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Kundenrezensionen

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am 11. März 2010
Rom brennt. Mal wieder, könnte man sagen, denn es handelt sich nicht um den legendären Brand zu Neros Zeiten, sondern es brennt jetzt. Doch dieses Mal ist die Katastrophe weit verheerender, denn der Vatikan wird ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Er brennt nicht direkt, doch aufgrund des Rauches werden in den Archiven die Sprinkleranlagen ausgelöst und all die Schätze in den Bibliotheken werden nass. Eine fatale Situation für alte Bücher aus Pergament. Der Verlust all dieser Schätze aus Zeiten, die längst vergangen sind, wäre eine noch größere Katastrophe als der Brand.
Und so kommt Amadeo Fanelli ins Spiel. Denn er ist Restaurator in der renommierten officina di Tomasi, einer Restaurationswerkstatt für alte Bücher. Der Vatikan gibt ihm den Auftrag, einige der Folianten zu retten, doch was er findet, während er eines der Bücher begutachtet, spottet jeder Beschreibung.
Es ist die Letzte Offenbarung" des Jüngers Johannes. Ein Werk, das in den Augen der Kirche niemals existieren dürfte, denn es besagt unter anderem, dass Johannes und Jesus ein Paar waren.
Allerdings versteckt sich nicht das komplette Dokument in diesem Buch, nur der erste Teil und ein Hinweis, in welchem Folianten der nächste versteckt ist... Eine aberwitzige Jagd durch ganz Europa beginnt.

Amadeo Fanelli ist ein Mensch wie du und ich, der durch einen Zufall etwas entdeckt, was nie hätte entdeckt werden sollen. Gemeinsam mit seinem Mentor Professor Helmbrecht (dem geneigten Leser vielleicht aus Das Geheimnis des Dorian Grave" ein Begriff) und der etwas undurchsichtigen Rebecca Steinmann steht er vor der Aufgabe, ein Dokument zusammen zu tragen, dass in dieser Form für einen der gewaltigsten Umstürze der Kirchengeschichte sorgen würde, aber die drei sind nicht die einzigen, die hinter der Geschichte her sind...

Während Das Geheimnis des Dorian Grave noch ein Buch für Kinder ist, ist die Letzte Offenbarung doch eher etwas für das ältere Publikum, ganz in der Tradition der Vatikanverschwörungsromane zeigt sich Rother hier, aber worum es genau geht, lässt sich ja in der Buchbeschreibung oben finden.

Sicherlich kann man sagen, "gab's alles schon mal", "hat Dan Brown auch schon gemacht" (worauf der Autor etwas allergisch reagiert, da er Brown nie gelesen hat ) und "ist eh immer das gleiche".
Stimmt bei der Grundstruktur sicherlich, wobei es eben doch ein paar Dinge gibt, die anders sind als in den bisher von mir gelesen Vatikanthrillern (und das sind einige, da ich eine Zeitlang regelrecht süchtig nach den Dingern war).
Mir hat die Offenbarung gut gefallen, ich hab mit Amadeo mitgefiebert und gerade im Showdown wurde er mir extrem sympathisch. Professor Helmbrecht gefiel mir schon in Dorian Grave gut, der ist wirklich herrlich durchgeknallt ^^ Ich mag das Buch und es hat definitiv seinen Platz im Regal gefunden und wird nicht in eine der Kisten wandern.
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am 3. Januar 2011
Ich mag Geschichten aus Rom und über den Vatikan. Diese hier ist zwar nichts "Außergewöhnliches", aber ganz gut für Zwischendurch zu lesen. Es geht um einen Geheimtext, der im Laufe des Buches nach und nach entdeckt und zusammen gesetzt wird. Dazu reist die Hauptperson durch viele Orte. Rom, St. Gallen, London ... Die Spannung steigt, weil die Hauptperson natürlich verfolgt wird. Von wem? Vielleicht der Polizei, dem Vatikan, dem Geheimdienst? Was wird sich am Ende des Buches herausstellen, was beinhaltet "die letzte Offenbarung"?

