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am 13. März 2015
Was in Europa die EBM war, war in Nordamerika Industrial Dance. Ein musikalische Entwicklung welche sich in ausblutenden Industriestandorten etablierte, mit einem Großaufgebot an Technik vorging, sich daher einerseits als Erben des Industrials verstand und andererseits auf die krasse Antihaltung des Punk berief. Industrial Dance und EBM waren reichlich maskuline Musikstile: Harte einfache Beatschläge, martialische Posen und gebrüllter oder verzerrter Gesang. Während in der EBM eher gebrüllt wurde und der Rhythmus möglichst einem 4/4 Antigroove entsprach, wurde im Industrial Dance der Gesang verfremdet und der Beat wurde nicht selten verschachtelt, die Elektronik und Filmsamples die in beiden Szenen eine gewichtige Rolle spielte war in Amerika dominanter und das Hörerlebnis herausfordernder und verfremdender gestaltend. Die EBM ist in ihrem Wesen eine stumpfe Tanz- und Mitgröhlmusik die man z.B. als einen elektronischen Oi! bezeichnen könnte. Dagegen ist Industrial Dance eher eine groovende, verschachtelte und synkopisch körperbetonte Post-Punk-Version der Industrialerben.
Als die beiden ganz großen Namen dieser, damit in einer mit afroamerikanischen Tradition stehenden, Musik gelten bis heute Front Line Assembly und Skinny Puppy. Besonders Skinny Puppy hatten der Szene bis in die Mitte der 1990er Jahre einen eigenen Stempel aufgedrückt, der dazu führte, dass man beim ersten Erfolg der Nine Inch Nails noch von einem popigen Puppyabklatsch sprach und Nivek Ogre Reznor als billige Imitation, von welcher er nicht viel hielt aburteilte. Mitte der 1990er war dann erstmal Schluß bei den Puppys. Nach ihrem Labelwechsel wollte Metropolis, dass die Puppys popiger werden um den Erfolg von Ministry und NIN mitzunehmen. Das wiederum führte zu einem jähen Ende der Band die sich weigerte den Labelerwartungen zu entsprechen und sich in der eigenen künstlerischen Freiheit einschränken zu lassen. In den folgenden Jahren hallten die Alben von SP lange nach, Songs wie Warlock.ed, Assimilate, the Chocke oder Killing Game galten irgendwann als große Szenehits, als Klassiker zwischen Alternative und Schwarzer Szene und dann 5 Jahre danach rafften sich die Puppys auf wieder gemeinsam Musik zu machen. Die Ankündigung des Auftritts zum Dresdener Doomsday Festival im Jahr 2000 schlug verdammt hohe Wellen. Die Puppys waren seit 1988 nicht mehr in Europa aufgetreten, seit 1992 garnichtmehr. Ein großer Teil der europäischen Fangemeinschaft reiste an und Skinny Puppy fuhren wie immer schon eine Menge Kunstblut, Verkleidungen und Technik auf. Die Show muss ein echter Irrsinn gewesen sein und wahr als solcher von Beginn an geplant. Dazu leisteten sich cEvin Key und Nivek Ogre ein nicht zu unterschätzendes Aufgebot an Aufnahmetechnik und dokumentierten ihr komplettes Set für ihre Back+Forth-Reihe. Dadurch wurde Doomsday:Back+Forth Vol.5 zu einer Dokumentation nicht nur des Livevermögens dieser unnachahmlichen Band die in den späten 80ern und frühen 90ern eine ganze Welle von Industrial-Rock- und Industrial-Dance-Projekten beeinflusste, sondern auch zu einer kleinen Werkschau die den Klangkosmos der Puppys hervorragend aufweist. Alles etwas reduziertert und konzentrierter als auf den Studioaufnahmen, zum Teil sogar in besserer Klangqualität und mit einer über die Maßen präsenten Härte.
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am 13. Juli 2013
Ich als eingefleischter Skinny Puppy-Fan sage das ohne mich zu schämen!
Ja....denn wenn man so ziemlich alles dieser Band hat(einzige Ausnahme sind
noch meine Lieblingsband Apoptygma Berzerk),dann liegt es auf der Hand,daß
erst recht die Live-Alben im Regal NICHT fehlen dürfen.Ganz klar!
Wie die etlichen phantastischen Bühnenshows,die den Fan in Ekstase versetzen
und in andere Dimensionen katapultieren,so bringt dieses Live-Spektakel die Konzert-
hallen zum Kochen.Und das liegt keinesfalls nur alleine an den urgewaltigen
Hammer-Burner-Songs;nein,die einwandfreie Akustik,-Sound-engineer logo by Greg Reely-,
-Doomsday live show production by Stefan Herwig-,und natürlich das Management vom
Maestro Ernst Tochtenhagen,machen diese Live-Cd zu einem Hörgenuss der ultimativen
Sonderklasse!!!

