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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 5. Oktober 2011
Ich habe das Buch geradezu verschlungen. Ein sehr guter, bis zur letzen Minute spannender Krimi. Sehr gut recherchiert und nah an der Wirklichkeit.
Sehr gut finde ich das miteinbringen des schwarzen Donnerstags, der für die ehemalige Landesregierung ein unauslöschbarer Schandfleck ist. Jeder der in Stuttgart dabei war hat diese Eskalationsteams und das ungesetzliche Vorgehen der Polizei erlebt. Es ist wichtig dies zu dokumentieren, sei es in Romanen oder in der Tagespresse.
Sehr gut (wenn auch nicht bequem) sehe ich das Fazit über den ehemaligen Polizeipräsidenten von Stuttgart, der bewiesen hat das in unserer Demokratie immer noch Zivilcourage fehlt und Abnickerei und Obrigkeitshörigkeit gefragt sind.
Herr Schorlau, bitte weiter so. Gut recherchierte Krimis, mit Spannung und Bezug auf politische Themen.
So kann sich ein Autor von der Masse absetzen.
Sehr empfehlenswertes Buch.
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TOP 500 REZENSENTam 17. September 2011
Wolfgang Schorlau ist für mich ein Garant für spannende, informative Krimis, die nie weit entfernt sind von der Realität. Auch diesmal greift der Autor in seinem Buch heiße Themen auf und vermischt sie mit einer fiktiven Handlung. Herausgekommen ist für mich ein sehr glaubhafter, gut konstruierter Krimi, der mir das bestätigt hat, was ich schon lange vermutete.

Dirk Assmuss, Europachef des Pharmariesen Peterson & Peterson,wird in Berlin entführt und in einem Kellerraum gefangengehalten. Jeden Tag erscheint ein vermummter Mann und stellt ihm Fragen über die Machenschaften der Pharmafirmen. Gibt er nichtssagende Antworten, verabschiedet sich der Mann und kehrt erst am nächsten Tag wieder zurück. Assmuss begreift, dass er die Wahrheit über die Machenschaften des Pharmakonzerns preisgeben muss, um seine Freiheit wiederzuerlangen.
Zeitgleich wird ein Professor der Charite, Bernhard Voss, unter dem Verdacht der Entführung, Vergewaltigung und Ermordung eines fünfzehnjährigen Mädchens verhaftet.Er wird im Gefängnis Moabit festgesetzt, trotz vehementer Leugnung dieser Tat. Sein Anwalt Lehmann engagiert den Privatermittler Dengler, um ihm dabei zu helfen entkräftende Argumente zu finden,die die Unschuld seines Mandanten beweisen.Dengler begibt sich widerwillig nach Berlin, da er gerade nach 3 wöchigem Aufenthalt in New York froh ist, seine Freundin Olga wiederzusehen.In Berlin begibt sich Dengler auf Spurensuche, die für ihn mehr als gefährlich wird.

Mich hat das neue Buch von W. Schorlau wieder voll fasziniert. Hauptthema dieses Buches, das in einzelnen Kapiteln die die jeweils agierenden Personen beschreibt, aufgeteilt ist,sind die kriminellen Machenschaften der Pharmaindustrie. Der Leser erfährt mit welch perfiden, schon fast kriminellen Mitteln die einzelnen Konzerne(hier wird nur die fiktive Firma Peterson& Person beschrieben)ihre Umsätze immer mehr in die Höhe treiben.30-40 % Gewinn, im Gegensatz zu anderen Wirtschaftunternehmen, die mit 3-7% zufrieden sein müssen, geben ihren Marktstrategien recht. Ärzte,die mit Prämien bestochen werden,Studien,die manipuliert werden und großangelegte Werbekampagnen führen zu diesen Ergebnissen mit steigender Tendenz, denn Kranke wird es immer geben und letztendlich zahlt der Patient doppelt, denn der Patient zahlt teure Krankenkassebeiträge, die durch diese Machenschaften und die überbordende Bürokratie immer höher werden und darf im Falle einer Krebserkrankkung noch hohe Eigenleistungen erbringen, für Medikamente, die letztendlich keinen großen Heilerfolg versprechen.Auf dem Rücken der Ängste der Patienten werden Milliarden verdient.
50 % der Ärzte, so Studien, machen bei diesen Machenschaften mit. Als Leser stellt man sich die Frage woran liegt das?Liegt es daran, dass die Gewinnspannen der niedergelassenen Ärzte in den letzten Jahren zurückgegangen sind? Ist die Moral unserer Gesellschaft schon so verdorben, dass man aus dem Elend Profit schlägt?Was bedeutet ein Menschenleben?Was bedeutet Ethik und ein würdevolles Sterben diesen Profitgeiern?Unterstützen wir durch unser Gesundheitssystem die Machenschaften der Pharmakonzerne?Ist dies der Grund, warum im Ausland nicht die Preise wie in Deutschland erzielt werden, da es dort keine Krankenkasse gibt?
Gott sei dank sind es nur "50 %" laut Studien, was noch 50% zuviel sind, aber ich mag einfach nicht glauben, dass einfache Hausärzte da mitmischen, zumal sie durch die Budgetierung dazu gezwungen werden ihre Arzneimittelkosten immer mehr zu senken, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen einen großen Teil selbst bezahlen zu müssen. Gerade die jungen Ärzte , so heißt es in diesem Buch, wehren sich gegen solchen Einflussnahme und das gibt mir die Hoffnung, dass wir noch nicht verloren sind, trotz einer starken Lobby der Pharmaindustrie.