Das Buch bietet einen nachvollziehbaren Handlungsstrang, ohne viele Ecken. Was mir besonderst gefällt, ist die Realitätsnähe. Gut recherchiert und gut erdacht. Der Text liest sich flüssig. Die Verarbeitung des Taschenbuches ist sehr gut. Das Cover gefällt mir ebenso. Vor allem spannend ist der Einstieg in die Handlung. Der derzeitige Papst Benedikt XVI. ist da leider schon verstorben und ein neuer Papst hält die Zügel der Kirche in der Hand...
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am 14. August 2010
Schon wieder ein Titel, dessen Autor einen spannenden Blick hinter die Kulissen des Vatikans wirft! Im Rahmen eines in jeder Beziehung spannenden Thrillers wird eine höchst brisante Thematik präsentiert, nämlich die blutige Spurensuche nach einem Augenzeugenbericht über die letzten Tage von Jesus, verfasst von Johannes auf Papyrus. Wer Bücher liebt, den wird die Spurensuche in Bibliotheken und Museen quer durch Europa begeistern. Wer Action liebt, dem schuldet der Autor nichts. Wer kritische Kirchenthemen liebt, kommt ebenfalls voll auf die Rechnung. Wer alle drei Themenkreise zu geniessen weiss, hält eine spannende wie unterhaltsame Lektüre in Händen.
Dieser Mystery-Thriller hebt sich wohltuend vom Dan-Brown-Hype ab. Vielleicht, weil er ein Thema an der Wurzel der christlichen Religion aufgreift, welches der Vatikan seit alter Zeit systematisch und mit allen Mitteln tabuisiert hat, nämlich die gleichgeschlechtliche Liebe. Erst vor diesem Hintergrund ist zu verstehen, warum der Restaurator Amadeo Fanelli bei seiner Suche nach den verschiedenen Papyri quer durch Europa sein Leben aufs Spiel setzen muss und auf diesem Weg seine grosse Liebe entdeckt.
Ob es dem Autor gelingt, am Beispiel dieses Thrillers der Kirche eine Türe zu einer neuen Zukunft zu öffnen, diese Antwort sei der Lektüre überlassen.
Keine Frage, ein hintergründiger Thriller, bei dem blutige Actionszenen nicht zum kommerziellen Selbstzweck verkommen, sondern tiefschürfende Beweggründe kennen.
Dieses Buch verdient eine grosse Lesergemeinde.
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am 1. Dezember 2009
Hallo,

das Buch kann man ruhig lesen. Biblische Romane sind ja derzeit eh der Renner. Bis zur Verfolgungsjagd durch den Vatikan gegen Ende ist es spannend und unterhaltsam. Die Verfolgungsjagd an sich finde ich zu langatmig. Wenn man, so wie ich, noch nicht selbst im Vatikan oder im Petersdom war, geht sehr schnell der Überblick verloren, wo sich der Hauptdarsteller gerade befindet.
Auch ganz allgemein ist das Ende ein wenig zu lasch geraten. Der letzt Teil der Offenbarung, die es zusammenzusetzen gilt, hält irgendwie nicht so ganz das, was ich erwartet hatte.
Das Jesus und seine Apostel in Wahrheit angeblich ein Haufen Homosexueller war (und der Garten Gethsemane, nebenbei bemerkt, eine Spielwiese für die Homosexuellen der damaligen Zeit) wäre vielleicht in Wirklichkeit auch der Dolchstoß für die katholische Kirche, aber genug Sprengstoff um dem Leser ein "Wow" zu entlocken, nachdem es ihm gewahr wird, bietet diese Idee meiner Meinung nach nicht.

Lesen kann man es trotzdem, aber wegen des letzten Drittels nur 3 Sterne.
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am 30. Dezember 2012
Ganz gemütlich geht es los in diesem Roman von Stephan M. Rother. Irgendwann kommt die Erkenntnis: aha, ein weiterer "Vatikan - Thriller". Aber eben doch anders. Denn Rother stellt zwischen den Zeilen seine Meinung zur katholischen Kirche dar. Letztlich geht es darum, bis zu welchem Punkt die Kirche und voran die höchsten Würdenträger glaubwürdig sind und ab wann scheinheilig agiert wird. Ausnahmsweise geht es hier vordergründig nicht um Geld, sondern um den Glauben als solches. Wieviel Wahrheit können die Gläubigen vertragen und wer entscheidet das? Hier bezieht Rother Position und das ist für die Kirche alles andere als schmeichelhaft.

