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am 16. November 2013
A popular plot device in the Dystopian genre is having humanity divided up into factions where the protagonist is someone who doesn’t neatly fit into the system or is rebelling against it. In this respect Divergent is no different. Humanity has been divided up into the factions Abnegation, Dauntless, Amity and Erudite and Tris does not fit neatly into any of these categories and therefore is labelled Divergent. Along with the popular plot device of factions also comes the overused sequence of plot points: rebel doesn’t neatly fit into faction, rebel unwittingly causes a conflict between the factions and/or tries to stop the conflict, rebel becomes an outcast of society. I was really hoping that Divergent would suddenly depart from this plot structure and carve out some new terriority, but disappointingly, it never did. This isn’t to say that Divergent isn’t an interesting read, but I was hoping the book would be something that it was not, which was my own fault entirely and therefore, I was left unsatisfied by it for this reason alone.

Also, those of you who are romantics are going to dislike me immensely for my next statement, but I really didn’t like the romance between Tris and Four. It felt forced. It is understandable that Tris would have a massive crush on her instructor almost to the point of developing Stockholm Syndrome, but I really didn’t understand Four’s interest in her. The novel makes out that Four is impressed by her bravery, but given they are in Dauntless, this character trait should be something that is expected. Yes, Tris, being the protagonist, is better than everyone else, but to the point that Four would fall for her so quickly? No sorry, just not buying it. The romance would be much more believable if it occurred later on in the series, rather than forcing it to occur in the first book just to please readers who now expect the two main characters to fall in love.

Still, there was much in the Divergent world that I did enjoy. The Dauntless initiation process is brutal and disturbing enough to please The Hunger Games fans (myself included) and it is interesting to see how the different characters undergoing it react and develop. Also, I loved the Dauntless tradition of getting a tattoo to mark a special occassion or overcoming a personal challenge – a part of the culture which those undergoing initiation immediately embrace. The choice of tattoos are an important key to understanding the characters and I am sure in times to come, many English essays will be written about the characters tattoo design choices. The world of Divergent itself appears really well thought out and I’m hoping in the next two books of the series, the world as a whole will be explored more as the first book was quite limited as we are only seeing the world through the eyes of Tris, who is a rather naive and unknowledgable 16 year old girl. Hopefully, as her character gains more knowledge about the world she is now living in, the reader will as well.

My overall impression of this book is mixed. It was interesting and enjoyable enough that I will keep reading the rest of the series admittedly because I want to know how this all plays out, but there were many elements that just didn’t feel right or have been overused in previous Dystopian books.
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am 22. Mai 2014
***Inhalt in eigenen Worten (keine Spoiler!)***
"Divergent" spielt im dystopischen Chicago, wo die Gesellschaft in fünf Fraktionen (Gruppen) eingeteilt ist. Jeder der fünf Gruppen wird eine bestimmte Tugend zugeordnet.
Abnegation (dt.: Altruan): Selbstlosigkeit
Dauntless (dt.: Ferox): Furchtlosigkeit, Mut
Erudite (dt.: Ken): Gelehrtheit, Intelligenz
Candor (dt. Candor): Ehrlichkeit
Amity (dt. Amite): Freundlichkeit
Neben den Tugenden werden den Fraktionen außerdem bestimmte Aufgabenbereiche zugeteilt. Aufgrund Ihrer Selbstlosigkeit stellt Abnegation die Regierung und aufgrund Ihrer Ehrlichkeit stellt Candor Richter und Anwälte. Damit sind jedoch nicht alle zufrieden, weshalb es zu Spannungen zwischen den Fraktionen kommt …
Alle Jugendliche, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, müssen sich einem Eignungstest unterziehen und anschließend entscheiden, ob sie in der Fraktion, in der sie aufgewachsen sind, weiterleben möchten, oder ob sie die Fraktion wechseln möchten. Hier beginnt die Geschichte: der Leser begleitet die 16-jährige Beatrice „Tris“ Prior durch den Eignungstest, ihre Entscheidung und das anschließende Aufnahmeritual.

***Meine Meinung (kann wenige Spoiler enthalten)***
Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, dachte ich mir sofort: The Hunger Games (dt. Die Tribute von Panem) lässt grüßen, denn oberflächlich gibt es unheimlich viele Ähnlichkeiten: es handelt sich um eine Dystopie; die jeweiligen politischen/gesellschaftlichen System sind instabil, d.h. der Eklat ist vorprogrammiert; die Hauptfigur ist die Heldin, hin- und hergerissen zwischen Überlebenstrieb und Moral; die obligatorische Teenagerromanze darf natürlich auch nicht fehlen.
Man merkt an vielen Stellen, dass es sich um einen Jugendroman handelt: die Gesellschaftskritik tritt an vielen Stellen vor alltäglichen Teenagerproblemchen wie Selbstfindung, Emanzipation von der Familie, Freundschaft und Liebe zurück. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich während des Lesens nicht mehrmals ob der Stereotyphaftigkeit der Geschichte die Augen gerollt habe. Dennoch hat das Buch es geschafft, mich zu fesseln: die erste Hälfte des Buches empfand ich als extrem spannend und wenig vorhersehbar, ich war schon nach wenigen Seiten voll in der Geschichte drin und konnte es da an kaum mehr aus der Hand legen. Danach nimmt die Spannungskurve etwas ab, ab der zweiten Hälfte empfand ich die Story als immer vorhersehbarer. Unterhaltsam war der Roman aber trotzdem bis zum Schluss, sodass ich ihn für meine Verhältnisse relativ zügig ausgelesen habe.
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, da das Buch flüssig zu lesen ist und nicht, wie es oft bei Jugendromanen der Fall ist, vor Plattitüden strotzt.
Ich denke, dass der Roman vor allem für ältere Jugendliche, aber auch Erwachsene lesenswert ist. Kinder oder Teenager sollten den Roman vielleicht nicht unbedingt lesen, einige Szenen fand ich schon etwas heftig, z.B. wird an mehreren Stellen detailliert beschrieben, wie Jugendliche sich gegenseitig so lange Verprügeln, bis einer bewusstlos ist. Auch extreme Formen von Mobbing werden beschrieben.

