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Diplomatische Tauschgeschäfte: Gastarbeiter in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973 Taschenbuch – Illustriert, 12. März 2008
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe248 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberBöhlau
- Erscheinungstermin12. März 2008
- Abmessungen14.9 x 2 x 21 cm
- ISBN-109783412200749
- ISBN-13978-3412200749
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Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- ASIN : 3412200743
- Herausgeber : Böhlau; 1. Edition (12. März 2008)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 248 Seiten
- ISBN-10 : 9783412200749
- ISBN-13 : 978-3412200749
- Abmessungen : 14.9 x 2 x 21 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1,250,520 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Lesenswertes Buch.
Angesichts dieser Situation räumt das Buch mit einer oft propagierten und mitunter sehr aggressiv verteidigten Geschichtsverzerrung auf, nämlich dass die Zuwanderung Bildungsferner aus inkompatiblen Kulturkreisen hauptsächlich auf Initiative Deutschlands oder der deutschen Industrie stattgefunden habe und dass daher die autochthone Bevölkerung sozusagen mit selbstverschuldeten Problemen konfrontiert sei. Vielmehr handelt es sich um das bedauernswerte Resultat geopolitischer Verwicklungen, denen sich Deutschland nicht entziehen konnte oder wollte. Entgegen der von maßgeblichen Kreisen verbreiteten Vorstellung hätte es genügend alternative Möglichkeiten gegeben, geeignete Arbeitskräfte mit weitaus besserem langfristigem Integrationspotential aus weniger problematischen Herkunftsregionen anzuwerben und entsprechend einzusetzen.
Aus dem Buch ergeben sich drei wichtige Konsequenzen: Erstens ist es nicht möglich, die heutige Problematik Deutschland und seiner autochthonen Bevölkerung selbst anzulasten. Zweitens ist es auch nicht mehr sinnvoll, die Zuwanderungsproblematik als unmittelbare Folge und politischen Preis der Wiederaufbauleistung und des Wirtschaftswunders nach dem Zweiten Weltkrieg darzustellen. Drittens entpuppt sich Zuwanderung einmal mehr als bewusst steuerbar und kontrollierbar, mit entsprechenden positiven oder negativen Begleiterscheinungen. Somit liefert das Werk eine Fülle von Argumenten, mit denen der Leser vielen modernen Mythen sehr wirkungsvoll entgegentreten kann. Gerade solche Argumente sind heute dringend notwendig, wenn der kritische autochthone Bürger nicht reflexartig als ungebildeter Stammtischnörgler oder regressiver Chauvinist beschimpft und in die politische Bedeutungslosigkeit abgeschoben werden möchte.
Durch diese Aufnahme von billigen ungelernten Arbeitskräften konnten veraltete Industriekomplexe wie der Kohlebergbau oder die kleinteiligere Textilindustrie künstlich am Leben erhalten werden, anstatt kapitalintensive Investitionen zur Produktivitätssteigerung vorzunehmen. Diese Fehlentwicklung habe den Grundstein für die spätere Krise in den 70er Jahren gelegt. Ein "stärker technikinduziertes Wachstum" in der Bundesrepublik Deutschland sei so bis 1973 verhindert worden.
Patrice G. Poutrus vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam hält in ihrer Rezension die Schlussfolgerungen für überzogen und die Datenbasis für zu klein. Knortz meine, die Einwanderung in die Bundesrepublik hätte vermieden werden können, wenn die Politiker auf die National-Ökonomen gehört hätten. Es entstehe der Eindruck, dass es der "Bundesrepublik ohne Einwanderung nur hätte besser gehen können – ein Eindruck, der politisch fragwürdig und zeithistorisch nicht plausibel belegbar ist." Viele Erkenntnisse über die Rolle des Auswärtigen Amtes und der Rivalität mit dem Wirtschaftsministerium seien auch schon bei Johannes-Dieter Steinert finden. [4] [5]
Karl-Heinz Meier-Braun hält die Thesen der Autorin für gefährlich, da sie ausländerfeindlichen und verschwörungstheoretischen Haltungen Argumente liefern könnten, so als ob der Staat "das deutsche Volk" bei der Aufnahmeerlaubnis für Gastarbeiter aus außenpolitischen Gründen bewusst belogen hätte. Die Argumentation für ihre beiden Hauptthesen "Primat der Außenpolitik" und "ökonomische Fehlentwicklung" sei einseitig und selbst-widersprüchlich, da ihr an vielen Stellen die Hinweise auf den volkswirtschaftliche Bedarf nach Gastarbeitern und die Rolle des Wirtschaftsministeriums sogar in den von ihr erwähnten Quellen des Außenministeriums hätten auffallen müssen.
Sie ignoriere außerdem die Forschungsergebnisse, die deutlich gemacht hätten, dass das Wirtschaftswunder im Nachkriegsdeutschland und der Aufbau der Sozialsysteme nicht ohne die „Gastarbeiter“ erreicht worden wäre. "Viele Deutsche stiegen aufgrund von deren Beschäftigung in bessere berufliche Positionen auf. So schafften nach den Berechnungen des Migrationsforschers Friedrich Heckmann zwischen 1960 und 1970 rund 2,3 Millionen Deutsche den Aufstieg von Arbeiter- in Angestelltenpositionen, vor allem wegen der Ausländerbeschäftigung. Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums aus dem Jahre 1976 ermöglichten die ausländischen Arbeitnehmer unter Wahrung eines starken Wirtschaftswachstums eine starke Verringerung der Arbeitszeit der Deutschen. Die ausländischen Arbeitnehmer zahlten Steuern, ohne in entsprechendem Umfang öffentliche Leistungen in Anspruch zu nehmen. Das gilt beispielsweise für die Beiträge zur Rentenversicherung." Diese sei lange Zeit von den ausländischen Arbeitnehmern weitgehend geradezu subventioniert worden."
wikipedia
