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The Doors - When You're Strange [Blu-ray]

4.6 von 5 Sternen 40 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Regisseur(e): Tom DiCillo
  • Format: Blu-ray
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Englisch (PCM Stereo)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 4. November 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 85 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 40 Kundenrezensionen
  • ASIN: B003ULY6U6
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kaum eine Band hat das Aufbegehren einer jungen Generation so verkörpert wie The Doors. Ihre unverwechselbaren Sounds, ihr Wille zu bedingungsloser künstlerischer Freiheit, ihr Hang zu den dunklen Seiten der Seele und Jim Morrisons Exzesse inspirierten Generationen von Jugendlichen: cool, rebellisch, unsterblich. Fast 40 Jahre nach dem Tod des charismatischen Rock-Poeten Jim Morrison hat die Band nichts von Ihrer Faszination eingebüßt. Mit den bisher ungezeigten Kurzfilmen von Morrison und noch nie gesehenem Archivmaterial, das die Doors auf der Bühne, hinter der Bühne und in privaten Momenten zeigte, lässt der preisgekrönte Regisseur Tom DiCillo den Mythos „Doors“ wieder aufleben. Erzähler dieser einzigartigen Geschichte der Popkultur ist der Schauspieler Johnny Depp.

VideoMarkt

Die Story von The Doors, ihres Aufstiegs und ihres Endes. Die Dokumentation folgt chronologisch der Bandgeschichte von deren Gründung 1965 durch Jim Morrison und Ray Manzarek bis zum tragischen Tod Morrisons 1971 in Paris. Dabei werden Stationen wie die frühen Konzerte im Whisky a Go-Go über den ersten Nummer-eins-Hit "Light my Fire" und Morrisons Drogen- und Alkoholexzesse beleuchtet, ebenso wie Aufnahmen aus Morrisons 1969 entstandenem Experimentalfilm "HWY: An American Pastoral" verwendet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Ich hoffe es ist legitim, hier auch seine Meinung als Kinobesucher kund zu tun. Gestern war ich in der seligen Situation, diesen Film anschauen zu dürfen. In 100 Km Umkreis lief er nur in einem einzigen Kino. Das hatte auch noch das Flair der alten Tage, somit war alles perfekt. Dennoch war ich erstaunt über soviel "Underground-Marketing". Dem Film ist das sicher nicht abträglich und er zeigt auch sehr deutlich, wie sich Morrison von der "Oliver Stone Figur" abhebt.
Der ganze Plot ist ja auch mehr als Dokumentation angelegt (Johnny Depp macht einen guten Job als Sprecher). Allerdings verwischen die Grenzen (der Wahrnehmung) sehr häufig und man verschmilzt einfach völlig mit den starken Bildern und der zeitlosen Musik.
Nun ist dies also die definitive Story aus der Sicht der verbliebenen Bandmitglieder.
Sie hatten es erstaunlicherweise nicht nötig, sich nunmehr alle in den Vordergrund zu drängen um endlich auch einmal ihre Meriten abzubekommen. Nein, die Bescheidenheit der drei Hinterlassenen erstaunt regelrecht.
Man gibt Jim wirklich einen sehr großen Focus und bemerkt eher unaufdringlich, dass Ray, Robbie und John auch ihren Genius hatten. Viele erstaunliche Details am Rande, die man leicht vergißt.
Der Streifen transportiert sehr viel Authenzität und ich habe das Gefühl, dass der Job rundum gelungen ist. Auf allen Ebenen. Und das soll bei den Doors wirklich was heißen! Ich musste auch sehr oft, heftigst lachen - Den Promoauftritt zu "Touch me" muss man gesehen haben :-D Es ist also nicht permanent todernst und bedeutungsschwanger.
Aber auch.
Besonders auffällig und faszinierend ist natürlich das verwendete und restaurierte Originalmaterial.
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Format: DVD
... bin aber nicht ganz zufrieden mit dieser Doku. Sie hätte ruhig etwas länger ausfallen dürfen - wenigstens einen Auftritt bzw. Song von der 68er Europatournee hätte man noch mit reinnehmen können, falls es wirklich keine anderen längeren Live-Aufzeichnungen von der Band gibt (kaum zu glauben, da 1968 mehrere Konzerte der Doors für den Film "Feast of friends" aufgenommen wurden). Es müsste noch viel mehr Material vorhanden sein, aber in dieser Montage bekommt man auch nur wieder kurze Schnipsel zu sehen, abgesehen von den "HWY"-Sequenzen (ein Film-Projekt von Jim Morrison). In voller Länge kenne ich nur das Hollywood-Bowl-Konzert, und das war vermutlich der langweiligste Doors-Gig überhaupt.

