Diego Maradona

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7,72 Std. 9 Min.201912
Rebell, Held, Gott. Als Maradona 1984 für eine Rekordablöse zum SSC Neapel geholt wird, gilt er als bester Fußballspieler der Welt - und auch als konfliktgeplagter Star. Maradona polarisiert zeitlebens, lässt sich aber nie unterkriegen.
Regie
Asif Kapadia
Hauptdarsteller
Diego Armando MaradonaDiego Maradona Jr.Claudia Villafañe
Genre
SportDokumentation
Untertitel
Keine verfügbar
Wiedergabesprachen
DeutschEspañol
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Nebendarsteller
Cristiana SinagraMaria Rosa MaradonaCorrado FerlainoCorrado FerlainoClaudia VillafañeDiego Armando MaradonaCristiana Sinagra
Produzenten
Raquel AlvarezJulian BirdBil BungayLina CaicedoWill ClarkeJames Gay-ReesFiammetta LuinoPaul MartinGeorge Pank
Studio
Altitude Film EntertainmentOn The Corner FilmsFilm4Lorton Entertainment
Hinweis zum Inhalt
NacktheitGewaltAlkoholkonsumRauchenSchimpfwörtersexuelle Inhalte
Kaufrechte
Direkt streamen Details
Format
Prime Video (Online-Video wird gestreamt)
Geräte
Kann auf unterstützten Geräten angesehen werden

Rezensionen

4,6 von 5 Sternen

649 Bewertungen aus einem anderen Land

  1. 75% der Bewertungen haben 5 Sterne
  2. 15% der Bewertungen haben 4 Sterne
  3. 6% der Bewertungen haben 3 Sterne
  4. 2% der Bewertungen haben 2 Sterne
  5. 1% der Bewertungen haben 1 Sterne
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Top-Rezensionen aus Deutschland

MKAm 17. November 2019 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Zwischen Traum und Albtraum – Porträt, Fußball- und Gesellschaftsstudie in einem
Verifizierter Kauf
„Diego Maradona“ ist ein Dokumentarfilm des Briten Asif Kapadia (geboren 1972) aus dem Jahr 2019 über den argentinischen ehemaligen Fußballprofi und jetzt als Trainer (derzeit beim argentinischen Erstligaclub „Gimnasia de La Plata“) tätigen Diego Armando Maradona (geboren am 30. Oktober 1960 in Lanús / Provinz Buenos Aires), der als einer der besten, wenn nicht als der beste Spieler aller Zeiten gilt.

Zusammen mit der „BAFTA Award“- prämierten Dokumentation „Senna“ (2010) über den brasilianischen Autorennfahrer Ayrton Senna (1960-1994) und der mit einem „Oscar“ und „Grammy“ ausgezeichneten Dokumentation „Amy“ (2015) über die britische Sängerin und Songschreiberin Amy Winehouse (1983-2011) bildet „Diego Maradona“ nach Aussage Kapadias den Abschlussfilm seiner Trilogie über Kindergenies und Ruhm. Premiere feierte der Film beim „Cannes Film Festival 2019“.

Mit schnell hintereinander geschnittenem, unbearbeitetem Originalmaterial aus Archiven, teils bekanntem wie Fernsehbildern, teils bislang unveröffentlichten Aufnahmen einer individuell auf Maradona gerichteten Kamera, die jeden seiner Schritte auf dem Platz verfolgt, sowie seltenen Privatvideos und (auf Deutsch - Untertitel sind verfügbar) eingesprochenen, kommentierenden Interviews, in denen vor allem, aber nicht nur, Maradonas damaliger Personal Trainer Fernando Signorini und seine langjährige Freundin, später Ehefrau, Claudia Villafañe zu Wort kommen, erzählt diese Doku über Maradonas Herkunft, seinen Werdegang, Skandale und Fehltritte, seine Denkweise, Haltung, Gefühle, seine Motivation, seine Karriere und die Untrennbarkeit seiner Person vom SSC Neapel und ihrem gemeinsamen Aufstieg Mitte der 1980er-Jahre, von Verführungen und Gefahren, Abhängigkeiten (Drogen und Camorra), gottgleicher Verehrung und teuflischem Hass.

