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Digitale Rationalität und das Ende des kommunikativen Handelns Taschenbuch – 10. April 2013
- Seitenzahl der Print-Ausgabe44 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberMatthes & Seitz Verlag
- Erscheinungstermin10. April 2013
- ISBN-103882210664
- ISBN-13978-3882210668
Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Matthes & Seitz Verlag; 1. Edition (10. April 2013)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 44 Seiten
- ISBN-10 : 3882210664
- ISBN-13 : 978-3882210668
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2,338,985 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 365,706 in Film, Kunst & Kultur (Bücher)
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Byung-Chul Han, Professor in Berlin, schreibt und veröffentlicht, als wäre das Buch ein Blog. Schreibt er gegen bloggen, twittern, facebooken etc? Man könnte es meinen, wenn alle digitale Rationalität das Ende des kommunikativen Handelns heraufbeschwört. Was ist digitale Rationalität und was ist kommunikatives Handeln in seinem Sinne? Nietzsche als Einstieg zu wählen, unzeitgemäß betrachtet, zumindest den Pflock des Augenblicks sehen, wie die Herde auf der Weide, das gelingt Han. Trauert der Mensch um die Vorteile des Tiers, das Glück in jedem Augenblick zu haben oder brüstet er sich, ein Mensch zu sein. Nietzsches Fragen und Vorstellungen sind sicher anderswo besser zu diskutieren. Doch worauf Han hinaus will, scheint der öffentliche Raum zu sein, den Hannah Arendt als wichtig empfand und der nun im Zuge der Vereinzelung vor dem Bildschirm ausgetrocknet wird.
Digital sein heißt offenbar auch, allein zu sein trotz aller digitaler Verbindung. Es scheint auch zu heißen, Eigeninteresse über Allgemeininteresse zu stellen und damit die Demokratie zu gefährden. Personalisierung ist Entdemokratisierung, das Ich dominiert das Wir und löscht es aus. Das ist die Angst, das ist das Bedenken dieses Autors. Doch gleichzeitig gibt er einer Idee Hoffnung, sich als Schwarm-Demokratie zu verfestigen. Denn digitale Schwärme sind keine Masse. Dieser Denk-Möglichkeit nachzugehen, ist sein Interesse und dabei verweist er auf Schriften, Ideen, Philosophien anderer Denker.
Natürlich Habermas und seinem Geltungsanspruch des kommunikativen Handelns. Auch auf Rousseau, der die Herleitung des volonte generale mathematisch argumentierte. Auf den Medienkenner Flusser und einige mehr.
Nur 44 Seiten schmücken dieses Büchlein, 500 cent für alle Seiten, ca. 12 Cent je Seite. Ist es das wert? Nun, welchen Aufwand müsste man treiben zu dieser Übersicht? Und ist es nicht gerade richtig, bei all der Diskussion um kostenpflichtige Inhalte, sich vor Augen zu führen, dass dem Wert zusteht, der Wert und Inhalt liefert.
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