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Dorfpunks Broschiert – 1. Juni 2004
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe208 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberRowohlt Taschenbuch Verlag
- Erscheinungstermin1. Juni 2004
- ISBN-103499236184
- ISBN-13978-3499236181
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Produktbeschreibungen
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Die Erinnerungen des "SH-Punks" (SH steht für Schleswig-Holstein) kreisen vorwiegend um Initiationsriten auf dem Weg zur Mann- und Punkwerdung. Dabei folgt Schamoni präzise den Spuren des uralten Traums von Sex, Drugs & Rock 'n' Roll. Sex in Schmalenstedt fiel dabei eher mau aus (Näheres im viel sagenden Kapitel "Sexualität ist eher unangenehm"). Dafür boten LSD und Cola-Rum in rauen Mengen gerechten Ausgleich. Schließlich war es so weit: AC/DC, Schamonis persönliche Hausgötter, wurden 1978 schlagartig von den Sex Pistols abgelöst. Endlich hatte die Wut eine Sprache erhalten, das bürgerliche Lager war heil umschifft.
Sieben Alben, unzählige Livegigs, Viva-Moderator -- Popliterat? Wurde Schamonis Gaga-Prosa aus seinem Erstling Risiko des Ruhms stilistisch immerhin noch irgendwo zwischen Käpt'n Blaubär und Helge Schneider verortet, wie ein Amazon-Leser aus München anmerkt, so reicht der neue "Entwicklungsroman" des Kings kaum an die großen wütenden Vorbilder dieses Genres heran. Skurrile Schmalenstedter Bauernköppe, Spießerhatz, Forschertätigkeit unter Mädchenpullovern, Knallfrösche, Keilereien und Stinkbomben für den Lehrer -- dies alles erinnert doch wohl eher an ein Sammelsurium mehr oder minder lustiger Jugendstreiche beim Klassentreffen. Fans werden es dennoch lieben. --Ravi Unger
Über den Autor und weitere Mitwirkende
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Produktinformation
- Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch Verlag; 9. Edition (1. Juni 2004)
- Sprache : Deutsch
- Broschiert : 208 Seiten
- ISBN-10 : 3499236184
- ISBN-13 : 978-3499236181
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 335,362 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 22,172 in Biografien & Erinnerungen (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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Angefangen von ganz frühen Erinnerungen, als er mit seiner Familie in das kleine Dorf Schmalenstedt (in Schleswig-Holstein) zog, und sich erstmals bei der dortigen Dorfjugend mit etlichen Mutproben behaupten musste, um überhaupt akzeptiert und respektiert zu werden.
Gefolgt von den Jahren, als der Hard-Rock und Heavy Metall (vor allem die Kultband AC/DC) das höchste der Gefühle war und man unbedingt genauso "hart und cool" sein wollte, wie die ganzen "Lederklamottenträger".
Allzu lange hielt diese Lebensdoptrine allerdings nicht an, denn dann kam Anfang der 80er Jahre auch der "Punk" nach Schmalenstedt... und Rocko war einer der ersten von ihnen (auch wenn er zu anfangs nichts wusste WAS "Punk" nun eigentlich sein sollte bzw. wofür er nun eigentlich stehen mag *gg*).
Ab hier beginnt der bisher wohl längste und aufregendste Abschnitt in Rocko's Leben... schliesslich wollte man ein "richtiger" Punk sein und dies heisst vor für ihn (und seine doch immer grösser werdende Truppe und Freunden von Punks): "Anit-sein, Saufen, viel und laute Musik, Schmutz & Dreck, Feiern und "Null-Bock auf alles erwachsene und spießige"
Das so ein Leben nicht immer ganz einfach ist, das zeigen die vielen allgemeinen und täglichen Probleme, mit denen zu Kämpfen war, wie z.B. Auseinandersetzungen und Prügeleien mit Nazis und Skins, Probleme in der Schule und den Eltern (bzw. mit Vorgesetzten allgemein), Fehleinschätzungen von den Wirkungen des Alkohols und der anderen Drogen (wie z.B. LSD)... und letztendlich auch die Lehrzeit (in diesem Falle als Töpfer), welche ihn innerlich m.u. am meisten zu schaffen machte und in den geschriebenen Zeilen diese ganze "innere Zerrissenheit" sehr authentisch und nachvollziehbar rüber kommt, welche zumeist zwischen "Agonie, Frust, Wut und Hilflosigkeit (Verschiebung der persönlichen Ideale und (Wert-)Vorstellungen)" schwankte.
