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3,9 von 5 Sternen
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am 29. Dezember 2014
Meinung
Der Klappentext klang ziemlich vielversprechend und da mir die Bücher von Cathy McAllister eigentlich bisher immer gut gefallen haben, wollte ich dieses Buch gerne Lesen.
An dem Schreibstil der Autorin ist nichts aus zusetzten, jedoch an der Geschichte eindeutig, hier gibt es Handlungen die ich nicht nach vollziehen kann und für mich keinen Sinn ergeben.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Eve und Ronan geschrieben und hin und wieder einmal aus der Sicht eines „Gegners“. Auch gibt es längere Zeitspannen wie Monat-Sprünge im Buch die man jedoch ohne große Probleme erkennt und nicht durcheinander gerät.

Eve gibt sich als ihre Cousine aus und geht statt ihrer auf einen Ball, da diese selbst andere Pläne hegt, ist ja alles noch schön und gut doch sobald Eve von Ronan entführt wird fängt das ganze einfach nur an immer mehr und mehr abzurutschen.

!!!!Vorsicht um einige zu erklären besteht Spoiler Gefahr!!!

[Eve sitzt während der ganzen Entführung einfach nur da und lässt alles Stillschweigen über sich ergehen, weil sie Angst vor ihrem entführe hat. Ok…. Das ist verständlich wer hätte bei so etwas keine Angst. Auch ist der Charakter eben mal nicht frech oder mutig, sondern ängstlich, was man wie ja schon gesagt bei einer Entführung durchaus verstehen kann. Doch hier löst die Autorin ihr Probleme sehr einfach, er Zaubert Chloroform hervor, hat eine Waffe unter dem Sitz die er dann mal schnell zieht, plötzlich irgendwelche Männer die Wache vor dem Zimmer halten (war das der Kutscher?). Die Erklärungen kamen mir einfach zu plötzlich und schienen einfach eben eine schnelle Lösung zu sein um Dinge erklären zu können, weil man sich ja auch mal als Leser fragt: Warum schreit sie nicht, warum versucht sie nicht weg zu rennen. Gut… Erklärungen sind gefunden worden doch ziemlich einfache, wie ich denke. Ein Hinweis vorher schon, auf die Waffe auf die er sitzt hätte mir hier einfach schon gereicht, oder eine kleine Erwähnung wie schwer es gewesen ist an Chloroform zu kommen… so etwas eben.]

Der andere Teil ist das Eve auf der einen Seite Angst hat, aber sich dann doch plötzlich seinen heißen erzwungen Küssen ergibt, einfach so. Ronan benimmt sich hier unter aller Sau… hier ist kein sympathischer Funke an ihm und trotzdem lässt sie sich küssen und benimmt sich schon fast wie ein :D… ja was auch immer.

[Das andere, da sieht sie noch wie er in Gaststätten an denen sie stoppen, sich fremde Frauen in sein Bett holt. Da kommt in ihr Eifersucht auf? Ein Typ der dir Angst einjagt, der dir Küsse aufzwingt mit anderen ins Bett hüpft, dich entführt hat und sonst noch was mit dir vor hat… die Liste kann endlos so weiter gehen. Also ne, dass kann ich nicht nachvollziehen. Spürt man da Eifersucht wenn er da mit jemand anderem An-Bändelt, viel eher doch Erleichterung oder? Hier hatte ich das Gefühl das die Autorin versucht anzudeuten das Eve sich hier schon verliebt haben soll… nur wann soll das passiert sein? Während er die Waffe auf sie gezielt hat oder ihr einen erzwungene Kuss aufgedrückt hat?]

Aber gut… die Geschichte geht weiter und genau so die Minuspunkte.
Also, er möchte sie also heiraten aus Rache weil die Bestimmte Dame, in dem Fall ja nicht sie selbst sondern ihre Cousine, an dem Tod seines Bruders schuld sein soll. Das kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen! Will man so jemanden aus Rache Heiraten und dann noch großzügig auf seinem Landsitz Leben lassen?

Nach der Hochzeit findet dann ein zwanghafter Vollzug der Ehe statt… aber auch hier die Lösung… nach ein wenig zwang findet Eve wohl doch noch Gefallen an der Sache was ihr aber erst sozusagen DANACH einfällt. Gut das es ihr ja wohl doch noch gefallen hat.