***Fazit***
Der Roman Divergent von Veronica Roth hat mir recht gut gefallen.
Er liest sich durch den angenehmen Sprachstil flüssig, außerdem ist der Roman sehr spannend und unterhaltsam, sodass man ihn kaum aus der Hand legen möchte.
Ein paar Kritikpunkte habe ich jedoch: der Roman enthält viele typische Elemente des Genres Jugendroman (Young Adult Fiction), was bei erwachsenen Lesern sicherlich das ein oder andere Mal zu Augenrollen, Gähnen oder gar Fremdschämen führen wird. Außerdem ist die zweite Hälfte des Romans etwas vorhersehbar und daher nicht ganz so spannend wie die erste Hälfte des Romans.
Übrigens: trotz der oberflächlich Parallelen zwischen The Hunger Games (dt. Die Tribute von Panem) und Divergent habe ich beide Bücher mit großer Begeisterung lesen. Mich stört es daher nicht, dass sich die Bücher oberflächlich ähnlich sind, immerhin sind beide gut und Divergent ist meiner Meinung nach definitiv mehr als nur ein billiger Abklatsch.
Ich vergebe daher 4 von 5 Sternen und empfehle diesen Roman weiter.
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am 14. Mai 2012
Ich möchte dich, lieber Rezensionsleser, eigentlich gar nicht mit vielen Worten bombardieren, denn das haben schon andere für mich getan.
Stattdessen möchte nur auf die Punkte eingehen, die mich dazu verleiten sogar fast drei Punkte weniger zu vergeben:

1.) Mir war der 2. Band zu hektisch. Die Spannung ist oftmals gegeben, aber es fehlten einige ruhige Momente und eine Verschnaufpause für den Leser. Es grenzt schon fast an Reizüberflutung, da ständig Informationen und Namen preis gegeben werden und Tris stets in Bewegung ist. Es gibt kein Verharren, kein längerer Moment des in-sich-gehens und das finde ich schade.
Die Hektik machen wohl auch die vielen Sprünge (von A nach B, von B nach C, von C wieder nach A) aus. Es scheint keinen wirklichen roten Faden zu geben.

2.) Beschreibungen kommen zu kurz, Dialoge und Tris' Gedanken stehen im Vordergrund. Die Autorin tritt den Leitspruch der Schriftsteller "show, don't tell" mit Füßen.

3.) Tris hat mich in ihrer Art irgendwann genervt, sie wirkt ab einem gewissen Punkt ausschließlich naiv (ist nicht mal mehr als mutig zu bezeichnen).

4.) Der 'Bösewicht'/'Verräter war zu offensichtlich, schon weit vor dem Ende erkennt man als Leser diesen und das hätte Roth besser lösen müssen.

5.) Verglichen mit anderen dystopischen/Science-Fiction Romanen hat mich die "Divergent"-Reihe kaum in ihren Bann gezogen, da sind weniger bekannte Reihen wie "Obsidian" und "Under the never sky" wesentlich lesenswerter und durchdachter.
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am 10. Mai 2012
Buchgestaltung

Einfach Perfekt. Ende der Diskussion.

Meinung

Vorwort: Diese Rezension soll in kleinster Weise Veronica Roths Talent bemängeln gute Bücher zu schreiben oder hat eine bösartige Absicht. Ich liebe Divergent nach wie vor. Gerne dürft ihr nachdem lesen zu euren Fackeln und Mistgabel greifen, aber es wird in naher Zukunft sicher (hoffentlich) noch mehr Leser geben die meiner Meinung sein werde. Tjaaaa und ihr könnt absolut NICHTS daran ändern. Ätschi!

Hach, was waren meine Erwartungen hoch. Kaum nachdem Divergent erschien, war das Buch auch schon gekauft und innerhalb eines Tages gelesen. Ich zähle mich zu den stolzen 'ab der ersten Stunde an' ' Fans und oh, wie bitter war meine Enttäuschung, während des Lesens von Insurgent. Die ersten 100 Seiten waren genauso gelungen, wie ich es mir gewünscht habe, aber dann bin ich in ein richtiges Leseloch aus Wut, Wut und Wut gefallen.

