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Die neue Liebesordnung: Frauen, Männer und Shades of Grey (edition suhrkamp) von [Illouz, Eva]
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Die neue Liebesordnung: Frauen, Männer und Shades of Grey (edition suhrkamp) Kindle Edition

4.7 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 6,99

Länge: 88 Seiten

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

E. L. James‘ BDSM-Trilogie »Shades of Grey« war weltweit ein gigantischer Erfolg, insbesondere bei Frauen. Aber warum? Wegen des vermeintlich pornographischen Inhalts? Weil eine ausgeklügelte Marketingstrategie dahintersteckte? Eva Illouz liest die Trilogie vor dem Hintergrund der These, daß manche Bücher deshalb zu Bestsellern werden, weil sie ein tatsächlich bestehendes und weitverbreitetes sozio-kulturelles Problem zugleich darstellen und lösen. »Shades of Grey« ist ihr zufolge weder ein »Mamiporno« noch ein antifeministisches Machwerk, sondern funktioniert wie ein gut gemachter Ratgeber, der zeigt, wie sich die Aporien zeitgenössischer heterosexueller Liebesbeziehung praktisch überwinden lassen.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Eva Illouz, geboren 1961 in Fès, ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität von Jerusalem und an der EHESS in Paris. Sie schreibt regelmäßig für die israelische Tageszeitung Haaretz.


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1077 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 88 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (17. Juni 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00D43TBI2
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang:

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe, habe ich mich erschüttert gefragt, ob Soziologen verstärkt unter Depressionen leiden - so ernüchternd fand dich die Analyse von Eva Illouz. Sie beschreibt die Wahrheit schonungslos und in klarer Sprache, man kann sich ihren logischen Schlussfolgerungen als Leser(in) nicht entziehen. Ich habe bei der Lektüre der 75 Seiten fast ununterbrochen innerlich genickt. Die Abhandlung war so spannend und inspirierend, dass ich sie innerhalb weniger Stunden am Stück durchgelesen habe.

Die Autorin, eine israelische Soziolgoin, geht der Frage nach, wieso ein Groschenroman wie "50 Shades of Grey" so erfolgreich werden konnte. Im ersten Kapitel behandelt sie das eher allgemeine Thema "Bestseller und soziales Unbewusstes". Das zweite Kapitel behandelt "Emotionale Sicherheit in einer Welt der verunsicherten Sexualität". Im dritten Kapitel geht es um "Das Problem mit der Gleichheit". Das vierte Kapitel heißt: "Sadomasochismus als Liebesutopie".

Illouz erklärt zunächst anhand früherer Bestseller wie zB "Robinson Crusoe", warum Bestseller in der Lage sind, "Werte und Einstellungen zu transportieren, die entweder bereits hegemonial und weithin institutionalisiert oder immerhin schon so weit verbreitet sind, daß sie mittels eines kulturellen Mediums in den Mainstream vordringen können". Die Autorin führt aus, dass "das Genre der Serien- und Groschenromane, der ohne Zweifel am stärksten kommerzialisierte Bereich des Buchmarktes ist. Die führenden Verlagshäuser überlassen dort nichts dem Zufall.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Soziologie-Professorin der Hebrew University in Jerusalem beschäftigt sich intensiv mit den gesellschaftlich geformten Geschlechterrollen der Gegenwart, ihren erstaunlich raschen Veränderungen und den daraus resultierenden Spannungen und Widersprüchen. Sie nimmt dabei keinen explizit feministischen Standpunkt in Sinne der Gender-Forschung ein. Nach „Gefühle in Zeiten des Kapitalismus“ ist auch eine kurze Stellungsnahme von ihr zum sagenhaften Erfolg der „Shades of Grey“-Trilogie erschienen. Im ersten Kapitel beschäftigt sie sich mit dem Buch- und Medienmarkt überhaupt. Sie erzählt vom Design und Marketing wie es heute auch auf dem Buchmarkt üblich ist und ihren Grenzen. Trotz ausgefeilter Techniken, Rückkopplung mit Lesereindrücken und Anpassung von Stoff und Bearbeitung während der Entstehung etc. gelingt es doch immer wieder Laienautoren Bestseller zu plazieren. Die erste Phase spielt sich noch im Blog, Selbstpublikation unter Umständen mit intensivem Austausch mit den Followern ab, bis bei einer kritischen Masse die großen Verlage aufmerksam werden. So auch bei „Fifty Shades of Grey“. Illouz geht davon aus, dass 70 Mill. verkaufte Exemplare noch dazu einer lausig schlechten Prosa sozialpsychologische Gründe haben und – bei Frauen, die 85 % der Leserschaft darstellen – einen Nerv der Zeit treffen. Durch die zunehmende Gleichberechtigung und sexuelle Liberalisierung bewegen sich Frauen viel stärker zwischen zwei Polen. Der Organisation ihrer Stärke und Unabhängigkeit, Realisation jetzt benennbarer auch sexueller Wünsche und der keineswegs bedeutungslosen Phantasie, sich einem starken, fordernden und schützenden Mann einzuschreiben, d.h. ihm monogam zu gehören und ihn sich zu gewinnen.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Kindle Edition
Es lässt sich so vieles an der Liebe illustrieren. Dies ist nicht nur im Blick der israelischen Soziologin Eva Illouz, wenn sie Wissenschaft betreibt. Den Literaten der Gegenwart ergeht es nicht anders. Die Roman - Trlogie Shades of Grey ist ein weiteres Beispiel dafür. Nun ist die soziologische Bestsellerautorin Eva Illouz ans Werk gegangen und hat die erotischen Romane von W.L. James unter die Lupe genommen. Was Eva Illouz mit dem essayistischen Buch "Die neue Liebesordnung" gelungen ist, mag man auf den ersten Blick nicht glauben. Sie beschreibt nicht nur treffend, weshalb in der Gegenwart Bücher zu Bestsellern werden. Gleichzeitig analysiert sie auf anschauliche Weise, wie im Jetzt Liebesbeziehungen aussehen.

Es macht jedoch Sinn, die Dinge nacheinander zu betrachten. Illouz stellt unter anderem fest: "Meine These ist, dass das Erfolgsgeheimnis des Buches nicht in seinem erotischen / pornographischen Inhalt zu suchen ist, sondern in der Art und Weise, wie in der sadomasochistischen Beziehung des Romans die Verfassung der Beziehungen zwischen Männer und Frauen in der Spätmoderne mitschwingt." (23) Dies erscheint natürlich als harter Tobak. Schließlich verlangt sie einen konkreteren Umgang mit den Umständen des alltäglichen Lebens statt einem Voyeurismus des Besonderen zu frönen. Shades of Grey müsse als Genre verstanden werden, das einen Kommentar zum jämmerlichen Zustand von Liebe und Sexualität, eine romantische Phantasie sowie Anleitungen zur Verbesserung des eigenen Lebens miteinander verbinde, Illouz selber bringt den Begriff der Selbsthilfeliteratur ins Gespräch. Der erotische Roman agiert als Alltagshilfe ?!
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