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District 9 2009 CC

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Als vor über 28 Jahren erstmals Außerirdische über Johannesburg auftauchen, ist man nicht sicher, ob dies in feindlicher oder fortschrittlicher Absicht geschieht. So werden die Aliens übergangsweise in einer speziellen Notunterkunft, dem District 9, untergebracht. Als die Regierung nach fruchtlosen Verhandlungen die Verantwortung für die hilflosen Wesen einer privaten Firma übergibt, will diese sie für Waffenexperimente missbrauchen. Dazu werden sie umgesiedelt, wobei sich ein Mitarbeiter mit einem mysteriösen Virus ihrer DNA infiziert.

Darsteller:
Sharlto Copley, Vanessa Haywood
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 48 Minuten
Darsteller Sharlto Copley, Vanessa Haywood, Jason Cope, David James
Regisseur Neill Blomkamp
Genres International
Studio Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)
Veröffentlichungsdatum 11. März 2010
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch, Englisch, Türkisch
Untertitel für Hörgeschädigte Englisch
Discs
  • Film FSK ages_16_and_over
Laufzeit 1 Stunde 48 Minuten
Darsteller Sharlto Copley, Vanessa Haywood, Jason Cope, David James
Regisseur Neill Blomkamp
Genres International
Studio Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)
Veröffentlichungsdatum 11. März 2010
Sprache Spanisch, Deutsch, Englisch
Untertitel Spanisch, Deutsch, Niederländisch, Englisch, Türkisch

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Amazon Video
Ist das eine Parodie oder eine Parabel? Schwer zu sagen, ich tendiere dazu, dass es keins von beidem ist. Es ist einfach nur ein sehr guter Film mit viel Humor und zugleich einigen tiefsinnigen Passagen.

Zur Story: Ein außerirdisches Raumschiff ist vor 20 Jahren auf der Erde gelandet. Genauer gesagt, schwebt es über Johannesburg in Südafrika. Es waren eine Million halbverhungerter Aliens an Bord, die nun, da das Raumschiff offenbar manovrierunfähig ist, auf der Erde leben müssen. Man baute für sie einen Slum, später eine Mauer um den Slum, weil Menschen und Aliens sich nicht vertragen. Aber auch das wird der Bevölkerung zu viel, die Aliens sollen daher ganz woandershin umgesiedelt werden. Der Bürokrat Wikus van de Merwe ist damit beauftragt, in den Slum zu gehen und die Aliens zur Unterschrift zu bewegen (sie zwingen), dass sie mit der Umsiedlung einverstanden sind. Dabei kommt er in Kontakt mit einer Substanz, die ihn allmählich selbst in einen Alien verwandelt. Mit für ihn katastrophalen Folgen.

Die Aliens erinnern mich an Cronenbergs Fliege, und das Schicksal des Protagonisten ist auch durchaus etwas fliegig. Insgesamt ist der Film sehr spannend und bietet sehr viel Action. Die Tricktechnik ist perfekt. Es gibt auch sehr viel Humor, besonders schwarzen, ohne dabei ins Alberne abzugleiten. Manchen Kritikern ist das allerdings wohl schon ausreichend, um zu denken, der Film sei eine Parodie.
Die Motive "Ghetto" und "fremde Spezies" verführen auch dazu, zu sagen, der Film parabolisiere das Thema Rassismus. Nun, es gibt durchaus einige Anklänge, die nachdenklich machen, aber eine Parabel ist das nicht. Ich würde mich höchstens dazu versteigen, zu sagen, dass der Film ganz hervorragend zeigt, was für ein grausames Monster der Mensch selber ist. Und dass es nicht auf das Äußere ankommt.
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Format: DVD
In den vorangegangenen Kritiken ist bereits eine Menge über den Inhalt von "District 9" gesagt worden, deshalb möchte ich mir das sparen und stattdessen auf die Form eingehen, denn diese hat Anlass zu Missverständnissen gegeben, die zu den schärfsten Meinungsverschiedenheiten in diesem Forum geführt haben.

Dass eine Geschichte davon lebt, dass der Zuschauer oder Leser (im Fachjargon "Rezipient" genannt) sich auf sie einlässt, ist eine Binsenweisheit. Nicht ganz so selbstverständlich ist vielleicht, dass es neben guten Gründen, dem Erzähler (oder Regisseur) nicht zu folgen auch schlechte gibt, auf die sich zu stützen, den Konsumenten vom Rezipienten unterscheidet. Dies festzustellen ist kein Zeichen der Häme, sondern eine Unterscheidung, die für die Wirkung der Form entscheidend ist.

Zu den guten Gründen, einer Geschichte nicht zu folgen, zählen:

-- Plausibilitätslücken (nicht "Logiklöcher", wie einige Vor-Rezensenten reklamierten; wer von einer Geschichte, bei der gleich zu Beginn ein riesiges Raumschiff über einer irdischen Großstadt schwebt, durchgängige Logik erwartet, ist zweifellos im falschen Film).

-- schlechte Machart (z. B. Pappmaché-Ungeheuer, die an Drähten hängen, Zaubertricks, die leicht zu durchschauen sind, fehlerhafte Ausstattung usw.).

-- langweilige Geschichte (öde Charaktere, die öde Dinge tun oder sagen, aber auch absurde Charaktere, die absurde Dinge tun.)

-- schlechte Dialoge (gestelztes Gerede, umständliche Erklärungen, die dem Handlungsverlauf im Nachhinein Sinn verleihen sollen, ideologisches Getöse usw.
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Format: Amazon Video
Verständlich, wenn jemand den Film gar nicht mag. Wackelige Kamera, pixelige Bilder. Zerfahrener Ablauf. Ein Dokumentarfilm wie es viele gibt, über Urwald und Tiere, Umweltzerstörung, Essen, Energie und vieles mehr. Und halt auch eine Dokumentation die zeigt, wie mit den Aliens umgegangen wird, die bei einer Bruchlandung ihres Raumschiffs überlebt haben und eine Minderheit bilden. Verbrecher und düstere Geschäftemacher sind wenig kontaktscheu und versuchen aus Teilen der fortschrittlichen Technologie Profit zu schlagen. Sie helfen so den Aliens beim Überleben. Nachdem diese nicht gerade putzig aussehen mag sie sonst keiner. Also tun die Behörden, was sie tun können: einen Zaun um das Absturzghetto ziehen, halbherzige Bewachung desselben veranlassen, Verwaltungsakte aufsetzen und wenige Verantwortliche für die Abläufe benennen die ihrer Aufgabe so nachkommen wie man das häufig und überall auf der Welt erleben kann. Den verantwortlichsten von ihnen begleitet die Kamera, geht mit, läuft mit. Jetzt wird das wackelig-pixelige authentisch. So kommt Mitleid mit den wirklich hässlichen und unnahbaren Aliens auf, die sich zunehmend menschlicher erweisen als die Menschen der so dokumentierten Umgebung. Genial.
Verständlich, dass manche nur einen Stern geben können: Es gibt nicht mal perfekt geschminkte Stars zum Verlieben, kaum Action, keine Helden, keine Lovestory, keine Beziehungskiste; eher von allem das Gegenteil. "Trashig". Es geht ums Überleben und vielleicht ein Happy End gewürzt mit jeder Menge Sarkasmus, tiefsinniger Realsatire und Ironie des Alltags. Hat das Zeug zum Kultfilm.
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