Songs wie Inquisition-
Worlock-
Killing game-
Testure-
Dig it-
Tin Omen-
The choke-

transformieren sich noch viel brachialer ins Gehör.
DAS ist die Faszination der Skinny `slive on Stage!!
UND man dreht den Bassregler bis zum Anschlag!!

REALLY AWESOME....TRUST ME!!!

JAU, JOH!!
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am 24. April 2006
Ein wunderbares Konzert und ein hervorragender Live-Mitschnitt. Es war schon eine kleine Sensation damals, als es nach Jahren der Trennung plötzlich wieder hieß: Ja, sie spielen wieder live. Entsprechend hoch waren die Erwartungen, doch sie wurden nicht enttäuscht. Weder bei der mehr als ungewöhnlichen Darbietung (wer dabei war, weiß was gemeint ist), noch bei der Songauswahl. Selbst die anschließende Konservierung des Klangerlebnisses auf CD ist sehr gut gelungen. Negativ fällt nur auf, dass die Songs des '96er Albums "The Process" auf der CD aus lizenzrechtlichen Gründen ausgelassen wurden. Außerdem fehlt das atmosphärische, gespenstische Intro (bei dem sich der F***k-Head, eine eigens für diesen Abend erstellte Animatronics-Puppe als Ersatz für den zuvor verstorbenen D.R. Goettel präsentierte). Dies sind Konzert-Momente, die wohl nur in der Erinnerung der damaligen Besucher lebendig bleiben werden. Daher auch "nur" 4 Sterne für diese ansonsten sehr gute CD. Also: Klare Kaufempfehlung für dieses Livedokument eines einmaligen Abends!
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am 28. November 2012
Atmosphärisch gut, gewohnte Songs und auch mal neue Interpretationen von Altbewährtem.
Einfach Skinny gut!
Das Gesamtpaket fällt dennoch etwas mager aus, trotzdem für einen Fan absolut empfehlenswert.
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am 27. August 2002
Wirklich auffällig gut aufgenommene Live-Mitschnitte von Skinny-Puppy. Außer dem leisen Zuschauergesäusel, das eher im Hintergrund untergeht, kann man keine großen Unterschiede zwischen Live- und Studio-Einspielung feststellen. Lediglich der Gesang wirkt im wesentlichen etwas menschlicher. Denoch gibt es Stücke wie "Testure", "killing game" und "warlock", die einfach wunderbar atmosphärisch und in beeindruckender Qualität aufgenommen sind und somit die Studio-Versionen toppen. Leider fehlen Klassiker wie "Fair to frail" und "assimilate" auf dieser sonst mit guten Songs bestückter Platte. Die CD wird in einem recht wertigen Digipack geliefert.
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am 27. Mai 2014
liveversion von SOCIAL DECEPTION, dito TESTURE und DIG IT, also die top Titel der 1980er Alben BITES, MTPI und VIVISECT IV sind vertreten
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