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am 1. September 2009
Nach zwei schwächeren Alben, besinnen sich J.B.O. auf dem neuesten Werk wieder auf ihre Stärken. Es geht auf 'I don't like metal - I love it' eindeutig wieder metallischer ab. Ich für meinen Teil, kann das nur gut finden. Die Band selbst muss sich natürlich stets an Großtaten wie 'Meister der Musik' oder 'Laut' messen lassen, was es mitunter schwerfallen lässt, ein neues Album der Band halbwegs unvoreingenommen zu hören und zu bewerten ohne einen Verriss in Gedanken zu verfassen, noch bevor man mit dem Schreiben begonnen hat. Nun - werfen doch mal einen Blick auf die neuen Songs:

Das Album:
==========
01. I don't like metal (4:43) -> Originalsong: 'Dreadlock Holiday' von 10CC
Die Jungs beginnen stark und legen mit einem 10CC Cover los und rocken sich durch den Gehörgang, dass es eine wahre Freude ist. Etwas betagtere Fans können sich sicherlich noch an den Originalrefrain 'I don't like Reggae - I love it' erinnern. Klarer Fall. 5 von 5 Sternen

02. M.E.T.A.L. (4:18) -> Originalsong: 'D.I.S.C.O.' von Ottawan
Nette Doublebass. Ein schwungvoller Song der durchaus Mosherqualitäten mitbringt. Der Song ist insgesamt hervorragend umgesetzt, reißt mich aber nicht so sehr mit wie 'I don't like metal' was durchaus am Originalsong liegen kann. 4 von 5 Sternen

03. Angie - quit living on dreams -> Originalsong: 'Jeanny' von Falco
Was für ein Hammer! Der Song hat einen politischen Text verpasst bekommen und ist ähnlich böse wie bereits der Originaltext. Spielerisch zeigen J.B.O. hier, dass sie nichts verlernt haben. Handwerklich ist dieses Lied 'ganz großes Kino' und auch Veit zeigt hier sein volles stimmliches Potential. Besser gehts aus meiner Sicht nicht. 6 von 5 Sternen für diesen Geniestreich

04. Hitler hatte keinen Sex (5:05)
Hier haben wir also die erste Eigenkomposition. J.B.O. beziehen einmal mehr Stellung gegen Nazis. Der Text ist sicherlich nicht dazu bestimmt in einem Rutsch durchzulachen. Aber er hat eindeutig seine Momente, es lohnt sich daher, genau hinzuhören. Kein großer Hit, aber die Jungs beziehen eindeutig Position. Sehr gut gefallen hier auch die aus alten Werken bekannten Interaktionen zwischen Veit und Hannes. Ich sag nur: "Wußtest Du, dass der Biß eines einzigen Nazis für eine Hornisse tödlich sein kann?" 4 von 5 Sternen

05. Das Eine (3:27)
J.B.O. erzählen uns hier, was Frauen wollen. Leider verfallen die Jungs hier in platten Klamauk. Trotz der kurzen Spielzeit reicht es völlig, diesen Song ein- bis zweimal laufen zu lassen. Mit viel gutem Willen, 2 von 5 Sternen.

06. Geh mer halt zu Slayer -> Originalsong: 'Vamos a la playa' von Righeira
Ein weiteres wirklich starkes Cover begeistert hier nach bester 'mit Metal ist alles viel besser' Manier. Vollkommen gelungen und eine würdige Umsetzung des Originals (hätte so durchaus auch auf eine 'Explizite Lyriks' drauf gepasst), daher 5 von 5 Sternen.

07. J.B.-Boy und J.B.-Girl (2:34)
Na ja, irgendwie ist dieses Lied recht durchwachsen und reißt mich nicht sonderlich mit. 3 von 5 Sternen

08. Dio in Rio (3:12) -> Originalsong: 'Pogo in Togo' von United Balls
Mir gefällt der Song. Im Vergleich zum Original, ist diese Version eindeutig peppiger und natürlich durch den Text auf Metal-Bands umgedeutet. Kein Smash-Hit, aber grundsolider Rock mit netter Pointe im Finish. 4 von 5 Sternen

09. Der böse Gott (2:01)
Erinnert von der Machart her ganz klar an 'Elter Shelter' aus 'Sex, Sex, Sex'. Eher Zwischenspiel als Song, daher ohne eigene Wertung. Macht aber eindeutig Laune.

