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Die unsichtbaren Städte Gebundene Ausgabe – 26. Februar 2007

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Eine poetische Kopfreise.«
VCS-Magazin 02.07.2008 -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Italo Calvino wurde 1923 geboren, wuchs in San Remo auf und starb 1985 in Siena. Sein Werk erscheint bei Hanser, zuletzt u.a. Warum Klassiker lesen? (2003), Die unsichtbaren Städte (2007), und Ich bedaure, daß wir uns nicht kennen (Briefe 1941–1985, 2007).

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Top-Kundenrezensionen

Von Felix Richter TOP 500 REZENSENT am 23. April 2013
Format: Taschenbuch
Marco Polo stand seinen Reiseberichten zufolge über fünfzehn Jahre in den Diensten von Kublai Khan, dem Tatarenfürsten und Kaiser von China. In seinem Auftrag bereiste er das chinesische Reich und half ihm mit seinen Berichten, sein riesiges, ihm immer noch fremdes Reich besser zu verstehen. So weit die mehr oder weniger verbürgte Geschichte.

Italo Calvino hat die Beziehung zwischen den beiden auf eine allegorische Ebene gehoben. Marco Polo erzählt seinem Kaiser von "unsichtbaren Städten", fantastischen Konstrukten, die unsere Lebensweise, unseren Umgang miteinander und mit unserer Welt mit all seinen Konsequenzen symbolisieren.

Die unsichtbaren Städte, die alle Frauennamen tragen, sind eigentlich eine Sammlung von 55 Bildern in regelmäßiger Anordnung. Italo Calvino lässt vor unserem inneren Auge eine rätselhafte Welt entstehen, in der Zeit und Raum, Wirklichkeit und Fiktion seltsam aufgelöst scheinen. Erfinden und erinnern, reisen und reisen lassen sind eins. Ein Reich mit seinen Städten wird beschrieben und gleichzeitig erschaffen. Mal liebevoll und zärtlich, mit feiner Feder gezeichnet, mal gemein und dämonisch im Stile eines Hieronymus Bosch. Je länger die Erzählung fortschreitet, umso düsterer werden die Bilder, aus Eleganz, Symmetrie, Farbenpracht und heiterem Miteinander wird eine verseuchte Unterwelt, in der die Lebenden nicht mehr wissen, ob sie nicht vielleicht doch die Toten sind. Und dazwischen immer wieder Visionen, für die man sich um ihrer Raffinesse und Schönheit willen begeistert, ohne sie deuten zu können, wenn einem, wie mir, das nötige philosophische Rüstzeug fehlt.
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Von Ein Kunde am 30. April 2003
Format: Taschenbuch
Italo Calvino gelingt es in hervorragender Weise eine Synthese all der Dinge, die in unseren Städte und letzlich in unserem Sein verborgen sind, zu verfassen. Die Stadt, sie ist der materialisierte Fingerabdruck des kollektiven Gedächtnisses, unsichtbare Fäden spinnen spannen ein unscheinbares aber gigantisches Netz auf. Anhand der Dialoge zwischen Kublai Khan und Marco Polo verfügt das Werk über einen stets aufmerksamen und rekapitulierenden Rahmen und die Lektüre des Stadtbeschreibungen liest sich wie ein poetischer Wanderzug durch die Gassen menschlicher Identität. Die unischtbaren Städte der Menschen!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wie alle Werke von Italo Calvina meisterhaft aufgebaut, fantasievoll auch im Detail und dabei auch noch lesbar und unterhaltend. Es gehört meiner Meinung nach neben "Cosmicomics", "Der Baron auf den Bäumen" und "Der Ritter, den es nicht gab" in jedes Bücherregal voller Lesevergnügen.
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Format: Taschenbuch
Locker und dennoch geschickt durch eine Rahmenhandlung geklammert, hat Calvino in einer herrlich leichten Fantasie alle denkbaren Aspekte einer Stadt untersucht: Der Aufbau, die Bewohner, bis hin zu den ausgefallensten Gedankenexperimenten. Das Buch ist in einer raffinierten zyklischen Weise angelegt, die bestimmte Aspekte wie "Die Städte der Toten" wiederholt aufgreift. Wie bei J.L. Borges macht es einfach Spaß, den verschlungenen Pfaden des Autors zu folgen, ohne nach einer tiefgründigen Aussage suchen zu müssen, oder auch der wiederholten Entwicklung gleicher Themen zu folgen. Lange (genauer gesagt seit Ecos Foucault'schem Pendel und den Ficciones von Borges) hat mir kein Buch gleichzeitig in seiner Raffiniertheit so beeindruckt und so viel Vergnügen bereitet!
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