Dabei ist es offensichtlich nicht Kapadias Absicht, ein möglichst lückenloses und damit vollständiges Bild vom Sportler und Menschen und dem „Mythos Maradona“ erstehen zu lassen, was „eingefleischte“ Maradona- oder Fußballfans vermutlich bemängeln werden.

Vielmehr konzentriert sich Kapadia auf Maradonas, von Extremen geprägte Zeit beim SSC Neapel, dem einstigen Schmuddelclub Italiens, von 1984 bis 1991 (die Zeit davor und danach streift er nur), und fügt den privaten Seiten, Phasen und Prozessen dieses Sportfilms andere Dimensionen hinzu. Denn durch das Porträtieren Diego Maradonas weitet er den Blick und nimmt die Zuschauer auf eine sportgeschichtliche Zeitreise und zu einer soziologischen Studie mit.

Die Weiterentwicklungen im Fußball in Richtung Leichtigkeit und Schnelligkeit, was Bälle, Schuhwerk, Torgestänge, Athletik der Sportler usw. angeht, sind frappierend. Ebenso bemerkenswert bis erschreckend sind die Fußball(un)kultur, das Fantum der Neapolitaner, das zwischen Hysterie und Anbetung sowie Verdammnis schwankt, und die offen zur Schau gestellten Ressentiments, der Rassimus der Norditaliener gegenüber den Landsleuten im Süden. Die teilweise schlechte Qualität der Bilder verbürgt dabei hohe Authentizität und zieht einen ins turbulente Geschehen hinein.

Für Diego Maradona dreht(e) sich alles um den Fußball. Er sollte ihm und seiner Familie den Weg aus dem Elendsviertel „Villa Fiorito“ ebnen… Auffällig sind Diego Maradonas schon in jungen Jahren ernste bis traurige Augen und dass bzw. wie er sich selbst in „Diego“ und „Maradona“ aufteilt.