10. Der Ossi sucht das Glück (2:26)
Neben 'Das Eine' für mich der Tiefpunkt der CD. Keine Ahnung was die Jungs da geritten hat. Weder lustig, noch bringt das Stück die Elemente mit, die ich an J.B.O. so mag. 2 von 5 Sternen

11. Wessi-Girl (1:49) -> Originalsong: 'Jessies Girl' von Rick Springfield
Eine eindeutige Steigerung. Hier passt dann auch der Text (obwohl nochmal das Ossi / Wessi Thema bemüht wird) eindeutig besser und wir haben einen gute Laune Song der rockt. 4 von 5 Sternen

12. Glenn Leipzig: Mudder (1:15) -> Originalsong: 'Mother' von (Glenn) Danzig
Krass. Ich liebe das Original und dann hauen die Jungs da so ein Ding raus. Diese 1:15 min. habe ich jetzt so häufig abgenudelt und ich schmeiß mich immer noch weg über diesen grandios gesächselten Song mit ein paar schönen textlichen Spitzen gegen Lemmy (Motörhead), Ozzy und Iron Maiden. Kracher! 5 von 5 Sternen

13. Lieber Fieber (3:17) -> Originalsong: 'Fever' von Peggy Lee
Zu diesem Lied kann ich sagen, technisch hervorragend umgesetzt und geht gut ins Ohr. Nettes Ding das gut ins Ohr geht. 4 von 5 Sternen.

14. Es muss ein Rock (durch Deutschland gehen) (3:54)
Ein traditioneller J.B.O. Rocker zum Album-Abschluss. Es zeigt sich in diesem Song nochmal klar die spielerische Klasse der Band. Auch wenn ich dafür Schläge bekomme. Einen Vergleich mit 'Verteidiger des wahren Blödsinns' braucht der Song in meinen Augen nicht zu scheuen. 5 von 5 Sternen

Fazit bis hierhin:
Für das Album (ohne Bonus Disk) gibts 4 solide Punkte. J.B.O. zeigen hier einmal mehr, dass sie die unumstrittenen Götter des Covers sind. Es mag allerdings sein, dass manchem der hier nach 'noch mehr Cover-Songs' verlangt, sich gar nicht darüber bewußt ist, dass auf diesem Album die Cover-Quote bei 8 zu 13 liegt (wie oben erwähnt, zählt 'Der böse Gott' nicht wirklich). ;-)

Bonus-CD:
=========
Der Special Edition liegt eine Bonus CD bei, die 5 Live Videos vom Wacken 2007 und dem '30 Halbe Festival' enthält. Diese sind in hervorragender Qualität (wenn auch nicht in HD) und vor allem die Wacken Mitschnitte (Medtlgschdanzl, Ein guter Tag zum Sterben...) sind schlicht grandios. Die möchte ich nie mehr missen. 5 von 5 Sternen

Dann enthält die Bonus Disc das Musikvideo von 'Angie - quit living on dreams', was zwar ein nettes Gimick ist, aber aus meiner Sicht nicht ganz soviel Spaß macht wie die Live-Videos. 4 von 5 Sternen

Ein weiterer Hammer ist übrigens: Beatallica covern J.B.O.'s 'Ein guter Tag zum Sterben'. Wer Beatallica nich kennt. Die Combo stammt aus US und spielt Beatles Songs, garniert mit Metallica Texten (der Sänger schafft es dabei, so ähnlich zu klingen wie James Hetfield). Yes, yes, yes... 6 von 5 Sternen!

