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Kundenrezensionen

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am 19. Oktober 2014
wenn man das Buch "Die sanfte Medizin der Bäume" von ihm gelesen hat, so ist dieses Buch hinfällig. Herr Thoma schreibt wirklich tolle Bücher und sein Stil ist einfach (und) wunderbar. Dennoch hat dieses Buch ein wenig enttäuscht. Es werden zwar zum Schluss einzelne Baumarten näher beschrieben, doch der Rest ähnelt in vielen Punkten dem erst genanten Buch. Das Bäume auch nach diesem Buch anders betrachtet werden, versteht sich von selbst.

Auch in diesem Buch verweist er auf seine Unternehmensgeschichte, diese gehört aber schließlich zur "Geschichte" dazu und ist absolut vertretbar. Jeder Leser und jede Leserin muss sich dessen bewusst sein, dass dieses Buch auch eine kleine Unternehmenswerbung ist.

Dem Buch gelingt es nicht, dem Titel auch nur ansatzweise gerecht zu werden. Denn die geheime Sprache der Bäume wurde m. E. nicht entschlüsselt.

Der Nutzen von Holz, insbesondere von Mondholz, wird auch hier hervor gehoben und erscheint auf den ersten Blick sehr plausibel. Dennoch sollte der Autor auch darauf hinweisen, dass Mondholz in seltenen Fällen von Fäulen befallen werden kann.
Das Phänomen Zirbe im Schlafzimmer, kann ich hingegen nur bestätigen. Ob es nun ein Kissen mit Zirbenspähne, ätherisches Öl oder gar ein teures Zirbenbett sein muss, bleibt jedem selbst überlassen. Der Schlaf ist grundsätzlich besser.

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ich tendiere bei einem tollen Buch, deshalb zu o. g. Buch. Das Buch "Die sanfte Medizin der Bäume" ist ein absolutes MUSS im Bücherregal.

Wer dennoch die geheime Sprache der Bäume erlernen/erkennen will, ist mit "Bäume verstehen" von Peter Wohlleben besser aufgehoben.
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So etwas habe ich noch nicht gelesen. Thoma beschreibt Bäume wie Lebensgefährten. Der Leser sieht Holunder, Ahorn oder Eiche plötzlich mit völlig anderen Augen. Pädagogisch ist diese Verarbeitung meisterlich. Es geht unter die Haut, macht zudem mir ein schlechtes Gewissen. Glücklicherweise bleibt Erwin Thoma nicht dort stehen, er zeigt mögliche Auswege.

Wer dieses Buch liest wird danach den Wald mit all seinen sehr unterschiedlichen Bäumen völlig anders ansehen!
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am 2. März 2015
Ein fesselndes Buch über die faszinierenden Eigenschaften von Holz ist dies, und eines über unsere Möglichkeiten, diese für ein gesünderes Leben und Arbeiten zu nutzen, das nachhaltigen Prinzipien folgt. Insofern ist der Titel eher irreführend. Natürlich sind es die Bäume, deren biologische Besonderheiten und die Abhängigkeit ihres Wachstums von planetarischen Konstellationen, die wir verstehen müssen, um deren Holz nachhaltig für Bauen und Wohnen nutzen zu können. Und auch die Wissenschaft, allen voran die Bionik, liefert immer mehr Erklärungen bzw. kann aus Erfahrung gewonnenes Wissen mit ihren Mitteln fundieren. Für beide Bereiche, die Biologie der Bäume und neuere wissenschaftliche Erkenntnisse über ihre Eigenschaften, bringt der Autor den Leser auf einen aktuellen Stand, ohne zu sehr ins Detail zu gehen, aber ausführlich genug, um die Zusammenhänge z. B. der Holzernte bei abnehmendem Mond und den besonderen Qualitäten so gewonnenen Holzes nachvollziehen zu können.