Warum konnte ich Insurgent nicht lieben? Warum hat Band 2, mir etwas von der Freude an Band 1 genommen? Warum kann die Triologie jetzt im Gesamtbild einfach nicht mehr zu dem Besten zählen, was ich jemals gelesen habe?

Warum'warum'warum'?

Nach Tagelangen nachdenken, sind mit folgende Gründe eingefallen.
Gründe, warum Insurgent für mich ein Flop war.

1)Direkt zu Beginn ist mir Tris immer unsympathischer geworden. Es lag an ihrer zickigen und sehr egoistischen, respektlosen Art allem und jedem gegenüber. Ich habe so etwas erwartet. Nach allem, was sie durchgemacht hat, ist glasklar, das dies nicht spurlos an ihr vorbei gehen kann. Aber irgendwann war ihr Verhalten einfach nur noch'bösartig. Ständig hat sie den Streit mit Tobias gesucht. Ständig. Diese vielen kleinen und großen Diskussionen und gemeinen Vorwürfe etc. empfand ich als wirklich nervtötend und an den Haaren herbei gezogen. Wo ist all das Vertrauen plötzlich hin gegangen? Wieso konnte Tris Tobias nicht unterstützen, wo er sich doch so seh bemüht hat, dies für sie zu tun? Tris hat sich wie ein Idiot benommen.

Es hat mir echt in der Seele wehgetan, den Charakter, der bei mir an Stelle Nr.1 sämtlicher Buchcharaktere überhaupt vom Thron zu schubsen. Im Verlauf des Buches wurde es für mich noch schlimmer. Tris hat sich einfach dumm verhalten. Ohne nachzudenken in gefährliche Situationen gestürzt, nicht auf andere gehört oder Rücksicht auf irgendjemanden genommen. Wie ein kleiner Rambo im Alleingang, wollte Tris die Superheldin alles allein klären und alles andere als in einem Team spielen. Ich hätte Tobias am liebsten immer angefeuert, wenn er versucht hat Tris den Kopf zu waschen, aber leider haben seine wahren Worte ihr Ziel nie erreicht.

Er sagt so etwas wie: Tris du benimmst dich nicht mehr wie eine Dauntless, die die echten Werte ihrer Fraktion vertritt, sondern bist ungehalten, unvorsichtig und stürzt dich in dein Verderben, als wäre dein Leben dir nichts wert. Ist jetzt sehr frei übersetz, weil ich die richtige Stelle nicht mehr finden konnte, aber trifft leider zu.

Tris wird alles, was sie in Band 1 noch so sehr verachtet hat!

2)Mir fehlten im Schreibstil Beschreibungen, da ich das Gefühl hatte, das Buch bestünde ausschließlich aus Dialogen. Dialoge, die sich immer wieder um Streits zwischen Tris und Tobias drehen und Dialoge über die Fraktionen. Die Fraktionen waren eh so eine Sache. Jedes vierte Wort im Buch war Fraktion. Immer und endlos wurde über ein und dasselbe Thema geredet: die Fraktionen. Sicher diese spielen eine tragende Rolle in den Büchern, aber das Buch bestand fast ausschließlich aus dem Thema: Chaos in den Fraktionen. In Band 1 gab es so viel Abwechslung und Action und hier ging das alles irgendwie unter'

Ich kann nicht leugnen, dass Insurgent oft viele spannende Szenen hatten, aber mir kam das alles so schrecklich bekannt vor, ganz nach dem Motto: kennst du eine Simulation, kennst du alle'jetzt, wo ich genauer darüber nachdenke, kam die Action auch nur zustande, weil es mehrere Simulationen gab Oo

3)Die Wiederholungen. Ich HASSE Wiederholungen. Abgrundtief. Und hier gab es eine Menge davon. In Gesprächen immer und immer wieder. Das beste Beispiel ist meiner Meinung nach eine Befragung zu den Geschehnissen aus Band 1, bei der Tris und Tobias alles wiedergeben. Natürlich ist so etwas nicht schlecht, um sich Dinge ins Gedächtnis zu holen'bla'bla'bla, aber es war wirklich extreme. Auch im Bezug auf die Meinungen bezüglich der Fraktion. Spätestens nach dem dritten Mal, wusste ich bereits, wer welche Stellungnahme vertritt.

4)I am Divergent and Insurgent. Aha. Jep. Genau. Ich hatte mir wirklich mehr Informationen über Menschen, die Divergent sind gewünscht. Es wurde viel darüber gesprochen und gerätselt und und und'aber eine wirkliche Erklärung hat man immer noch nicht bekommen. Das fand ich gelinde gesagt: blöd. Wenn doch so viel Wert auf die Divergent Superhelden gelegt wird, kann man da als Leser nicht ein bisschen mehr Hintergrund erwarten?

5)Vorhersehbar ohne Ende. Spätestens nach den ersten 100 Seiten, hatte ich eine Vorahnung, auf was das ganze hinaus laufen wird. Ich habe so etwas oft und in vielen Fällen schaffen es Autoren/innen mich immer wieder zu überraschen. So war es auch in Divergent, in Insurgent aber nicht.

6)Logikfehler, aber übelst'das kann ich aber verzeihen, weil die Autorin dazu auf ihrem Blog eine sympathische Entschuldigung gepostet hat!

