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Die smarte Diktatur: Der Angriff auf unsere Freiheit Gebundene Ausgabe – 27. April 2016
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Unsere Gesellschaft verändert sich radikal, aber fast unsichtbar. Wir steuern auf einen Totalitarismus zu. Das Private verschwindet, die Macht des Geldes wächst ebenso wie die Ungleichheit, wir kaufen immer mehr und zerstören damit die Grundlage unseres Lebens. Statt die Chance der Freiheit zu nutzen, die historisch hart und bitter erkämpft wurde, werden wir zu Konsum-Zombies, die sich alle Selbstbestimmung durch eine machtbesessene Industrie abnehmen lässt, deren Lieblingswort »smart« ist.
Was heißt das für unsere Gesellschaft? Nach seinem Bestseller ›Selbst denken‹ analysiert Harald Welzer in ›Die smarte Diktatur. Der Angriff auf unsere Freiheit‹, wie die scheinbar unverbundenen Themen von big data über Digitalisierung, Personalisierung, Internet der Dinge, Drohnen bis Klimawandel zusammenhängen. Daraus folgt: Zuschauen ist keine Haltung. Es ist höchste Zeit für Gegenwehr, wenn man die Freiheit erhalten will!
- Seitenzahl der Print-Ausgabe320 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberS. FISCHER
- Erscheinungstermin27. April 2016
- Abmessungen13.4 x 2.7 x 21 cm
- ISBN-103100024915
- ISBN-13978-3100024916
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Produktbeschreibungen
Pressestimmen
Ja, genau, will man deshalb sagen, weil es in diesem Buch um genau die Themen geht, über welche dringend gesprochen […] werden muss -- Claudius Seidl ― Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Published On: 2016-05-01
Harald Welzer hat ein Denken, eine Sprache, einen Sound und eine Haltung gefunden […] Damit ist er auf der Höhe der Zukunft. -- Peter Unfried ― taz Published On: 2016-04-30
Das Buch ist radikal in seiner Schärfe und der Zusammenschau der Probleme […] schwungvoll, polemisch, bisweilen nostalgisch mit persönlichen Reminiszenzen und flott zu lesen. -- Joachim Güntner ― NZZ am Sonntag Published On: 2016-06-26
Ein lesenswertes Buch, das mit schlüssiger und eingängiger Argumentation besticht und aufklärt, ohne zu belehren. -- Elisabeth Stachura ― Spektrum der Wissenschaft - Online Published On: 2016-05-31
viel Stoff zum Nachdenken. Und das macht schon mal mächtig viel Spaß. -- Dorion Weickmann ― Süddeutsche Zeitung Published On: 2016-05-30
Dieser Autor lässt sich stets mit Gewinn lesen: Harald Welzer ist ein genauer Beobachter von Trends, und er spitzt Entwicklungen gekonnt zu. -- Alexander Jungkunz ― Nürnberger Nachrichten Published On: 2016-05-23
Keine schöne Analyse des Zustands unserer digitalen Welt, aber Welzers Argumentation ist schlüssig. Leider. -- Richard Harnisch ― Frankfurter Rundschau Published On: 2016-05-07
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : S. FISCHER; 3. Edition (27. April 2016)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 320 Seiten
- ISBN-10 : 3100024915
- ISBN-13 : 978-3100024916
- Abmessungen : 13.4 x 2.7 x 21 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 323,291 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 282 in Chinesische Politik (Bücher)
- Nr. 1,725 in Essays (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Produktleitfäden und Dokumente
Informationen zum Autor

Harald Welzer, geboren 1958, ist Direktor von Futurzwei – Stiftung Zukunftsfähigkeit, Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Daneben lehrt er an der Universität St. Gallen. In den Fischer Verlagen sind von ihm erschienen: ›»Opa war kein Nazi«. Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis‹ (zus. mit S. Moller und K. Tschuggnall, 2002), ›Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Massenmörder werden‹ (2005), ›Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben‹ (zus. mit Sönke Neitzel, 2011), Der FUTURZWEI-Zukunftsalmanach 2015/16 (2014), ›Selbst denken‹ (2013), ›Autonomie. Eine Verteidigung‹ (zus. mit Michael Pauen, 2015) und zuletzt ›Die smarte Dikatur. Der Angriff auf unsere Freiheit‹. Seine Bücher sind in 21 Ländern erschienen.
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Spitzenrezensionen
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In der digitalen Welt wird lediglich konsumiert, nicht erlebt, wie in der analogen Realität. Berührung, Erleben mit allen Sinnen geht verloren und man entfremdet sich von den Grundlagen des menschlichen Seins, sowie den Voraussetzungen des biologischen und sozialen Leben.
Interessant ist es, dass es den smarten Diktatoren gelungen ist, den Nutzer zu bewegen, dem Eindringen in seine Privatsphäre konkludent zuzustimmen und somit eine Fremdsteuerung zuzulassen.
Privatheit ist das zentrale Hindernis zur Durchsetzung einer totalitären Herrschaft, weshalb das vorrangigste Ziel, die Unterwanderung, oder gar Abschaffung Derselben, als Zielpunkt im Focus liegt. Den Protagonisten ist es darüber hinaus sogar gelungen, dass die Unterwanderung der Privatsphäre weitgehend unerkannt vonstatten geht und die Abhängigen sogar gelernt haben, ihre Knechtschaft zu lieben.