Was dieses Buch so spannend macht, ist aber die Schilderung der persönlichen Beziehung, die der Autor von Kind an zu den Bäumen und ihrem Holz innehat, und vor allem des beruflichen Werdegangs, der mit dieser persönlichen Faszination untrennbar verbunden ist. So sind die Einflüsse seiner Kindheit und die gelebte Erfahrung mit den Bäumen, Wäldern und den traditionellen Verwendungen von Baumbestandteilen und Holz in seiner österreichischen Heimat sicher der Hintergrund für die spätere Arbeit als Förster. Und so ist die lebenslange Beschäftigung mit dem Themenkomplex Baum-Holz-Mensch auch eine Erklärung für die (Wieder-)Entdeckung der nützlichen Eigenschaften von „Mondholz“ und die vielfältigen Forschungen des Autors auf diesem Gebiet. Rund wird die Geschichte aber sozusagen vom Ende her. Die von Erwin Thoma gegründete und entwickelte Holzbaufirma, die mittlerweile schon über 1.000 Bauten aus Mondholz in aller Welt realisieren konnte, ist für den Leser natürlich das Beeindruckendste. Ein Mann, der auf der Grundlage vielfältiger prägender Erfahrungen, gepaart mit viel persönlichem Engagement, großer Neugier, Forschergeist und einer gehörigen Portion Risikobereitschaft seine Leidenschaft in einem erfolgreichen Geschäftsmodell aufgehen lässt, ist ungewöhnlich und wirkt durch seinen Lebensweg überzeugend. Häuser mit Wänden, Decken und Böden aus 100 % Holz, bei abnehmendem Mond geerntet, nach dem Vorbild der Natur des Baumstamms in Schichten aufgebaut, ohne Leim und nur mit Holzdübeln zusammengehalten, sind das Produkt. Kaum zu glauben, dass so mehrgeschossige Gebäude wie z. B. Hotels konstruiert werden können. Ein Baukonzept, das den Weg in eine nachhaltige Zukunft weist – mit allen positiven Implikationen für die Gesundheit der Bewohner und die Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit der Konstruktionen. Holzbauten, die vor Strahlung schützen, brandsicherer als andere Bautypen sind, stärksten Erschütterungen z. B. bei Erdbeben standhalten, und wissenschaftlich nachweisbar gesundheitsfördernd wirken. Thoma schafft es in diesem Buch, uns zu zeigen, wie wir nach dem Vorbild der Natur selbst zu einem natürlicheren Leben und Wohnen zurückfinden könnten. Es mag uns beruhigen, dass es durch diese Beispiele der Massivholzbauten bereits bewährte Umsetzungen dieses Gedankens gibt, auch wenn die meisten Gebäude heute noch mit Beton, Dämmstoffen und anderen Materialien errichtet werden, die in punkto Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Langlebigkeit und Gesundheitsförderung mit Holz nicht annähernd mithalten können.