7) Die 'Bösewichte/Fadenzieher' lernt man teilweise schon in Band 1 kennen. Von näheren betrachtet empfand ich ihre Charakterzeichnung als echt eindimensional und dieser Verrat/Nicht Verrat am Ende war auch mehr als offensichtlich'

Am Ende empfand ich die ganze 'Reise' als sinnlos.

*ACHTUNG HIER KOMMEN JETZT SPOILER*

Am Ende des Buches wird erklärt, das die Fraktionen so eine Art Projekt waren, um die Menschheit auf den wahren Pfad zurück zu bringen. Tris Vorfahren gehörten dazu. PRIOR klingelts da?! Ja'wuhu, soo einfallsreich! -.-

Jedenfalls frage ich mich, warum zur Hölle all das in Band 1 geschehen lassen, um die Fraktionen eh aufzulösen? Was macht das für einen Sinn? Das ganze System auf dem die Welt basiert, mal eben so ausradieren'das war do verdammt enttäuschend und unrealistisch und 0/8/15. Alles, was Divergent ausgemacht hat, alles, was das Buch so genial gemacht hat, hat die Autorin sozusagen mit dem letzten Kapitel zerstört. Das einige der Charaktere davon wussten, hat mich dazu an der Logik zweifeln lassen. Das ganze Potenzial wurde verschwendet.

'SPOILER ENDE*

Mit diesem Ende ist in Insurgent dann alles vorbei.

Dinge, die mir gut gefallen haben:

1)Ich liebe Tobias einfach. Er war der Grund, warum ich das Buch immer weiter gelesen habe. Er und Nebencharaktere, wie Christina. Tobias macht eine echt geniale Entwicklung in diesem Buch durch und wurde mir mehr und mehr sympathischer. Er denkt nicht nur sehr klug und um alle Ecken, sein Charakter ist immer noch unerschüttlich, mutig und setzt sich für andere ein. In Insurgent kann man auch mehr eine andere Seite an ihm kennen lernen und die hat mir super gefallen. Christina habe ich auch ins Herz geschlossen. Genau, wie viele neue Nebencharaktere, die allesamt sehr facettenreich waren. Das Auftauchen von z.B. Erik oder Peter hat den Unterhaltungswert auch gesteigert.

2)Die ersten 100 Seiten waren voll von Tris/Tobias Momenten, die ich geliebt habe! Ich wünschte mir, es hätte mehr davon gegeben. Und die Entwicklungen hier, sowie die Einblicke in verschiedene Fraktionen haben mir auch gefallen.

Fazit

Im Gesamtbild kein schlechtes Buch. Meine Enttäuschung überwiegt aber alles andere und die negativen Punkte fallen bei mir so schwer ins Gewicht, das Insurgent nicht mehr als 'okay' für mich war. Natürlich solltet ihr es lesen, wenn ihr Band 1 mochtet, aber eine Empfehlung meinerseits wird es nicht geben.

Nachwort: viele oder alle, werden nicht mit den genannten Punkten übereinstimmen, also tut euch keinen Zwang an und meckert los.
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am 19. Juli 2012
Achtung Spoilergefahr! Das ist bereits Teil 2 der Trilogie!

Ihre Eltern haben das größtmögliche Opfer gebracht, Tris selbst ist heimatlos und es scheint als würde die Zahl der Verbündeten immer schneller schwinden - wo die Anzahl der Feinde doch drastisch steigt.

Nach dem Angriff der Eridute ist nichts mehr wie es war, Verbündete wenden sich plötzlich gegen einen und niemand will die verbleibenden Dauntless oder Abnegation aufnehmen, da ihnen sonst der Krieg mit den Erudite und den Abtrünnigen Dauntless bevorsteht.
Doch das heißt noch lange nicht, dass Tris und ihre Kumpanen aufgeben, sie können das Böse nicht siegen lassen, nicht die Dauntless.
Ein Kampf beginnt. Ein Kampf um die Wahrheit, ein Kampf um die Freiheit und auch ein Kampf gegen einen selbst, denn seit dem tragischen Vorfall mit ihren Eltern und Will ist für Tris nichts mehr wie es wahr. Doch sie darf nicht aufgeben. Sie muss die Ausgestoßenen führen. Sie muss Insurgent werden und die Verräter brennen lassen.

***Meine Meinung***
Nachdem ich bereits Teil 1 "Divergent" (dt. "Die Bestimmung") auf Deutsch und Englisch gelesen habe, war ich gespannt, wie es in der Welt von Veronica Roth weitergehen mag. Doch leider konnte ich die langersehnte Fortsetzung nicht mit den erwarteten Freundenschreien begrüßen. "Insurgent" ist zwar nicht übel, aber leider ist der Lesegenuss nicht der gleiche wie beim Auftakt der Trilogie.
Warum? Hier erfahrt ihr mehr.

Das Cover ist, schon wie im Vorgänger, unheimlich schön. In Teil 1 war es mit dem Zeichen der kämpferischen Dauntless versehen, diesmal schmückt aber der Baum der Amity die Vorderseite. Das passt auch gut zu dem Inhalt, da wir diesmal etwas mehr Zeit in der "Welt" der friedlichen Amity verbringen.