Bei all dem kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen wie sich hier Liebe zwischen zwei Personen entwickeln kann. Jemande der dich entführt, vor dem man Angst hatte, von Anfang an schlecht behandelt hat, abhaut und alleine lässt…? Hier mag sich bei mir keine Romantische Stimmung auftun. Aber gut ich wiederhole mich.

Meine Liste der Punkte die mir nicht gefallen gehen gerade so weiter. Jede neue Situation von Anna wirft bei mir neue Fragen auf, jedoch die Lösungen dazu sind mir einfach zu sehr aus der Luft gegriffen oder unverständlich für mich.

Die Charaktere sind ebenfalls sehr schwach, sie haben keine tiefe und sind farblos. Eve mochte ich die ersten paar Seiten, doch spätestens ab der Entführung bin ich genervt von ihr gewesen. Sie ist die ganze Zeit einfach nur Hilflos und ergibt sich ohne zu zucken allem was auf sie zu kommt. Ronan mochte ich hingegen schon von Anfang an überhaupt nicht, er wirkt für mich einfach beschränkt… ein wenig Neandertaler mäßig und dazu hat er keinen Charakter, da er dann auch ständig abhaut. Zwar lässt er beim Lesen an einigen Stellen hin und wieder ein klitzekleines bisschen durchblicken das da mehr sein könnte, doch ist es so schnell weg das man es eigentlich nicht wahr nimmt.

Fazit
Das Buch hat mir so gar nicht gefallen. Der Schreibstil der Autorin mag zwar gut sein doch ist die Geschichte einfach nur schlecht umgesetzt worden. Oberflächliche Charakter deren Verhalten oder deren Handlung ich einfach nicht nach vollziehen kann, ist nur einer meiner Punkte die ich nicht daran mag. Ich kann dem Buch leider nichts abgewinnen und auch wenn mich jetzt so mancher Leser nicht mehr leiden mag, kann ich dem Buch nur 1 Stern geben. Hierbei handelt es sich einfach um meine Meinung… viele mögen das Buch toll finden was ja auch die vielen 5 Sterne Rezensionen zeigen… doch Geschmäcker sind einfach verschieden und gehen auch auseinander, meiner sagt mir aber einfach, dass mir dieses Buch nicht gefallen hat!
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am 19. Februar 2013
Liebe Leser,

1. Vorwort in eigener Sache:
Ich habe gestern hier eine Rezension für dieses Buch geschrieben, dass mir wirklich überhaupt nicht gefallen hat. Zum ersten Mal in meinem Leben wurde eine meiner Rezension vom Autor des Buches kommentiert.
Dieser Kommentar veranlasst mich dazu, die Rezension unter einem Pseudonym neu zu formulieren. Gleichzeitig möchte ich mich dafür entschuldigen, falls ich einem Leser zu nahe getreten sein sollte, weil ihm das Buch gefallen hat und mir nicht.

Außerdem möchte ich davor warnen, dass ich hier SPOILE.

