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Kundenrezensionen

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am 15. Mai 2014
Erstmal ist es richtig gut und interessant, dass hier ein eher unbekanntes aber nicht unwichtiges Kapitel Geschichte aufgegriffen wird. Wermutstropfen: Die Reduzierung der Rolle der deutschen Freikorps (Eiserne Division) auf die Bedrohung der lettischen Unabhängigkeit in der Spätphase ihres Einsatzes im Baltikum. Das ist etwas zu simpel. Schließlich war den deutschen Truppen zunächst von den westlichen Siegermächten ausdrücklich verboten worden, in die Heimat zurückzukehren, um sie als Schutzwall gegen das Vordringen des russischen Bolschewismus zu benutzen. So hatten sie zunächst wichtigen Anteil an der Bewahrung der lettischen Freiheit gegen den Zugriff der Bolschewiki. Die ganze Wahrheit ist also (mal wieder) vielschichtiger...
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am 17. August 2014
Ein kaum bekanntes Thema, nämlich das der Freikorpskämpfe nach dem 1 WK, wurde hier zu einer Mantel und Degen Parodie Degradiert. Das ewige Lied vom deutschen Hunnen der Frauen, Kinder und Alte eiskalt über die Klinge springen lässt. Schade das auch nach bald 100 Jahren es nicht möglich ist, einfach nur einen guten, historisch fundierten Film zu produzieren.
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am 15. Februar 2015
Die Freude über einen Film, der sich der historisch so intreressanten, wie auch verworrenen Nachkriegszeit des Ersten Weltkriegs annimmt, wich binnen weniger Minuten einer großen Enttäuschung: Die so jungfräuliche und unschuldige Selbstbehauptung des lettischen Volkes wird in derart blumigen Szenen dargestellt,in denen gutmütige, naive und unglaublich flach gezeichnete Charaktäre ihr geliebtes Lettland verteidigen,dass es nur so trieft vor romantisiertem Nationalismus. Der gezeichnete Kriegsheld Martin, der Säufer, der sich zum Helden wandelt und die immer dekorativ in den Trümmern Rigas wandelnde Elsa bilden den Gegenpol zu den als mordlustig und einfältig reduzierten Freikorpssoldaten und einem als lächerliche Figur verzerrten Grafen Avaloff Bermondt. Ausgeblendet wird die erste Befreiung Rigas im Frühjahr 1919, als deutsche und weissrussische Kräfte die bolschewistischen Truppen zurückschlugen, die ihrerseits zusammen mit nationalen baltischen Kräften zuvor Massaker an der deutsch-baltischen Oberschicht verübt hatten. Grausamkeit ist kein Stigmata, das nur den Freikorpsverbänden vorbehalten ist - hier verklärt der Film die komplizierte und unbequeme historische Wahrheit. Wünschenswert wäre eine filmische Aufbereitung, die einerseits die Unabhängigkeitsbewegeung der Balten, als auch die problematische Situation der überwiegend zarentreuen Deutschbalten Rechnung trägt.
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am 1. Januar 2015
Der Film greift sich ein winziges Teilstück der wechselhaften bzw. chaotischen Kämpfe in Lettland nach dem Ende des 1.Wk im Osten heraus und versucht daraus absolut ahistorisch und teilweise offen lächerlich einen Film über den "heroischen Freiheitskampf" der Letten zusammen zuschustern. Der Kampf der deutschen Marionette Niedra gegen die ehemalige deutsche Marionette Ulmanis unterstützt durch Esten und Entente-Mächte war vor allem ein Stellvertreterkrieg der kollierenden Interessen Deutschland (Sicherung des deutschen Einflusses) und der Entente (Beseitigung des deutschen Einflusses). Beide Regime unterschieden sich qualitativ kaum, beide waren extrem rechts, antidemokratisch und nicht entfernt von "faschistisch". Niedra hatte quasi gar keine Unterstützung in der Bevölkerung und Ulmanis kaum welche, selbst unter den Letten von den übrigen Minderheiten ganz zu schweigen. Die einzigen die zu mindestens Anfangs große Unterstützung genossen waren die sowjetischen Einheiten um die lettischen Schützen...