Die kurzweilige und emphatische Art des Autors, seine Lebens- und Projektgeschichte zu erzählen, Zusammenhänge schlüssig aufzuzeigen und uns gewisse Perspektiven für zukunftsweisendes Bauen und Wohnen aufzuzeigen, lässt niemals den Verdacht aufkommen, die Produktwerbung in eigener Sache stehe im Mittelpunkt. Vielmehr kauft man dem Autor die Leidenschaft ab und freut sich über die Erkenntnisse, die er mit uns teilt. Der Überblick über eine Reihe heimischer Baumarten mit kurzen Steckbriefen zu Biologie, Volksmedizin, Symbolik und Holzeigenschaften erscheint mir verzichtbar. Ähnliches findet man in unzähligen anderen Publikationen zeitgenössischer Baumliteratur. Noch runder wäre die nachhaltige Erfolgsgeschichte ohne das eher aufgesetzt wirkende Schlusskapitel.
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am 25. Oktober 2012
Schon die ersten 4 Bücher von Erwin Thoma haben mich gefesselt und bringen es auf den Punkt: Wir sollten alle in dieser Welt (wieder) mehr auf die Natur hören - mit ihr arbeiten und nicht gegen sie. Wer beabsichtigt, ein Haus zu bauen, mit Holz zu leben und/oder zu arbeiten für den ist dieses Buch (wie auch alle anderen Bücher von Thoma) eine PFLICHTLEKTÜRE. Erwin Thoma hat die sagenhafte Fähigkeit, seine Leser in seinen Büchern "mitzunehmen" und nachhaltig von den tollen Eigenschaften und der Kraft des Holzes zu überzeugen. Sollte es ein 6.Buch geben - ich würde es sofort und ohne zu zögern kaufen. Meine Schwester bewohnt ein Thoma-Holz100Haus seit 2005 (diese Häuser und Bauweise wird auch in den Büchern beschrieben) - sie würde nie wieder ausziehen. Jeder Besucher in dem Haus ist sofort fasziniert und begeistert (von den genialen Energieeinsparpotenzialen ganz zu schweigen). Ein gesünderes Haus kann man nicht bauen. Ich selbst werde im kommenden Jahr auch so bauen, wie es Erwin Thoma in seinen Büchern empfiehlt: Wohlfühlfaktor und Gesundheit sind garantiert! Die Bauweise, wie auch die Bücher von Erwin Thoma -> einfach Genial!!!
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am 29. August 2014
Ich habe mein ganzes leben lang eine besondere Beziehung zu Holz gehabt. Es begann schon als Junge, dem erlaubt war, bei einem im gleichen Haus wohnenden Tischler zugucken zu dürfen und hat über die jahrzehnte nicht nachgelassen, im Gegenteil.
Als ich durch durch die Email meiner Tochter auf dieses Buch gestoßen bin - und Bäume sind ja schließlich DAS HOLZ - hat mich die Neugierde getrieben und wurde nicht enttäuscht.
Hier schreibt jemand, der sein Leben den Bäumen verschrieben hat. Das hört sich abgehoben an, ist es aber nicht. Hier wird nicht nur mit wissenschaftlicher Gründlichkeit, aber allgemeinverständlich, beschrieben, wie die Wachstumssäfte imer wieder neu in die Spitzen selbst 80 Meter Hoher Giganten gelangen, sondern auch wie die Wurzeln, die von sich aus alleine dazu nicht in der Lage sind, sich Hilfe holen, um diese Säfte aufnehmen zu können. Und dann alles, was sich zwischen diesen beiden Enden der Bäume und um sie herum ereignet. Es ist überwältigend, zu lernen, was die Natur schier Unglaubliches vollbringt, und wie sie das schafft. Verblüffend, lehrreich und spannend wie ein Krimi, nicht nur für die, die mit Holz was am Hut haben.
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Erwin Thoma, zunächst Förster im Karwendel und jetzt erfolgreicher Unternehmer mit eigenem Vollholzbaupatent, hat mit "Die geheime Sprache der Bäume" eine einzigartige Liebeserklärung geschrieben. Dieser Mann schreibt über den Wald, über Bäume - bzw. Pflanzen im Allgemeinen - mit so viel Herzblut, dass man einfach nicht aufhören kann, über seine langjährigen Erfahrungen mit dem Werkstoff Holz zu lesen. Von Kindesbeinen an lernt er eine Menge - etwa, dass ein Hackstock nicht in Flammen aufgeht, wenn man ihn ins Lagerfeuer stellt, sondern nur leicht angekohlt wird. Hier schreibt er nun also über sein reiches Erfahrungswissen, z.B. über Mondholz, über Wetterfichten, Geigenholz u.v.m. Vor allem geht es