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Die rote Stadt: Ein historischer Kriminalroman (Sören Bischop ermittelt, Band 3) Taschenbuch – 1. Oktober 2003

4.0 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Boris Meyn, Jahrgang 1961, ist promovierter Kunst- und Bauhistoriker. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Publikationen zur Hamburger Architektur- und Stadtgeschichte veröffentlicht und parallel dazu begonnen, historische Kriminalromane zu schreiben. «Der Tote im Fleet» avancierte in kürzester Zeit zum Bestseller («spannende Krimi- und Hamburglektüre», so die taz). Mit seiner Familie lebt der Autor im Lauenburgischen.


Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Auch in seinem 3. Roman bleibt Boris Meyn seinem (eigentlich höchst aktuellen) Thema - Unregelmäßigkeiten, Begünstigungen und Geschäftemachereien im Zusammenhang mit historischen hanseatischen Großbauvorhaben - treu.
Die Story:
Anläßlich der feierlichen Einweihung des Dovenhofes - ein seinerzeit ultramodernes Gebäude mit u.a. elektrischem Licht und Telefon ausgestattet, das als Unterkunft für mehrere Kontore errichtet wurde - findet die Tochter eines der einflußreichsten Hamburger Kaufleute eine Leiche. Diese Leiche fährt ausgiebig im damals ersten Paternoster Europas immer `rauf und `runter "spazieren", bis sie entdeckt wird. Der Tote ist schnell identifiziert, es handelt sich um einen Versicherungsmitarbeiter, der mit der Überprüfung der jeweiligen Risiken der einzelnen Importeure und Exporteure, die demnächst in die neu errichteten Kontore in der Speicherstadt umziehen werden, beauftragt war. Im Laufe der Geschichte gibt es insgeamt drei Leichen. Geht ein Serienmörder in Hamburg um? Also ein Fall für Commissarius Bischop; sollte man meinen. Weit gefehlt. Der ist nämlich bereits in Pension. Da paßt es gut, daß sein Sohn nach seinem Jura-Studium in Heidelberg wieder in die Stadt zurückgekehrt ist. Kurzum wird er von zwei Honoratioren des Senats mit der Ermittlung beauftragt. Die Arbeit beginnt. Es muß eine Verbindung zwischen den Opfern geben und daraus ein Motiv für den Täter. Sören Bischop stößt dabei auf wilde Spekulationsgeschäfte im Zusammenhang mit der Hafenerweiterung im Bereich der heutigen Speicherstadt. Mehr durch Zufall stößt er dann aber doch auf das wesentlich profanere und die Opfer verbindende Motiv...
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Format: Taschenbuch
ist dieses Buch, wie schon die ersten beiden.
Allerdings handelt dieses mehr um den Sohn Sören des Commisarius Bishop und ist diesmal ein wenig blutrünstiger ausgefallen, als die anderen beiden.
Hier werden 3 blutige Morde begangen die dann mit geradezu modernen Ermittlungsmethoden aufgeklärt werden.
Schade nur, das das Ende so überraschend ist und die Spannung, die im ganzen Buch aufgebaut wird, so adhoc aufgelöst wird.
Ich selber war ein wenig entäuscht, daher nur die 4 Sterne.
Ich möchte natürlich nicht näher darauf eingehen, da sonst ja die Spannung weg ist.
Das Buch selber ist wieder genial, im Prolog und Epilog wird wieder auf die politische Lage Hamburgs zu der Zeit eingegegangen
und der Bildteil ist auch sehr informativ.
Wiedermal konnte ich das Buch fast nicht aus der Hand legen, bis ich durch war.
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Format: Taschenbuch
Sören Bischop kehrt nach seinem Studienaufenthalt in Heidelberg nach Hamburg zurück - gerade rechtzeitig, um die Klärung einer Reihe grausamer Morde im Zusammenhang mit dem Zollanschluss zu klären. Rasch geraten die Machenschaften rund um städtische Baupolitik, Kaffeehändler, Günstlingswirtschaft und großrangige Umsiedelungsaktionen ins Zentrum von Verdacht und Ermittlung.

Die Beschreibungen der Hansestadt um 1886 mit Bildern der handelnden Kulissen in der Mitte des Buches erzeugen historische Stimmung und sorgen für geschichtlich Liebgewonnenes - wie zum Beispiel die technischen Errungenschaften von Telefonanschlüssen, ersten Personenaufzügen oder sprachliche Ausdrucksformen. Alle Ereignisse rund um Hafenerweiterung und Zollanschluss scheinen sehr gut recherchiert und erschließen den Eindruck von aufkeimendem Handelsreichtum und dessen positiven wie negativen Einflüssen.

Für die Ermittlungen werden damalige Werkzeuge zur Hilfe genommen (zu welchen auch ein Quäntchen Glück gehört). Die Charaktere sind sehr deutlich (schwarz oder weiß) skizziert, sind sympathisch oder abstoßend je nach "(Un)schulds-Grad".

Trotz (oder gerade wegen) persönlicher Hintergründe formen sich hier zu keinem Zeitpunkt farblosen Kleckse - der richtige Moment für die Inszenierung neuer (Bahn brechender) Informationen zur Klärung der Verbrechen wird in jeder Situation perfekt getroffen.

Überaus angenehme, Krimi-Erfahrung!
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Von E. Moeller am 20. Dezember 2009
Format: Taschenbuch
Ich bin durch Zufall über die historischen Krimis von Meyn gestolpert und bin begeistert. Man taucht in die Zeit vor der letzten Jahrehundertwende ein und kann sich genau vorstellen, wie die Menschen gelebt haben.
Zum Beispiel habe ich mir nie Gedanken über die Entstehung der Speicherstadt gemacht. Sie ist halt da und ein tolles Wahrzeichen Hamburg...
Die Geschichte an sich liest sich in einem Fluß. Eine absolut empfehlenswerte Lektüre für Urlaub und Winter-Kuschelatage.
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