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Die große Welt Gebundene Ausgabe – Restexemplar, 18. September 2009

4.5 von 5 Sternen 31 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Colum McCann wurde 1965 in Dublin geboren. Er arbeitete als Journalist, Farmarbeiter und Lehrer und unternahm lange Reisen durch Asien, Europa und Amerika. Für seine Romane und Erzählungen erhielt McCann zahlreiche Literaturpreise, unter anderem den Hennessy Award for Irish Literature und den Rooney Prize. Zum internationalen Bestsellerautor wurde er mit den Romanen «Der Tänzer» und «Zoli». Für «Die große Welt» erhielt er 2009 den National Book Award. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in New York.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der Roman spielt (überwiegend) in New York und besteht aus zehn Einzelgeschichten und der sie zeitlich und räumlich verknüpfenden Rahmenhandlung über das Leben und den Auftritt eines Hochseilartisten. Dieser spannt heimlich ein Seil zwischen den beiden Türmen des World Trade Centers und führt auf diesem Kunststücke vor. Auch inhaltlich gibt es in diesem Werk Verknüpfungen, da manche Akteure in mehreren Episoden vorkommen.

Colum McCann zeigt Facetten einer Großstadt auf. Seine Protagonisten stammen aus allen gesellschaftlichen Schichten (Artisten, Computerhacker, Ordensleute, Straßenmädchen, Richter, Altenpfleger); ein Hang zu Milieubeschreibungen sozialer Unterschichten - ähnlich wie in "Der Himmel unter der Stadt" - ist unverkennbar. Die Einzelgeschichten sind zwar in sich abgeschlossen, aber auch gleichzeitig Teil eines größeren Zusammenhangs.

Das Vorhaben des Hochseilartisten ist riskant. Die Frage, ob er stürzt taucht mehrfach auf. Die Spannung, die der Akrobat erzeugt, ist ein Spiegel für die Spannungen der Protagonisten in ihrem Lebensalltag. Dieser Alltag in New York, insbesondere in der Bronx, ist gefährlich, wie einige Akteure erfahren müssen. Zwischen Hoffnung und Realität klaffen Lücken. Einige Retrospektiven sind in die Handlungen eingewoben. Autor McCann moralisiert nicht und klagt nicht an.

Die Verbindungen zwischen den Geschichten wirken natürlich und ausgereift. Es entsteht nicht der Eindruck von Konstruktionen wie z.B. in Daniel Kehlmanns "Ruhm", der das gleiche Stilmittel einsetzt. Nicht alle Erzählungen fesseln gleichermaßen. Zu den Highlights gehören die Geschichten über John Corrigan ("Nichts gegen den Himmel, aber mir gefällt's hier") und Tillie Henderson ("Auf H gebaut").
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Format: Gebundene Ausgabe
Colum McCann's "Die große Welt" lag schon länger auf meinem Bücherstapel. Nach schlechten Erfahrungen mit einigen hochgelobten amerikanischen Romanen der näheren Vergangenheit ("Union Pacific" oder auch "Heartland"), befürchtete ich eine weitere Enttäuschung ähnlicher Art. Aber weit gefehlt: "Die große Welt" ist ein faszinierender, anrührender Roman über Lebenswege ganz normaler Menschen, die sich in einem besonderen Moment kreuzen.

Es gibt sie, diese besonderen Momente, an die sich eine Generation von Menschen erinnert und ganz genau weiß, was jeder einzelne genau in diesem Moment getan und gedacht hat. Für unsere Generation dürfte der 11. September ein solcher Moment sein. Colum McCann führt uns zu einem früheren magischen Moment, in dem ebenfalls das World Trade Center im Mittelpunkt steht. Ein Artist wandelt auf einem Drahtseil zwischen Nord- und Südturm. Die New Yorker, die dieses Schauspiel erleben, verharren für einen Moment, ihr Leben steht für einige Minuten still.

