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Down On The Upside Import

4.7 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen

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Audio-CD, Import, 13. Mai 1996
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Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Cut-hole - .Label: A & M Records.Published: 1996

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Das Ende der Soundgarden-Saga mit einem Album, dessen Titel, wenn man so will, alles darüber aussagt. Down On The Upside kehrt tatsächlich das Oberste nach unten und wieder anders herum, ist so psychedelisch finster wie Ultramega OK, ihr Debüt von 1996, so virtuos inszeniert und gespielt wie Superunknown, hat die gleiche trashige Attitüde wie etwa die Fopp-EP und ist definitiv das reifste Album der Band.

So gesehen, schließt die Platte nicht nur den Kreis auf eine Weise, die den Split der Band als letztes Mittel gegen künstlerische Stagnation einsehbar macht, sondern bringt die Qualitäten der Band besser und zutreffender auf den Punkt als das irgendeine Compilation könnte. Und ist, lässt man diese oder eine andere Betrachtungsweise außer Acht, ganz einfach ein exzellentes Album einer außergewöhnlichen Rockband. --Rolf Jäger

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Beste Platte von Soundgarden. Interessanter als Superunknown. Keine "Hits" einfach gute songs mit trockenem, soliden sound. Auch als Digipack ehältlich.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich habe das Album vor über einem Jahr gekauft und imemr noch läuft es bei mir Woche für Woche im CD-Player. Es ist unglaublich, wie sich Soundgarden im Laufe der Jahre entwickelt haben. An die rohe, brutale Kraft von "Badmotorfinger" (ein Album, das ich übrigens auch sehr gut gefunden habe) erinnert nur noch wenig, stattdessen steht vertracktes und variantenreiches Songwriting am Programm. Soundgarden spielen mit Grenzen, lösen diese auf, erweitern sie, dehnen ihre Musik aus, um sie im nächsten Song wieder auf das Ursprüngliche zu minimieren. Ein ständiges Auf und Ab, an das sich der Hörer zunächst einmal erst gewöhnen muss, aber dann im Ohr hängen bleibt.
Vor allem die erste Hälfte der CD ist absolute Weltklasse. Man wird als Hörer durch ein Wechselbad der Gefühle gezogen - so findet sich zB eine wunderschöne Ballade ("Blow up the outside world") gleich nach dem härtesten Kracher des Albums, "Ty Cobb" (hat jemand Mandolinen schon mal derart rocken hören?), darauf folgt dann wieder ein eher leichtfüßig-zynischer Song ("Burden in my head" - mein absoluter Favorit auf einer CD gespickt mit Highlights). Für diese erste Hälfte könnte man getrost 6 Sterne vergeben, wenn es diese nun geben würde.
Die zweite Hälfte ist dann ein wenig schwächer, aber immer noch gut. Mit "Applebite" kann ich mich nicht so recht anfreunden, "Never the machine forever" ist ein wenig einfältig, aber der Rest hat trotzdem noch Klasse. Vor allem das Ende mit "Boot camp" überzeugt und bleibt lange im Gehörgang hängen - wunderschön, traurig und gleichzeitig voller Hoffnung.
Wenn man das nun zusammenzählt, dann haben wir 6 Sterne für den ersten Teil und 4 für den zweiten - macht insgesamt 5 volle Sterne! Soundgarden sind eben selbst bei den schwächeren Songs immer noch gut und bei den besseren in einer ganz eigenen Liga.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
...dürfte wohl das 1996, als vorläufig letzte Platte der Seattler, veröffentlichte DOWN ON THE UPSIDE (DOTU) sein.

