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Die letzte Versuchung Christi [Blu-ray]

4.2 von 5 Sternen 32 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Barbara Hershey, Harvey Keitel, Verna Bloom, Andre Gregory, Irvin Kershner
  • Regisseur(e): Martin Scorsese, Nikos (Buch) Kazantzakis
  • Format: Blu-ray
  • Sprache: Italienisch (DTS 2.0), Deutsch (DTS 2.0), Englisch (DTS-HD 5.1), Französisch (DTS 2.0), Spanisch (DTS 2.0)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Hindi, Isländisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Arabisch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universal Pictures Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 16. Mai 2013
  • Produktionsjahr: 1988
  • Spieldauer: 163 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 32 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00BNBFR6C
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.003 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Nie habe ich den blutigen Gang Christi nach Golgatha mit solchem Schrecken verfolgt, nie habe ich sein Leben und Leiden mit solcher Intensität, Verständnis und Liebe nachgelebt, als zu der Zeit da ich "Die letzte Versuchung Christi" schrieb." (Nikos Kazantzakis)
Das Interessante am Roman von Kazantzakis ist die Tatsache, daß Jesus zunächst als Mensch geschildert wird, und deshalb erfährt und versteht er an einem gewissen Punkt den Verlust, die Sehnsucht und andere Gefühle und Schwächen, die als rein menschlich empfunden werden. Jesus kämpft mit seinem menschlichen Naturell, während er mit Gott einig wird. Wegen der zwei Seelen in ihm, der menschlichen und der göttlichen, ist jeder Augenblick seines Lebens Konflikt und Sieg.

Bonusmaterial:
Interview mit Martin Scorsese; Original Kinotrailer;

Amazon.de

Es ist nicht verwunderlich, dass diese Nacherzählung der Kreuzigungsgeschichte beim Kinostart 1988 lautstark boykottiert wurde. Hat dieser Jesus doch wenig Ähnlichkeit mit dem klassischen Christus, der nach genauer Überprüfung des Evangeliums niemals Sex mit Barbara Hershey hatte. Der Film Die letzte Versuchung Christi (der streng auf dem gleichnamigen Roman von Nikos Kazantzakis basiert) lebt vor allem von der Neuinterpretation der Leidensgeschichte. Allein des kontroversen und blasphemischen Inhalts wegen lohnt es sich, den Film anzuschauen -- obschon man ihn selbst in großen Videoläden oft nicht finden kann.

Das "letzte Versuchung" im Titel ist keineswegs einfach unverhohlen frech, sondern es bezieht sich eher auf die Verführung zum Alltäglichen und den Wunsch, einer "Berufung" die häusliche Sicherheit vorzuziehen. Willem Dafoe interpretiert Jesus als einen wirren, unentschlossenen und nicht gerade charismatischen Typen (aber vielleicht ist das nur Dafoe selbst). Seine Bergpredigt versprüht jedenfalls visionäres Feuer. Etwas weniger erfolgreich ist Charakterdarsteller Harvey Keitel, der dem innerlich zerrissenen Judas einen auffälligen Brooklyn-Akzent gibt. Seine Darstellung des Judas -- eine Rolle, der eine vollkommene Neuüberarbeitung nicht schaden könnte -- ist recht fantasielos.