Ich glaube , dass dieses Buch, dem eine fantastische Recherche vorangegangen ist,zum Nachdenken und zum Diskutieren Anlass gibt und das finde ich gut.Außerdem hat Schorlau neben der Pharmaindustrie auch die Machenschaften der Politik und der Polizei im Fall Stuttgart 21 auf den Prüfstand gestellt. Vieles weiß man schon aus der Presse, aber ich fand es gelungen, wie Schorlau diesen Aspekt in seine Geschichte mit eingebunden hat, was ja schon fast zwingend war, da Dengler ja aus Stuttgart kommt.

Für mich kann ich nur sagen, dass ich diesen Krimi verschlungen habe und froh bin, dass es Schriftsteller gibt, die so informative und spannende Themen aufgreifen,die große Teile unserer Bevölkerung betreffen und sich damit kritisch auseinandersetzen.

Ich freue mich auf den nächsten Fall Denglers,
77 Kommentare| 63 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Februar 2016
Ein überaus spannender, gut geschriebener, hervorragend recherchierter Krimi, der einen fassungslos über die Pharma-Industrie in Deutschland werden lässt. Warum wird ihr ermöglicht, auf Kosten der Krankenkassenbeiträge 40% Gewinnmargen je Medikament und je Schein-Medikament einzufahren, anstatt mit diesem Geld einerseits in mehr Pfleger je Station, Krankenhaus-Hygiene, angemessene Gehälter etc. zu investieren und andererseits die Beiträge zu senken?!??! Und dann wird von den Pharmaunternehmen noch nicht mal geforscht???! Man möchte zur Revolte aufrufen. Ernsthaft. Mit viel mehr Kontrollen, Vorgaben und Beschränkungen für die Pharmaindustrie und mehr Ethik-Unterricht sowie Kontrollen für Ärzte sowie mehr Geld für Krankenhäuser für Schwestern, Pfleger und Ärzte unabhängig davon ob sie operieren. Lest dieses Buch Leute!

Auch "Fremde Wasser" von Schorlau ist übrigens hervorragend. Klare Kaufempfehlungen!!
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am 20. Juni 2014
Ich habe vor 3 Monaten den 12. Fall geschenkt bekommen und bin seiher fasziniert von dem Autor.
die Recherche ist brillant und er verpacht Fakten so spannend, dass man zum Nachdenken angeregt wird und trotzdem einen super spannenden Krimi zur Hand hat.
Ich hab mir schon weiter Bücher bestellt
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am 4. März 2016
Herr Schorlau lässt Dengler ja gerne in hochbrisanten Sachlagen schnüffeln und die Erkenntnisse, die im Dunstkreis von Pharma-Mafia und Stuttgart 21 ans Licht gebracht werden sind wieder einmal brisant, erschreckend real und super spannend.
Nur schade, dass die Geschichte um den Detektiv Dengler nicht mit der Brisanz des Themas mithalten kann, aber das kennt man als fleißiger "Dengler-Krimi-Leser" schon: Gerne werden Fehler im Detail in Kauf genommen und Dengler kommt von Roman zu Roman nachdenklicher, weicher und weniger stringent daher. Das macht die Figur menschlich, aber in der Tradition von Marlowe ind Co auch einen kleinen Tick langweiliger.
Trotzdem: Klare Leseempfehlung!
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am 24. März 2014
Bin jedes mal voll begeistert von der Schreibweise und dem iJnhllt der Bücher. Wenn ich einmal angefangen habe zu lesen kann ich nicht wieder aufhören. Vor allen wie er ein politische Themen und Schwerpunkte mit ein arbeitet finde ich immer wieder Klasse.
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am 22. Februar 2015
In 3 verschiedenen Erzählsträngen entwickelt Schorlau einen äußerst spannenden Krimi, der an der Realität orientiert ist wie kein zweiter Krimi. Die Art und Weise, wie Schorlau Spannung konstruiert, ist angenehm und für Leser phantastisch.

