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District 9 [Blu-ray]

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Produktinformation

  • Darsteller: Sharlto Copley, Jason Cope, Nathalie Boltt, Sylvaine Strike
  • Regisseur(e): Neill Blomkamp
  • Produzenten: Peter Jackson, Bill Block, Ken Kamins
  • Format: Blu-ray
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Englisch (DTS 5.1), Kastilisch (DTS 5.1), Spanisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Niederländisch, Kastilisch, Türkisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 8. April 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 112 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen 463 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00352LVJ4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.721 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Niemand Geringerer als Peter Jackson (Der Herr der Ringe, King Kong) steckt als kreativer Kopf und Produzent hinter diesem innovativen Science-Fiction-Actionfilm, der bereits jetzt unter den Fans für Furore sorgt.
Vor über 20 Jahren nahmen Außerirdische das erste Mal Kontakt mit der Erde auf. Die ankommenden, verwahrlosten Kreaturen waren Flüchtlinge ihres Heimatplaneten und wurden aus diesem Grund vorübergehend in einem Notauffanglager interniert – im DISTRICT 9. Nach Jahren ergebnisloser Verhandlungen über die Zukunft der Außerirdischen haben die Nationen der Welt ein privates Unternehmen, die Multi-National United (MNU), mit der Überwachung der ungeliebten Besucher beauftragt. Der Konzern verfolgt jedoch nur ein Ziel: Mit den mächtigen Waffen der Aliens Profit zu machen. Zur Aktivierung der Waffen benötigt man jedoch Alien-DNA. Als sich der MNUAgent Wikus van der Merwe mit einem mysteriösen Virus infiziert, das seine DNA verändert, wird er zum meistgesuchten und gleichzeitig verletzlichsten Mann der Erde.

Bonusmaterial:

  • Kommentar des Regisseurs
  • Entfallene Szenen
  • The Alien Agenda: Protokoll eines Filmemachers, 3-teiliger Dokumentarfilm
  • Trailer
  • Zusätzliches Blu-ray-Bonusmaterial:
    - Schematische Darstellung von District 9 - Johannesburg aus der Vogelperspektive
    - Die Verwandlung von Wikus
    - Schauspiel und Improvisation in District 9
    - Entstehung der Welt von District 9
    - Visuelle Effekte
    - Cinechat

Facts zum Film:

  • Absoluter Mega-Hit aus USA mit über $ 115 Mio. Boxoffice
  • Produziert von Herr der Ringe-Regisseur Peter Jackson
  • Mit genialen Special-Effects und einer Story, die unter die Haut geht

Amazon.de

Das provokative Science-Fiction-Drama District 9 liefert eine originelle Geschichte, die in dem ganzen Explosions-Trubel ein wenig verloren geht. District 9 beginnt in Südafrika, in Johannesburg, als Mockumentary über die bevorstehende Vertreibung von Außerirdischen aus einem schlimmen Elendsviertel (namens District 9). Wie sich herausstellt, leben diese Kreaturen schon seit Jahren auf der Erde, nachdem sie von Krankheit und Hunger geplagt angekommen waren. Zunächst waren sie von den Menschen voller Mitgefühl und Hilfsbereitschaft aufgenommen worden, doch nun sind die Aliens unter in Langzeit-Flüchtlingslagern typischen unwürdigen Zuständen zusammengepfercht, ungewollt von feindlich gesinnten Gastgebern. Nachdem die Unterbringung der Kreaturen einer auf Profit abzielenden Firma übertragen wird, verwandelt sich das Elendsviertel in einen von Gewalt beherrschten Slum. Die Aliens kämpfen sich durch riesige Mengen Abfalls, während ihre Bewacher im Geheimen nach Waffentechnologie suchen, die sich auf dem Raumschiff der Neuankömmlinge befindet. Neben dieser Handlung wird eine eher persönliche Geschichte über einen Bürokraten namens Wikus (Sharlto Copley) erzählt, der zufällig einer Substanz ausgesetzt wird, welche die DNS verändert. Während er sich in eine der Kreaturen verwandet, muss Wikus vor Wissenschaftlern fliehen, die seine sich neu entwickelnden Körperteile erforschen wollen sowie vor Aliens, die ihn als Bedrohung betrachten. Als er sich jedoch mit einem Außerirdischen zusammentut, der insgeheim von der Erde entkommen will, verwandelt sich das, was eine faszinierende Geschichte über eine Begegnung zweier Spezies werden könnte, in eine Reihe von Feuergefechten und Explosionen. Feinheiten gehen bei all den Gewaltdarstellungen verloren, und das viel interessantere Potenzial des Films geht unter. Dennoch ist District 9 ein kraftvoller Film mit einer einzigartigen Geschichte. Allein schon die tollen Spezialeffekte sind es wert, dass man ihn sich anschaut: die (oftmals brutalen) Auseinandersetzungen zwischen Aliens und Menschen sind atemberaubend. --Tom Keogh -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Amazon Video
Ist das eine Parodie oder eine Parabel? Schwer zu sagen, ich tendiere dazu, dass es keins von beidem ist. Es ist einfach nur ein sehr guter Film mit viel Humor und zugleich einigen tiefsinnigen Passagen.