Ich hätte nicht gedacht, dass es über ihn und anhand seiner Person und seines Schicksals so viel Interessantes zu erzählen gäbe! „Diego Maradona“, ist spannend und mitreißend, enorm informativ, emotional und tragisch und „sogar“ für Menschen geeignet, die keine sonderliche Leidenschaft für den Spieler Maradona oder Fußball entwickelt haben. Dass der Dokumentarfilm mit Fragen zur Schizophrenie des „Geschäfts Fußball“ und zu gesellschaftlichen Phänomenen und Auswüchsen im Umfeld und vielem mehr entlässt, gefällt mir gut.
39 Personen fanden das hilfreich
SammyAm 29. November 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Great Movie which also shows the human side of Diego Maradona
Verifizierter Kauf
I saw this film in the cinema in the summer of 2019, and it was even more intense now watching it on a TV screen. Maradona was always very special to me. The movie shows his incredible achievement in Neapel, not only through his skills, but also by developing new own skills accustomed to the italian way of football, and also developed the whole team of Neapel to finally become the number one of all italian teams - the only time ever. And it shows how much engagement, diligence and passion he put in himself to become what he finally was. And it shows how human and always aware of his roots he was, and how the drugs and alcohol changed his personality and his control of his own life, and how he as a humble country boy was used by the Mafia and the stardom industry in general and his weakness in withstanding everything, which makes him so human and so close and similar to us. I had to cry when I saw the last 5 minutes, that nobody really could help him .... One of the best documentaries I ever saw
Daniel EnglerAm 17. Juni 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Top
Verifizierter Kauf
Top
GDAm 20. August 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
die Last alleine tragend, steigt er zum gottähnlichen Held auf und fällt leider tief
Verifizierter Kauf
Die beste Doku, die ich über einen Sportler gesehen habe! Sie stellt dar, warum Maradonna der beste Fußballer der Geschichte ist und das sage ich als Pelé- und Messi-Fan.
Der WM-Sieg 1986 mit Argentinien und der Transfer zu Neapel, wo er den Verein von einem Fast-Abstiegsplatz zur ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte (+ UEFA-Cup) führte. Als Hoffnungsträger, der die ganze Last alleine auf seinen Schultern trägt, kämpft er gegen jeden möglichen Widerstand und liefert jedes Mal ab und gewinnt - aus sportlicher Sicht.
Die Neapolitaner verehren ihn trotz ihres starken christlichen Glaubens wie ein Gott. Und dann wird das WM-Halbfinale Italien gegen Argentinien in Neapel gespielt.
Ihm wird der Boden unter den Füßen weggezogen, seine Welt bricht zusammen, nun als Teufel dargestellt, flieht er immer öfters von der Realität und seine
Diese Doku liefert nicht nur seine großen sportlichen Erfolge sondern auch Hintergründe, warum Maradona immer wieder den Drogen, dem Nachtleben und dem vermeintlich "Ungutem" zum Opfer fiel. Mein Respekt vor dieser Person.
9 Personen fanden das hilfreich
Gustel BocuseAm 12. Januar 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Reicher, armer Diego
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Sehr beeindruckende und berührende Doku über den ehemaligen Superstar Maradona. Sehr viel Originalaufnahmen aus seiner Zeit, die den Zuschauer fassungslos zurücklassen. Besonders die Aufnahmen über seine Spielzeit in Neapel sind ganz unglaublich. Es macht sehr traurig, was aus diesem hochtalentierten Mensch, der aus bitterster Armut kam, schlussendlich geworden ist. Tolle Regie!
Nicht nur Fußballfans zu empfehlen.
Udo G.Am 26. November 2020 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Phantastische Produktion auch für Nicht-Fussballer!
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Dieser Film wurde in der Presse so hochgelobt, ich danke Prime daß er jetzt auch einfach da war!
Also, ich muß sagen, ich habe die aktive Zeit Maradonnas in fast demselben Alter miterlebt und für mich war das immer ein absolut unmöglicher Typ!
Dumm, aufgeblasen, falsch, ungebildet, unfähig, süchtig, betrügerisch....und was ich da JETZT sehe, dreht es wirklich alles um,zu der Schluss-Erkenntnis: das war ein Mensch!
Heute ist er gestorben, und sein Tod scheint wie die Schlußfolgerung aus dem Weg, den diese großartige Produktion nachzeichnet.
Diese Doku macht, was alle Dokus machen sollten. Das Material zeigen, in der richtigen Reihenfolge, richtig schneiden und ansonsten- den Mund halten. Einfach die Klappe halten.
Ich weiß, der moderne Zuschauer möchte mehr "geführt" werden. Ich nicht. Das wenige an Erklärungen hat absolut ausgereicht, es überwiegt die überwältigende Fülle an faszinierendem Material, und eine mir bisher unbekannte, verachtete, unsympathische Figur wurde zu einem komplexen Menschen, dessen Lebensleistung Respekt verdient.
23 Personen fanden das hilfreich
kapukapuAm 2. Januar 2020 in Deutschland rezensiert
4.0 von 5 Sternen
Emotionale Achterbahn eines Weltfussballers
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ACHTUNG EVENTUELLER SPOILER!

Ich hatte mich nie im Detail mit der Geschichte von Maradona befasst - nur die klassische Kurzversion. Armer Bursche, Weltfussballer, Drogenabsturz. Welche Rolle aber das Spiel zwischen Italien und Argentinien in Neapel spielte, war mir nicht klar.
Es erschüttert einen zutiefst, wie die "Fans" ihre Ikonie in den Himmel loben um ihn dann fallen zu lassen - und das in einer aussichtslosen Situation. Verliert er, wird ihm vmtl. Absicht in Argentinien unterstellt - gewinnt er, ist es in Italien aus für ihn - und so kam es. Nicht nur die Fans ließen ihn abstürzen, das ganze Land, der Fussball, die FIFA und die "Freunde" der Camorra. Das war das Todesurteil für Maradona und auch für Diego. Eine Schande, das ein Mensch, der so viel getan hat für diese Menschen, so im Stich gelassen wurde.
Klar hätte man sagen können, er hätte einfach nicht koksen dürfen, aber DAS hatte er dennoch nicht verdient.
6 Personen fanden das hilfreich
Dr. Frank BaumgärtnerAm 5. Mai 2022 in Deutschland rezensiert
5.0 von 5 Sternen
Super guter Film!
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Sehr gut - zeigt die ganze Tragweite der italienischen Fußballwelt!
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