2. Zum Buch
a) Mein Standpunkt ändert sich durch die neue Rezension nicht. In diesem Roman wird aufgrund eines Irrtums ein junges Mädchen entführt, das noch nicht einmal debütiert hat (in der damaligen Zeit war es also etwa 16-18 Jahre alt). Sie wird zur Ehe gezwungen und dann in der Hochzeitsnacht mit Gewalt genommen.
Mir ist durchaus bewusst, dass es unzählige Romane gibt, bei denen man darüber diskutieren könnte, ob der Mann die Frau vergewaltigt hat und ich denke, dass es eine Fall-zu-Fall-Frage ist. Fakt ist aber, dass es sich hier NICHT um einen Fall von männlicher Dominanz handelt, die aus Leidenschaft geboren wurde. Es handelt sich hier auch nicht um einen Fall, in der der Ehemann das Recht einfordert, seine Frau zu gebrauchen (was heute auch als Vergewaltigung zählt in Deutschland, damals aber noch bestand und deshalb im historischen Kontext ok gewesen wäre). Nein, hier liegt brutale Gewalt vor, weil der männliche Prota durch Wut, Hass und lodernde Rachegelüste motiviert wird. Er hält sie (irrtümlicherweise) für eine amoralische Frau (man könnte fast sagen Hure), weil sie seinen Bruder (ihren Verlobten) betrogen und diesen damit in den Selbstmord getrieben hat.
Dass genau diese Motive sein Handeln bestimmen, hat die Autorin übrigens sehr gut dargestellt (dafür einen halben Stern). Welcher normal denkende Mann würde sich an einer Frau rächen, indem er sie heiratet (sie nach dem Tod seines Vaters zur Countess macht, weil er den Titel erbt) und dann auf seinem riesigen, reichen und wunderschönen Landgut abstellt, wo sie sogar ihre Eltern besuchen kommen? Auf einen so hirnrissigen Plan kann nur ein Mann kommen, der unfähig ist klar zu denken, weil Wut, Hass und Rache seinen Verstand beherrschen. Ein weiterer Beweis dafür ist, dass er wirklich jeden Zweifel, der auch nur irgendwie in ihm aufkeimt (z.B. ihr unschuldiges Verhalten in bestimmten Situation) einfach wegfegt und sich so zurecht biegt, dass es in sein Bild von der Hure passt. Ihre Unschuld ist gespielt, ihre Erklärungen, dass sie nicht Henrietta wäre, sind Lügen. Jemand, der so blind für die Wahrheit ist, muss von seiner Wut wirklich zerfressen sein. Durch Einschüchterung und einen (wohl sehr festen) Handgriff verhindert er deshalb, dass sie bei der Hochzeit dem Pfarrer gegenüber die Wahrheit ausplaudert. Himmel, muss das Mädchen Angst gehabt haben, wenn sie einen solchen Kerl heiratet anstatt die bereits begonnenen Worte zu Ende zu sprechen. Wie kann man bei einem solchen Plot und Hintergrund nicht von einer Vergewaltigung sprechen?
Dass der männliche Protagonist seinen Fehler nach der Entjungferung erkennt und das durch einen weiteren (zärtlichen) Akt wieder gut zu machen versucht, beschwichtigt mich dabei in keiner Weise. Ich finde es sogar empörend, dass in dem Roman das Bild vermittelt wird, man könne unmittelbar nach der Vergewaltigung durch bloße Zärtlichkeit den Schmerz und die Angst des Mädchens wieder wegpusten und alles ist gut. Noch schlimmer finde ich, dass das sogar gelingt, weil das Mädchen den zweiten Akt so toll findet. Genau deshalb halte ich das alles für eine Banalisierung einer Vergewaltigung.

b) Ich halte sein Verhalten aber auch aus anderen Gründen für unverzeihlich, wobei dies auch daran liegt, dass mir bestimmte Handlungen nicht einleuchten. Auf dem Landgut lebt eine Geliebte. Er hat sie dort abgestellt, weil sie vom Rang her zu niedrig war, um sie sich als echte Mätresse zu halten. (das habe ich inhaltlich nicht verstanden - wieso kann sie keine echte Mätresse sein, sondern muss als Hausmädchen arbeiten? - aber egal.) Nach der Hochzeitsnacht reist er umher und schläft mit jedem Rock, den er finden kann, um die Frau zu vergessen, die offenbar alles mit sich machen lässt und die er trotz seiner Hassgefühle attraktiv findet. Aber warum versucht er das "Loch in seinem Herzen" oder seine Triebe nicht mit seiner Geliebten zu füllen? Dafür ist sie doch eigentlich da und er hat sie doch sicherlich erwählt, weil sie ihm einmal gefallen hat?! Die einzige logische Erklärung ist, dass er wollte, dass diese Geliebte das Leben seiner Frau zur Hölle macht, sie versucht umzubringen und sogar dafür sorgt, dass Eve das Kind verliert. Warum sonst setzt er eine eifersüchtige Geliebte ins selbe Haus wie seine Frau? Warum nimmt er die Geliebte nicht in sein Bett, damit sie das tut, wofür er sie bezahlt? Ist das nicht unverzeihlich? Eve hat ihr Baby verloren, wäre selbst fast gestorben!
Dass er das nicht gewollt hat, wird später im Roman deutlich und ich bezweifle auch, dass die Autorin diesen Gedankengang gehabt hat. Ich halte diesen Aspekt des Romans deshalb für eine inhaltliche Schwäche.

c) Der Mann hatte schon keine Sympathien mehr bei mir. Aber sollte da noch ein winziges Fünkchen bestanden haben, dann ist es mit seinen Aktionen danach erloschen. Er kehrt nämlich nach seiner einjährigen Reise und der Erkenntnis, dass er seiner Frau Unrecht getan hat, zu ihr zurück. Aber ganz unehrenhaft betritt er nicht einfach sein Haus und entschuldigt sich, sondern beobachtet sie, verfolgt sie bis zum Friedhof und besucht dann lieber eine Woche lang jeden Tag das Grab seines toten Kindes anstatt sich mit seiner Frau zu befassen, die noch lebt und vor allem leidet. Als sie ihn dann schließlich sieht und erkennt, schreit sie ihn an, rennt weg und jagt ihn zum Teufel und was tut er? Er geht wirklich!!!! Er kämpft nicht um sie, versucht nichts zu erklären oder Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Er geht und verschwindet eine lange, lange Zeit.

