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Dossier K.: Eine Ermittlung Gebundene Ausgabe – 22. September 2006

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Pressestimmen

So universal ist Imre Kertész' Literatur, so undogmatisch und unaufgeregt, dass sie die Würde des Nobelpreises mittlerweile weit übersteigt. (Neue Zürcher Zeitung)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 als 14-Jähriger nach Auschwitz und Buchenwald deportiert. In seinem Roman eines Schicksallosen hat er diese Erfahrung auf außergewöhnliche Weise verarbeitet. Das Buch erschien zuerst 1975 in Ungarn, wo er während der sozialistischen Ära jedoch Außenseiter blieb und vor allem von Übersetzungen lebte (u.a. Nietzsche, Hofmannsthal, Schnitzler, Freud, Joseph Roth, Wittgenstein, Canetti). Erst nach der europäischen Wende gelangte er zu weltweitem Ruhm, 2002 erhielt er den Literaturnobelpreis. Seitdem lebte Imre Kertész überwiegend in Berlin und kehrte erst 2012, schwer erkrankt, nach Budapest zurück. Er starb am 31. März 2016.

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Format: Gebundene Ausgabe
Imre Kertesz, ungarischer, mittlerweile in Berlin lebender und arbeitender Literaturnobelpreisträger galt schon vor der Verleihung dieses Preises als einer der großen künstlerischen und denkerischen Deuter der Welt nach Auschwitz. Besonders mit seinem 1975 zuerst erschienenen Roman "Roman eines Schicksallosen", in dem er seine Erfahrungen im Konzentrationslager Buchenwald setze er innerhalb der Gattung der "Literatur von Überlebenden" umstrittene Maßstäbe. Meistens wird sein gesamtes Werk biographisch gelesen, doch wie er in dem vorliegenden Buch "Dossier K." berichtet, hat er sich immer auch nach den Gesetzten von Stil, Vorstellungskraft und Fiktion orientiert. Eigene Erfahrungen sind die Grundlage seiner Bücher, aber er hat sich immer die Freiheit genommen, eine ganz eigene" Geschichte daraus zu machen.

"Dossier K." beruht auf einem langen aufgezeichneten Gespräch von Kertesz mit seinem Freund und langjährigen Lektor Zoltan Hafner. Ohne das diese Freundschaft tragende Vertrauen wäre dieses Buch nie entstanden; tiefes Vertrauen und gegenseitiger Respekt ermöglichen es, in Tiefen der Erfahrung zu gelangen, die sonst nicht hätten ausgelotet werden können. Der Leser gewinnt bei der Lektüre dieses Buches nicht nur einen Einblick in ein bewegtes Leben und eine außergewöhnliche Persönlichkeit, sondern erhält auch eine hervorragende Einführung in eines der wichtigsten literarischen Lebenswerke des 20. Jahrhunderts.
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Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 28. Oktober 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Imre Kertészs ist ein ungarischer Schriftsteller und der erste Literatur Nobelpreisträger seines Landes. Er ist Überlebender der nationalsozialistischen Vernichtungslager Auschwitz und Buchenwald. Um diese Themen kreist eigentlich sein gesamtes Werk. Berühmt geworden ist er mit dem Buch „Roman eines Schicksalslosen“. In diesem Buch hat er dieses Auschwitz mit einer präzisen, neugierigen „Gefühllosigkeit“ beschrieben, auf eine solche Art und Weise wie man bisher noch nie über Auschwitz lesen konnte.

In den bisherigen Büchern sind es immer Rollen, die er übernimmt, in diesem Buch wird er ganz persönlich, schreibt über sich selbst, über seine Kindheit, seine Jugend, seine Herkunft, natürlich über das Lager und das Überleben und seine einsame Zeit im kommunistischen Ungarn, die Diktatur mit den menschenunwürdigen Schauprozessen und dem politischen Aufstand. Es ist eine faszinierende Form der Selbstbefragung, ein Selbstgespräch, das er führt, ohne jede Skrupel, um die persönliche und historische Wahrheit zu finden. Das „Ich“ ist für ihn eine Fiktion, die immer neu erfunden werden muss. Aus diesem Grund kommt er auf die tolle Idee des dialogischen Schreibens, Stimme und Gegenstimme. Hier befragt sich ein kluger Mann selbst sehr klug, dabei gelingt es ihm mit einer großen Selbstsicherheit Widersprüche und Zwiespältigkeiten aufzudecken.

In einem Satz zitiert er sich selbst aus seinem Roman „Liquidation“ und sagt: „Das Leben ist entweder Demonstration oder Kollaboration“. Und in diesem Zusammenhang gibt es den Satz: „ Überleben kann man nicht im Widerstand, sondern nur durch Kollaboration“. So hat er Auschwitz überlebt und so ist das dann auch in Ordnung.
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Format: Gebundene Ausgabe
Vordergründig ist es ein Interview. Auf den zweiten Blick vermittelt es den Eindruck eines Zweiergesprächs unter gleichberechtigt Beteiligten. In Wahrheit - und das lässt sich schon aus dem Untertitel "Eine Ermittlung" vermuten - handelt es sich um ein Verhör. Eine Befragung, bei der am Ende allerdings offen bleibt, wer der Verhörte und wer der Verhörende ist: der aufrecht Gedruckte oder der - zugegeben die meisten Fragezeichen produzierende - Kursive?

Da es Imre Kertész selbst ist, der hier sein biografisches Archiv verwaltet, die Fragen stellt, die Antworten gibt und letztlich auch noch Feder führt, der zudem in seinem Schlusswort die Liebe zu Widersprüchen bekennt, bleibt es mühselig, die Frage wer hier am Ende wen verhört, abschließend zu beantworten.

Man sollte sich vielmehr auf die Geschichten einlassen, die der Autor in an Geheimakten erinnernden, von ihm selbst Dossier ("Dossier K.") genannten Schrifttümern, festgehalten hat. In Anbetracht, dass Kertész' Leben über weite Strecken in Ländern und Zeiten der Höllenjahre des vorigen Jahrhunderts verlief, der Zeit des Nationalsozialismus und seiner ungarischen Variante, in der auch die Traumata von Auschwitz dem jüdischen Jungen nicht erspart blieben, der Zeit des Stalinismus, den Zeiten der kurzen Hoffnung, die in der Niederschlagung des Aufstandes in Ungarn im Jahre 1956 ihr leidvolles Ende fanden, sowie den sich hinschleppenden grauen Zeiten des Kádár-Regimes, die trotz der Apostrophierung "Gulaschkommunismus" doch nichts anderes waren als: graue Zeiten, nur halt mit Gulasch ... - in Anbetracht dessen wurde vieles Berichtenswerte zusammengetragen. Im Umkehrschluss: Sehr viel Lesenswertes.
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