HINWEIS:
Im J.B.O. Forum ist mir aufgefallen, dass es Kunden gab, die auf dem ersten Blick keine Videos angezeigt bekamen. Hintergrund war, dass Software wie AnyDVD installiert war. Nachdem diese beendet wurde, ließen sich auch die Videos anzeigen und abspielen. Das mag für den einen oder anderen nützlich sein.

Gesamtfazit:
Die Bonus-Disc liefert für mich ganz klaren Anlass, den 4 Sterne Schnitt des Albums auf 5 knallpinke Sterne anzuheben. Das Produkt macht Spaß und eine Kaufempfehlung ist absolut gerechtfertigt, man bekommt hier wirklich was für sein Geld, dafür ist schon allein durch das Bonus-Material gesorgt. Reinhören kann zwar tendentiell nie schaden, aber wer sich seine Meinung bilden möchte, sollte dem Album eine größere Chance einräumen, als lediglich im Saturn den Kopfhörer aufzusetzen.
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am 22. August 2015
lieder hängen teilweise oder hören sich einfach sch....e an

bin richtig entäuscht von der qualtität bin eig mehr gewohnt

mfg
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am 10. Januar 2010
Tolles neues Album der Spitzenband J.B.O.!
Wie nicht anders erwartet wurde ich wieder einmal beim blinden Kauf eines Albums von J.B.O. nicht enttäuscht!
Die Angela Merkel Saftpresse/Zitronenpresse ist ziemlich witzig und macht sich recht gut in meinem J.B.O.-Regal! Wobei ich hier der Meinung bin,
dass diese Saftpresse mit sichert das Album aufpeppen soll. Ich für meinen Teil merke, dass dieses Album mit nicht so viel Spass und Wollust aufgenommen wurde, wie der Vorgänger "HeadBangBoing"
Trotzdem ein gutes Album!
Meine Meinung:
- Für den Fan ein absolutes Muss! (Live noch besser als auf Platte muhahaha)
- Für alle anderen: Hört erst mal rein!

1 Stern Punktabzug weil HeadBangBoing eindeutig besser war!
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am 8. November 2009
Seit 1998 in ich J.B.O.-Fan und war und bin immer noch stolz drauf. Denn J.B.O. kann in Sachen Spaß-Metal einmal die Party Fraktion sowohl auch den punkigen-Anteil sehr gut bedienen. Egal ob das die EP's Eine gute CD zum Kaufen, Blastphemie oder Rock-Muzik waren oder die Alben, immer hab ich das gut in den Alben gesehen. Das Rosa Armee Fraktion und United States of Blöedsinn mehr unterstes Mittelmaß waren darüber habe ich auch noch hinweg gesehen. Denn ich wusste es kommen wieder bessere Zeiten.

Und 2007 war es dann auch soweit. Headbangboing kam in die Läden. Natürlich habe ich es mir sofort geholt und es wurde ein Dauerbrenner in meiner Anlage.