Liebesromane sind unrealistisch. Das weiß ich, und deshalb fand ich gerade diese Handlung in Anbetracht der übrigen in dem Roman erschreckend realistisch. Es gibt diese feigen Männer, aber ich hatte in ihm nichts Derartiges vermutet. In einem Liebesroman möchte ich aber eigentlich von einem starken Mann lesen, einem Mann, der zu seinen Fehlern steht, der Buße tut und eben zeigt, dass er die Verantwortung übernimmt. Was ist das für ein Kerl, der nach Ägypten verschwindet und seine Frau zurücklässt in ihrem Leid wegen des verlorenen Kindes? Durch das, was dann in Ägypten geschieht, wird sie (irrtümlicherweise) vorzeitig zur Witwe erklärt. Sie muss noch einmal Trauer und dann monatelang Halbtrauer tragen.

Für einen kurzen Moment habe ich gedacht: Vielleicht übernimmt er Verantwortung, indem er sich vollkommen aus ihrem Leben zurückzieht und auf Titel und Geld verzichtet, damit sie sich mit einem neuen (und vernünftigeren Mann) ein glückliches Leben aufbauen kann. Vielleicht will er ihr einen Schlussstrich unter ihre Leiden ermöglichen und verzichtet daher auf alles, was ihm rechtmäßig zusteht. DAS hätte mich ehrlich beeindruckt. Aber dass dem nicht so ist, erfahre ich fünf Jahre später. Nicht nur, dass er unerkannt nach London zurückkehrt! Nein, er schleicht sich auch sogleich in ihr Bett und schläft mit ihr. Der einzige Grund, warum es in diesem Moment zum Akt kommt, ist jedoch nicht eine gegenseitige Aussprache mit Vergebung und Liebesschwüren. Nein, der Grund ist, dass sie glaubt zu träumen und gegen einen schönen Traum ja nichts einzuwenden ist. Himmel, was denkt dieser Mann sich eigentlich? Er weiß, dass ihn die Welt für tot hält und geht einfach so zu ihr ins Bett und nimmt sich, was ihm gefällt? Vielleicht wusste er nicht, dass sie nur glaubte zu träumen, aber irgendwie finde ich trotzdem, dass dieses Verhalten vollkommen inakzeptabel ist. Ich finde das nicht romantisch oder gar erotisch. Ganz gleich, was ich für diesen Mann gefühlt hätte - ich wäre auf jeden Fall beklommen gewesen, weil er so selbstverständlich über mich verfügt. Dazu kommt, dass er ja offiziell tot war. Hat er sich auch nur mit einer einzigen Frage damit befasst, ob sie sich vielleicht in einen anderen Mann verliebt hat? Zeit genug hatte sie dafür und frei war sie ja (offiziell) auch. Nein, es hat ihn nicht einmal interessiert. Dabei hätte der Ton-Klatsch ihm vermutlich sofort mitgeteilt, dass es da einen Mann gab, der um ihre Hand anzuhalten gedachte. Der männliche Prota hätte (wenn er rücksichtsvoll gewesen wäre) zumindest diese Frage mit ihr klären müssen.

