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Die große Flucht: Niederlage, Flucht und Vertreibung Taschenbuch – 1. April 2005

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Top-Kundenrezensionen

Jürgen Thorwalds Klassiker von 1949-1953 "Es begann an der Weichsel" und "Es endete an der Elbe" erfährt hier eine Neuauflage.

Aufgrund der kurzen zeitlichen Distanz werden die grauenhaften Ereignisse der damaligen Zeit durch die plastischen Schilderungen und der Einarbeitung über 2000 Agenzeugenberichten sehr lebhaft und emotional dargestellt.

Nichtsdestoweniger wird die Tragödie der deutschen Ostbevölkerung und der Wehrmacht exakt nachgezeichnet.Das Buch ist frei von den unwürdigen Diskussionen über Recht und Unrecht, Schuld und Sühne,verdientes Schicksal oder zurecht erfahrene Rache.

Jede Gewalttat war Unrecht und vorher erlittene Pein ist immer noch keine Rechtfertigung von Gewaltexzessen. Die Rote Armee hat sich von Okt.44 bis Mai/Juni45 und länger an unschuldiger Zivilbevölkerung und dt. Soldaten schuldig gemacht. Das vorher ein Vernichtungskrieg auf russischem Terretorium stattgefunden hat ist unstrittig, jedoch keine Entschuldigung.

Zurück zum Buch; im ersten Teil wird der Zusammenbruch an der Ostfront geschildet, als russ. Verbände Mitte Jan.45 die Front durchbrachen und die dt. Linie erschütterten.

Detaillietre Schilderungen der Vorgänge will ich aussparen aber das Wort "Erschütternd" trifft es wohl ganz gut.

"Es endete an der Elbe" beschreibt den Untergang des "Dritten Reiches" mit Schwerpunkt auf der Schlacht um Berlin.

Das Unterkapitel "Die Insel der Unseligen" oder "Sturm über Prag" hat bei mir aber die tiefsten Erinnerungen hinterlassen. Zu was Menschen fähig sind, ist erschreckend, ich will nur auf Seite 488 verweisen.
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Im Gegensatz zu vielen Büchern und Filmen die dieses Thema behandeln beschränkt sich dieses Buch nicht darauf, Ereignisse aneinanderzureihen und Hitler zu porträtieren. Sicher gibt es auch hier erschreckende Schilderungen, und die Person Hitlers spielt eine zentrale Rolle - darüber hinaus wird aber ein Zusammenhang gebildet, aus den Mosaiksteinchen entsteht ein größeres Bild.

In dem Film "Der Untergang" zum Beispiel steht Hitler im Mittelpunkt. Er ist es, der den Irrsinn betreibt, die Quelle allen Übels. In diesem Buch erscheint ein vollständigeres Bild. Hitler war eben kein Einzeltäter, der nur von gehorsamen Befehlsempfängern umgeben war. In der gesamten Struktur einschliesslich der Wehrmacht gab es Personen, die nicht nur gehorsame Untergebene waren, sondern die aus eigenem Antrieb, aus eigener Überzeugung und mit dem selben Maß an Kriminalität Verbrechen begingen, wie der "Führer" selber.

In Bezug auf das Titelthema, die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten, hatte ich zunächst die Befürchtung, hier könnte Vertriebenen-Propaganda betrieben werden. Erfreulicherweise stellte sich diese Sorge aber als gegenstandslos heraus. Sicher ist den Ostdeutschen Schreckliches wiederfahren, dieses Buch aber drückt nicht unnötig auf die Tränendrüsen, und erlaubt eine distanzierte und sachliche Betrachtung.
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Jürgen Thorwald hieß eigentlich Heinz Bongartz und veröffentlichte bis 1945 unter seinem richtigen Namen mehrere Sachbücher, mit Titeln wie: Luftmacht Deutschland (mit einem Geleitwort von Hermann Göring), Luftkrieg im Westen und Seemacht Deutschland. Außerdem schrieb er viele Artikel für NS-Zeitungen.

Als Heinz Bongartz schuf er seinen Stil, Tatsachen emotional auszuschmücken. Dabei geht er so weit, dass er sich in die Gedanken von Menschen hineinversetzt. Er selbst nannte es: Einfühlung. Dies verdeutlicht seine Rechtfertigung (in einer späteren Auflage) gegenüber der ostpreußischen Familie Bowien, deren Schicksal beschrieben wird, das aber nicht mit dem wirklichen der Familie Bowien übereinstimmt.

Auch andere konkret beschriebene Vorfälle und namentliche Augenzeugen, mussten, wo sie nicht länger haltbar waren, in neueren Auflagen gestrichen werden. Dies ist beispielsweise dem oft zitierten Geschehen, mit der an eine Betttelle genagelten Familie, von Pfarrer Seifert angeblich beobachtet, passiert.

Das Buch nimmt es also mit den Tatsachen nicht so genau, möchte nur ein angenähertes emotionales Bild vermitteln. Da dies aber dem Leser so kaum vermittelt wird, ist "Die große Flucht" nicht weit von der Tradition eines "Kriegsberichts" entfernt.

Wer mehr über die Vorgehensweise Thorwalds erfahren möchte, dem sei der lesenswerte und ausführliche Artikel: Schicksal, Schuld und Gräueltaten von David Oels (Die Zeit, Nr. 30/2010) sehr empfohlen.
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Anders als in Jürgen Thorwalds alias Heinz Bongartzs 1939 erschienenen Buch "Luftmacht Deutschland" fehlt in "Die Große Flucht" ein Geleitwort von Hermann Göring. Wer von einem Autor, der bis 1945 NS-Propaganda schrieb, ein "bedeutendes Zeitdokument" aus dem Jahr 1950 lesen will, dem sei "Die Große Flucht" empfohlen. Durch das Verwischten von Realität und Fiktion ist das Buch packend und erschütternd geschrieben. Für mich hat Jürgen Thorwald aufgrund seiner Biographie jedes moralische Recht und Vertrauen verloren, seriös das Kapitel der deutschen Vertreibung zu behandeln.
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