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Kundenrezensionen

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Elizabeths Leben ist nicht gerade das, was sich eine Fünfzehnjährige erträumt:
Ihre Ballettstunden wurden gestrichen, weil der neu verheiratete Vater ihren Stiefschwestern das College finanzieren muss. Die wiederum machen ihr das Leben schwer und auch die Stiefmutter ist nicht gerade das, was man als angenehmen Zeitgenossen bezeichnet. Elizabeth sehnt sich sehr nach ihrer verstorbenen Mutter und vor allen Dingen nach Freunden, doch die hat sie noch nicht an ihrer Schule gefunden.
Etwas Abwechslung verspricht dagegen der Job, den ihr Dr. Mauskopf anbietet. Im "Repositorium der verleihbaren Schätze" werden noch Pagen gesucht. Das Mädchen nimmt an, dass es sich um einen ganz normalen Bibliothekarsjob handelt. Aber es stellt sich heraus, dass hier keine Bücher verliehen werden, sondern allerlei wertvolle und magische Schätze.
Und nicht nur das macht den Job so besonders, denn schnell schließt Elizabeth Freundschaft mit ihren Kollegen. Mit Aaron, Dr. Rust, Anjali und ihrem Schwarm Marc Merritt.
Sie alle stehen bald vor der großen Aufgabe "ihre" Schätze zu verteidigen. Wird sich einer als Gegenspieler herausstellen?

Es gibt Bücher, die man liest und sofort denkt, dass sie unbedingt verfilmt werden sollten. So eines ist "Die geheime Sammlung". Nicht nur, dass die Autorin auf ganz besondere Art und Weise Märchen wahr werden lässt, nein sie verstrickt die Märchen der Brüder Grimm in ihren Buch auch noch gekonnt. Kein Wunder also, dass ich dieses Buch in einem Zug durchgelesen habe, denn Spannung bleibt bei dieser zauberhaften Mischung nicht aus. Und wer denkt den Gegenspieler enttarnt zu haben, wird sich wundern wie sehr er irrt.
Polly Shulman hat mit ihrem Repositorium eine Welt erschaffen, die magisch und aufregend zugleich ist. Beim Lesen fühlte ich mich in meine Kindheit versetzt, denn ich hatte die märchenhaften Wesen und Dinge alle wieder vor Augen und genau so wie damals wünschte ich mir das "Tischlein deck dich" zu haben oder die sieben - Meilen - Stiefel. Ach wie gerne hätte ich mit Elizabeth in den Schätzen der geheimen Sammlung gestöbert. Ob der Spiegel auch mit mir gesprochen hätte?
Das wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Mir bleibt also nicht anderes übrig als hin und wieder diese wunderschön gestaltete Büchlein aus dem Regal zu nehmen, über den Einband zu streichen und mir dabei in Erinnerung zu rufen, dass Märchen mit ein bisschen Magie wahr werden können. Man muss nur immer der Nase lang.
Fazit: Für alle die "Magie" nicht für ein fantastisches Märchen halten.
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am 6. September 2013
Die Geschichte, die Einfälle, auch der Schreibstil von Polly Shulman sind toll - fünf Punkte dafür. Was dem Buch fehlt ist jedoch etwas, das ich "Dreimensionalität" nennen würde.... etwas, das den Leser weiter hinein zieht in die Geschichte. Allzu oft fehlt es an echter Lebendigkeit - und hier besonders an Reflexion, Gegenüberstellung und genauerer Betrachtung der Umgebung, der Hintergründe und der Nebencharaktere. "Die geheime Sammlung" bleibt diesbezüglich im Ansatz stecken, weicht nur selten vom bloßen Schema der Aneinanderreihung von Geschehnissen ab und verpasst damit leider die Chance, ein richtig tolles Buch zu sein.

Potenzial ist wie gesagt reichlich vorhanden: Die Story um das Mädchen Elisabeth, das einen Job in einer Bibliothek erhält, auf eine geheime Sammlung alter Märchenrelikte stößt, einem Komplott auf die Schliche kommt und nebenher neue Freunde und die Liebe findet, hat alles, was eine Geschichte braucht. Sie ist innovativ, voller skurriler Einfälle und hält immer wieder Überraschungen bereit. Nur nimmt sich Polly Shulman eben leider nicht die Zeit, all diesen Dingen durch einen größeren Unterbau mehr Bedeutung zu verleihen.