Zwei Jahre später kurz vor dem 20 Jahre früh Konzert in Bamberg, kam das neue Album heraus mit dem Wohlklingenden Titel "I don't like Metal - I love it!"
Voller Vorfreude kam die CD in den CD-Player und es fing auch ganz gut an. Der namensgebende Song lief gut ins Gehör und animierte zum Mitsingen. Gut gestärkt und mit vollem Tatendrang meine Familie mit meinem Gesang in den Wahnsinn zu treiben wartete ich gespannt auf den nächsten Titel M.E.T.A.L.(in Anlehnung an D.I.S.C.O). Und schon ging es los. Der langsame Abstieg des neuen Studio-Albums. Textlich nichtssagend, ausser das sie zu dick ist, ging es mit Angie und Hitler hatte keinen Sex weiter. Was bei Angie nach gequält-lustiger Falco-Hommage mit politisch unkorrektem Text(Falco hat es besser hin bekommen)ist, ist bei Hitler hatte keinen Sex eine Aneinanderreihung von verschiedenen punkigen Sprüchen und schnell gespieltem Metal. Das beste an dem Lied sind die Texte zwischen Strophe und Refrain.
Lied fünf wird verkörpert durch das Eine. Eine fast schon liebevolle und doch wahre Ode an die Frau. Auch wenns am Schluss nicht appetitlich wird. Geh mer halt zu Slayer ist mal wieder dem Albumtitel entsprechend eine Hommage an den Metal. Kopfschüttelgarantie!!
J.B.-Boy & J.B.-Girl sowie Dio in Rio haben bei mir die berühmten ??? erzeugt. Warum presst man sowas auf CD. Was bei Ich lebe für Schafskäse (Rosa Armee Fraktion) noch lustig und neu war ist jetzt auf diesem Album nervig. Die Stimme von Ralph Bach (Sorry Ralph bitte nicht böse nehmen!). Es nervt mich aber wenn er dieses, ohne hin schon grottige Lied, ins Mikro jammert. Selbst bei Dio in Rio war die Muse krank gewesen.
Danach geht es kurz, knackig aber relativ lustig weiter. Sei es der böse Gott mit Vito und Hannes als Mutter und Sohn oder der Ossi sucht das Glück samt den Gegenpart Wessi Girl. Den kompletten Vogel (und das im positivsten Sinne) wurde Dank Vicki Vomit mit Glenn Leipzig: Mudder abegeschossen. Mit seinem Appell an den schönsten deutschen Dialekt: sächsisch!!
Mit Lieber Fieber folgt ein erneutes Coverwerk welches auch eher in die mittelmäßigkeit abgleiten wird. Und das Finale bildet der doch halbwegs gelungene Song Es muss ein Rock durch Deutschland gehen.

Alles in allem ist dieses Album mal wieder ein Rückschritt. Man vermisst entweder die ganz alten Zeiten und Explizite Lyrik, Laut und Meister der Musik oder das kurze Intermezzo mit Rock-Muzik und Headbangboing. Schade aber etwas mehr Zeit wäre definitiv besser gewesen.
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am 25. August 2012
Und noch eine eher langweilige, bemühte, gähnige JBO CD - die damit endgültig beweisen daß von der alten Klasse nichts mehr übrig ist. Irgendwo zwischen Sonnenstudio und DFanpostbeantworten haben die Vier den Humor vor langer Zeit verlegt und nicht mehr wiedergefunden. So wird das nichts mehr.
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am 4. Juni 2013
Neue Platten der fränkischen Spaßinstitution J.B.O. sind oftmals einer Wundertüte nicht unähnlich. Man weiß eigentlich nie so richtig was einen erwartet. Neben jeder Menge Hymnen schleichen sich hier und da auch eher mittelprächtige Songs ein. Das muss man sich auch als Fan der Franken eingestehen. So liegt heuer nun das neue Album “I Don’t Like Metal (I Love It)“ vor und die brennende Frage lautet: Haben es Hannes, Vito und ihre Jungs noch drauf?

Die Antwort ist ganz einfach: Jein.
Auf den letzten Platten kündigte sich schon an, dass die Witze der Band nicht mehr zu hundert Prozent zünden. Das ist leider auch auf dem neuen Album der Fall. Zwar hat die Scheibe mit dem Titeltrack, “Geh’ mer halt zu Slayer“ und der “D.I.S.C.O.“-Persiflage “M.E.T.A.L.“ drei echte Knaller am Start und auch Songs wie die Eigenkompositionen “Es muss ein Rock (durch Deutschland gehen)“ oder “Der böse Gott“ liegen auch über dem Durchschnitt der Platte. Nervig hingegen sind die drei sich mit dem Thema Ossi/Wessi beschäftigen Tracks “Der Ossi sucht das Glück“, “Wessi Girl“ und “Glenn Leipzig: Mudder“ (wobei letzterer Song noch der beste ist). Jungs, ist euch da echt nichts Besseres eingefallen? Unter die Rubrik “nervig“ fällt aber vor allem das absolut überflüssige “Hitler hatte keinen Sex“. Der Song ist mit Abstand die schwächste Nummer auf “I Don’t Like Metal (I Love It)“. Auch die FALCO-Coverversion “Angi“ (“Jeannie“ im Original) ist zwar textlich, als Statement zur kommenden Bundestagswahl, recht witzig, dennoch kann der Song dem Durchschnitt nicht entfliehen. Textlich wirken die Jungs irgendwie nicht mehr so spritzig wie auf früheren Releases.