Ich habe den Krimi in wenigen Stunden gelesen, weil er mich nicht mehr losgelassen hat.
Die Machenschaften der Pharma-Industrie sind sehr klar und verständlich dargestellt. Jedem Patienten in Deutschland sehr zu empfehlen.

Schorlau versteht was von der Realität - darin gehört er zu den besten Krimi-Autoren in Deutschland.
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am 19. Juni 2014
Die Dengler-Krimis sind eine tolle Mischung aus Recherche und Story. Wer diesen Stil mag, kauft sie vermutlich alle. Und schaut gleich noch parallel auf die web-site von Wolfgang Schorlau. Dort ist gelistet, was der reale Hintergrund seines Krimis ist.
Für mich: Mega!!
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am 7. Januar 2013
Dieses schockierende Buch sollte jeder, der schon mal mit Ärzten, Krankenkassen oder Medikamenten zu tun hatte, lesen.
Ich habe daraufhin selber angefangen, zu recherchieren, es ist niederschmetternd, was alles passiert in unserem Gesundheitswesen!
Ich verstehe unsere Politiker nicht, dass diesem unglaublichen Treiben nichts längst ein Riegel vorgeschoben wird, obwohl so viel bekannt ist!!
Aber es geht ja wie immer um Lobby-Arbeit und ums Geld, dass wir Steuerzahler und Beitragszahler aufbringen!!
Leute, lest das Buch und fragt mal bei euren Ärzten nach, ob es Beobachtungsbögen gibt für eure Beschwerden!!
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am 27. August 2014
Wer sich immer noch fragt, warum er in der Gesetzlichen Krankenversicherung bis zu 630 EUR pro Monat zahlt (ArbGeber+ArbNehmer-Anteil), der sollte dieses Buch lesen!

Dies ist mein zweiter Dengler-Fall, den ich gelesen habe (nach dem Debütroman "Die blaue Liste").

"Die letzte Flucht" überzeugt deutlich mehr als "Die blaue Liste". Es fesselnder und spannender Wirtschaftskrimi, der hervorragende Einblicke in das deutsche Gesundheitssystem gewährt. Auch für dieses Buch hat der Autor erstklassig und sehr umfangreich recherchiert!

Ein Freund von mir ist Vertriebscontroller für den Bereich Onkologie bei einem der größten Pharmaunternehmen. Von ihm weiß ich, dass Anwendungsbeobachtungen (AWBs) tatsächlich von der Pharmaindustrie bezahlt werden. Die Verordner (Ärzte) erhalten üblicherweise jedoch keine überhöhten Referentenhonorare, stattdessen gründen die jeweiligen Ehepartner Scheininstitute und führen die AWBs im eigenen Namen, auf eigene Rechnung, aber auf Anweisung ihrer Ehepartner durch. So entsteht kein Verhältnis zwischen Arzt und Pharmaunternehmen. Traurig aber wahr!

Ein wenig negative Kritik muss ich nun aber doch üben:
- Die Vermengung dieses Themenkomplexes mit den Stuttgart-21-Protesten ergibt für mich keinen Sinn und lässt sich meines Erachtens nur damit begründen, dass der Autor selbst in Stuttgart wohnt und diesem Thema eine hohe (vielleicht verkaufsfördernde) Bedeutung beimisst.
- Etwas wirr erscheint mir die Beschreibung von Voss' Flucht: Eingangs wird erwähnt, dass er kein Geld bei sich habe. Dann leiht sich Voss 80 EUR von seiner Sekretärin, das ihm sogleich von einem Revoluzzer wieder abgenommen werden. Später zahlt Voss unter anderem zweimal das Taxi. Hier bleiben Fragen offen.
- Immer wieder stutze ich bei Schorlaus IT-Kenntnissen: Ich würde es grundsätzlich seinem Jahrgang zuschreiben, dass er nicht bei jedem Thema auf dem neuesten Stand ist. Dagegen sprechen jedoch seine eigene berufliche Laufbahn (Manager in der Computerindustrie) einerseits und seine stets tiefgehende Recherche andererseits. Aber Sätze wie "Wenn Olga im Internet unterwegs war, schützen sie firewalls, dick und fest wie Burgmauern." irritieren zuweilen und stellen die Sachkenntnis des Autors in Frage, wenn der Autor eigentlich Olgas Möglichkeiten der Anonymität im Internet beschreiben möchte,

Wie dem auch sei, "Die letzte Flucht" ist und bleibt ein lesenswerter, spannender und kurzweiliger Wirtschaftskrimi, nicht zuletzt deshalb, weil der Autor hier keine albernen Rückblenden und ausschweifenden Beschreibungen vornimmt wie in seinem ersten Dengler-Werk.
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