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Die zahlreichen Leben der Seele: Die Chronik einer Reinkarnationstherapie Taschenbuch – 8. August 2005

4.7 von 5 Sternen 59 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Brian Weiss machte nach dem Studium der Psychologie und Medizin schnell Karriere als Leiter der psychologisch-pharmakologischen Abteilung der Universitätsklinik Miami. Bereits wenige Jahre später wurde er zum Chefarzt der psychiatrischen Abteilung eines großen Krankenhauses berufen. In seiner Praxis hatte er Hunderte von Patienten mit Psychopharmaka und konventionellen psychotherapeutischen Methoden behandelt, bis der „Fall Catherine“ sein Weltbild von Grund auf veränderte.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort


Dr. med. Brian Weiss’ Karriere weist ihn als einen jener Akademiker aus, der dem Neuen gegenüber stets Offenheit bewahrt hat und der bereit ist, ehrwürdige und fest verankerte Lehren und Theorien in Frage zu stellen, wenn sie zu Zweifeln Anlass geben oder nicht länger stichhaltig erscheinen. Dr. Weiss hatte seine Kompetenz in der Psychiatrie längst durch seine ausgezeichneten Studien und wissenschaftlichen Veröffentlichungen bewiesen, als eine schicksalhafte Begegnung mit einer Patientin, die eine spontane »Rückführung« erlebte, als sie sich bei ihm in Therapie befand, ihn in eine völlig neue Richtung drängte: zum Studium von scheinbar »paranormalen« Erlebnissen normaler Personen.


Im Anschluss an die kartesianische Revolution haben wir im Westen uns an die Vorstellung gewöhnt, dass wir allein durch ichbewusstes, reflektives, analytisches Denken Wissen erlangen können. Dr. Weiss ist Teil einer wissenschaftlichen Vorhut in aller Welt, die dabei ist, dieses überholte Muster aufzulösen, was unzähligen gesunden, verantwortungsbewussten Menschen, die erweiterte Bewusstseinszustände erfahren haben, erlauben wird, offen über ihre Erlebnisse zu sprechen. Sie werden nicht mehr befürchten müssen, durch schlecht informierte Gegner, die solche Berichte allesamt als Unsinn abtun, lächerlich gemacht zu werden.
Es ist nach wie vor meine persönliche Überzeugung, dass die wissenschaftliche Methode nicht dazu geeignet ist, die Möglichkeit eines Lebens nach dem Tode zu beweisen oder zu verwerfen. Allerdings glaube ich, dass unsere moderne Zivilisation durch Techniken wie die von Dr. Weiss beschriebenen mit der Zeit die Existenz eines Lebens nach dem Tode akzeptieren wird.
Viele Amerikaner haben den Fall der Berliner Mauer als spirituelles und als historisches Ereignis erlebt, so dass es mir ein besonderes Vergnügen ist, Dr. Weiss’ Arbeit seinen deutschsprachigen Lesern vorstellen zu dürfen. Es scheint offensichtlich so zu sein, dass wir uns an einer kritischen Weggabelung der Weltgeschichte befinden. Ich bin immer mehr der Ansicht, dass die Welt die Entwicklung von sicheren Techniken zur Bewusstseinserweiterung fördern muss, um einen Weg aus dem gegenwärtigen Sumpf der politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Schrecken und Bedrohungen zu finden. Nur mit Hilfe der Liebe für alle Menschen auf dieser Erde vermögen wir die Probleme zu lösen, mit denen unser Planet heute konfrontiert ist.
Vor dem Hintergrund dieser Hoffnung grüße ich meinen lieben Freund Brian Weiss. Ich bin sicher, dass seine Arbeit auch vielen Europäerinnen und Europäern Trost und Verständnis bringen kann.
Dr. med. Raymond A. Moody
November 1992


