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Der Dieb

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Produktinformation

  • Darsteller: Wladimir Maschkow, Ekaterina Rednikowa, Mischa Filiptschuk, Amalia Mordwinowa, Lidiya Sawtschenko
  • Komponist: Wladimir Daschkewitsch
  • Künstler: Igor Tolstunow, Wladimir Klimow, Pawel Tschuchrai, Marina Dobrjanskaja, Wiktor Petrow, Natalia Monewa, Julia Egorowa, Natalia Kutscherenko
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Russisch (Dolby Digital 1.0), Deutsch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 16. Februar 2007
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen
  • ASIN: B000M06SRC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 79.370 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges schlägt sich der kleine Sanja mit seiner Mutter Katja mehr schlecht als recht durchs Leben. Als sich Katja in den umtriebigen Gauner Tolja verliebt, kann Sanja nur schwer eine Bindung zu dem neuen Mann im Leben seiner Mutter aufbauen. Nur zögerlich überwindet er sein Misstrauen und schließt den zwielichtigen Stiefvater schließlich doch noch ins Herz. Doch Tolja kann mit Sanjas Liebe nichts anfangen und löst damit eine Tragödie aus ...

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Für den Oscar nominiertes, sehr emotionales und packendes Drama um Menschen, die sich im Rußland zur Zeit des Kalten Krieges durchschlagen.

Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Nach dem Zweiten Weltkrieg hoffen Katja und ihr 6-jähriger Sohn Sanja, mit dem russischen Offizier Tolja in eine bessere Zukunft starten zu können. Was beide nicht wissen: Tolja ist ein Dieb, und er klaut nicht nur, was ihm unter die Finger kommt - er verrät obendrein auch noch die Liebe seiner Freundin und seines Ersatzsohnes.

Nach dem Motto "Gute Filme will das Publikum nicht sehen" wurde dieses Minderheiten-Drama bisher von den Fernsehanstalten immer zu den unmöglichsten Zeiten gesendet.
TV-Premiere: ZDF, August 2002, mitten in der Nacht. Warum? Vielleicht nur weil man den kleinen Jungen in einer Waschraumszene nackt sieht? Der Streifen war doch für den Oscar in der Kategorie "Bester ausländischer Film" nominiert und hat insgesamt 13 Preise abgesahnt; da kann man ihn doch nicht einfach so unter den Teppich kehren!
Ich freue mich, dass Sie den berührenden russischen Film trotzdem für sich entdecken konnten und ihn sich jetzt kaufen wollen. Sie werden eine schmerzend-intensive Familiengeschichte erleben, deren Ende Sie bestimmt nicht so bald vergessen werden.
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Format: DVD
Ich bewerte nicht die hier angebotene DVD, sondern den Film selbst, der durch und durch sehenswert ist. Die Darstellung eines sowjetischen Kriminellen der Nachkriegszeit ist dem Hauptdarsteller W. Maschkov sehr gelungen. Auch die anderen Hauptfiguren, vor allem der Junge, wurde sehr rührend und gekonnt gespielt. Immerhin, muss ich bemerken, dass in deutscher Fassung gehen viele Sprachschattierungen und Intonationen verloren und in diesen liegt sehr viel. Nicht dass die deutsche Übersetzung schlecht ist, aber es fehlt eben kulturelles Äquivalent, wie ich es nennen würde. Aus meiner Sicht, einer der besten russischen Filmen der letzten zehn Jahren.
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Format: DVD
Der Film "Der Dieb" ist für mich geradezu ein kleines Filmhiglight in diesem Jahr gewesen. Auf eine ganze besondere Art und Weise wird die Geschichte eines kleinen Jungen erzählt, der sich nach einer starken Vaterfigur sehnt, weil er nur seine Mutter hat und mit dieser vagabundisch umherzieht.
In einem Reisezug treffen beide auf einen jungen Mann, der sich als Hauptmann des russischen Militär ausgibt, aber eigentlich als Nomade kleine diebische Raubzüge durch die Städte Russland unternimmt. Die Mutter des Jungen sieht in diesem Mann ihre große Liebe, verliebt sich in ihn, zweifelt aber an seiner Profession, ohne jedoch vorher zu wissen, wie er seinen Lebensunterhalt verdient. Die Drei ziehen schlussendlich gemeinsam durch die Lande und während die Mutter ihre Liebe in dem neuen Mann zu finden versucht, projiziert der Junge in ihn seine Hoffnung auf ein Leben mit einer unverrückbaren Vaterfigur an seiner Seite und imaginiert sich eine glückliche Familie. Doch anstatt sich für ein neues und vernünftigeres Leben mit der Mutter und ihrem Kind zu entscheiden, will der Dieb sein Lebensstil nicht aufgeben und so kommt es wie es kommen muss, er wird schlussendlich gefasst und ins sibirische Zwangslager für etliche Jahre gebracht. Kurze Zeit nach dem Beginn der Haft verstirbt die Mutter verarmt in einem Dorf an einer eigentlich unproblematischen Krankheit und der Junge wird in ein Waisenhaus gebracht, ohne je die Gedanken an seinen inhaftierten Ersatzvater aufzugeben, der nun sein einziges Familienmitglied darstellt.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich habe selten ein Film mit solcher Aussagekraft gesehen !!!
Dieser Film hat Seele. Man kann auch sagen - Die grosse russische Seele-
Wenn man vergleicht mit diesem Massenmist von Heute, und dann dieser Film... Einfach ergreiffend!
M.Moser
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Sanja ist ein 6jähriger Bub aus der alten Sowietunion. Sein Vater ist im 2. Weltkrieg gefallen. Er braucht dringend einen Ersatzvater. Offenbar sind die Kriegwittwen sehr schlecht gestellt. Seine Mutter sucht nach einer besseren Zukunft. Sie fährt in einen Zug, der kein Ziel zu haben scheint. Doch dann trifft sie einen Offizier. Schnell kommt es zum Liebesabenteuer.