aber um die Vorzüge des Baustoffes Holz, dem er sich verschrieben hat. Thoma setzt sich bedingungslos für die Kreislaufwirtschaft ein, die in Zeiten der Wegwerfgesellschaft unbedingt wiederbelebt werden muss. Er schreibt über den gesundheitlichen Wert von Vollholz (diese Erfahrungen kann ich nur bestätigen - man fühlt sich umgeben von Vollholz einfach auch viel wohler!), über die Liebe zu Pflanzen und das, was wir Pflanzen geben bzw. von ihnen empfangen können. Der Untertitel hat sehr wohl Berechtigung, da mittlerweile zahlreiche Studien existieren, die z.B. die Feuerfestigkeit von massivem Vollholz (man denke an den Hackstock im Lagerfeuer!) eindeutig belegen. Massives Holz hält viel länger 1.000 Grad heißen Flammen stand, als etwa Stahlbeton-Konstruktionen, die irgendwann (recht schnell) einfach ziemlich unberechenbar zusammenbrechen.
Zum Schluss findet man noch eine Charakteristik zahlreicher heimischer (Wald)Bäume - jeweils mit Zeichnung. Nach der Lektüre bleibt einem eigentlich nur noch in den Wald zu gehen und den unschätzbaren Wert zu würdigen, der vor unseren Haustüren wächst. Und man möchte einfach nicht mehr in einem Betonhaus wohnen, zwischen Pressspanmöbeln, wenn es so eine wunderbare natürliche Alternative gibt. Unbedingt lesen!
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am 14. Dezember 2012
Dieses Buch habe ich fast auf einmal verschlungen und einzelne Kapitel sogar mitten in der Nacht gelesen! Es ist für einen Holzwurm wie mich sensationell, wie Erwin Thoma die tiefen Geheimnisse des Holzes auf verständliche Art und gespickt mit wissenschaftlichen Untersuchungen (die alleine ein neues Buch füllen würden) näher bringt. Derzeit profitiere ich von seinen Kindheitserzählungen und trinke viel Schwarzen Hollersaft gegen Reizhusten und den "Schwitztee" aus Hollerblüten kenne ich selber (sehr Fieber senkend). Nachdem ich meiner Lebenspartnerin ein paar Zeilen aus dem Buch vorgelesen habe, meinte sie: "Ein richtiger Holzguru" sei Erwin Thoma. Ich finde, sie hat mit dieser Aussage den Nagel auf den Kopf getroffen! Ein imposantes Werk, das ihm da gelungen ist. Es könnte gut und gern ein Bestseller der Holzbranche und darüber hinaus werden! Herzliche Gratulation, Erwin Thoma!
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am 24. Oktober 2012
Als Architektin kann ich das neu erschienene Buch von Erwin Thoma nur empfehlen: Jedem Fachmann aus der (Holz)Baubranche und gleichzeitig jedem Laien, der sich für gesundes Bauen und Leben mit Holz interessiert.
Hier wird jahrhunderte altes Wissen über Holz mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengeführt und in verständlicher Sprache anschaulich gemacht. Diese Zusammenführung ist eine wichtige Entwicklung in der boomenden, gesunden(!) Holzbaubranche. Erwin Thoma hat dies auf den Punkt gebracht.
Interessant, nutzbringend und vor allem: spannend zu lesen. Christina Rosenberger
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am 4. November 2015
Obwohl uns die Bäume so selbstverständlich erscheinen, bekommen wir durch die Ausführungen des Autors völlig neue Einsichten. Das Rauschen des Waldes ist doch mehr als die Folge von Wind und Wetter. Es ist eigentlich das Hintergrundrauschen einer versteckten Sprache
In unserer digitalisierten Welt nehmen wir die Sprache der Bäume kaum mehr wahr und dennoch könnten die Kommunikationsformen beispielgebend für unsere weitere Zukunft sein.
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am 17. September 2014
Liest sich fast wie ein Krimi, ich konnte es fast nicht aus der Hand legen
Erwin Thoma entführt in eine Welt die man sonst nicht betritt
Man lernt zu verstehen, wie Abläufe in der Natur zusammen hängen

Seitdem ich das Buch gelesen habe, speche ich zu meinen Bäumen, wenn ich durch meinen Wald gehe, lobe sie und danke ihnen für ihre Funktion in der Natur. Kein Scherz.

Absolut top, danke Erwin Thoma, mein Haus wird ein Haus aus Massivholz !!!
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