Das so etwas mit lettischen Filmenpreisen überschüttet wird, ist nicht sonderlich überraschend wenn man die politische Kultur in diesem Land bedenkt. Einem Land wo Diktatoren wie Ulmanis auf Briefmarken geehrt werden... und SS Veteranen verehrt...
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Rußland versorgt uns in schöner Regelmäßigkeit mit filmischem Nachschub in Sachen 2. Weltkrieg, da man anscheinend immer wieder Gegebenheiten findet, die noch nicht erzählt wurden. Lettland sieht sich dadurch genötigt auch mal was dazu beizutragen, nimmt sich dafür aber nicht den WW2 als Thema, sondern das Ende des ersten Weltkrieges, und schickt "Die letzte Front – Defenders of Riga" ins Rennen.
Die Geschichte ist 1919 angesiedelt, als in Lettland die unabhängige Republik ausgerufen wird. Das will die deutsche "Eiserne Division", unter der Führung von General von der Goltz, nicht akzeptieren. Diese schickt sich an das Land wieder unter deutsche Kontrolle zu bringen, und die alliierten Kräfte sehen tatenlos zu, da sie sonst eine weitere Eskalation befürchten.
Die eigentliche Geschichte beschränkt sich dabei fast nur auf die lettische Hauptstadt Riga, vor dessen Toren die deutschen Divisionen stehen. Dorthin kehrt der Soldat Martin zurück zu seiner Geliebten, und um den Widerstand mitzuformen, damit auch die Rahmenhandlung des Ganzen gegeben ist. Dummerweise fügt sich das nicht wirklich passend zu einem Kriegsfilm zusammen. Die Liebesgeschichte nimmt zuviel Platz ein, Kampfhandlungen gibt es lediglich am Ende, und was bleibt ist die Ausstattung. Diese ist absolut gelungen und authentisch, und auch die Gefechtsszenen können überzeugen, das genügt aber letztendlich einfach nicht, da man sich nahezu durch relativ langweilige zwei Stunden kämpfen muss, um dorthin zu gelangen. Selbst wenn die Situation Lettlands im WW1 bisher filmisch noch nicht verarbeitet worden ist, stellt dieser Film somit höchstens ein Werk für Komplettisten und Themeninteressierte dar, der Unterhaltung dient er kaum.
Technisch ist die Blu-ray auf ordentlichem Niveau, wie bei den Kriegsfilmen aus dem Hause Pandastorm gewohnt.
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Lettland gilt nicht unbedingt als absolute Größe in der Filmwelt, umso erfreuter ist man doch über die Tatsache, das mit "Die letzte Front - Defenders of Riga" endlich einmal wieder ein recht interessanter Beitrag den Weg zu uns gefunden hat. Zudem wird eine eher unbekannte Thematik behandelt, die zumindest streckenweise wirklich gut in Szene gesetzt wurde, aber dennoch keinesfalls frei von Schwächen ist. So muss der Zuschauer fast eine geschlagene Stunde darauf warten, bis sich endlich einmal kürzere Gefechtsszenen zu erkennen geben, was bei einem Kriegsfilm schon eine ziemlich lange Zeitspanne bedeutet. Bis dahin konfrontiert einen Regisseur Aigars Grauba hauptsächlich mit den für die Geschichte wichtigen Charakteren und legt dabei sein Hauptaugenmerk auf die Liebesgeschichte zwischen Martin und Elsa, was dem eigentlichen Thema nicht wirklich zu gute kommt.

Zu sehr konzentriert sich das Geschehen dabei auf Nebensächlichkeiten und der eigentliche Kern der Geschehnisse gerät streckenweise zu sehr in den Hintergrund, was sich auch erst in der zweiten Hälfte des Filmes zunehmend ändern soll. Dennoch sollte man auch jetzt kein großartiges und pompös in Szene gesetztes Kriegsgeschehen erwarten, denn die vorhandenen Kampf-Passagen kommen doch viel eher etwas bieder daher. Auf der anderen Seite kann der Film jedoch einen relativ glaubwürdigen Anschein wahren und man kann sich durchaus vorstellen, das die Ereignisse auch wirklich in dieser Form stattgefunden haben. Wirklich absolut erstklassig sind die tollen Kulissen, die auch gleichzeitig einen großen Anteil am authentischen Eindruck des Szenarios haben, das sich allerdings insgesamt gesehen immer wieder zu sehr auf die Romanze der beiden Hauptfiguren bezieht, was den Gesamteindruck doch ein wenig verwässert. Auch die politische Komponente des Ganzen und das Verhalten der Alliierten kommt ein wenig zu kurz, lediglich einige Dialoge deuten hier die Situation an, in der sich das kleine Lettland und im vorliegenden fall ganz besonders die Stadt Riga befinden.