Zwar hat die Autorin schon in Teil 1 bewiesen, dass sie eine gewaltige Geschichte stricken kann, in der man als Leser wie in einem Spinnennetz gefangen gehalten wird, leider ruht sie sich aber in Teil 2 scheinbar auf ihren Lorbeeren aus. Das würde nicht allzu schlimm sein, wenn der Inhalt nur etwas an Würze verliere würde, leider muss man aber sagen, dass beinah die Hälfte des Buches mit Verhandlungen, langweiligen Versteckspielen und viel Blabla gepflastert ist. Urteilt nicht zu schnell über meine Meinung, vielleicht ging es nur mir so und das Buch packt euch genauso wie Teil 1. Ich jedoch kann nur auf einen atemberaubenden Teil 3 als Aufmunterung hoffen, der übrigens im Herbst 2013 auf englisch erscheinen soll.

Der Schreibstil hat allerdings nichts von seiner lockeren Art eingebüßt, trotzdem fesselt es einen nun mal einfach nicht wie man es gewohnt ist, auch wenn die Kämpfe weiterhin spannend und lebensnah bleiben.
Tris bleibt auch weiterhin unsere Prota und wir erleben alles aus ihrem Blickwinkel, der, durch die Reise in die verschiedenen Winkel von Veronica Roths Welt, immer mehr umfasst, bis bloß noch die Welt der Selbstlosen zu ergründen ist. ;D (was in Teil 3 sicher noch der Fall sein wird)
Auch die Beziehung von Tris und Four bekommt etwas mehr an Tiefe, aber leider gibt es einige holprige Stellen auf ihrem Weg und nicht nur einmal musste ich sehnsüchtig daran denken wie zart in "Divergent" (dt. "Die Bestimmung") ihre Beziehung begann.

***Fazit***
Etwas schwache Fortsetzung eines unglaublichen Auftakts. Veronica Roth entführt erneut in die Welt der Kasten und Klassen, leider konnte sie diesmal mit dem Inhalt nicht so sehr überzeugen wie bisher. Da bleiben nur zwei Möglichkeiten: in Kauf nehmen und Lesen (bzw auf einen fulminanten Teil 3 warten) oder lieber lassen. Von mir gibt es auf jeden Fall schwache 3 von 5 Wölkchen.

***Reihe***

1. "Divergent" (dt. "Die Bestimmung")
2. "Insurgent" (dt. Titel unbekannt)
3. Titel unbekannt HERBST2012
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am 16. April 2016
Die Handlung spielt im dystopischen Chicago, wo die Gesellschaft in fünf Fraktionen aufgeteilt ist. Es gibt die Amite die stehts freundlich sind, die Candor auch die ehrlichen genannt, die Ken die großes Wissen besitzen, die Altruan die selbstlosesten von allen und die Ferox, die Mutigsten von allen. Beatrices Familie gehört zu den Altruan und jetzt wo sie 16 Jahre alt ist muss sie sich für eine der Fraktionen entscheiden. Wird sie wie ihre Eltern eine Altruan oder hat das Schicksal etwas anderes für sie im Sinn?

Beatrices oder auch Tris ist eine sehr starke Hauptfigur. Sie ist sympatisch, loyal, mutig und beweist eine Menge Rückrat. Ihr behütetes Leben ändert sich schlagartig als sie entdeckt das sie eine unbestimmte ist. Unbestimmt bedeutet das sie in mehr als eine Fraktion passt, sie würde zu den Ken, den Altruan und den Ferox passen. Sie entscheidet sich für die Ferox, da sie auch Mutig sein will und den Drang verspürt sich für andere einzusetzen.

Anfänglich passt sie nicht wirklich in ihre neue Welt hinein, sie ist schwach und kommt im Training nicht hinterher. Etwas Hilfe bekommt sie dabei von ihren neuen Freunden und ihrem Trainer Four. Four ist manchmal zwar etwas grob und weiß nicht so wirklich wie man mit einem Mädchen umgeht, aber er hat auch eine warme und fürsorgliche Seite. Er weiß das mehr in Tris steckt als es den Anschein hat.

Tris steigert sich aber von Test zu Test und muss schon bald beweisen das eine wahre Ferox in ihr steckt. Natürlich darf auch die Romantik nicht fehlen und schon bald kommen sich Tris und Four näher und sie sind wirklich ein niedliches Paar. Zum Glück ist ihre Beziehung aber nicht der Hauptstrang der Handlung wie es bei anderen Geschichten der Fall ist.

Fazit: Das Buch war spannend, voller Action und Emotionen. Die Hautfiguren waren sehr überzeugend und sehr facettenreich. Die Autorin hat sich wirklich eine tolle Grundhandlung ausgedacht und sie mit den richtigen Elementen zum Leben erweckt. Das Englisch ist leicht verständlich und die Handlung ließ sich super flüssig lesen. Ich freue mich schon auf Band 2!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Mai 2012
Könnte Frau Roth bitte etwas schneller schreiben und mir den 3. Teil umgehend aushändigen? Was für ein Finale, was für eine Spannung und was für eine Protagonistin. Ich kam kaum zum durchatmen.