Nun mag ich diesen Roman nicht mit Dan Browns "Sakrileg" und "Iluminati" vergleichen wollen, dafür schreibt Brown sehr viel "dichter" und auch die Beziehungen unter den Figuren sind ausgearbeiteter, doch auch Rother findet von der Halbzeit bis zum Ende seinen Spannungsbogen. Stellenweise braucht er sich nicht zu verstecken vor den großen Namen der angloamerikanischen Szene. Im letzten Abschnitt des Buches strotzt die Handlung nur so vor Dynamik. Am Ende stellt sich die Frage, ob die letzte Offenbarung veröffentlicht wird oder nicht. Insgesamt gesehen halte ich den Roman für gelungen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 15. Oktober 2009
Am 31. August 2009 musste ich mich aus beruflichen Gründen in einen Flieger setzen, um die spanische Hauptstadt zu erreichen. Natürlich machte ich mich rechtzeitig auf den Weg zum Flughafen - neben meinem Köfferchen bewaffnet mit dem neuesten Werk namens Die letzte Offenbarung" des Stephan M. Rother. Nach ziehen des vermeintlich guten Kaffees einer großen Luftfahrtgesellschaft machte ich es mir an den Plätzen vor dem Gate gemütlich, nippte kurz an der heißen Brühe und schlug das Buch auf. Zu dieser Zeit war alles noch im grünen Bereich - mein Gehirn nahm die Umgebung war und sorgte dafür, dass ich zum genau richtigen Zeitpunkt das Buch zuklappte, um mich auf den Weg in das fliegende Gefährt zu machen.
In Reihe 22 setzte ich mich pflichtbewusst auf Sitz D, schnallte mich an und öffnete erneut das Buch, da ich die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen des Flugpersonals schon nicht mehr hören kann. Ab diesem Augenblick schien sich mein Gehirn beinahe komplett auszuschalten, um alle Schaltkreise auf die vorliegenden Buchstaben zu konzentrieren. Etwa eine Stunde später kämpfte sich eine leise Stimme durch meine Gehirnwindungen und ich erblickte nach einem Grummeln meinerseits plötzlich einen Plastikbecher mit Wein auf meinem Klapptisch. Schadet ja nicht ... Gedankenverloren tauchte ich erneut in die Geschichte ein, nippte automatisch ab und zu an dem Becher mit der roten Flüssigkeit, stellte irgendwann fest, dass dieser nicht mehr da ist, dachte nicht weiter drüber nach sondern tauchte erneut ein.
Irgendwann musste ich erstaunt feststellen, das plötzlich Unruhe in den Flieger kommt und alle möglichen Leute gehetzt aussehend aufstehen und auf Öffnung der Kabinentür warten. Scheinbar sind wir am Zielflughafen angekommen - sind wir überhaupt schon geflogen? Ich zwang mich das Buch zu schließen und versuchte hartnäckig meine Gedanken an die nun kommenden beruflichen Themen zu lenken ...
Alles was sie bisher gelesen haben dient nicht dem Ausschmücken dieser Rezension - es ist schlicht und einfach die Wahrheit und ich erzähle es, da mir so etwas schon lange nicht mehr passiert ist.
Stephan M. Rothers Die letzte Offenbarung" ist eine sehr spannende Geschichte in der Tradition des aktuell sehr erfolgreichen Genres, in dem sich Bücher wie z.B. "Illuminate" eines sehr berühmten Autors, dessen Name ich nicht schon wieder als Querverweis verwenden möchte, tummeln. Dies liegt daran, das ich vermehrt das Gefühl habe, dass immer mehr Autoren - wie z.B. ein Hr. Rother - hier zum Überholen ansetzen, um diesem berühmten Autor sicherlich sehr bald die Rücklichter zu zeigen.
Rother's Roman geht nicht - wie so viele vor ihm - erneut auf irgendwelche Blutlinien oder Ehethemen des Jesus ein, die irgendwelche Leute aufdecken und irgendwelche Leute vermeiden möchten.