Musikalisch hingegen ist, wie immer, alles im grünen Bereich. Vielleicht sogar besser denn je, denn ich werde den Gedanken nicht los, dass die Erlanger Spaßfabrik bei dem aktuellen Album den Fokus mehr auf die Musik gelegt hat. Die Eigenkompositionen kommen durchdacht und bei Songs wie „Der böse Gott“ schön heavy riffend daher. Auch eine Coverversion wie “Lieber Fieber“ (“Fever“) kann man ohne das nötige musikalische Feeling nicht so schön groovend und swingend bringen, wie es J.B.O. hier tun.

Alles in allem also wieder ein Album mit Licht und Schatten. Musikalisch machen J.B.O. einen Schritt nach vorne. Textlich fehlen, auf die ganze Distanz gesehen, etwas die zündenden Ideen und Witze. Fans werden die Platte dennoch blind kaufen und ihren Spaß haben.
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am 7. September 2009
Musik von jbo is eh geil :-) und die IDee der angie die Haare zu färben und Zitronen pressen zu lassen genial
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am 16. August 2009
Bevor ich hier meine Meinung sage, will ich vormerken, dass ich Leute anspreche, welche JBO schon länger kennen und dieses Werk nicht ihren ersten Erwerb nennen können.

Also gut, ich muss gestehen, dass dieses Album eine klare Steigerung, zum Vorgänger "Head Bang Boing", ist. Auf Letzterem hat mir kein Lied gefallen, außer "Musiker" und "Head Bang Boing". Musikalisch und technisch ist die vorliegende CD sehr gut.
Eine Liste, mit meiner persönlichen Bewertung:
1. I Don't Like Metal 4/5
2. M.E.T.A.L. 4/5
3. Angie 5/5
4. Hitler hatte keinen Sex 4/5
5. Das Eine 6/5
6. Geh mer halt zu Slayer 6/5
7. J.B.-Boy und J.B.-Girl 4/5
8. Dio in Rio 3/5
9. Der böse Gott 2/5
10. Der Ossi sucht das Glück 2/5
11. Wessi Girl 3/5
12. Glenn Leipzig: Mudder 3/5
13. Lieber Fieber 4/5
14. Es muss ein Rock 5/5

Auf den ersten Blick sehr solide, steckt das Problem im Detail.
Es gibt keine Veränderung (aus Nostalgie gründen vielleicht für Fans in Ordnung), die Lieder sind gut, aber nicht herausragend (bis auf 1 oder 2) und es fehlt dieser typische JBO-Humor ein wenig, den wir alle so von JBO lieben. Ich wünschte mir wieder in Richtung JBO-Wurzeln zu gehen und gleichzeitig Neues von JBO. Das gelingt auch schon ganz gut, aber da ist noch Luft nach oben. Schade, aber auch Hoffnung.
Aber was mich am meisten enttäuscht hat, sind die fehlenden Interludes, wie "Meister der Musik" oder "Satanische Botschaften" (beide genial(siehe alte Alben)).
Dafür gibt es endlich mal wieder schlechte Witze von "Du Hannes?!" "Ja, Veit?" <-- Das hat bei mir lustige Erinnerungen geweckt.
Wer diese CD kaufen sollte:
"Verteidiger des wahren Blöedsinns"
Leute, die einfach mal lustigen "Metal" hören wollen
und
Leute, die JBO nur flüchtig kennen, da diese CD wieder Richtung Oldschool geht und vielleicht dazu anregt, sich die alten wirklich guten Alben zuzulegen.