Insurgent setzt genau da an, wo Divergent geendet hat. Nach dem Krieg zwischen Erudite und Abnegation finden Tris und die anderen Zuflucht bei den Amity. Doch nicht jeder steht auf der gleichen Seite und so gibt es viele Verräter untereinander. Auch der größer werdende Konflikt zwischen den einzelnen Fraktionen nimmt eine immer mehr bedeutendere Rolle ein. Derweil trauert Tris immer noch um den Tod ihrer Eltern und den von Will - den sie selber zu verantworten hat.

Was soll ich sagen? Ich bin baff. Es gelingt einem Buch selten, mich hibbelig und begierig nach mehr zurück zulassen. Aber genau das ist hier der Fall. Das liegt vor allem an seiner superstarken Protagonistin Tris. Ich habe sie geliebt, denn sie war kühn, authentisch und stark. Sie will dem Leser aber nicht gefallen. Tut sie auch nicht. Ich mochte sie manchmal auch nicht. Aber sie ist so unglaublich mutig, ja schon fast ein Märtyrer, weil sie sich in so absurd vielen Gefahren begab. Sie ist eine von diesen Personen, die einen beeindrucken - zu mindestens mich. Man merkt ihr eine immense Charakterentwicklung an, gerade nach den vorherigen Geschehnissen. Ihre Gedanken und Handlungen wirken reifer und selbstbewusster. (Na gut nicht immer, da sie sich ja in jede Gefahr, die sich ihr anbietet schmeißen muss).

Ich kann glücklicherweise sagen, dass Insurgent nicht von dieser merkwürdigen Mittelteil-Krankheit leidet, die sooft herumgeht. Ganz im Gegenteil. Das Buch gefiel mir sogar ein wenig besser als sein Vorgänger, da wir endlich einen genaueren Einblick hinter die Kulissen der einzelnen Fraktionen bekommen. Zudem hat Roths Schreibstil an Substanz gewonnen, die Handlungen wurden komplexer und es gab eine Reihe von Verrätern bzw. überraschende Wendungen. Ich wusste nie, wer der Feind war und wem man vertrauen konnte.

Die Liebesgeschichte zwischen Tris und Tobias fand ich auch ganz wunderbar, da sie einen natürlichen Verlauf folgte. Kein Wir-lieben-uns-können-uns-aber-nicht-kriegen Spiel. Stattdessen zeigt Roth hier eine sich langsam entwickelnde und sich im Hintergrund haltende Liebesbeziehung. Ich, für meinen Teil, war ja ein kleiner Fan von Tobias, da er ein guter und gleichgestellter Partner an Tris' Seite war. Er war genauso so stark, mutig und starrköpfig wie sie. Aber auch er handelte manchmal egoistisch - und das machte ihn nur umso mehr authentisch und anziehender.

Es gibt sie doch. Die guten Fortsetzungen! Alles in allem habe ich alles bekommen, was ich erhofft hatte. Action und Spannung am laufenden Band, eine kleine Lovestory und wundervolle Charaktere, die ich trotz Fehler lieb gewonnen habe. Ich war unglaublich begeistert und kann es kaum bis zum nächsten Band abwarten. Und aus diesem Grund bekommt das Buch volle 5 Erdbeeren von mir - was echt selten ist!
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am 15. Juni 2012
I disliked this book. Immensely. It felt like a middle school read. Actually, it felt worse than a middle school read. It felt like the story a 9th grade girl would write in her spare time, hoping that maybe the ex-boyfriend of her best friend''s mother who has a cousin who knows someone who once dated an editor at HarperCollins will discover and publish it. When I started this book -- I was reading several books about fictional future societies for a project -- ' I had no idea who the author was. But after a few pages I wondered if she were, indeed, a 9th grader. I looked her up and realized that I had come very close. She''s a young college graduate, major: creative writing. Oh. Oh. Oh. If these are the kind of writers that America''s creative writing departments are churning out, boy, are we ever in trouble.

Didn''t Miss Roth learn how to develop characters who live and breathe, who have individual speech rhythms, who you would recognize in a second on a street if you bumped into them? She has so many characters who have no face, no personality and no development. In fact, none of her characters have a character arc. Not even the protagonist, Tris. Tris keeps on telling us that she has changed, but, hello? Nothing at all that she does allows us to see, feel, understand any of these changes. Sometimes, yes, a character has a sudden new character trait, but it appears, suddenly, because it is needed to further some plot point. For example, at the end of the book, ATTENTION: SPOILER*** Four, Tris''s romantic interest, suddenly lets us know that he''s really good with computers. Ms. Roth needed a nerdy type to get the work done, so suddenly Four, who until then had shown no interest in computers, is suddenly a computer expert. Sigh. SPOILER END ***

In short: the plot dictates the characters. Ms. Roth should have learned in creative writing class that it''s the other way around: in good writing, plot happens because of the way characters behave. But 'Divergent is no character-driven story. The characters do what the plot calls for. And here all the characters are put into one of two categories: either good or bad. Are there any differences between how Tris''s mother and her father are portrayed? No. One might just as well be the other. Will and Christine, two of Tris''s fellow initiates, were good guys. And that was all we ever really know about them. We have no idea what they look like or what makes them so special that Tris considers them her friends. Molly and Peter were from the start the bad guys and they end the bad guys. If Ms. Roth''s editor is smart, she (or he?) will force Ms. Roth to at least try to develop in the sequels the two main characters, Tris and Four, and maybe a supporting character or two could get some development too. A good writer can do that. An unskilled writer does what Roth did: cardboard, cardboard, more cardboard, dialogue with no sub-text, no flair, no nothing. Words, words, and more empty words with little to involve us or move us.

