonders, doch niemals abstrakt oder sprachexperimentell. Sein Ceuvre lässt sich an 3-4 Tagen durchlesen. Da wären der Roman Das Parfum, ein ganz großartiges Werk komponierter Kunst, immer noch unvergleichlich - dann die Novellen Die Taube und Die Geschichte von Herrn Sommer, beides eindringliche Geschichten, feinste Prosa - und natürlich das Theaterstück Der Kontrabaß, eine One-Man-Show mit wunderbar schelmisch-melancholischen Zügen; ferner noch Vom Suchen und Finden der Liebe und Über Liebe und Tod.

Alle diese Werke durchdringt eine sparsame und eindeutige Prosa. Es gibt kaum eine Zeile in diesen Werken, die ihnen nicht ganz immanent ist. Gerade deswegen kann man in seine Bücher so wunderbar eintauchen, obwohl sie meistens weder spannend sind, noch Bedeutendes erzählen. Sie sind einfach gut, sie sind originell und, auch auf die Gefahr hin etwas träumerisch zu klingen: Sie sind, in der Form, einfach schön. Süskind bringt, auf ganz eigene Art, Literatur mit Ideen zusammen.

Dieses kleine Büchlein fasst 4 Texte. Der letzte, eine -Betrachtung- namens "Amnesie in litteris" gehört genau wie die zweite Geschichte "Ein Kampf" zu meinen absoluten Lieblingsstücken deutscher Prosa. Jede dieser beiden hat eine ganz eigene, komprimierte Rundheit und Perfektion - einfach toll!

Die anderen beiden Erzählungen sind mehr thematisch interessant, als formvollendet - was nicht heißt, dass sie schlechte geschrieben sind; aber da die Thematik überwiegt, schaffen sie sich auch Freiräume, wo sonst die Form regiert hätte.

Süskind ist einer der großen deutschen Sprachkünstler. Ich kann ihn nur jedem ans Herz legen.
Wer übrigens sein ganzes Werk lesen und besitzen will, der muss, fürchte ich, auch noch das Buch Heimliche Gedichte: Von D.H. Lawrence bis Patrick Süskind kaufen.
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am 6. Juli 2005
Patrick Süskind ist einer sehr breiten Lesergemeinde als Autor von Bestsellern wie „Das Parfüm" bekannt. Seine hier bei Diogenes wieder aufgelegten Geschichten aus den Jahren 1976 - 1986 zeigen, daß er schon sehr früh ein wirklich genialer Sprachkünstler gewesen ist, der leider in der letzten Zeit nichts mehr Neues veröffentlicht hat.
Seine „Drei Geschichten und eine Betrachtung" sind Lesegenuß vom Allerfeinsten und zeigen einen Schriftsteller, der die kleine Form mit einer sprachlichen Eleganz beherrscht, der eine Leichtigkeit selbst bei schweren Themen erreicht, die ihresgleichen sucht.
Hoffentlich erhalten wir bald von ihm mal wieder etwas Neues.
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am 4. Mai 2011
Für Patrick Süßkind Fans sind diese drei Kurzgeschichten ein Muß!!!

Schöne kurze Geschichten die man schnell hintereinander wegließt!!!

Typischer Patricksüßkindstil....

Ein bißchen düster,ein bißchen schräg aber trotdem schön!!!
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am 28. Juni 2013
sehr schön zu lesen, mit präzise Wortwahl und Erzähltempo, wie immer bei Patrick Süskind.
4 Abschnitte sind aber vom Stil her ganz unterschieden.
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am 20. April 2007
Ein Buch mit der traurigsten Liebesgeschichte, welche die Welt je gesehen hat.
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