Trotz Martin Scorseses Vorliebe für alberne Kameratricks ist der Großteil der Wüstenaufnahmen einfach atemberaubend, sogar auf der kleinen Mattscheibe des Fernsehers. Am Ende ist Die Letzte Versuchung historisch nicht erhellender als Monty Pythons Das Leben des Brian, aber wenn Sie Authentizität suchen, versuchen Sie es doch mit Gibbons' Verfall und Untergang des Römischen Reiches. --Miles Bethany -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
I received the DVD I had expected. New and cheap. I m very happy to have this masterpiece of Film
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Von Ein Kunde am 24. März 2004
Format: DVD Verifizierter Kauf
Jeder Film ist Fiktion. Es gibt die verschiedensten Versuche die Evangelien auf Zelluloid zu bannen. Jeder dieser Versuche - von historisierenden Hollywoodschinken über Monty Pythons Satire bis zur jetzt aktuellen "Passion" von Mel Gibson - jede filmische Umsetzung der Botschaft aus den Evangelien muss Interpretation bleiben, die kontrovers diskutiert wird.
Martin Scorsese ist eine Version gelungen, die uns Jesus ganz von seiner menschlichen Seite zeigt. Er ist sich seiner Mission nicht schon immer bewusst gewesen, er ist ein Suchender, ein Zweifelnder, wie viele andere Menschen auch. Und er ist den Versuchungen der "Welt", den raffinierten Verlockungen des Bösen ebenso ausgeliefert. Erst am Kreuz entscheidet er sich endgültig dazu zum Christus zu werden. Ein Film, der den Zuschauer spüren lässt, dass sich der Regisseur intensiv mit der Materie auseinandergesetzt und relativ gut recherchiert hat, vor allem was die Darstellung der Kreuzigungspraxis betrifft. Bei der Lektüre der Evangelien hätte Scorsese allerdings bemerken müssen, dass nirgends davon die Rede ist, dass Maria Magdalena eine Hure war, sondern eine der Frauen, die von bösen Geistern und Krankheiten geheilt worden waren (Luk 8,2).
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Judas ist der innigste Freund von Jesus und wahrlich kein Verräter. Im Gegenteil. Jesus bittet, ja fleht seinen Gefährten Judas an, das Schreckliche zu tun, was er umgekehrt selbst nie tun könnte: Die römischen Soldaten in den Garten Gethsemane führen, damit die Kreuzigung auch wirklich erfüllt werde.
Überhaupt ist Judas einer der größten Stützen des angeblichen Messias, der sich oft gar nicht so sicher ist, derjenige zu sein. Wiederholt plagen Angst und Furcht den Nazarener. Der Höhepunkt des Filmes beginnt erst richtig mit der Kreuzigung. Nur soviel sei gesagt: Jesus MUSS nicht sterben - er kann sich noch am Kreuz entscheiden. Die wirklich verblüffende Wendung kommt dennoch erst zum dramatischen Filmende.
Kein Spaßfilm, kein Slapstick, kein Comic, keine Verletzung religiöser Gefühle. Eher eine Variation, wie sie auch gut hätte sein können. Wer allerdings die offiziellen biblischen Inhalte als die unabänderbare "absolute Wahrheit" verinnerlicht hat, wird diesem genialen Film schwerlich seine tiefen philosophischen Aussagen abgewinnen können. MUSS zum Beispiel die Menschheit erlöst werden? Oder: Wie könnte Lebensglück aussehen?
Jesus ist hier kein tief religiöser Überflieger, der strax die Menschenmassen begeistert, sondern vielmehr jener einfache Mensch, der er historisch wahrscheinlich war.
Dieser Film hebt sich wohltuend von der Masse der zu diesem Thema gemachten Verfilmungen ab und erhält von mir das Prädikat "ausgezeichnet".
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Format: DVD Verifizierter Kauf
"Alberne Kameratricks" ? Na da spricht ja ein Experte ,-).
Scorseses bzw. Ballhaus' Kameraführung ist gerade in diesem
Film alles andere als albern, sondern höchst subtil und weckt
viele religionsphilosophische Assoziationen. Naja, was rede ich - die meisten Filmkritiker schauen eh nicht so genau hin, daraus resultiert dann so manches Fehlurteil. Ansonsten zählt
"Die letzte Versuchung Christi" zu den intelligentesten und komplexesten Verfilmungen der Passionsgeschichte, die bisher entstanden - besonders im Vergleich zu Gibsons borniertem "Passion of Christ".
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Der Anfang ist verwirrend, das Ende überraschend, Frauen und Familie kommen schlecht weg und der Mann/das Geistige/das Saubere erscheinen als Ideal. Kurzum, ein Film, der zum Nachdenken einlädt, wenn auch einige historische Unsauberkeiten (Judas als Zelot, Paulus kennt Jesus nicht usw.) sich eingeschlichen haben ...
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Der Lebensweg Jesu Christi mal aus einer ganz anderen Sicht.
Er wird von der menschlichen Seite gezeigt, mit allen Problemen, Sorgen, Gedanken, und auch Versuchungen, die jeder Mensch durchlebt.
Und trotzdem stellt dieser Film das religiöse Wirken nicht in Frage.
Dieser Film ist einfach nur ... anders. Ich finde, dass man ihn unbedingt mal gesehen haben sollte. Vorurteile sollte man nicht haben dabei.
UND GANZ WICHTIG: Der Film ist FIKTIV und stellt nicht die Realität dar.

Ist im Großen und Ganzen ein Top-Film.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Jesus führte ein Leben in Sünde und Armut, bis er erkannte das er einen falschen Weg gegangen war. Er zog in die Wüste hinaus und Fastete 40 Tage und Nächte, wobei er von Satan immer wieder versucht wurde.
PS.: In diesem Film wird gezeigt wie Jesus Christus immer wieder Prüfungen auf erlegt
wurden., bis hin zur Kreuzigung
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Format: DVD Verifizierter Kauf
scorsese's vision/version vom ganz normalen menschen den man jesus nannte.
interessante dialoge die man bisher so noch nie gesehen (oder gelesen) hat. macht die ganze geschichte teilweise glaubwürdiger, da individuelle , ja fast schon buddhistische grundregeln von großer bedeutung sind.

* klasse inszenierter film auf scorsese art, mit genialer musik von peter gabriel (soundtrack auf cd erhältlich).
11 von 10
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