Der meines Erachtens nach größte Pluspunkt der Scheibe ist ihr ausgewogenes, natürliches Klangbild. Dieses Mal hatte die Band die Produktion noch stärker selbst in die Hand genommen. Das Resultat ist ein erdiger, nahbarer Sound, der dem Spielstil der Band, wie ich finde, am nächsten kommt. Zwar klingt die Scheibe insgesamt nicht ganz so brillant und wuchtig wird der vorangegangene Verkaufsschlager SUPERUNKNOWN, bei dem Soundmastermind Brendan O'Brien (zumindest beim Mixing) seine Finger mit im Spiel hatte (der übrigens auch bei vielen Pearl-Jam-Alben und z.B. dem Black-Crows-Klassiker SHAKE YOUR MONEYMAKER mitgewirkt hat uva.), aber zumindest der (für meine Begriffe) teils arg gekünstelten Klangatmosphäre vom (dennoch guten) BADMOTORFINGER-Album (von 1991) ist vorliegende Platte weit überlegen.

Wären noch die Songs an sich zu beachten - derer gleich 16 an der Zahl auf hiesigem Tonträger vorzufinden sind (wie schon beim Vorgänger). Mir ist aufgefallen, dass neben Frontman Chris Cornell vor allem auch Basser Ben Shepherd sehr viele Beiträge musikalischer Natur beigesteuert hat, wobei dieser zu jener Zeit wohl dem Punk recht zugetan gewesen sein dürfte. Auch Chefgitarrist Kim Thayil und Superdrummer Matt Cameron sind in einigen Songcredits erwähnt.

Über spieltechnische Belange muss man im Falle der Seattler Super-Group sowieso nicht diskutieren.
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Format: MP3-Download
und fuhr anschließend mit dem Auto von Stuttgart nach Amsterdam.
Auf dem Trip hörte ich fast ohne Pause "Down On The Upside".

Heute bin ich wie eine Kreatur Pawlows:
Wenn ich die Songs "Boot Camp" oder "Blow Up the Outside World" jetzt höre,
während ich diesen Text tippe,
wandert der Duft aus hübschen Coffeeshops in meine Nase und rotes Licht brennt in meinen Augen.

Jedenfalls:
Was war Grunge?
Ich denke, es gibt drei richtig gute Antworten:
xxx "Nevermind" von Nirvana
xxx "Down On The Upside" von Soundgarden
xxx "Dirt" von Alice in Chains
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Format: Audio CD
Als Soundgarden 1996 ihr fünftes Studio-Album *Down On The Upside* auf den Markt brachten war die Hype um den Grunge längst verflogen. Die Band Sonndgarden gab es noch und sie bestand immer noch aus Chris Cornell (guitar, vocals), Kim Thayil (guitar), Ben Shephard (bass) und Matt Cameron (drums).

Irgendwie war es doch eine kleine Genugtuung das eine so gute Band wie Soundgarden, die es lange Zeit vor der Grunge-Hysterie gab, das Ende dieser Hysterie überlebt hatte. Musikalisch hatte man sowie nicht unbedingt mit der Masse mitgeheult, war aber stilprägend gewesen und präsentierte nun ein Album das wie der Sargnagel einer untergegangenen Szene Klang.

*Down On the Upside* ist wohl das abwechslungsreichste Album in der Bandgeschichte von Soundgarden und erschließt sich dem Hörer nicht sofort. Viele Experimente werden hier vereint, der Ideenreichtum kannte keine Grenzen, aber an Ende klang alles doch homogen, wenn auch schwerer zugänglich als auf den Vorgängeralben. Soundgarden hätten aus ihrer Mischung aus Rock, Hardrock, Metal, Punk und Garage mit allerlei Klangspielereien von vorne herein einen extra Vielseitigkeitspunkt erhalten müssen. Sie kannten keine Gnade und präsentierten ihre Songs trotzig und mit viel Drive.

Anspieltipps: ALLES!!!

An den Erfolg von *Superunknown* konnten Soundgarden leider nicht anschließen. Eine überkritische Presse, eher ablehnende Fans und massive Spannungen innerhalb des Bandgefüges führten dann 1997 leider zur Auflösung der Band. Was blieb ist eine Abschlußarbeit die auch nach 15 Jahren nichts von ihrer Spannung eingebüßt hat.

FAZIT: herausragende Musik, die leider viel zu kritsch beäugt wurde...
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