d) Tja und dann kam der Punkt, an dem ich aufgehört habe zu lesen. Nicht die Existenz einer solchen Satans-Sekte hat mich gestört. Mich hat gestört, dass er ihr nach dem Wiedersehen erklärt, er befände sich (noch immer) auf dem Rachefeldzug, weil er neue Erkenntnisse hinsichtlich des Todes seines Bruders gewonnen hätte. Nach inzwischen sechs Jahren hat er das Thema für sich noch immer nicht abschließen können, nennt Eve sogar noch immer Henrietta (offenbar hat er sich überhaupt NIE danach erkundigt, was in der Gesellschaft so vorgefallen war und welche Wirkung seine Entführung gehabt hat, die ja in Henrietta immerhin eine sehr reiche Tochter aus sehr gutem Hause hätte treffen müssen). Aber ihm fehlt nicht nur der Schlussstrich unter sein eigenes Leid, er zieht auch Eve mit hinein und setzt sie neuen Gefahren aus. Ich kann keine Romantik darin erkennen, eine Frau, die man schon über so lange Zeit geplagt hat, schon wieder zu belasten und zu gefährden. Warum konnte er seinen Satanskram nicht allein abschließen und DANN zurückkehren und glücklich sein? Das ist so verantwortungslos, wie ich es mir von einem Romanhelden in einem Liebesroman einfach nicht wünsche.

Ich habe das Buch hier abgebrochen. Ich weiß also nicht, wie genau die Satanssache gelöst wurde und ich weiß auch nicht, ob überhaupt geklärt worden ist, ob die Ehe besteht oder ob Eve nicht eigentlich total entehrt ist. Immerhin wurde er ja mit Henrietta getraut, die gar nicht anwesend war. Der Vollzug der Ehe allein begründet diese ja nicht, wenn die rechtlichen Voraussetzungen nicht vorliegen. Aber das zu klären wäre vermutlich zu viel verlangt für einen Liebesroman.

Fazit: Ich denke, niemandem ist entgangen, dass mich der Roman furchtbar geärgert hat. Warum sonst sollte ich so viel Zeit für eine Rezension verplempern, die mir eigentlich nur einen halben Stern wert ist? Mir ist natürlich klar, dass ich bei Romanen wie diesen keinen Anspruch erwarten darf. Boy meets Girl, Konflikt, Liebe, Konflikt, sie finden sich. Das ist es eigentlich. Liebesromane sind oberflächlich. Das sind sie immer und ich erwarte es eigentlich auch gar nicht anders. Und natürlich müssen die Chars schön sein. Aber wenn einer Frau so Grausames angetan wird, dabei aber dennoch immer mitschwingt: "Aber er ist so toll und was er mit seinem Finger gemacht hat, war sooo toll.", dann ist mir das einfach zu viel Oberflächlichkeit. Dann wird nicht nur jedes Denken und Handeln ausschließlich von der Optik der Protagonisten bestimmt, sondern auch jede Konsequenz. Denn wenn außer "er sieht gut aus und sein Finger weiß, was er tut" nichts Zwischenmenschliches im Raum steht (keine Gespräche, kein Lachen, keine gemeinsamen Interessen) und die Optik und die sexuelle Erfahrung der Chars die einzigen Motive für Vergebung, Liebe und Sehnsucht sind, dann heißt das mit anderen Worten: Wärst du hässlich, würde ich dich hassen. Und derartige Oberflächlichkeit gefällt mir ebenso wenig wie die Banalisierung von Vergewaltigungen.

Wenn ich deshalb jetzt sage "Finger weg!", dann ist das kein Befehl. Natürlich kann jeder tun, was er möchte. Ich sehe es als eine deutlich hervorgehobene Empfehlung im Sinne von "Finger weg, du wirst dich am heißen Kochtopf verbrennen." Wer sich dennoch an dem Buch versuchen möchte, der sollte darüber nachdenken, die Amazon-Leihbücherei in Anspruch zu nehmen. Das war es nämlich, was ich getan habe.

LG

Liebe Frau McAllister,
ich weiß, dass diese Rezension sehr hart ist, weil ich kaum ein gutes Wort für ihr Werk übrig habe. Kritik tut immer weh und man fühlt sich schnell beleidigt. Deshalb ist es aber noch keine Beleidigung. Ich habe das Werk kritisiert und ich halte auch weiterhin den männlichen Protagonisten für feige und dumm. Aber alles ist Geschmackssache und wenn sie Fans haben, dann ist das schön für Sie. Immerhin hatten Sie den Mut, etwas zu veröffentlichen. Ich kenne genug Hobbyautoren, die nicht einmal versuchen, mit ihren Werken (ganz gleich, ob gut oder schlecht) in die Öffentlichkeit zu treten. Meinen Respekt verdienen Sie auch, weil Sie mir nach meiner letzten Rezension die Stirn geboten haben. Das hat zwar meine Meinung über ihr Werk nicht geändert, aber meine Meinung über Sie als Autorin. Immerhin haben sie Mumm in den Knochen. Lassen Sie davon etwas auf ihre Protas abfärben (sowohl männlich als auch weiblich). Womöglich haben Sie dann noch viel mehr Fans als jetzt.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Februar 2014
Dieser Roman hat mir leider überhaupt nicht gefallen, ich bin sogar ein bisschen bestürzt.

