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Drachenläufer: Roman Taschenbuch – November 2008

4.7 von 5 Sternen 576 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Khaled Hosseini wurde 1965 in Kabul, Afghanistan, als Sohn eines Diplomaten geboren. Seine Mutter unterrichtete Persisch und Geschichte. Die Familie verließ Afghanistan 1976, als Khaleds Vater eine Stelle an der Afghanischen Botschaft in Paris bekam. 1980 emigrierte die Familie in die Vereinigten Staaten. Hosseini studierte Medizin in San Diego und arbeitete anschließend als Internist. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Kalifornien. »Drachenläufer« ist sein erster Roman, er ist inzwischen in über 40 Ländern erschienen, war in den USA monatelang Bestseller Nr. 1 und hat sich weltweit bereits über 9 Millionen Mal verkauft. 2007 erschien sein zweiter Roman »Tausend strahlende Sonnen«.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

4
1933, in dem Jahr, als Baba geboren wurde — das gleiche Jahr, in dem Zahir Shah seine vierzigjährige Herrschaft über Afghanistan antrat —, setzten sich zwei Brüder, junge Männer aus einer reichen und angesehenen Kabuler Familie, ans Steuer des Ford Roadster ihres Vaters. Mit Haschisch bekifft und mast mit französischem Wein, überfuhren sie auf der Straße nach Paghman einen Mann und seine Frau, die vom Volk der Hazara stammten, und töteten sie. Die Polizei brachte die ein wenig zerknirschten jungen Män¬ner und den fünfjährigen Sohn des Ehepaars — nun ein Waisen¬kind — vor meinen Großvater, der ein hoch angesehener Richter war und einen untadeligen Ruf genoss. Nachdem er sich die Dar¬stellung der Brüder und die flehentlichen Worte ihres Vaters an¬gehört hatte, befahl mein Großvater den beiden jungen Männern, sofort nach Kandahar zu gehen und sich für ein Jahr zur Armee zu melden — obwohl es ihre Familie irgendwie geschafft hatte, sie von der Einberufung befreien zu lassen. Ihr Vater widersprach, aber nicht allzu heftig, und am Ende stimmten alle darin über¬ein, dass die Strafe vielleicht hart, aber gerecht war. Und was das Waisenkind anging, so nahm mein Großvater es in seinen Haus¬halt auf und wies die Dienstboten an, den Jungen zu erziehen und nett zu ihm zu sein. Dieser Junge war Ali.
Ali und Baba wuchsen zusammen auf, und sie spielten auch zusammen — zumindest so lange, bis die Polioinfektion Alis Bein verkrüppelte —, genau wie Hassan und ich es eine Generation spä¬ter taten. Baha erzählte uns immer von dem Unfug, den Ali und er angestellt hatten, und dann schüttelte Ali den Kopf und sagte:
»Aber Aga Sahib, sagt ihnen doch, wer der Baumeister des Unfugs gewesen ist und wer der arme Arbeiter.« Und dann lachte Baba und schloss Ali in die Arme.
Aber in keiner seiner Geschichten sprach Baba jemals von Ali als seinem Freund.
Das Seltsame war, dass auch ich Hassan und mich nie als Freunde betrachtete. Zumindest nicht im gewöhnlichen Sinne. Auch wenn wir beide einander beibrachten, freihändig Fahrrad zu fahren oder eine voll funktionsfähige Kamera aus Pappkarton zu bauen. Auch wenn wir ganze Winter damit zubrachten, Dra¬chen steigen zu lassen. Auch wenn für mich das Gesicht Afgha¬nistans das eines Jungen mit einer zartgliedrigen Gestalt, einem rasierten Kopf und tief sitzenden Ohren ist, eines Jungen, dessen chinesisches Puppengesicht ständig von einem Hasenscharten- Lächeln erhellt wird.
