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Dreamgirls 2006

Detroit in den Sechzigern. Deena, Effie und Lorell, ebenso attraktiv wie talentiert, machen als Backup-Sängerinnen des R&B-Stars James Early auf sich aufmerksam. Doch ihr Manager, der Autoverkäufer Curtis Taylor, der stets von einer Karriere als Musikproduzent geträumt hat, will mehr. Er macht das Trio zum eigenständigen Act, und prompt stürmt der gefällige Pop-Sound von "The Dreams" die Charts.

Darsteller:
Jennifer Hudson, Jamie Foxx
Laufzeit:
2 Stunden, 4 Minuten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Musik , Musikfilm, Tanz & Theater
Regie Bill Condon
Hauptdarsteller Jennifer Hudson, Jamie Foxx
Nebendarsteller Beyoncé Knowles, Eddie Murphy, Danny Glover, Keith Robinson, Ken Page, John Lithgow, Bobby Slayton
Studio Paramount Pictures
Altersfreigabe Freigegeben ab 6 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen Details
Format Amazon Video Streaming

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
DREAMGIRLS eröffnete am 20. Dezember 1981 am Broadway - und fast pünktlich zum 25. Geburtstag schaffte das Stück den Sprung auf die Leinwand in einer sehr gelungenen Adaption und einem leicht neuen Gewand. Die Musik wurde zeitgemäßer arrangiert, einige Stücke sind weggefallen, neue sind dazu gekommen.

Die Story des Musicals ist recht einfach gehalten und erzählt - Parallelen zu Diana Ross und den Surpremes einmal außer Acht gelassen - die Geschichte eines Soul-Trios, das groß in das Showgeschäft einsteigen will. Besonders interessant ist dieses Stück in musikalischer Hinsicht. Während in vielen anderen Musicals die Musik eher Stilmittel und Ausdrucksform ist, wurde hier besonders viel Wert darauf gelegt, einen populären Musikstil zu wählen. Aus dem Bereich der Black Music ist von Soul über Blues bis hin zum Rap nahezu alles enthalten. Beeindruckend sind die verschiedenen Variationen, in denen die Musik eingesetzt wird. Aus einem Stück Musik, das ursprünglich Teil der Handlung ist, wird plötzlich ein Musikstück, das von den Dreamettes (oder später den Dreams) als Song herausgebracht wird (Steppin' to the bad side, Family). Während die Dreamettes ihren ersten Song im R'n'B-Stil im Radio hören (Cadillac Car), wird der Song unmittelbar im Anschluss durch eine biedere Version im amerikanischen Stil abgelöst. Auch Effis großer Solo-Hit im Balladen-Stil (One night only) steht seiner Disco-Version der Dreams gegenüber.

Die Besetzung der Rollen ist gut gewählt. Beyoncé Knowles spielt eine sehr überzeugende Deena Jones. Jamie Foxx verleiht dem Curtiy Taylor genau den richtigen schmierigen und hinterlistigen Charme.
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Von Kilohertz Pour féliciter TOP 1000 REZENSENT am 25. Februar 2016
Format: DVD Verifizierter Kauf
Drei Sängerinnen wollen den Weg nach oben beschreiten.
Zunächst arbeiten sie als Background-Sängerinnen und irgendwann schaffen sie den Weg nach oben.
Doch der Weg der Karriereleiter ist auch mit Leichen gepflastert, denn ein skrupellose Musikproduzent räumt alle Hindernisse aus dem Weg.
Die Schauspieler sind alle klasse. Die Dreamgirls bezaubern.
Und die Musik hat Herz und Seele.
Ein absolut phantastischer Film.
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Format: DVD
Dass der Spielfilm "Dreamgirls" (die Verfilmung eines Broadway Musicals) sich zwar vieler Versatzstücke der Karriere von Diana Ross & The Supremes bedient (bis hin zu den haargenau kopierten LP-Hüllen der Supremes), bedeutet jedoch nicht, dass er deren Geschichte/Karriere und die der Detroiter Plattenfirma MOTOWN auch nur annähernd wahrheitsgemäß wiedergibt. Ganz im Gegenteil: Die Schilderungen sind grob fahrlässig und teilweise bösartig unrichtig. Man könnte den Film auch als eine "Verleumdung der Supremes, Berry Gordys und Motowns" ansehen ...

In diversen Interviews hat damals u.a. der ehemalige Motown-Vizepräsident Smokey Robinson den Machern des Films gehörig den Kopf gewaschen:

"(...) Mit den Darstellern Murphy, Fox, Glover, Beyonce bin ich eng befreundet auf die bin ich nicht sauer, aber auf die Macher des Films! Diese Typen waren noch nicht einmal geboren, als wir mit Motown begannen (...), die Story der "Dreamgirls" hat mit der Geschichte der Supremes praktisch nichts zu tun, sie ist reine Fiktion. Weder war Florence Ballard jemals Leadsängerin der Gruppe, noch war Diana Ross mit Berry Gordy verheiratet. Es gab und gibt keinerlei Verbindungen von Motown zur Mafia; dieses von neidischen Konkurrenzfirmen gestreute Gerücht führte einst zu einer Vernehmung von Berry Gordy durch das FBI. Alle Vorwürfe wurden widerlegt, Gordy vollständig rehabilitiert und anschließend baten die FBI-Beamten Berry Gordy höflich um ein Autogramm. Berry Gordy hat niemals seine Künstler abgezogen und ausgebeutet.
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Von Niclas Grabowski TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 31. März 2007
Format: DVD
Nein, diesen Film habe ich nicht freiwillig gesehen. Zuviel Angst hatte ich davor, nur ein weiteres Vehikel für einen großen Star der Musikszene zu sehen, der seinen schwierigen Aufstieg aus der Gosse erzählt, sein Leiden unter der Armut und seinen permanenten und selbstverleugnerischen Einsatz für den American Dream. Das ganze dann noch unterstrichen mit den üblichen Kitschszenen über die große Liebe, die sich dann kurz vor Schluss doch noch findet.

Und dann sehe ich den Film, beginne mich über großartige Musikszenen zu freuen (ja, der Film ist auch ein Musical), und ich merke, dass hier fast alles anders ist.

Erzählt wird nicht nur der Aufstieg eines Stars der Musikszene. Es geht um mehr, nämlich um die Entstehung einer neuen Form der schwarzen Musik, eigentlich des Pop. Während in den 60er Jahren die Rassenunruhen in den Südstaaten der USA beginnen, passt in Chikago ein kluger Produzent den Sound der Schwarzen an den Geschmack eines weißen Publikums an. Und damit verdient der Produzent nicht nur viel Geld, sondern schafft es auch, schwarze Musiker an Orte zu bringen, die ihnen bisher verboten waren. So entstehen Ikonen.

Der Film ist dem Aufstieg eines realen Plattenlabels (Motown Records) nachgebildet. Bei dem Gesangstrio der Dreamgirls dürfte es sich um die Surpremes handeln, mit Deena Jones ist wohl Diana Ross dargestellt. So sind alle Namen und Orte im Film verändert (Motown kam aus Detroit nicht aus Chikago). Aber dennoch profitiert der Film sehr davon, dass hier eine reale Geschichte erzählt wird, in der auch die gesellschaftlichen Veränderungen der Jahre von 1960 bis 1980 immer wieder eine Rolle spielen.
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