Denn ich lese sehr gerne immer wieder Romane dieser Autorin, die mich meist sehr gut unterhalten. Ich mag den Schreibstil, der sehr fesselnd und wortreich ist.

Aber hier hat er leider nicht geholfen. Zu Anfang noch habe ich den Roman genossen, doch immer verworrener wird die Handlung, immer unglaubwürdiger und es passiert einfach zu viel.

Zu viele Situationen empfand ich als Karikatur. Sie sind so übertrieben und klischeehaft, dass sie grotesk anmuten und ich sie als Witz auf Romane dieses Genres verstand.

Doch so sind sie glaube ich nicht gemeint. Die Missverständnisse zwischen den beiden Protagonisten, angefangen bei der falschen Identität der Frau, werden nie hinreichend geklärt. Das nervt. Es wird nie etwas ganz abgeschlossen da beginnt schon das nächste spektakuläre Unheil.

Am Schluss müssten beide psychisch krank und zerstört sein. Der Epilog war dann noch das i-Tüpfelchen, sodass ich einfach nur noch genervt war. Schwaches Buch das dem Talent der Autorin nicht gerecht wird und mich sehr enttäuscht hat.

Ich weiß sie kann es besser und mein nächster Kauf wird mich sicher nicht so enttäuschen, doch dies hier kann ich nicht gut bewerten.

Eigentlich wäre ein Stern ein Spiegel meines Empfindens, jedoch war der Roman zu Beginn gut und vielversprechend. Somit sind es dieses Mal 2 Sterne von mir.
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am 2. Februar 2013
Obwohl er sich auf seinem Weingut in Frankreich viel wohler fühlt, kehr Ronan Hewitt, der Lord of Stoneborough und Sohn eines Earls nach England zurück, um sich an Miss Henrietta Henderson, der Tochter eines Barons zu rächen, der er vorwirft, seinen Bruder in den Selbstmord getrieben zu haben. Der Lord will sich rächen.

Henrietta ist wirklich ein durchtriebenes und abenteuerlustiges Früchtchen. Da ihre Tante kaum noch sehen kann, überredet sie ihre Cousine Evi Ashton, die noch nicht in die Gesellschaft eingeführt wurde, an ihrer Stelle an einer Veranstaltung teilzunehmen. Zwar sind sich die Cousinen äußerlich sehr ähnlich, aber unterscheiden sich charakterlich wie Tag und Nacht. So wird ausgerechnet Evi von Stoneborough entführt, nach Frankreich verschleppt, zwangsweise verheiratet und muss eine sehr durchwachsene Hochzeitsnacht überstehen. Dabei stellt der Lord fest, dass sein Opfer anders als angenommen noch Jungfrau ist, ist aber nicht willens seine Annahme hinsichtlich ihrer Identität zu hinterfragen. Noch in der Hochzeitsnacht reist Stoneborough ab und lässt seine Frau ins das tiefste Yorkshire verfrachten.

Als die brieflich benachrichtigten Eltern der Braut wider Willen sowie ihre von dem Handeln ihres Sohnes entsetzten Schwiegereltern eintreffen, finden sie Evi auch noch schwanger vor. Evi verweigert ausdrücklich, dass ihre Eltern oder ihre Schwiegereltern nach ihrem Gatten suchen lassen. Er soll freiwillig zurückkommen oder weg bleiben. Nach einem Mordanschlag von der im Hause lebenden Geliebten ihres Mannes verliert Evi auch noch ihr Kind. Nach einiger Zeit trifft eine Todesnachricht ihres Mannes ein, einen Aufstand in Ägypten bekämpft hat.

