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Drachenwelt Gebundene Ausgabe – 1996

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Warum wollen christliche Ritter vor allem eines -- Drachen erschlagen? Drachen stehen für das Urmeer, sind Sinnbild des Chaos', des biblischen Satans. So zumindest interpretiert Andreas Gößling unsere Beziehung zu den Untieren in seinem Buch über Drachen, das er erstmals 1996 unter dem Pseudonym Pietro Bandini veröffentlichte.

Die biblische Schöpfungsgeschichte durchforscht er mit kriminalistisch anmutender Hartnäckigkeit nach den verwischten Spuren der Urtiere. Den Schöpfungsakt entlarvt er als Kampf zwischen Jahwe und dem Urdrachen und rückt so die Verhältnisse zurecht: "Im Anfang stürzte Gott den Drachen, der Urflut, Rahab oder Satan heißt. Er zerschmetterte den Drachen und schuf aus ihm die Erde und alle Kreaturen."

Doch nicht nur das Christentum kennt Drachen, und so nimmt uns Gößling auf eine kulturgeschichtliche Rundreise durch Babylon, Griechenland, zu den Maya, nach China, Indien und Japan mit. Im Gegensatz zum emsigen und kämpferischen Schöpfungswerk des christlichen Gottes ist die Welt im indischen Glauben nur ein Traum des göttlichen Schläfers Vischnu, der auf der tausendhäuptigen Urdrachin Ananta ruht. Und in China stammen die kaiserlichen Urdynastien direkt von göttlichen Drachen ab und führen den Drachen in ihrem Wappen. Chinesische Drachen sind gewissermaßen staatstragend und treten daher schon in der "chinesischen Vorzeit im respektablen Gewand kaiserlicher Staatsbeamter" auf.

Nicht an jeder Stelle mag man Gößling, auch durch Die Rückkehr der Engel bekannt geworden, in seiner Argumentation folgen. Doch sogar unabhängig von der Faszination, die Drachen bis heute auf viele Menschen ausüben, ist seine Drachengeschichte ein interessanter Querschnitt durch die Schöpfungsmythen der unterschiedlichsten Kulturen -- unterhaltsam und provozierend. --Birgit Will -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenkommentar

Eine erweiterte Neuausgabe erscheint unter dem Titel "Drachenwelten" im August 2003 bei Piper (ISBN 3492265022, Euro 8,90) - nicht mehr unter Pseudonym (Pietro Bandini), sondern unter meinem "bürgerlichen" Namen Andreas Gößling.

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Format: Taschenbuch
Anmerkung: ich kenne beide Ausgaben des Buches. Die ältere und die neue. Diese Rezension bezieht sich auf die zweite(aktuelle) Ausgabe des Buches von Andreas Gößling
Was wissen wir tatsächlich? Sehr wenig! Nach der Lektüre dieses Buches musste ich mir dies kleinlaut eingestehen. In meinem Kreise viel diskutiert, für zu realistisch, zu "bibellastig" und nicht phantastisch genug verschrien kann man nicht abstreiten, daß das Buch Drachenwelt einzigartig in seiner Art ist und, einmal gelesen, wahrscheinlich viele Meinungen bezüglich der Drachen gravierend verändert.
Andreas Gößling beschreibt die bekanntesten Schöpfungsgeschichten aller Kulturen. Beginnend bei der biblischen Genesis, dem babylonischen Drachenmord und dem indischen Traum des Vishnu auf der Weltenschlange Ananta, bis hin zur griechischen Götterwelt und den Drachengöttern des mittleren bis fernen Ostens. Dabei versucht er Irrtümer zu beseitigen, Gemeinsamkeiten der verschiedensten Schöpfungsmythen aufzuzeigen und den Drachen der Schöpfung sichtbar und greifbar werden zu lassen. Es wird gezeigt, dass der westliche Drachenhass eigentlich eine von der Religion herbeigeführte Verzerrung von Tatsachen ist, dass der Drache für die Schöpfung nicht nur hier wichtig ist, sondern einen wesentlichen Auslöser darstellt und dass viele verschiedene Schöpfungsgeschichten enger zusammenhängen, als es zunächst scheint.
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Von Ein Kunde am 3. September 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Herrlich!
Nach der Wiederkehr der Engel zerlegt Bandini nun religiöse Texte verschiedener Kulturen und versucht, mit Hilfe verschiedener Übersetzungsansätze zu zeigen, daß die im Abendland so verhassten Drachen eigentlich wesentlicher Bestandteil nahezu aller Kulturen sind - und mitnichten ausschließlich negative Züge tragen, ganz im Gegenteil.
Der Stil ist flüssig - und schlüssig - der Leser darf seine eigenen Folgerungen ziehen, aber die "Beweislast" ist erdrückend.
Es macht Spaß, die Anfänge von Kulturen und Religionen so kritisch und gleichzeitig ernsthaft hinterfragt zu sehen.
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