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Doktor Jekyll und Mister Hyde Gebundene Ausgabe – 1997

4.5 von 5 Sternen 110 Kundenrezensionen

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Pressestimmen

„Die Atmosphäre, die allein durchs Hören entsteht, ist erstaunlich, sämtliche Darsteller sind bekannte Synchronsprecher. Das ist Kino für die Ohren!“ (Stadtblatt Osnabrück)

„Erstklassige Vertonung eines Klassikers der Weltliteratur. Großartig gespielt von Andreas Fröhlich und kongenial inszeniert. Mehr als nur ein Hörspiel!“ (literra.info) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde
OT The strange case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde OA 1886 DE 1889 Form Erzählung Epoche Viktorianisches Zeitalter
Mit seiner Erzählung hat Robert Louis Stevenson die bis heute vielleicht beklemmendste und wirkungsmächtigste Doppelgänger-Geschichte (Stichwort R S. 1034) vorgelegt, die ihren Reiz aus der geschickten Mischung atmosphärischer Schauplätze, interessanter und skurriler Charaktere, einer am Kriminalroman orientierten Rätselhandlung sowie einer komplexen Erzähltechnik bezieht.
Entstehung: In Schottland existiert der keltische Mythos des fetch, des Doppelgängers, den die Menschen erblicken, ehe sie sterben. Nach einem entsprechenden Traum schrieb Stevenson seine Geschichte über eine Persönlichkeitsspaltung in nur drei Tagen nieder, die jedoch wegen ihrer fehlenden Moral nicht die Billigung seiner Frau fand. Daraufhin schrieb Stevenson – wieder binnen drei Tagen – die endgültige zweite Fassung der Geschichte.
Inhalt: Das Wissen um die Identität von Dr. Jekyll und Mr. Hyde verhindert eine Lektüre der Erzählung als Kriminalgeschichte, wie sie von Stevenson ursprünglich intendiert war. Am Ende der Erzählung sollte der Nachweis der Identität von Jekyll und Hyde als verblüffende Lösung eines Rätsels stehen.
Die Erzählung berichtet vom Sonntagsspaziergang des Notars Gabriel Utterson und seines Begleiters Richard Enfield, die dem unheimlichen, zwergwüchsigen Mr. Hyde begegnen. Dieser Mr. Hyde scheint in einem merkwürdigen Verhältnis zu dem honorigen Dr. Jekyll zu stehen. Nachforschungen Uttersons und ein Brief von Dr. Lanyon, einem langjährigen Freund und Vertrauten des Arztes Dr. Jekyll, bestätigen den Verdacht, dass es sich bei dem Arzt und Mr. Hyde um die gleiche Person handelt. Die nachgelassenen Aufzeichnungen Dr. Jekylls schließlich liefern den sicheren Beweis für die Behauptungen des Arztes Lanyon: Dr. Jekyll, der an einer diffusen Identitätsstörung litt und die düsteren Seiten seines Naturells konsequent unterdrückte, ist es gelungen, ein Elixier herzustellen, das ihm eine Dissoziation in die negative, missgestaltete Figur des Mr. Hyde erlaubt, der all jene negativen Energien auslebt, die Jekyll in sich unterdrückt hat. Zunehmend jedoch gewinnt die Abspaltung des Mr. Hyde Oberhand über die des Dr. Jekyll, was sich auch physisch in ihrem Wachstum und der zunehmenden Dauer der Metamorphosen manifestiert. Um der Gefahr zu entgehen, sich eines Tages nicht mehr zurückverwandeln zu können, scheidet Dr. Jekyll schließlich durch Selbstmord aus seinem Leben.
Struktur: Die komplexe Erzählstruktur mit wechselnden Perspektiven macht eine eindeutige Interpretation schwierig, zumal nicht deutlich wird, dass sich Jekyll seiner Identität mit Hyde bewusst ist. Bis zum Schluss charakterisiert Jekyll sein alter ego als ein zwar aus sich heraus freigesetztes, aber doch von ihm grundsätzlich geschiedenes Wesen, dessen Tod durch seinen Selbstmord keineswegs beschlossene Sache sei. Zumindest eine Deutung des Endes als moralische Läuterung des Helden steht deshalb in Frage. Eher bietet sich eine Lesart der Erzählung als satirische Bloßstellung einer von dem rigiden Normensystem der viktorianischen Ära erpressten Doppelmoral an.
Wirkung: Mit seiner erfolgreichen, von der Kritik hoch gelobten und bald auch dramatisierten Erzählung etablierte Stevenson einen auch heute noch wirksamen viktorianischen Mythos, wenn auch die gängige Interpretation die ursprüngliche Intention von Stevenson verfehlen mag. Eine große Zahl von Verfilmungen (u. a. von Rouben Mamoulian aus dem Jahr 1931 mit Frederick March in der Doppelrolle von Jekyll und Hyde) haben zur Verfestigung dieser Variante des Doppelgängermotivs beigetragen. Auch moderne Varianten des Stoffs wie der skandalumwitterte Roman American Psycho (1991) von Bret Easton Ellis oder der Roman Sünde von Shusaku Endo lassen sich als Weiterentwicklungen von Stevensons Geschichte begreifen. H. R. B. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe
Ein Mann taucht aus dem Nichts auf. Von diabolischer Gestalt, kleinwüchsig und schmächtig, treibt er sein Unwesen in der Stadt. Jeder, der ihm ins Gesicht blickt, ist von dessen Mißbildung paralysiert. Wer ist dieses geheimnisvolle Wesen, das Nachts skrupellos ein kleines Mädchen zu Boden stößt und überrennt? Warum erhält der Übeltäter daraufhin von Dr. Jekyll, einem wohlsituierten und anerkannten Wissenschaftler, einen Scheck, um die Familie des Mädchens zu entschädigen? Welche Art der Freundschaft ist es, die den Doktor mit dieser schrecklichen Kreatur verbindet? Mr. Utterson, Anwalt und enger Freund Henry Jekylls, findet die Wahrheit auf mysteriöse Weise heraus.... Die Geschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hyde hat schon viele Liebhaber des Gruselgenres begeistern können. Diese jüngere Ausgabe des Klassikers wurde von Doris Eisenburger illustriert und fügt der ohnehin beklemmenden Stimmung, die die Lektüre des Buches auslöst, optische Entsprechungen hinzu .Diese sind zwar gut gelungen, greifen aber zwangsläufig in die Phantasie des Lesers ein. Der Illustrationen und der großen Schrift wegen wirkt diese Ausgabe eher wie ein Bilder-oder Kinderbuch, der spannenden und ungemein faszinierenden Geschichte tut das jedoch keinen Abbruch. Robert Stevenson, seiner Zeit psychologisch weit voraus, hat in diesem Klassiker die tiefsten und dunkelsten Abgründe der menschlichen Seele meisterhaft durchleuchtet. Schade, daß das Buch nur 94 Seiten hat!
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Format: Taschenbuch
Dr. Jekyll und Mr. Hyde, das ist eine Erzählung, eine sehr kurze zumal, deren Inhalt hinlänglich bekannt ist. Der zwar vordergründig sehr bieder wirkende, in Wirklichkeit zwar bisweilen rücksichtslos ausschweifend lebende Arzt Dr. Jekyll beschäftigt sich intensiv mit Paramedizinischer Halbwissenschaft. Ihm gelingt es, seinen Körper mit Hilfe eines Elixiers in die Schattengestalt des bösartigen Mr. Hyde zu verwandeln. Daß es sich bei Ihnen um die selbe Person handelt wird dem Leser von Anbeginn der Erzählung nicht ganz klar (falls er es nicht ohnehin weiß), er wird lediglich mit den Untaten des Mr. Hyde konfrontiert. Im weiteren Verlauf geht der Anwalt Mr. Utterson dem Fall nach und kommt dem Verhängnis auf die Spur. Schließlich bricht er zusammen mit dem Butler Poole in das Schlafgemach des Doktors ein und lüftet das Geheimnis. Mit Hilfe zweier aus der Perspektive eines Zeugen und aus der Sicht des Dr. Jekyll verfaßten Berichten kommt schließlich Licht in die unheilvolle Geschichte. Interessant ist, daß Dr. Jekyll die Verwandlung nur mit Hilfe eines verunreinigten Salzes gelang, die später bezogene reine Substanz vermag diese Verwandlung nicht herbeizuführen und das ist das Fatale: Dr. Jekyll ist gefangen im Körper des Unholdes Hyde und beendet sein Leben mit einer Dosis Zyankali kurz bevor sein Freund Utterson ihn findet. Die Erzählung an sich ist hervorragend, sie ist gar als Weltliteratur zu werten, der Stil ist excellent, die Charaktere pointiert. Das einzige, was fehlt, ist eine etwas genauere Beschreibung der Bösartigkeit des Mr.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Stellt Euch vor Ihr könntet Eure schmutzigsten Phantasien und Triebe ausleben, die reine Selbstsucht walten lassen, ohne dafür Rechenschaft ablegen zu müssen, ohne schlechtes Gewissen , weil diese jemand Anderes getan hat.
Stellt Euch vor es gibt eine Droge, mit der Ihr das Tier in Euch entfesseln könnt, die es Euch ermöglicht den verbotenen Trieben freien Lauf zu lassen.