Auch wenn es wohl noch dauern wird, bis eine Platte erscheint, die an laut!, Meister der Musik oder Sex Sex Sex herankommt:
Für mich war es kein Fehlkauf.
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am 8. Januar 2014
Ob es an der Megapress liegt? Der Sound ist voller und besser als bei anderen Produkten von z.B.: Sony, Warner oder EMI ( kommt mir jedenfalls so vor). SO MUSS DAS SEIN BEI METAL !
Zum Inhalt: Die Qualität der Musik ( Bandbreite und künstlerische Fähigkeit) dieser Band stehen ausser Frage. Warum sie nicht in den deutschen Charts stehen, verstehe ich nicht. Vermutlich liegt das an der starken Präsenz der großen Produktionsfirmen wie SONY und BMG.
Ich meine, es sollte ( um die Band zu zitieren) ein ROCK durch Deutschland gehen.
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am 4. September 2009
Nach zwei schwächeren Alben, besinnen sich J.B.O. auf ihrem neuesten Werk wieder auf ihre Stärken. Es geht auf 'I don't like metal - I love it' eindeutig wieder metallischer ab. Ich für meinen Teil, kann das nur gut finden. Die Band selbst muss sich natürlich stets an Großtaten wie 'Meister der Musik' oder 'Laut' messen lassen, was es mitunter schwerfallen lässt, ein neues Album der Band halbwegs unvoreingenommen zu hören und zu bewerten ohne einen Verriss in Gedanken zu verfassen, noch bevor man mit dem Schreiben begonnen hat.

Nun - werfen doch mal einen Blick auf die neuen Songs:

01. I don't like metal (4:43) -> Originalsong: 'Dreadlock Holiday' von 10CC
Die Jungs beginnen stark und legen mit einem 10CC Cover los und rocken sich durch den Gehörgang, dass es eine wahre Freude ist. Etwas betagtere Fans können sich sicherlich noch an den Originalrefrain 'I don't like Reggae - I love it' erinnern. Klarer Fall. 5 von 5 Sternen

02. M.E.T.A.L. (4:18) -> Originalsong: 'D.I.S.C.O.' von Ottawan
Nette Doublebass. Ein schwungvoller Song der durchaus Mosherqualitäten mitbringt. Der Song ist insgesamt hervorragend umgesetzt, reißt mich aber nicht so sehr mit wie 'I don't like metal' was durchaus am Originalsong liegen kann. 4 von 5 Sternen

03. Angie - quit living on dreams -> Originalsong: 'Jeanny' von Falco
Was für ein Hammer! Der Song hat einen politischen Text verpasst bekommen und ist ähnlich böse wie bereits der Originaltext. Spielerisch zeigen J.B.O. hier, dass sie nichts verlernt haben. Handwerklich ist dieses Lied 'ganz großes Kino' und auch Veit zeigt hier sein volles stimmliches Potential. Besser gehts aus meiner Sicht nicht. 6 von 5 Sternen für diesen Geniestreich

04. Hitler hatte keinen Sex (5:05)
Hier haben wir also die erste Eigenkomposition. J.B.O. beziehen einmal mehr Stellung gegen Nazis. Der Text ist sicherlich nicht dazu bestimmt in einem Rutsch durchzulachen. Aber er hat eindeutig seine Momente, es lohnt sich daher, genau hinzuhören. Kein großer Hit, aber die Jungs beziehen eindeutig Position. Sehr gut gefallen hier auch die aus alten Werken bekannten Interaktionen zwischen Veit und Hannes. Ich sag nur: "Wußtest Du, dass der Biß eines einzigen Nazis für eine Hornisse tödlich sein kann?" 4 von 5 Sternen

05. Das Eine (3:27)
J.B.O. erzählen uns hier, was Frauen wollen. Leider verfallen die Jungs hier in platten Klamauk. Trotz der kurzen Spielzeit reicht es völlig, diesen Song ein- bis zweimal im Leben laufen zu lassen. Mit viel gutem Willen, 2 von 5 Sternen.