Nein, er treibt es sogar auf die Spitze und lässt seinen Protagonisten ein 2.000 Jahre altes Dokument finden, bei dem sich sehr schnell herauskristallisiert, das der Autor nicht nur gemeinsam mit Jesus gelebt hat, sondern sogar mit ihm das Bett teilte. Vom Prinzip her nichts dramatisches also - wäre der Autor nicht männlichen Geschlechts (ich denke mit einer Ehe käme die Kirche noch ein klein wenig besser zurecht - das würde nur am Zölibat rütteln...).
Nun entsteht eine Schnitzeljagd nach den weiteren Dokumenten, bis zur vollständigen Darlegung der letzten Offenbarung des Johannes.
Vom Grundprinzip ist die Geschichte - simpel gesagt - ähnlich wie andere Geschichten dieses Genres. Dies liegt aber in der Natur der Sache. Viel wichtiger ist die Ausarbeitung und Darlegung der einzelnen Wörter zwischen den Buchdeckeln. Hierbei ist Stephan Rother das absolute Non-plus-ultra gelungen und ich finde, bezogen auf seinen bisherigen (sehr guten) Output hat er nun seine Diplomarbeit abgeliefert - summa cum laude!
Ich habe versucht, irgendwelche Ungereimtheiten oder plötzlich auftauchende, unglaubwürdige Zufälle zu entdecken. Leider - bzw. glücklicherweise - war ich nicht erfolgreich, da die Jagd nach den Dokumenten durchweg eingängig, spannend und glaubwürdig erzählt worden ist. Bei allen historischen Hintergründen hat man niemals das Gefühl, dass diese nur einfach eingebaut wurden, um der Geschichte mehr Tiefgang oder neue Wendungen zu geben. Nein, im Gegensatz zu manch anderen Schnitzeljagden ändert er nichts an den Gegebenheiten (hier werden der Geschichte zuliebe keine realen Statuen einfach umgestellt, wie bei manch anderen Autoren), sondern lässt uns anhand von historischen Büchern, die sich in den unterschiedlichsten Bibliotheken/Ländern befinden, nach der Offenbarung des Johannes jagen.
Alles in allem einfach eine absolut geniale Geschichte eines Autors, der nicht wie üblicherweise gehandhabt aus einer Welt jenseits des Großen Teichs importiert wird, sondern sich doch tatsächlich leibhaftig in unserem Lande befindet.
Man merkt, dass die deutsche Konkurrenz immer stärker wird und die Verlage sich mehr und mehr den Aufwand sparen können, im großen Amerika nach fähigen Geschichtenschreibern zu suchen. Bleibt einfach hier, sprecht in eurer Sprache, spart euch die Übersetzungen - ihr werdet nicht enttäuscht sein.
Was ich persönlich noch ganz interessant finde, ist der im Buch erwähnte Papst. Dieser heißt Piedro de la Rosa und ihm liegt viel an der Wahrheit. Ich werde hierbei das Gefühl nicht los, dass der Namensgeber der Autor von dem sehr interessanten Werk "Gottes erste Diener" ist - nennt sich dieser doch Peter de Rosa und scheint wohl auch an Wahrheiten interessiert zu sein. Mag sein, das es sich hierbei um einen Zufall handelt - ich fände es auf jeden Fall sehr passend.
Jürgen Seibold / 11.09.09
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am 18. Oktober 2009
Ein Brand in der Biblioteca Apostolica im Vatikan versetzt den jungen Restaurator Amadeo Fanelli in die einmalige Lage, die ältesten Schriften der christlichen Religion begutachten zu dürfen. Dabei stößt Fanelli auf Fragmente eines Schriftstücks, das die Grundfesten der katholischen Kirche erschüttern würden: die geheimen Aufzeichnungen des Apostels Johannes, des engsten Vertrauten Jesu.