Ganz allgemein fällt die Geschichte ziemlich dialoglastig aus was im Grunde genommen noch nicht einmal als negativer Aspekt gelten würde, doch leider stehen auch an dieser Stelle eher nebensächliche Dinge im Vordergrund, so das die eigentliche Thematik immer wieder in den Hintergrund gedrängt wird. Doch auch wenn sich das alles jetzt etwas negativ anhören mag ist "Die letzte Front - Defenders of Riga" wahrlich kein schlechter Film, lediglich die Gewichtung der einzelnen Zutaten ist bei der Produktion etwas falsch verteilt worden. Dennoch ist man in erster Linie vom dargebotenen Schauspiel der Akteure recht angetan, denn die für uns eher unbekannten Darsteller können durch die Bank mit guten Performances überzeugen. Besonders Janis Reinis legt in der Rolle des Martin eine sehr spielfreudige Leistung an den Tag und schält sich auch im gleichen Atemzug zum Helden der Geschehnisse heraus. Im Prinzip versucht die Story ganz allgemein die offensichtlich aussichtslose Lage der Bewohner von Riga in den Mittelpunkt zu rücken, wodurch diese dann selbstverständlich zum Ende hin alle durch ihren Husaren-Streich ein wenig glorifiziert werden.

Letztendlich handelt es sich bei dieser lettischen Produktion um einen durchaus sehenswerten Film, dem es allerdings besser zu Gesicht gestanden hätte, wenn man die Gewichtung der einzelnen Zutaten ein wenig besser verteilt hätte. Etwas weniger Romanze und ein besserer Blick für das Wesentliche wären angebracht gewesen, denn dann würde es sich in vorliegendem Fall sogar um einen absolut überzeugenden Film handeln. So aber bekommt man es mit einer Geschichte zu tun, die an diversen Stellen doch etwas verwässert wurde, was den gewonnenen Gesamteindruck dann doch ein wenig trübt. Trotzdem kann man hier bedenkenlos zugreifen, denn mit kleineren Abstrichen präsentiert sich im Endeffekt immer noch eine absolut sehenswerte Produktion.

Fazit:

Ein teilweise etwas schwächelndes Drehbuch und einige etwas zu lang geratene Phasen sind sicherlich negativ zu bewerten, dennoch bietet das Werk von Janis Reinis größtenteils gute und auch kurzweilige Filmkost. Authentisch in Szene gesetzt und vor großartigen Kulissen spielend eröffnet sich eine Geschichte, die auf jeden Fall sehr interessant ist und so auch die volle Aufmerksamkeit des Betrachters verdient hat.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Februar 2015
Dr. Schiwago mal ganz anders, oder was? Lest lieber ein Buch über diesen Aspekt der Freikorps-Aktionen nach dem 1. Weltkrieg. Die Zeit, wo Kriegsfilme nicht zum Großteil pure Post-Propaganda zur Selbstbeweihräucherung der USA oder Russland etc. waren, ist lange vorbei, wenn es die überhaupt je gegeben hat...
Ein paar gute Sequenzen sind immerhin dabei, aber sicher ist der Film eher im Romanbereich anzusiedeln und hat kaum dokumentarischen Wert für Geschichtsfreunde, außer dass man sich mit der Uniformierung recht viel Mühe gegeben hat und über einen in Deutschland eher unbekannteren Teil der Geschichte nach dem 1. Weltkrieg erzählen will.
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am 11. März 2016
kann man sich sparen ... ganz billige Produktion und Dialoge und Handlung ist 0 ... schade ums Geld und um die Zeit .... wer europäische Produktionen -- ich rede nicht von amerikanische Produktionen gewöhnt ist, wird den Film nicht fertig anschauen ... fad einfach nur ...
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am 2. Juni 2014
Ein interessantes Kapitel Geschichte wird schlecht erzählt.
Langweiliger Liebesfilm der dem Titel nicht gerecht wird.
Vier Zivilisten besiegen ein ganze Division. Das gab es seit " 4 Panzersoldaten und ein Hund" nicht mehr.
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Mit Die letzte Front – Defenders of Riga landete in den letzten Tagen eine lettische Großproduktion in meinem Player. Der Film entführt den Zuschauer ins Jahr 1919, wo im November die deutsche Eiserne Division mit 50.000 Mann vor den Toren Rigas steht. General von der Goltz, der Kommandeur der Truppe, will das Ende des ersten Weltkriegs nicht akzeptieren. Er hat vor das Baltenland zu unterwerfen und dieses wieder unter Kontrolle zu bringen. Unterdessen beschließt der Veteran Martin, der gerade von der Ostfront zurückgekehrt ist und heiraten will, den Widerstand zu organisieren.

Der Zuschauer bekommt hier einen bildgewaltigen Film zu sehen, der sich über Liebe, Freundschaft und Mut dreht. Und ja, natürlich um den Krieg, bzw. um die Nachwirkungen von eben diesen. Wer sich auf diesen Streifen einlassen kann, wird gut unterhalten. Sehenswert!
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