An sich ist die Dokumentation sehr gelungen und empfehlenswert, neue Fakten oder Sichtweisen bekommt man jedoch nicht geboten. Der Einsteiger lernt hier eine Menge in kurzer Zeit. Die Tatsachen stimmen meines Wissens auch, allerdings geht es in der Chronologie etwas durcheinander, das hätte der Regisseur vermeiden können. Als Trip in eine andere Ära funktioniert der Film freilich bestens.
Sehr eindrucksvoll finde ich die Schwarzweiß-Untermalung des Skandalkonzerts in Miami 1969, mich hätte aber interessiert, woher diese Bilder eigentlich stammen, weil der Auftritt ja nicht gefilmt wurde. Und sieht man da wirklich Jim Morrison? Schade, dass sich Tom DiCillo nicht dazu äußert.

Vielleicht können sich die überlebenden Bandmitglieder jetzt endlich mal dazu entschließen, "Feast of friends" und "The Doors are open" auf DVD zu veröffentlichen. Sonst schrecken sie ja auch vor nichts zurück, was das Ausgraben von Konzertmitschnitten in mehr als fragwürdiger Qualität betrifft (siehe die Live-CDs der letzten Jahre).
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Format: DVD
Mit der Reporterstimme der Original-Radiomeldung über Jim Morrisons Tod im Jahr 1971 beginnt Tom DiCillos bewegende Dokumentation über eine der erfolgreichsten und charismatischten Bands Amerikas. Die Doors haben 80 Millionen Alben verkauft, noch heute gehen pro Jahr eine Million Tonträger von ihnen über den Ladentisch. Das lag, und liegt, zum großen Teil an Jim Morrison, dem Enfant Terrible der Musikszene. Morrison war, nach DiCillos Meinung, hochintelligent und gefährlich, eine Mischung, die es bis dahin im Showgeschäft noch nicht gab. Aber The Doors war nicht nur Morrison. Die Doku zeigt, dass zur Band auch noch individuelle Charaktere wie John Densmore, Robby Krieger und Ray Manzarek gehörten. Erst das Zusammenspiel dieser vier Musiker machte die Doors aus. Wie sagten sie selbst: Man glaubt, dass Jazz und Rock nicht zusammenkommen können. Aber wenn das passiert, sind wir nah dran.

Es war dies Band ohne Bass, die die Massen elektrisierte und das Establishment schlichtweg schockte. Während die 60er "mit einem Schuß" begannen, war bei den Doors von Anfang an LSD im Spiel. Das mag Morrsions Kreativität noch mehr beflügelt haben, aber am Ende waren die Drogen und der Alkohol das gleichzeitige Ende von Morrison und den Doors. Sie waren ganz oben, selbst The Who spielten bei den Doors als Vorgruppe, und am Ende scheiterten sie an sich selbst und einer nicht mehr vorhandenen Verbindung zwischen Morrison und der Band. Was wäre ein Morrison ohne Drogen gewesen? Ein Gott? Oder ein Nichts? Diese Frage wird niemals beantwortet werden. Auch Tom DiCillo schafft das mit seiner beeindruckenden Dokumentation nicht.

DiCillo nähert sich der Bandgeschichte komplett anders, als Oliver Stone das 1991 getan hat.
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