All das spielte keine Rolle. Denn es ist nicht so leicht, die Geschichte zu überwinden. Und auch nicht die Religion. Am Ende war ich ein Paschtune und er ein Hazara, ich war Sunnit und er Schiit, und nichts würde das jemals ändern. Nichts.
Aber wir waren Kinder, die zusammen laufen gelernt hatten, und auch dies würde sich weder durch die Geschichte noch durch ethnische Unterschiede, Gesellschaft oder Religion jemals ändern. Ich verbrachte den größten Teil meiner ersten zwölf Jahre beim Spiel mit Hassan. Manchmal kommt mir meine ganze Kindheit wie ein einziger träger Sommertag mit Hassan vor, an dem wir zwi¬schen dem Gewirr von Bäumen im Garten meines Vaters Fangen und Verstecken, Räuber und Polizist, Cowboy und Indianer spiel¬ten und Insekten quälten — wobei die Krönung unzweifelhaft das eine Mal war, als wir einer Biene den Stachel herauszogen und dem armen Ding eine Schnur umbanden, an der wir es zurück- rissen, wenn es davonfliegen wollte.
Wir jagten hinter den Kochi her, den Nomaden, die auf ihrem Weg zu den Bergen im Norden durch Kabul zogen. Wir hörten es, wenn sich ihre Karawanen unserem Viertel näherten, hör¬ten das Blöken ihrer Schafe, das Meckern ihrer Ziegen, das Läu¬ten der Glöckchen an den Hälsen der Kamele. Dann rannten wir nach draußen, um zu beobachten, wie die Karawane durch unsere Straße zockelte — Männer mit staubigen, wettergegerbten Gesich¬tern und Frauen in langen, bunten Tüchern, mit Perlen und Silber¬reifen um Hand- und Fußgelenke. Wir bewarfen ihre Ziegen mit Kieselsteinen. Wir spritzten Wasser auf ihre Maultiere. Ich brachte Hassan dazu, sich auf die Mauer des kränkelnden Maises zu set¬zen und mit seiner Schleuder Kieselsteine auf die Hinterteile der Kamele abzuschießen.
Wir sahen unseren ersten Western — Rio Bravo mit John Wayne — zusammen im Park-Kino, das gegenüber von meinem Lieblings¬buchladen lag. Ich weiß noch, wie ich Baba gebeten habe, uns mit in den Iran zu nehmen, damit wir John Wayne kennen lernen konnten. Baba brach in wahre Salven seines kehligen Lachens aus — ein Geräusch, das dem Aufheulen eines Lastwagenmotors nicht unähnlich war — und erklärte uns, als er wieder sprechen konnte, den Begriff des Synchronisierens. Hassan und ich waren fassungslos. Benommen. John Wayne sprach in Wirklichkeit gar kein Farsi, und er war auch kein Iraner! Er war Amerikaner, ge¬nau wie die freundlichen, faulen, langhaarigen Männer und Frauen in ihren zerlumpten bunten T-Shirts, die wir immer in Kabul he¬rumlungern sahen. Wir schauten uns Rio Bravo dreimal an und unseren Lieblingswestern, Die glorreichen Sieben, dreizehnmal. Bei jeder Vorstellung weinten wir am Schluss, wenn die mexikani¬schen Kinder Charles Bronson beerdigen — der, wie sich heraus¬stellte, auch kein Iraner war.
Wir spazierten durch die muffig riechenden Basare des Shar-e¬Nau-Bezirks — der Neustadt von Kabul —, westlich des Wazir-Akbar-Khan-Viertels gelegen. Wir redeten über die Filme, die wir gerade gesehen hatten, und schlenderten durch das geschäftige Treiben der bazaris. Wir schlängelten uns zwischen den Lasten¬trägern, Bettlern und Handkarren hindurch, wanderten schmale Gassen entlang, die voll gestopft waren mit langen Reihen win¬ziger, dicht bepackter Stände. Jeder von uns erhielt von Baba jede Woche ein Taschengeld von zehn Afghani, das wir für warme Coca-Cola und mit gehackten Pistazien bestreutes Rosenwasser- Eis ausgaben.
(…)


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