"Ein Mann hoch oben in der Luft, während ein Flugzeug scheinbar in das Gebäude fliegt. Ein kleiner Fetzen Geschichte trifft auf einen größeren. Als würde der Mann auf dem Seil irgendwie vorwegnehmen, was später geschah. Die Durchdringung von Zeit und Geschichte. Der Punkt, an dem Geschichten miteinander kollidieren."

McCann erzählt vom Lebensweg einiger dieser Menschen, deren Lebenswege sich am Fuß der Türme in diesem Moment kreuzen. Noch am selben Tag kreuzen sich diese Lebenswege erneut, mit tödlichem Ausgang für zwei der Protagonisten.
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Format: Taschenbuch
...immer wieder versteckt im Text. Das hat mich begeistert.

Nicht nur, daß es wunderbar zu sehen ist, wie sich Schicksale einzelner Personen verflechten, auch über Generationen hinweg. Nicht nur, daß die Beschreibungen der einzelnen Lebensszenarien so authentisch, so ehrlich sind, ohne je kitschig oder billig zu werden. Nicht nur, daß die Beschreibung der Zeit, in der die jeweilige Handlung stattfindet, einem diese so unglaublich nahe bringt, egal ob Weltwirtschaftskrise oder Vietnam.

Nein, in all diesen Erzählungen hat der Autor auch noch die Zeit gefunden, wunderbare, ja geradezu zärtliche Formulierungen über das Leben und seinen Sinn einzuflechten, manchmal auch nur als Beschreibungen von Dingen, die zu sehen sind. Vieles davon so tiefgehend, daß man es sich ausschneiden und hinhängen will, weil so schön, daß man lächeln muss.

Wer guten Schreibstil sucht, der fesselt und mitnimmt, aber gleichzeitig noch Augen hat für das kleine eingewobene Schmuckstück auf der Seite, die er gerade liest, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Nach seinem ersten großen, wunderschönen Bucherfolg, dem New York-Roman "Der Himmel unter der Stadt" kehrt Colum McCann nach zwei weiteren Romanen in seine Wahlheimat literarisch zurück. Und erzählt eine Geschichte, die von vorne bis hinten packt, einen durchschleudert, hochwirft, fallen lässt, schweben, gleiten, hoffen und bangen. Colum McCann erzählt von Huren und Heiligen, Richtern und Rechtsbrechern, Reichen und Armen und schlägt sich dabei nie auf die eine oder andere Seite, sondern sucht die Mitte der Menschen.
Ein junger, irischer, selbsternannter Mönch kommt in den 70ern nach New York und hilft Prostituierten ein leichteres Leben zu führen. Zwei davon sind Mutter und Tochter, die sich durchs Leben schlagen. Die Frau eines Richters ist in einer Therapiegruppe für Eltern, die ihre Kinder im Vietnamkrieg verloren haben. Ihr Mann ist der Richter, der zufällig an einem Tag, die beiden Prostituierten vor sich hat und über ihr Schicksal entscheidet.
An diesem Tag scheint die große Welt für einen Moment ganz still zu stehen - ein Mann balanciert auf einem Seil zwischen den beiden gerade errichteten Twin Towers. Danach überschlägt sich die Welt.
Colum McCann zieht die Blicke hinauf zu diesem Mann, um dann mit seinen Geschichten umso tiefer in die Menschen einzudringen. Multiperspektivisch collagiert er ein Bild dieser 70er Jahre als eine große Vorwegnahme, was an 9 / 11 passieren wird. Die Welt steht manchmal ganz still, bevor sie sich umso schneller dreht.
Wunderschöne Geschichte und wie auch bei "Der Tänzer" oder "Zoli" wundervoll erzählt. Zerrissene Menschen, aber in ihren Brüchen zart und liebenswert. Fallend, aber nicht hoffnungslos. Mit einer großen Sehnsucht nach einer neuer Zeit.
In einem Interview wünscht sich McCann den alten Sozialroman eines John Steinbecks zurück. Das hat er hiermit selber geschafft.
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