06. Geh mer halt zu Slayer -> Originalsong: 'Vamos a la playa' von Righeira
Ein weiteres wirklich starkes Cover begeistert hier nach bester 'mit Metal ist alles viel besser' Manier. Vollkommen gelungen und eine würdige Umsetzung des Originals (hätte so durchaus auch auf eine 'Explizite Lyriks' drauf gepasst), daher 5 von 5 Sternen.

07. J.B.-Boy und J.B.-Girl (2:34)
Na ja, irgendwie ist dieses Lied recht durchwachsen und reißt mich nicht sonderlich mit. 3 von 5 Sternen

08. Dio in Rio (3:12) -> Originalsong: 'Pogo in Togo' von United Balls
Mir gefällt der Song. Im Vergleich zum Original, ist diese Version eindeutig peppiger und natürlich durch den Text auf Metal-Bands umgedeutet. Kein Smash-Hit, aber grundsolider Rock mit netter Pointe im Finish. 4 von 5 Sternen

09. Der böse Gott (2:01)
Erinnert von der Machart her ganz klar an 'Elter Shelter' aus 'Sex, Sex, Sex'. Eher Zwischenspiel als Song, daher ohne eigene Wertung. Macht aber eindeutig Laune.

10. Der Ossi sucht das Glück (2:26)
Neben 'Das Eine' für mich der Tiefpunkt der CD. Keine Ahnung was die Jungs da geritten hat. Weder lustig, noch bringt das Stück die Elemente mit, die ich an J.B.O. so mag. 2 von 5 Sternen

11. Wessi-Girl (1:49) -> Originalsong: 'Jessies Girl' von Rick Springfield
Eine eindeutige Steigerung. Hier passt dann auch der Text (obwohl nochmal das Ossi / Wessi Thema bemüht wird) eindeutig besser und wir haben einen gute Laune Song der rockt. 4 von 5 Sternen

12. Glenn Leipzig: Mudder (1:15) -> Originalsong: 'Mother' von (Glenn) Danzig
Krass. Ich liebe das Original und dann hauen die Jungs da so ein Ding raus. Diese 1:15 min. habe ich jetzt so häufig abgenudelt und ich schmeiß mich immer noch weg über diesen grandios gesächselten Song mit ein paar schönen textlichen Spitzen gegen Lemmy (Motörhead), Ozzy und Iron Maiden. Kracher! 5 von 5 Sternen

13. Lieber Fieber (3:17) -> Originalsong: 'Fever' von Peggy Lee
Zu diesem Lied kann ich sagen, technisch hervorragend umgesetzt und geht gut ins Ohr. Nettes Ding das gut ins Ohr geht. 4 von 5 Sternen.

14. Es muss ein Rock (durch Deutschland gehen) (3:54)
Ein traditioneller J.B.O. Rocker zum Album-Abschluss. Es zeigt sich in diesem Song nochmal klar die spielerische Klasse der Band. Auch wenn ich dafür Schläge bekomme. Einen Vergleich mit 'Verteidiger des wahren Blödsinns' braucht der Song in meinen Augen nicht zu scheuen. 5 von 5 Sternen

Fazit:
Für das Album (ohne Bonus Disk) gibts 4 solide Punkte. J.B.O. zeigen hier einmal mehr, dass sie die unumstrittenen Götter des Covers sind. Es mag allerdings sein, dass manchem der auf amazon.de nach 'noch mehr Cover-Songs' verlangt, sich gar nicht darüber bewußt ist, dass auf diesem Album die Cover-Quote bei 8 zu 13 liegt (wie oben erwähnt, zählt 'Der böse Gott' nicht wirklich).

Das Produkt macht Spaß und eine Kaufempfehlung ist absolut gerechtfertigt. Ich empfehle aber eindeutig die 'Special Version' mit Bonus CD. Darauf sind vor allem die Live-Videos vom Wacken einfach grandios. Auch reinhören kann zwar tendentiell nie schaden, aber wer sich seine Meinung bilden möchte, sollte dem Album eine größere Chance einräumen, als lediglich im Saturn den Kopfhörer aufzusetzen.
11 Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

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