I have read a bit now about Ms. Roth, read some of her interviews. I suspect that she knows in her heart that what she has written is not worth the paper it was printed on. She knows it. She must. And I suspect that she''s thinking: I''ll milk the cow as long as I can. She''d be stupid not to, of course.

If it were only kids, 10 to 15 year olds who are reading this book, it wouldn''t bother me that much. Their sense of what is good or bad prose is not yet developed. But I must admit, I am shocked when I see that grown women, librarians, book sellers, people who ought to know good prose when they read it, praise this book. Why, for goodness sakes? There are perfectly acceptable and accessible books out there, written with heart, soul and mind that take their young readers into far more complex and deeply felt worlds. Why not look for and praise those books? Why a book of such obvious poor quality and lack of craft?

Besides the poor quality of the prose and the author's lack of skill when it comes to building characters, I am also shocked at the amazingly absurd world she created. Five factions for all mankind? Her society is ridiculous, it has no details, no logic, we have no idea why it developed into its present state.

And, hello? Ms. Roth has no sense of technology whatsoever. Not that I''m much better at that, but I do know that, for example, important computer programs are duplicated, that there is always a failsafe. The end of 'Divergent' is so illogical. Tris stops a war by going to a computer, shutting it down and taking away the hard drive. Hello? An entire war, an entire society being controlled in one computer? Puleeeeze!

And the violence in the book seems so gratuitous. So unnecessary. Tris talks a lot about being brave, but, whew. Does shooting somebody mean she''s brave? Of course she is only as good as her creator and I wonder if Ms. Roth is aware of what it truly means to be brave. To be desperate. To have no other choice but to die. Few of us do, I suppose. But a good writer will understand that the feelings involved in such situations are complicated and complex. We should be moved by the despair of the characters. This book did not move me except to let you know how much I disliked it.

In brief: this is one of the worst-written books I ever read. Her editors should be ashamed of themselves.

For Germans who want to read this book in English: it will be a very easy read for you. It's simple, uses short sentences and it is written with the vocabulary of a 10-year-old.
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TOP 500 REZENSENTam 25. November 2013
"People, I have discovered, are layers and layers of secrets. You believe you know them, that you understand them, but their motives are always hidden from you, buried in their own hearts. You will never know them, but sometimes you decide to trust them." (Kindle Pos. 4781-4783, S. 510)

Inhalt:

Die Dauntless-Fraktion ist gespalten. Einige stehen noch unter dem Einfluß der Erudite, während die anderen auf der Flucht sind - so auch Tris und Four, die bei den Amity Unterschlupf finden. Diese wollen sich in den Konflikt jedoch nicht einmischen und so müssen Tris und Four schauen, wem sie noch Vertrauen können und selbst die beiden haben unterschiedliche Motive. Wird ihre Liebe das überstehen?

Die Buch-Abrechnung:

+/- Rasantes Tempo: Im zweiten Band eilt Veronica Roth von einem Schauplatz zum nächsten, springt von einem Handlungspunkt zum nächsten. Das ist trägt zwar zum einen dazu bei, dass das Tempo fast durchgehend hoch ist (unterbrochen von Tris Selbstzweifeln...), aber andererseits fühlte ich mich beim Lesen etwas gehetzt.

+/- Das Ende: Einerseits ist das Ende insofern gut, dass es einige Fragen aufwirft und man deshalb garantiert wissen will wie es weitergeht. Dennoch muß ich sagen, dass mir die Richtung in die sich das Buch am Ende entwickelt hat, nicht so ganz gefallen hat. Aber mal schauen was die Autorin daraus im Abschlußband macht.

+/- Die Liebesgeschichte: Es ist zwar schön, dass es auch hier wieder keine Dreiecksbeziehung gibt. Dennoch stagniert die Beziehung zwischen Tris und Four. Wenn der Rest passt, ist es durchaus mal in Ordnung, dass die Beziehungsgeschichte in den Hintergrund rückt. Aber das macht sie hier gar nicht. Irgendwie war die Beziehung zwischen Tris und Four mit diesem Band für mich teilweise uninteressant geworden, was vermutlich mit Tris unmöglichem Verhalten (dazu später mehr) zusammenhängt. Wer also auf liebevolle, schöne Momente zwischen den beiden hofft, sollte seine Hoffnungen zurückschrauben...

- Der Einstieg ins Buch: Es geht zwar nahtlos mit dem zweiten Band weiter, jedoch lag es bei mir schon eine gute Weile zurück, dass ich den ersten Band gelesen habe (Oktober 2011) und die Autorin Veronica Roth macht es einem nicht leicht in die Welt zurückzukehren. Das System der Fraktionen war ja so weit noch durchschaubar. Aber es kamen so viele Charaktere - ohne Rückblenden oder Hinweise - vor, dass ich erstmal frustriert war. Wikipedia sei Dank, dass ich dann doch noch den Einstieg geschafft habe (dort gibt es eine komplette Zusammenfassung des ersten Band). Hier hätte sich die Autorin doch etwas mehr Mühe geben können.