Der Restaurator zieht seinen Mentor, den schrillen deutschen Professor Helmbrecht, zu Rate und in Kürze stehen beide im Kreuzfeuer des Vatikans. Dunkle Kräfte sind entschlossen, das brisante Vermächtnis des Apostels zu vertuschen und setzen alles daran, Amadeo aufzuhalten.

Eine atemlose Schnitzeljagd auf der Suche nach weiteren Fragmenten des Manuskripts hetzt den Restaurator quer durch ganz Europa. An seiner Seite die schöne, aber auch skrupellose Rebecca, die sich nicht immer als Freundin erweist.

Stephan Rother ist Stand-Up-Historian und hat in zahlreichen Veröffentlichungen bereits bewiesen, dass er historisch fundierte Begebenheiten in spannende Geschichten verpacken kann. Glänzte er in der Vergangenheit mit All-Age-Jugendbüchern, so liefert er mit "Die letzte Offenbarung" einen Mystery-Thriller im Stile eines Dan Browns ab. So authentisch und packend die Geschichte ist, so fehlt ihr leider zu beginn das Rasante. Dafür glänzt Rother mit einer selten gesehenen Gabe für detaillierte Charakterbeschreibungen. Die Figuren dieses Thrillers laufen zu einem plastischen Kopfkino auf. Gerade die Kanten und Ecken der zum Teil recht schrulligen Charaktere sind es, die das Buch so lesenswert machen. Und diese spielen im Hintergrund einer perfekt recherchierten Geschichte, die sich tatsächlich so zugetragen haben könnte.

Fazit: Ein sehr gut recherchierter Thriller mit Tiefgang, in dem jeder seine "Lieblingsfigur" findet, was das fehlende Tempo zu beginn wieder wett macht.
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am 27. Oktober 2010
Stephan M. Rother ist gelernter Historiker, was man diesem Thriller deutlich auf Grund des Hintergrundwissens des Autors anmerkt. Bisher hat Rother meines Wissens nur Kinderbücher geschrieben; dieser Roman um die Jagd nach der letzten Offenbarung des Johannes des Täufers und die damit verbundene Idee um das Verhalten Jesus ist sein Erstlingswerk im Bereich der Erwachsenenliteratur. Und dies ist ihm nach meiner Meinung eigentlich, mit kleinen Einschränkungen, ganz gut gelungen.
Der Roman um den jungen Historiker Fanelli, seinen weißen Übervater und Ratgeber Prof. Helmbrecht und den Lara Croft-Verschnitt Rebecca fängt langsam an, um dann etwa nach den ersten 100 Seiten richtig in Fahrt zu kommen. Leider führt das dazu, dass das Buch in diesem Teil etwas schwer zu lesen ist, weil man nicht erkennt, um was es eigentlich geht. Das mag viele potzenzielle Leser abschrecken, was schade ist, denn das Buch ist wirklich gut, wie man im weiteren Verlauf der Handlung sieht.
Seinen Höhepunkt erreicht der Roman im letzten Viertel der Handlung. Dann ist das Werk so spannend, dass man es kaum aus der Hand legen will. Leider kommt dann der, jedenfalls für mich, schlechteste Teil des Buches: das Ende!
Dieses ist verwirrend; trotz mehrmaligen Lesens habe ich nicht verstanden, warum die Handlung so offenbleiben mußte. Es wird nicht wirklich klar, was es mit der Offenbarung Johannes des Täufers auf sich hatte bzw was im letzten Fragment wirklich drin stand. Und das ist schade, trübt es doch den Gesamteindruck des Romans.
Dennoch: eine spannende, lesenswerte Geschichte
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am 28. Februar 2010
Ich machs kurz...ein Buch was man nicht gelesen haben muss!
Eine, mittlerweile mehrfach durchexezierte, Schnitzeljagd durch diverse europäische Kulturstätten (in diesem Fall Bibliotheken), wird von guten und bösen Buben/ Mädchen begleitet...
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am 21. Dezember 2010
Der Autor mag mit allen Meriten gesegnet sein,aber als Schriftsteller ist er eine absolute Null.Das Geschreibe ist auf eine
an den Haaren herbeigezogene Art dahingeschludert,daß es eine Unver-
schämtheit ist so etwas zu veröffentlichen.
Ich hoffe stark,daß H.Rother die Finger von der Schriftstellerei
fernhält.
Neben diesem Schund erscheint "Jerry Cotton" Literatur zu sein.
Ich tue mich schwer ein Buch wegzugeben,aber in diesem Fall entsorgte ich es im Papiermüll. Schade um das Geld!!!!!!!!!
Robert Weigold
71696 Möglingen
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