Das alles reicht ja eigentlich schon für einen Schmachtfrauenliebesroman, doch die Autorin hat noch einige unvorhergesehene Wendungen, Irrungen und Gefahren eingebaut, die nach dem etwas konstruierten Beginn noch für ausreichend Spannung und Thrill sorgen. Die wilden Handlungsstränge aus den Leserinnen wohlbekannten Klischees wurden gekonnt aneinandergereiht, das Ganze ist überaus lesbar und lässt die arme Evi immer aufs Neue leiden. Dazu noch ein sehr überraschendes Ende und fertig ist der perfekte Roman für einen kalten, regnerischen Nachmittag.
Viel Spass!
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am 17. Dezember 2013
Diese Geschichte ist eine Zumutung. Dass sie unter der Rubrik "Liebesroman" erscheint, ist absolut irreführend.

Andere Leser haben den Inhnalt schon in allen Schattierungen kommentiert, deshalb komme ich darauf nicht zurück.

Abgesehen davon, dass vieles in dieser Geschichte unrealistisch ist, ist die Handlung nicht gerade das Musterbeispiel eines gut aufgebauten Romans.

Der Held und sein Verhalten der Heldin gegenüber sind oft widerlich und nicht selten unbegreiflich - besonders, als ihm endlich klar ist, dass er seine Frau liebt.

Die Heldin benimmt sich streckenweise alles andere als schüchterne, unerfahrene junge Adlige aus vergangenen Zeiten, gerade nachdem sie entführt wurde. Im "wahren Leben" hätte sie sich wahrscheinlich eher zu Tode geänstigt, statt auf die sexuelle Annäherung ihres Entführers quasi freudig zu reagieren. Ansonsten erweist sie sich als sympathische Protagonistin, mit welcher die Leserin mitfühlen kann.

Die sadistischen Einlagen sind im Rahmen einer Romanze fehl am Platz und an einigen Stellen richtig abstoßend.

Die Geschichte ist chaotisch und wirr. Sie erinnert mich an frühere Aufsätze, bei denen die Schüler unbedingt viele Themen und Ideen aufgreifen wollten, ohne sie jedoch richtig auszuarbeiten und zu Ende zu bringen.

Am Schluss der Lektüre blieb ich völlig frustriert zurück. Noch nie hat mich ein Roman so stark enttäuscht.

Die 2,99 Euro für dieses Kindle-Buch waren für mich herausgeschmissenes Geld.
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am 25. April 2014
Ein netter historischer Liebesroman mit interessanter, stellenweise sogar spannender Handlung,
geschrieben in einem angenehmen, flüssigen Schreibstil.

Fazit:
Ein Roman soll unterhaltsam sein - und das ist Cathy McAllister auch diesmal wieder gelungen;
auch wenn es sicherlich nicht ihr bestes Buch ist.
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am 3. Januar 2015
Diese Geschichte ist völlig unrealistisch und in keinen 300 Seiten wurden mehrere Jahre verfasst.
Von Romantik keine Spur, dieses Buch ist wirklich eine Zumutung.
Spoiler:
Die Protagonistin wird in ihrer Hochzeitsnacht vergewaltigt, anschließend entschuldigt sich ihr Ehemann und schläft gleich NOCH mal mit ihr und auf einmal tut nichts mehr weh und "sie erlebt eine Ekstase", ja neeee ist klar.
Lasst die Finger davon. Ich hab noch nie ein so schlechtes Buch gelesen.
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am 21. Juli 2014
…aber dennoch war ich gefesselt von dem Buch. Einerseits ist es furchtbar zu lesen, wie mit den Frauen umgesprungen wurde andererseits auch interessant. Ich fand es gut, Spannung, Herzschmerz, Liebe und für die Fantasie, die Erotik.
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am 13. Februar 2015
Sehr unlogisch die ganze Story. Kann ich nicht weiter empfehlen. Wieso heiratet und schläft man mit der Frau die man hasst und die Schuld ist am Tod des geliebten Bruders? Unlogisch. Entehren, anklagen, vergiften oder enthaupten wären nachvollziehbarr Wege gewesen.
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am 27. August 2014
Eve tauscht auf einem Ball die Rolle mit Ihrer Cousine Henrietta.
Diese ist laut dem Lord von Stoneborough schuld am Tod dessen jüngeren Bruders, er entführt Henrietta welche aber in wirklichkeit Eve ist und zwingt sie in eine Ehe. Er verlässt sie und glaubt ihr nicht als sie versucht das Missverständniss zu klären.
Der Lord verstirbt angeblich, Eve versucht sich ein Leben aufzubauen und gerät in Gefährliche Kreise zum Glück kann ihr Ehemann sie retten und fängt endlich an ihr zu vertrauen und zu glauben.
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