Die Abschaffung der Privatheit, kann bereits als gegeben betrachtet werden, denn längst hat sich uns eine Technologie bemächtigt, welche jegliche Formen unseres Seins und Verhaltens analysiert, auswertet, mit dem Ziel, vollständige Transparenz zu erlangen. Darüber hinaus ist es den digitalen Anbietern gelungen eine Rückkopplung der Selbstperspektive zu etablieren, also ein Bild, wie man sich selbst sieht, oder gerne sein möchte. Das eigene Sein wird damit aufgegeben und artikuliert sich in der Banalität von immer größerem Konsum.
Eine große Gefahr besteht darüber hinaus darin, dass die hinterlassenen Daten nicht nur zur Durchsetzug und Steuereung ökonoischer Interessen Verwendung finden, sondern in Form einer quasi Öffentlich- Privaten Partnerschaft zwischen Rregierungen und Unternehmen, der Etablierung einer totalitären politische Institution den Weg bahnen. So ist bereits eine Entdemokratisierung und konträr dazu eine Vermerkantilisierung zu erkennen.
Der Autor fordert diesbezüglich zu bürgerlichem Ungehorsam auf, um der Personifizierung durch Daten und ständiger Überwachbarkeit zu begegnen.
Die positiven Bewertungen der Vorschreiber kann ich voll bestätigen.
Eine sehr empfehlenswerte Lektüre!
Dass wir von permanenter Überwachung betroffen sind, ist mir seit langem klar.
Sehr gut betont wird der Unterschied zu früheren Überwachungspradigmen.
Digitalisierte Bespitzelung hat heute neben einer gesellschaft- und sicherheitspolitisch relevanten Bedeutung vor allem eine ökonomische.
Besorgniserregend ist, Millionen geben meist freiwillig ihre sensiblen Daten preis, Daten, die sie früher vielleicht in einem Safe aufbewahrt hätten.
Zugegeben, vieles wird uns auch zwangsweise entlockt und es gelingt uns partout nicht, oder zumindest unter erschwerten Bedingungen, dies zu verhindern.
Welzer widmet sich diesem Dilemma sehr ausführlich und schildert Fälle, an die man normalerweise gar nicht denken würde.
Die Veranschaulichung mit der Entwicklung des so genannten "panoptischen Prinzips", die in der modernen Netzwerküberwachung ihren vorläufigen Höhepunkt findet, war für mich erschreckend und zugleich faszinierend.
Ausgehend von ohnedies bekannten "Spy-Attacks" am PC, dem Handy oder Tablet, etc. geschieht dieses "digitale Stalking" auch über so subtile Geräte, wie einen intelligenten Stromzähler, auch Smart Meter genannt, ein Sportarmband, ein Smart-TV, das KFZ, uva. Tja sogar über einen (netzwerkgebundenen) Kühlschrank!
Welzer beschreibt, wie die "sozialtechnologische Machttechnologie" des "panoptischen Prinzips" praktisch in (fast) alle unsere Lebensbereiche Eingang fand. In Produktionsstätten, Büros, Gefängnissen, uva. Und das fatale daran ist, viele Unbekannte eignen sich "dynamisches Wissen" über uns an, bis in den intimsten Bereich. Das ist in vielen Fällen gefährlich.
Als Beispiel kann so etwas "harmloses" wie der intelligente Stromzähler dienen. Er ermittelt nicht nur unseren Energieverbrauch. Der analysierte Datenstrom vom Endveraucher zum Messdatenmanagement zeigt genau, wann, wer, wo, wielange in seiner Wohnumgebung anwesen ist. Nicht auszudenken, wenn (wie bereits demonstriert) Hacker an die Verbrauchsprofildaten gelangen und aus intelligent kooperierenden Netzwerküberwachungen "Einbruchslisten" erstellen um sie gezielt von Banden abarbeiten zu lassen.
Ähnliches wiederfuhr bereits unachtsamen Facebook-Nutzern, die, im Unterschied zu vorigem Beispiel nicht "ausspioniert" wurden, sondern freiwillig ihre mehrwöchige Urlaubsreise ankündigten und bei der Rückkehr entsetzt das Einbruchschaos feststellten.
Vieles, was uns die "smarte Technologie" bietet, haben wir bereits lieb gewonnen und möchten nicht mehr missen. Dass nicht unser gesamtes "Ich" öffentlich wird verlangt einen ständigen vernünftigen und wachsamen Umgang mit der neuen Technologie und einen ständigen Kampf gegen die "Smarte Diktatur". Welzer führt uns in seinem Buch drastisch die Kehrseite des "smarten" Gebrauchs vor Augen indem er auch zeigt, wie sich die Abläufe der früheren "analogen" Zeit gleichend, so präzisierten, dass man heute in fast keinem Lebensbereich der "Smarten Diktatur" entkommen kann. Es verlangt einen ständigen Kampf. Dazu ist grundlegendes Wissen nötig. Welzer liefert es. Danke!
Mit freundlichen Grüssen