- Tris: Ja, Tris war mir im ersten Band wirklich noch sympathisch! Das hat sich mit dem 2. Band komplett erledigt. Was für eine rücksichtslose Heulboje. In ihrer Verzweiflung tritt sie um sich, begeht eine doofe Tat nach der anderen, verhält sich unlogisch und absolut unsympathisch. Four konnte einem teilweise schon leid tun, auch wenn er sich selbst ebenfalls nicht immer fehlerfrei verhält (dennoch besser als Tris). Und ja, ich weiß, dass Tris schwere Schicksalsschläge im ersten Band wegzustecken hatte. Dennoch kann ich dieses Verhalten absolut nicht nachvollziehen.

- Unlogisch: Wie schon oben beschrieben verhält sich Tris desöfteren unlogisch. So gibt es einige Begebenheiten in dem zweiten Band, die mich einfach nur den Kopf schütteln ließen. Damit meine ich nicht nur Tris Handlungen - auch andere Umstände fand ich teilweise unlogisch. Aus spoilertechnischen Gründen kann ich darauf jedoch nicht näher eingehen.

FAZIT: Diese Buchreihe kann ich mir als Verfilmung deutlich besser vorstellen. Beim Lesen ging mir v.a. die Protagonistin gehörig auf den Keks. Ansich war das Buch schon einigermassen unterhaltsam - aber es gab einige Faktoren, die Insurgent ausgebremst haben. Lediglich das Ende ließ mich zum Folgeband greifen.

Ich vergebe nur selten 5 Sterne (4 Sterne ist bei mir eine gute Bewertung!), deshalb zur Info mein Bewertungssystem:
1 Stern: Finger weg!
2 Sterne: Konnte mich nicht überzeugen.
3 Sterne: Ordentliches Buch. Nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut.
4 Sterne: Gutes Buch mit kleinen Schwächen – auf jedenfall lesenswert!
5 Sterne: Lieblingsbuch – muß man gelesen haben <3
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am 15. Mai 2012
Es fällt mir wirklich schwer, dieses Buch zu bewerten. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich nach dem umwerfenden ersten Teil der Trilogie einfach zu viel erwartet habe. Das Folgende ist also, wenn man so will, Meckern auf hohem Niveau. Auch diesmal fand ich Veronica Roths Schreibstil sehr angenehm, die Figuren sind interessant und zumindest der erste Teil des Romans ist spannend. Leider wurde, abgesehen von einigen Schießereien, die Action zum Großteil durch diverse 'Simulationen' erzeugt, die fand ich schon in 'Divergent' etwas übertrieben, und durch die Wiederholungen wurde es auch nicht besser.

Noch dazu haben sich aber im Laufe der Geschichte die Unklarheiten gehäuft, und irgendwann konnte ich mich kaum mehr auf die Handlung konzentrieren, weil mir fortwährend eine Frage im Kopf herumspukte: WARUM??

Die Dauntless wurden am Ende des ersten Bandes von den Erudite zu willenlosen Sklaven gemacht und unter der Simulation gezwungen, andere zu ermorden. Trotzdem schlägt sich ein Teil von ihnen auf die Seite der Erudite; wieso tun sie so etwas?

Weshalb macht sich in dieser Welt, in der Hinrichtungen in Form von Kopfschüssen Gang und Gäbe sind, gerade eine besonders kalte und gnadenlose Person die Mühe, jemanden mittels Giftinjektion zu töten? (SPOILERWARNUNG: Klar, damit es schiefgehen kann!
SPOILER ENDE.)

Wie kommt es, dass (ich versuche hier möglichst spoilerfrei zu schreiben) eine Person bereit ist, alles zu opfern und ihre Freunde im Stich zu lassen, nur weil jemand, dem sie eigentlich sonst nicht vertraut, vage andeutet, es gäbe ganz geheime und gewichtige Gründe, das zu tun? Und wenn diese Person schon von der Richtigkeit dieser Andeutungen überzeugt ist, warum versucht sie dann nicht, ihre Freunde alle einzuweihen?

Und so geht es weiter. Ich möchte hier nicht noch mehr aufzählen, weil ich nichts von der Handlung verraten will, aber irgendwann konnte die Autorin trotz ihres guten Erzählstils nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Geschichte viele Schwachstellen aufweist. Die größte Unklarheit ist übrigens (nachdem man sich das schon im ersten Band gefragt hat), was es denn nun eigentlich wirklich mit der 'Divergenz' auf sich hat und was genau die Erudite bezwecken. Dieses Rätsel wird erst ganz am Schluss ... nun, 'gelöst' kann man kaum sagen, weil das Ende noch viel mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet. Überhaupt kam es mir ziemlich pompös vor und ich frage mich, wie die Autorin im nächsten Band die Geschichte fortführen will.

Fazit: Im Vergleich zu manchen anderen YA-novels ist 'Insurgent' immer noch gut und spannend. Aber gemessen an 'Divergent', das fünf Sterne und noch mehr verdient hätte, kann ich diesem Buch leider nur drei(einhalb) Sterne geben.
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