Der Offizier ist scheinbar nur am Sex interessiert und die Mutter fällt darauf rein. Oder ist die Not so riesig gross? Obwohl er grob zum Knaben ist, schafft er es eine Beziehung aufzubauen. Er lernt ihn, wie man sich durchsetzt. Er wird zum Vater.

Leider stellt sich schnell heraus: Der Offizier ist ein Dieb. Und Sanja wird sein Komplize. Sie müssen wieder einmal fliehen. Diesmal will die Mutter den Dieb verlassen. Doch Sanja will das verhindern, er will einen Vater. Er läuft davon. Sein "Vater" wird verhaftet. Kurz darauf stirbt seine Mutter an der Folge einer missratenen Abtreibung.

Sanja kommt in ein schreckliches Kinderheim. Als Jugendlichen findet er seinen Ersatzvater, doch er will ihn nicht richtig wiedererkennen. Als Sanja merkt, dass er immer noch Leute bestiehlt, bringt er ihn um.

Der Film lebt eindeutig vom Jungen. Er wird sehr eindrücklich gespielt. Man nimmt ihm seine Not ab. Er will einen starken Vater, sieht aber wie verlogen der Mann ist. Er ist hin und her gerissen.

Dem Jungen wird die Kindheit genommen und seelisch missbraucht. Er braucht sehr lange, bis er es merkt, dass sein Ersatzvater die Schuld an seinem Unglück trägt.

Der Film ist sehr einfach aufgebaut. Trotzdem ensteht eine unbeschreibliche Spannung. Es gibt kein Happy-End. Es gibt kein Bös-Gut-Schema. Er ist sehr melanchonisch. Man kann nicht sagen, wieseo man so fasziniert ist. Schauen Sie selber. Vielleicht finden sie eine Antwort.
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