Klingt nach einem modernen Horror- oder Psychothriller, ist aber der berühmte Klassiker "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" aus dem Jahre 1886.

Es wird die innere Zerrissenheit zwischen Gut und Böse und die Sucht nach einer Droge bzw. deren Auswirkung thematisiert. Ein Thema welches auch in der heutigen Zeit immer noch aktuell ist.
Es wird das Szenario beschrieben, wo das "Schlechte Ich" nach Freiheit drängt und die Oberhand gewinnt - Dr. Freud hätte seine Freude damit gehabt.

Die berühmte Geschichte des Dr. Jekyll und Mr. Hyde (wer kennt sie nicht), spielt im viktorianischen London. Einer Zeit des industriellen Umbruchs und der Forschung.
Der Schreibstil ist entsprechend der damaligen Zeit, jedoch nicht altmodisch und flüssig zu lesen. Obwohl der Autor es der Phantasie des Lesers überlässt, welche Triebe Dr. Jekyll in der Gestalt von Mr. Hyde auslebt, ist es spannend zu lesen. Das damalige London wird von Stevenson sehr gut beschrieben und man taucht in diese Zeit ein.
Ein "Thriller" ohne Happy End.

Fazit:
Ein absolut lesenswerter Klassiker, der moderner nicht sein kann. Flüssig zu lesen und trotzdem vieles der Phantasie des Lesers überlassen wird, äußerst spannend. Die Phantasie ist immer noch das beste Kopfkino *g*
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