Zur Story: Ein außerirdisches Raumschiff ist vor 20 Jahren auf der Erde gelandet. Genauer gesagt, schwebt es über Johannesburg in Südafrika. Es waren eine Million halbverhungerter Aliens an Bord, die nun, da das Raumschiff offenbar manovrierunfähig ist, auf der Erde leben müssen. Man baute für sie einen Slum, später eine Mauer um den Slum, weil Menschen und Aliens sich nicht vertragen. Aber auch das wird der Bevölkerung zu viel, die Aliens sollen daher ganz woandershin umgesiedelt werden. Der Bürokrat Wikus van de Merwe ist damit beauftragt, in den Slum zu gehen und die Aliens zur Unterschrift zu bewegen (sie zwingen), dass sie mit der Umsiedlung einverstanden sind. Dabei kommt er in Kontakt mit einer Substanz, die ihn allmählich selbst in einen Alien verwandelt. Mit für ihn katastrophalen Folgen.

Die Aliens erinnern mich an Cronenbergs Fliege, und das Schicksal des Protagonisten ist auch durchaus etwas fliegig. Insgesamt ist der Film sehr spannend und bietet sehr viel Action. Die Tricktechnik ist perfekt. Es gibt auch sehr viel Humor, besonders schwarzen, ohne dabei ins Alberne abzugleiten. Manchen Kritikern ist das allerdings wohl schon ausreichend, um zu denken, der Film sei eine Parodie.
Die Motive "Ghetto" und "fremde Spezies" verführen auch dazu, zu sagen, der Film parabolisiere das Thema Rassismus. Nun, es gibt durchaus einige Anklänge, die nachdenklich machen, aber eine Parabel ist das nicht. Ich würde mich höchstens dazu versteigen, zu sagen, dass der Film ganz hervorragend zeigt, was für ein grausames Monster der Mensch selber ist. Und dass es nicht auf das Äußere ankommt.
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Format: DVD
In den vorangegangenen Kritiken ist bereits eine Menge über den Inhalt von "District 9" gesagt worden, deshalb möchte ich mir das sparen und stattdessen auf die Form eingehen, denn diese hat Anlass zu Missverständnissen gegeben, die zu den schärfsten Meinungsverschiedenheiten in diesem Forum geführt haben.

Dass eine Geschichte davon lebt, dass der Zuschauer oder Leser (im Fachjargon "Rezipient" genannt) sich auf sie einlässt, ist eine Binsenweisheit. Nicht ganz so selbstverständlich ist vielleicht, dass es neben guten Gründen, dem Erzähler (oder Regisseur) nicht zu folgen auch schlechte gibt, auf die sich zu stützen, den Konsumenten vom Rezipienten unterscheidet. Dies festzustellen ist kein Zeichen der Häme, sondern eine Unterscheidung, die für die Wirkung der Form entscheidend ist.

Zu den guten Gründen, einer Geschichte nicht zu folgen, zählen:

-- Plausibilitätslücken (nicht "Logiklöcher", wie einige Vor-Rezensenten reklamierten; wer von einer Geschichte, bei der gleich zu Beginn ein riesiges Raumschiff über einer irdischen Großstadt schwebt, durchgängige Logik erwartet, ist zweifellos im falschen Film).

-- schlechte Machart (z. B. Pappmaché-Ungeheuer, die an Drähten hängen, Zaubertricks, die leicht zu durchschauen sind, fehlerhafte Ausstattung usw.).

-- langweilige Geschichte (öde Charaktere, die öde Dinge tun oder sagen, aber auch absurde Charaktere, die absurde Dinge tun.)

-- schlechte Dialoge (gestelztes Gerede, umständliche Erklärungen, die dem Handlungsverlauf im Nachhinein Sinn verleihen sollen, ideologisches Getöse usw.
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78 Kommentare 1.029 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Amazon Video
Verständlich, wenn jemand den Film gar nicht mag. Wackelige Kamera, pixelige Bilder. Zerfahrener Ablauf. Ein Dokumentarfilm wie es viele gibt, über Urwald und Tiere, Umweltzerstörung, Essen, Energie und vieles mehr. Und halt auch eine Dokumentation die zeigt, wie mit den Aliens umgegangen wird, die bei einer Bruchlandung ihres Raumschiffs überlebt haben und eine Minderheit bilden. Verbrecher und düstere Geschäftemacher sind wenig kontaktscheu und versuchen aus Teilen der fortschrittlichen Technologie Profit zu schlagen. Sie helfen so den Aliens beim Überleben. Nachdem diese nicht gerade putzig aussehen mag sie sonst keiner. Also tun die Behörden, was sie tun können: einen Zaun um das Absturzghetto ziehen, halbherzige Bewachung desselben veranlassen, Verwaltungsakte aufsetzen und wenige Verantwortliche für die Abläufe benennen die ihrer Aufgabe so nachkommen wie man das häufig und überall auf der Welt erleben kann. Den verantwortlichsten von ihnen begleitet die Kamera, geht mit, läuft mit. Jetzt wird das wackelig-pixelige authentisch. So kommt Mitleid mit den wirklich hässlichen und unnahbaren Aliens auf, die sich zunehmend menschlicher erweisen als die Menschen der so dokumentierten Umgebung. Genial.
Verständlich, dass manche nur einen Stern geben können: Es gibt nicht mal perfekt geschminkte Stars zum Verlieben, kaum Action, keine Helden, keine Lovestory, keine Beziehungskiste; eher von allem das Gegenteil. "Trashig". Es geht ums Überleben und vielleicht ein Happy End gewürzt mit jeder Menge Sarkasmus, tiefsinniger Realsatire und Ironie des Alltags. Hat das Zeug zum Kultfilm.
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