Einführung


Ich weiß, dass es für alles einen Grund gibt. Vielleicht haben wir in dem Augenblick, wenn ein Ereignis auftritt, weder die Einsicht noch die Voraussicht, die Ursache dafür zu verstehen, doch mit Zeit und Geduld wird sie ans Licht kommen.
So war es mit Catherine. Als ich sie 1980 zum ersten Mal traf, war sie siebenundzwanzig Jahre alt. Sie war in meine Praxis gekommen, weil sie wegen ihrer Ängste, Panikanfälle und Phobien Hilfe suchte. Auch wenn diese Symptome sie schon seit ihrer Kindheit begleiteten, waren sie doch seit kurzem viel schlimmer geworden. Jeden Tag fühlte sie sich emotional mehr gelähmt und weniger in der Lage zu funktionieren. Verständlicherweise war sie völlig verängstigt und deprimiert.
Im Gegensatz zum Chaos, das in ihrem Leben zu jener Zeit herrschte, floss mein Leben glatt dahin. Ich führte eine gute, ausgeglichene Ehe, hatte zwei kleine Kinder, und beruflich kam ich voran.
Mein Leben schien von Anfang an immer in geraden Bahnen verlaufen zu sein. Ich war in einem liebevollen Zuhause aufgewachsen. Das Universitätsstudium war mir leicht gefallen. Ich hatte mich in meinem dritten Jahr an der Universität entschieden, Psychiater zu werden.
1966 schloss ich mein Studium an der Columbia-Universität in New York mit Auszeichnung ab, schrieb mich an der medizinischen Fakultät von Yale ein und machte 1970 meinen Doktor der Medizin. Nach einer Assistenzzeit am Bellevue Medical Center der Universität New York kehrte ich nach Yale zurück, um meine Fachausbildung als Psychiater abzuschließen. Danach nahm ich eine Stelle an der Universität Pittsburgh an. Zwei Jahre ging ich an die Universität in Miami, wo ich die psychopharmakologische Abteilung leitete. Ich erlangte dort nationale Anerkennung auf dem Gebiet der biologischen Psychiatrie und der Erforschung des Drogenmissbrauchs. Nach vier Jahren wurde ich zum Lehrbeauftragten der Psychiatrie an der medizinischen Fakultät befördert und zudem Chefarzt der Psychiatrieabteilung eines großen Krankenhauses in Miami, das unter der Obhut der Universität stand. Zu jener Zeit hatte ich auf meinem Fachgebiet bereits siebenunddreißig wissenschaftliche Abhandlungen veröffentlicht.
Jahre des disziplinierten Lernens hatten meinen Verstand darauf ausgerichtet, als Wissenschaftler und Arzt im Rahmen der engen konservativen Leitlinien meines Berufs zu denken. Ich misstraute allem, das nicht durch traditionelle wissenschaftliche Methoden bewiesen werden konnte. Ich kannte einige der parapsychologischen Studien, die an renommierten Universitäten im ganzen Land durchgeführt wurden, doch sie fesselten meine Aufmerksamkeit nicht. Es erschien mir alles zu weit hergeholt.
Dann begegnete ich Catherine. Achtzehn Monate lang setzte ich konventionelle therapeutische Methoden ein, um ihr bei der Überwindung ihrer Symptome zu helfen. Als nichts zu funktionieren schien, versuchte ich es mit Hypnose. In einer Reihe von Trancezuständen erinnerte sich Catherine an »frühere Leben«, die sich als die Ursachen ihrer Symptome erwiesen. Sie war außerdem in der Lage, als Medium für Informationen von hochentwickelten »Geistwesen« zu dienen, und dadurch offenbarte sie viele Geheimnisse über Leben und Tod. In nur wenigen Monaten verschwanden ihre Symptome. Sie hatte wieder Freude am Leben und war glücklicher und ausgeglichener als je zuvor.
Nichts in meiner Ausbildung hatte mich auf diesen Fall vorbereitet. Ich war völlig überrascht, als diese Ereignisse ihren Lauf nahmen.
Ich habe keine wissenschaftliche Erklärung für das, was geschehen ist. Es gibt viel zu viel im Bereich des menschlichen Bewusstseins, das sich unserem Verständnis entzieht. Vielleicht war Catherine unter Hypnose in der Lage, sich auf einen Teil ihres Unterbewussten zu konzentrieren, der tatsächliche Erinnerungen aus früheren Leben enthielt, oder vielleicht hatte sie das angezapft, was der Psychoanalytiker C.G. Jung das kollektive Unbewusste nannte, die Energiequelle, die uns umgibt und die Erinnerungen der gesamten menschlichen Rasse enthält.
Die Wissenschaft hat begonnen, nach Antworten auf diese Fragen zu forschen. Wir können für unser Zusammenleben viel profitieren von den Untersuchungen der Geheimnisse des Bewusstseins, der Seele, eines Lebens nach dem Tode und des Einflusses unserer Erfahrungen aus früheren Leben auf unser gegenwärtiges Verhalten. Natürlich sind die Verzweigungen dieses Themas endlos, besonders auf dem Gebiet der Medizin, der Psychiatrie, der Theologie und der Philosophie.


