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Die philosophische Hintertreppe 3 / 2 CDs Audio-CD – Audiobook, 1. Oktober 2005

4.3 von 5 Sternen 63 Kundenrezensionen

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Pressestimmen

»Seine unorthodoxe wie geistreiche Zusammenschau des europäischen Denkens von Thales bis Wittgenstein ist in jeder Hinsicht empfehlenswert. «
Die Zeit

»Weischedel machte die überraschende Entdeckung, dass der Weg zum Verständnis großer Philosophen einfacher und direkter über die Hintertreppe durch Küche und Schlafzimmer führt als durch dickleibige Folianten oder über gescheite Interpretationen ihrer Werke.«
Der Spiegel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

»Seine unorthodoxe wie geistreiche Zusammenschau des europäischen Denkens von Thales bis Wittgenstein ist in jeder Hinsicht empfehlenswert. « Die Zeit

»Weischedel machte die überraschende Entdeckung, dass der Weg zum Verständnis großer Philosophen einfacher und direkter über die Hintertreppe durch Küche und Schlafzimmer führt als durch dickleibige Folianten oder über gescheite Interpretationen ihrer Werke.« Der Spiegel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Voyeuristisch veranlagte LeserInnen kommen nicht auf ihre Kosten... gottseidank. Der Titel war für mich nicht so einladend - zunächst. Doch da empfohlen von einem Freund, auf dessen Urteil ich mich meistens verlassen kann, nahm ich das Buch zur Hand.... und es hat tatsächlich viel Spaß gemacht, es zu lesen.
Philosophieren bedeutet, über die Physis hinaus Fragen stellen - "meta"-physische Fragen also.
Ein Philosoph, der diese Bezeichnung verdient, kann nicht nur sicht- und meßbare "Wirklichkeiten" akzeptieren. Immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen darf, ja muß er sogar der Naturwissenschaft über die Schulter schauen, um sich neuem und erneuerndem Denken offen zu halten. Was immer er über Gott, Götter, das Göttliche zu denken und sich zu äußern gewillt ist, es kommt kein Philosoph drum herum , sich diesen Fragen zu stellen, sonst wäre er eben kein Philosoph.
Das Ergebnis seines individuellen Denkens ist eigentlich - bei allem Respekt - unerheblich, weil es ohnehin niemals zu Ende gedachte Gedanken über dieses die Menschheit seit ihren Anfängen bewegende Thema geben kann.
Doch manchmal gibt es eben Meilensteine, die auch über Jahrhunderte wegweisend waren und noch immer sind:
Ob man Platos "Eros der Idee" folgen möchte, Epikurs "Windstille der Seele" liebt, mit Schelling sagt "Gott ist gleichsam wie eine von Realität schwangere Wolke zu denken" und "die Natur ist ein Epos - im Geiste Gottes gedichtet" oder mit Wittgenstein "Gott ist, wie sich alles verhält..." ... und "wir sind in gewissem Sinne abhängig...
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Format: Taschenbuch
Der ehemalige Professor für Philosophie Wilhelm Weischedel (1905 - 1975), der an der Universität Tübingen und später an der FU in Berlin unterrichtete, bietet mit seiner "Philosophischen Hintertreppe" einen ungewöhnlichen Zugang zu den Werken der bekanntesten Philosophen des Abendlandes. Statt staubtrockene Einführungen, plagiatorische Zusammenfassungen oder anbiederisch kommentierende Interpretatiönchen zu den Schriften der großen Denker zu verfassen, erstellte er lieber eine leserfreundliche Sammelung anekdotischer Daten oder witziger Merkwürdigkeiten des Privatlebens neben den monumentalen Thesen der Seinsdeutung der Herren Kant und Co. zusammen. Das Ergebnis ist ein unterhaltsames, mitunter sogar launiges Buch, das zugleich als leichte und dennoch gute Einführung in das Werk jener systematisch das vernommene Sein Deutenden dienen kann. Lesenswert!
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Format: Taschenbuch
„Die philosophische Hintertreppe" hat einen hohen Anspruch: Sie will es dem Laien ermöglichen, ohne Vorkenntnisse zu verstehen, was 34 der bedeutendsten abendländischen Philosophen an Gedanken und an Weisheit erarbeitet haben. Was aber noch bewundernswerter ist: Sie wird diesem Anspruch vollkommen gerecht!
Der Autor Wilhelm Weischedel vollzieht einen leicht zu lesenden Aufstieg zu den oft schwierigen Gedanken so bekannter Geistesgrößen wie Aristoteles, Karl Marx oder Arthur Schopenhauer, wobei der Leser keine unerreichbaren Titanen, sondern Menschen aus Fleisch und Blut kennen lernt. In jedem Kapitel erhält man zuerst einen Einblick in das Privatleben des einzelnen Denkers, dann wird seine Gedankenwelt in einfachen Worten vorgestellt. Diese Vorgehensweise erleichtert das Verständnis für die Theorien oft ungemein, so dass dem Leser auch abstrakte und abgehobene Gedankengänge begreiflich werden.
Damit aber keine Missverständnisse aufkommen: Weischedel nimmt den Leser beim Spaziergang durch die Philosophiegeschichte zwar an die Hand und fasst das, was uns Aristoteles & Co. sagen wollen, in leicht verständliche Worte, das Selberdenken jedoch wird einem auch hier nicht erspart bleiben.
Aber, da das in der Philosophie nun einmal so ist, und da sich Weischedel sowieso nur aufs Wichtigste konzentriert, sollte das niemanden von der Lektüre abhalten: Einer ersten, allgemein verständlichen Einführung ist es einfach nicht möglich, Konzepte wie z. B. Hegels „Weltgeist" auf zwölf Seiten so darzustellen, dass hinterher keine Fragen mehr offen bleiben.
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Format: Taschenbuch
Philosophie ist staubtrocken, langweilig und (nach dem weisen, allwissenden Herrn Hawking) für die Wissenschaft sogar tot!
Das glauben Sie nicht? Dann lesen Sie weiter. Denn dieses Buch macht sie wieder lebendig:
Weischedels Idee, Philosophen als Persönlichkeiten mit ihrem prägenden Umfeld lebendig darzustellen liegt zwar nahe, doch niemand kann das so elegant und faszinierend wie er. Er bringt uns die Stars des Denkens so kurzweilig näher wie heutige Superstars aus Sport und Schauspiel, fast mit ein wenig Fankult, ohne ihre Gedanken und Beiträge zur Philosophie zu verwässern. So gelingt ihm die beste und eingängigste Einführung in Philosophie, die ich je gelesen habe (Und ja, ich kenne Prechts "Wer bin ich..." auch schon).
Oh je, kommt nun eine weitere, unglaubwürdige Jubelrezension? Bin ich Freund des Autors, des Verlegers oder habe sonstwas von meinen 5 Sternen? Nein, ich schreibe mehr kritische Rezensionen als Sie vielleicht denken. Aber dieses Werk ist hier eben die Ausnahme.
Beispiele: Egal, was man über Sokrates zu wissen glaubt, dass er Soldat war, und im Krieg ein richtig harter Kämpfer mit ein wenig Todessehnsucht macht sein Leben und sein Ende für mich besser verständlich. Dass Platon (nach heutiger Definition) schwul war oder zumindest Leiter einer schwulen Kommune (der Akademie) erklärt die platonische Liebe ganz neu.
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