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Die narzisstische Gesellschaft: Ein Psychogramm Taschenbuch – 28. Januar 2013

4.3 von 5 Sternen 64 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Danke, Hans-Joachim Maaz, Sie haben in Worte gefasst, was ich seit Jahren fühle. Er durchschaut unsere Gesellschaft und reißt ihr in diesem Buch die narzisstische Verpackung herunter. Erschreckend vor allem seine These, dass es für den frühen Mangel an "echter" Mutter- oder Vaterliebe keine späte Rettung mehr gibt. Man kann also als Erwachsener nur noch Schadensbegrenzung betreiben, um sich durch sein eigenes narzisstisches Defizit nicht selbst um das Lebensglück zu bringen. Oder um seinen Mitmenschen keinen Schaden zuzufügen. Viel zu oft werden narzisstische Typen umjubelt und gefördert - in Politik, Beruf und im Privatleben. In einer Welt, in der es nur noch auf die richtige Selbstdarstellung ankommt, scheint jedes Mittel recht. Die Gessellschaft steht auf die vermeintlich Starken, die Führungskraft suggerieren - im inneren aber arme Würstchen sind und im täglichen Miteinander hochkompliziert sind. Aber: Auch wenn Leichen den Weg der Narzissten pflastern, sie haben Erfolg. Weil das System auf Selbsterhalt ausgerichtet ist. Und so lange Narzissten bis in die Spitzen der Welt-Politik sitzen, werden sie sich in Amt und Würden erhalten. Neuen Gesellschaftsformen bleibt damit der Weg versperrt. Ein Graus! Missbrauch einer ganzen Welt.
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Format: Taschenbuch
Hans-Joachim Maaz ist mit "Die narzisstische Gesellschaft" ein bedeutsames Buch gelungen, das an seine bekannten und grundlegenden Bücher "Der Gefühlsstau" und "Der Lilith-Komplex" anschließt. War "Der Gefühlsstau" bei seinem Erscheinen im Jahr 1990 als Beschreibung der gerade untergegangenen DDR zu verstehen, legt der Autor nun ein Psychogramm der kapitalistischen, auf Leistung und Wachstum geeichten Gesellschaft vor.
Ihm gelingt mit der Erklärungsfolie des Narzissmus ein zentrales Merkmal unserer Zeit darzustellen, das die individuelle, die soziale und die gesamtgesellschaftliche Ebene gleichermaßen anspricht. Gier, Wachstumsideologie und selbstzerstörerische Leistungsbereitschaft werden nicht nur als wesentliche Merkmale unserer Gesellschaft beschrieben, sondern Maaz fragt auch konsequent nach deren Ursachen. Die sieht er in einem Mangel an Liebe, Zuwendung und Wertschätzung in der frühen Kindheit. Dieses einstmals erlebte Defizit, von dem vermutlich fast jeder betroffen ist, soll im späteren Leben durch vielfältige Verhaltensweisen kompensiert werden, die im Buch dann auch mit zahlreichen Beispielen beschrieben werden. Und Maaz stellt dar, wie aus dieser individuellen Not und Abwehr eine Endlosschleife aus immer mehr Habgier, Bedürfnisbefriedigungssucht und Ideologie wird, wie sie für unsere Gesellschaft so bezeichnend ist.
Doch trotz der manchmal auch für den Leser schmerzhaften Analyse sind die Ausführungen von Maaz immer auch von Verständnis und Empathie geprägt. Er zeigt zudem, dass bei aller Unauflösbarkeit der frühen Defizite ein gutes - und ich möchte auch sagen: anständiges - Leben möglich ist.
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Format: Taschenbuch
Wer die Thesen dieses Buches abwehrt, kann ihnen immerhin die Gründe für seine Fluchthaltung entnehmen. So viel Tiefenpsychologie und Kulturreflexion sollte möglich sein. Ich meine, dass zum Thema aus anderen Wissenschaftsbereichen durchaus noch mehr zu sagen wäre - im Endeffekt jedenfalls eher Bestätigendes! Maaz hat weitestgehend Recht, z.B. mit der Feststellung: "Der Ablenkungszwang bedient sich heute vor allem des Fernsehens, des Internets und des Mobilfunks. ... Man beobachte nur einmal, mit welch nichtigen, überflüssigen Informationen ein unfreiwilliger Zuhörer auf Flughäfen, in Zügen oder Gaststätten durch den unablässigen Handygebrauch belästigt wird. Daran wird nicht nur die Kontaktnot der plappernden Menschen deutlich, sondern auch ihre versteckte Aggression, mit ihrer narzisstischen Bedürftigkeit andere zu stören und zu quälen" (S. 95). Gerade wer sich durch dieses Buch gestört fühlt, sollte sich die Lektüre zumuten, den Text und damit am Ende sich selbst möglichst gut zu verstehen suchen.
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Von deepsouth am 26. Juli 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich kenne Herrn Maaz und seine Arbeit schon seit längerer Zeit, und kann jedem nur empfehlen sich mit seiner Sichtweise auf unsere Krisengeschüttelte Gesellschaft zu beschäftigen. Denn Herr Maaz hält sich nicht bei "bequemen" Symptomen wie gierigen Bänkern, korrupten Politikern oder allgemein den "Verbrechern da Oben" auf, sondern zeigt, das diese Auswüchse nur in Verbund mit willigen Erfüllungsgehilfen, sprich (mehr oder weniger) UNS ALLEN möglich sind.
Er zeigt, wo die Ursachen "von immer mehr" (verkürzt gesagt: Liebesmangel) liegen, die unsere Welt an den Rand des Abgrunds geführt haben. Und er zeigt, welche Schritte nötig sind, damit wir nicht auch noch den allerletzten Schritt ins Unheil vollziehen.
Denn welcher wache Geist kann noch wirklich behaupten, dass wir nicht längst am Ende der Fahnenstange angekommen sind? Immer währendes Wachstum (das momentan mal wieder als "Lösung" der Krise progagiert wird) ist eben nicht die "Lösung" sondern das Symptom der Krise und gleichzeitig der letzte Sargnagel für unsere Welt. Unbequem sind diese Wahrheiten, aber sie können auch heilen. Doch dazu ist ein sofortiges Umdenken nötig. Jeder kann bei sich selbst anfangen. Lassen wir die gängigen Propagandawerkzeuge der Unmenschlichkeit (BILD, RTL etc.)links liegen, schalten das Smartphone aus, tauschen unsere "Freunde" bei Facebook gegen echte Beziehungen und glauben nicht mehr jeden Mist, den man uns vorsetzt. Das wäre schonmal ein Anfang. Ich mache mit. Du auch?
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