Allerdings befindet sich die systematische wissenschaftliche Erforschung dieser Gebiete noch in den Kinderschuhen, und obwohl große Schritte unternommen werden, um dieses Wissen aufzudecken, ist es ein langwieriger Prozess, dem sowohl seitens der Wissenschaft als auch von der Öffentlichkeit viel Widerstand entgegengebracht wird.
Schon immer hat sich der Mensch Veränderungen und neuen Ideen widersetzt. Die Geschichte ist voller Beispiele für diesen Sachverhalt. Als Galilei die Jupitermonde entdeckte, weigerten sich die Astronomen seiner Zeit, sie zu akzeptieren oder auch nur anzuschauen, weil die Existenz dieser Trabanten mit ihrer Weltsicht kollidierte. So ist es heute mit den Psychiatern und anderen...


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich habe das Buch noch nicht durch gelesen, erst auf seite 60
Aber ich bin so begeistert.
Ich hatte schon als kleines Mädchen gewußt das ich nicht zum ersten mal hier gewesen sein muss. Habe ich immer anders verhalten.
Statt mit Puppen zu spielen habe ich verschiedene Pflanzen gesammelt und so getan als würde ich salben und medizinin herstellen.
Eigenartige wiederholende träume die ich noch heute habe und Ängste die ich nicht zuordnen kann.
Ich kann mich in seine Patientin tatsächlich wieder finden!
Ich empfehle dieses Buch auf jedenfall weiter.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein tolles Buch für all die die trotz Mangel an Beweisen schon immer glaubten das der Tod nicht das Ende bedeutet.