Natürlich darf auch die Liebe (und deren Enttäuschungen) in diesem 200 seitigen Buch nicht fehlen... Sie ist schliesslich etwas, das jedem von uns begegnet und vor allem in der frühen Jugend (und bekanntlich nicht nur da! *gg*) zu so machen "Turbulenzen" führen kann (wie u.a. auch hier nachzulesen ist). ;)
Auch wird zu Ende hin, immer deutlicher welchen weiteren Weg Rocko später einmal einschlagen und gehen würde... denn die "Musik", zieht sich wie ein feiner, roter Faden durch das gesamte Buch und lässt einen bei so machen, frühen Liedtexten doch ein sehr breites Grinsen im Gesicht entstehen. :)
Fazit:
Obwohl es m.u. doch hier und da mal kleinere "Durchhänger" in den einzelnen Erzählungen gibt (insgesamt ist das Buch bei 200 Seiten in 48 "Unterrubriken" aufgeteilt), kann das Buch "Dorfpunks" wirklich als sehr gelungen bezeichnet werden, das wahrlich nicht nur Fans von Rocko Schamoni fesseln und begeistern wird!
Wobei Dorfpunks wohl auch der beste Roman ist, den ich bisher von ihm gelesen habe, was jetzt nicht zwingend daran liegt, dass die anderen (konkret Sternstunden der Bedeutungslosigkeit und Tag der geschlossenen Tür) schlechter geschrieben wären, sondern mehr aus inhaltlichen Gründen. Die Protagonist:innen in Dorfpunks sind noch voller Hoffnung und Rebellion und wollen die Welt noch verändern, Michael Sonntag aus den anderen beiden Büchern ist da eher das komplette Gegenteil, weil bereits am Boden der Tatsachen angekommen und resigniert.
Besondere Leseempfehlung für Leute die als Punks am Land aufgewachsen sind, vieles davon wird man wohl in der ein oder anderen Form selber erlebt haben.
Vielleicht auch noch eine kurze Anmerkung an den/die Vorrezensent:in: Die Kritik kann ich nicht nachvollziehen, es handelt sich dabei um einen Roman und nicht um ein Fachbuch über Punk, daher kann man sich wohl auch kaum Erklärungen über Punk erwarten. Mal abgesehen davon, wer Punk versucht zu erklären, hat Punk ohnedies nicht verstanden. Inhaltlich habe ich jedenfalls genau das bekommen, was ich mir erwartet habe.
Rocko Schamoni erzählt von seiner eigenen Jugend, von der Verweigerung und der Suche nach Möglichkeiten jenseits der Spießer-Paradigmen, von Musik, Gewalt und Alkohol - vom Erwachsenwerden also. So weit, so gut, das haben andere auch schon getan. Die Eigenartigkeit von „Dorfpunks" besteht darin, daß es eben den „Dorfpunk" skizziert, eine Art „Punk light", der sich den Möglichkeiten beugte, sie gleichzeitig auslotete, sich eben der Gesellschaft nicht vollständig verweigerte. Der Held und seine Kumpels hörten auch mal ABC und tanzten regelmäßig in „Meier's" Discothek, neben all den anderen Provinzlern, und der Nonkonformismus fand seinen Höhepunkt etwa darin, nach durchzechter Nacht trotzdem zur Töpferlehre zu marschieren.
Die Figuren sind sympathische Arschlöcher, pickelige Teenager, die ihre kreative, aber auch zerstörerische Energie auf ganz eigene Weise zu kanalisieren versuchten, mit viel Musik, ranzigen Klamotten, Alk, ein paar anderen Drogen, gelegentlichen Mädchenkontakten und ein bißchen Gewalt. Keine superoriginellen Sonderlinge, sondern sonderbare Dörfler, die unter „Punk" vor allem „Spaß" verstanden - aber nicht nur, denn das „Nein" war zumindest teilweise durchaus ernstgemeint. Das ganze wird bestimmt durch Schamonis eigene Biographie, und die medienpräsente Figur hat sich letztlich konsequent entwickelt, als einzige aus „Schmalenstedt" übrigens. An dieser Stelle wird „Dorfpunks" auf seine Art zum zeitgeschichtlichen Dokument.
Leider sind die Episoden nicht immer wirklich lustig oder wenigstens originell, und Schamoni erzählt deutlich schwächer als zum Beispiel sein Spezi Heinz Strunk. Das schmale Büchlein liest sich zwar gut weg, bleibt es dann aber irgendwie auch. Fanlektüre also.