Der Psychologe Brain Weiss beschreibt in diesem Buch seine Reise zum Glauben an die Reinkarnation. Als seine Patientin Cathrine seine Praxis betritt ahnt er nicht das sich an diesem Tag sein Leben ändern wird. Cathrine hat Angstzustände als sämtliche konventionellen Therapiemethoden nicht helfen greift Brain Weiss auf die inzwischen anerkannte Methode der Hypnose zu. Zufällig erinnert sich Cathrine in Trance an frühere Leben die sich als Ursache ihrer Angstzustände erweisen. Mit jeder nun folgenden Sitzung geht es seiner Patientin besser. Seine Wissenschaftlichen Überzeugungen geraten ins Wanken. Außerdem überbringt Cathrine ihm Botschaften von Weisen Seelen aus dem Jenseits immer dann wenn sich ihre Seele von den Strapazen eines Lebens erholt und bevor sie ins nächste weiterzieht.
Ein unglaublich spannendes Buch, sehr empfehlenswert!!!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Brian Weiss berichtet ausführlich von seinem ersten Fall - als er in der klassischen Hypnose mit einer Patientin in einem ihrer früheren Leben landete, und erst skeptisch und dann immer staunender weitere Leben entdeckt und den Rückgang der Symptome der Patientin verfolgt.
Es ist ein sehr ausführliches Beispiel über mehrere Rückführungserinnerungen - erstaunlich, weil diese Frau sehr viele Leben erinnert und sich zeigt wie sich Themen wiederholen bzw. Entwicklung passiert.
Sehr lesenswert !
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Auf das Buch wurde ich aufmerksam beim Lesen von "Die Vision von Celestine: Geheimnis und Hintergrund der Prophezeiungen". Wer das Buch von James Redfield gelesen hat und sich für diese Spiritualität öffnen kann, ist bereit für die zahlreichen Leben der Seele. Ich werde hier keine Zusammenfassung über den Inhalt schreiben, lesen könnt ihr selber. Da es sich um eine Dokumentation handelt, die auf Tonbandaufnahmen und handschriftlichen Aufzeichnungen beruht, ist der uns allen eingeimpfte rationale Verstand manchmal schon heftig gefordert. Man sollte schon bereit sein, die alten Muster loszulassen und zu akzeptieren, dass es noch mehr gibt, als das, was wir als Realität wahrnehmen. Wer das kann, wird nach dem Lesen des Buches ein anderes Lebensgefühl entwickeln, bewusster leben und vor allem die Dinge sehr viel gelassener sehen und schließlich den Tod nicht mehr als etwas Bedrohliches empfinden. Ich finde, dass man vor der Lektüre dieses Buches unbedingt James Redfields Prophezeiungen von Celestine (Roman) gelesen haben sollte, denn die Aussagen der Patientien unter Hypnose in "Die zahlreichen Leben der Seele" decken sich mit den Erkenntnissen der Prophezeiungen. Ich glaube, ein völlig unvorbereiteter Leser wird den Stoff nicht verstehen, geschweige denn, verarbeiten. Trotzdem, für alle, die bereits mit Spiritualität vertraut sind und offen sind für das "andere" (Er)Leben: Lest dieses Buch!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wirklich eine äußerst interessanter und fesselnder Bericht in Buchform gebracht. Würde es jeder Zeit wieder kaufen und kann es nur sehr empfehlen
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich habe dieses Buch als Einstieg in die Thematik Reinkarnation gelesen und es hat in gewisser Weise mein Leben verändert. Ich will nicht weiter auf den Inhalt eingehen, da dieser bereits nachzulesen ist.
Jedenfalls wird in diesem Buch sehr glaubhaft erzählt, wie eine Patientin des Autors diesen auf einen neuen Weg gebracht hat und ihn erkennen ließ, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als er bisher gedacht hat.

Die Art und Weise, wie das geschieht, ist so unaufdringlich, dass man sich als Leser nicht von esoterischen Weisheiten überfahren fühlt, wie es in vielen anderen Büchern (wie ich inzwischen erfahren musste) geschieht. Ein Einsteiger, der erst den Zugang zur Spiritualität sucht und vielleicht wie ich eher ein Freund von Fakten und Beweisen ist, kann von den vielen dogmatischen Büchern abgestoßen werden. Mir wäre es jedenfalls so ergangen.

Dies ist mit diesem Buch jedoch nicht der Fall, denn man erfährt eben auch, dass das Thema Reinkarnation auch für den Autor Neuland ist. Dass es auch die Welt des Autoren ins Wanken gebracht hat und dass man vielleicht sogar den Eindruck bekommt, dass er seine Patientin in gewisser Weise als Versuchsobjekt missbraucht, um wie ein neugieriges Kind mehr zu erfahren, macht ihn für mich insofern sympathisch, weil es eben eine menschliche Reaktion auf so etwas Wunderbares und Tröstliches ist, mehr zu erfahren.

Diese Unschuld verliert der Autor meinem Gefühl nach in seinen weiteren Werken, von denen ich noch zwei gelesen habe. Ich habe mich beim Lesen nachfolgender Bücher über seine Art geärgert, wie er seine Weisheiten hingestellt hat und versucht, die Welt zu missionieren, als wäre er ein Auserwählter.
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