Sehr schade, aus diesem Buch hätte man mehr machen können.
So aber würde ich sagen: Bis 12 Jahre ein nettes, harmloses Märchen mit starken Ansätzen, das etwas schwächlich dahinplätschert.
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am 4. Mai 2010
Was würdest du denken, wenn ich dir sagte, dass Märchen mehr sind als "nur" Märchen? Was würdest du denken, wenn ich sagte, dass die Magie aus den dir so wohlbekannten Märchen erschreckend real ist? Würdest du irritiert lachen und dann erst mal einen vorsichtigen Schritt zurücktreten? Wenn du all das bejahen kannst, dann ist dieses Buch vielleicht nichts für dich, denn hier musst du mutig einen Schritt nach vorne machen!

Elizabeth Rew ist 15 Jahre alt und ein bisschen wie Aschenbrödel: ihre Mutter ist schon lange tot, ihr Vater neu verheiretet und die neue Frau des Vaters und deren Töchter machen ihr das Leben nicht immer einfach. An der neuen Schule hat sie noch keine Freunde und da kommt das Angebot ihres Gemeinschaftskundelehrers gerade recht. Er gibt ihr eine Telefonnummer, unter der sie sich für einen Job im New Yorker Repositorium der verleihbaren Schätze bewerben soll. Sie bekommt den Job und findet bald heraus, dass dies ein ganz besonderer Ort ist. Es ist schon faszinierend genug, dass es tatsächlich möglich sein soll, die Perücke Marie-Antoinettes auszuleihen oder den Hut Lincolns, doch als sie erfährt, was sich hinter dem "Grimm Sammelsurium" verbirgt, taucht sie ein in eine Welt voller Magie, von deren Existenz sie bisher nichts geahnt hat. Doch das Repositorium ist in Gefahr - wird es Elizabeth und ihren neuen Freunden gelingen, den Dieb und Verräter ausfindig zu machen, der nicht nur verantwortlich ist für das Verschwinden einiger sehr wertvoller Schätze, sondern der auch einen großen, gefährlichen Vogel auf die Mitarbeiter des Repositoriums hetzt, die Zugang zum Grimm-Sammelsurium haben? Und kann man wirklich jedem trauen, der vermeintlich auf derselben Seite steht?

Dieses Buch ist alles: es ist geheimnisvoll, zauberhaft, mysteriös, magisch und auch ein bisschen absurd, aber auf eine charmante Art und Weise. Wer Märchen liebt, der wird auch "Die geheime Sammlung" lieben, denn Polly Shulman ist es auf wunderbare Weise gelungen, die altbekannten Märchen mit dieser neue Geschichte um Magie und Zauberei zu verweben.
Also, lieber Leser: Dieser Roman kann dich verzaubern, überleg es dir gut!
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Stell dir vor, Cinderella hätte ihren Schuh der Nachwelt vererbt, die böse Stiefmutter hätte ihren sprechenden Spiegel zurückgelassen und Tischleindeckdich gibt es gleich zweimal: in der französischen und in der deutschen Version!
Alles nur Märchen? Stimmt, aber steckt nicht in jedem Märchen auch etwas Wahrheit?

Das jedenfalls wird die 15-jährige Elizabeth erfahren, als ihr Lieblingslehrer sie für einen Aushilfsjob im "Repositorium der Verleihbaren Schätze" empfiehlt.
Schon der Einstellungstest verrät, dass es in dieser etwas anderen Bibliothek nicht ganz normal zugeht: Elizabeth soll Knöpfe ordnen. Und hat sich da nicht gerade eine Sommersprosse von Dr. Rust, dem Chef des Repositoriums, bewegt?
Elizabeth besteht den Einstellungstest und alles scheint sich für sie endlich zum Guten zu wenden: sie findest das erste Mal richtige Freunde, hat Spaß an ihrem Job und es gibt da ja auch noch diesen Jungen...

Aber schnell wird klar, dass es Ärger im Paradies gibt: Wertvolle Gegenstände aus der geheimen "Grimm-Sammlung" verschwinden, ein mysteriöser großer Vogel verfolgt die Mitarbeiter des Repositoriums und dann verschwindet auch noch Anjali, Elizabeths neue Freundin und Arbeitskollegin...

"Die geheime Sammlung" entführt den Leser gleich zu Beginn in eine Geschichte, die wie ein Märchen ist. Elizabeth erinnert an eine moderne Version von Aschenputtel als beschrieben wird, wie ihre Stiefmutter und ihre Stiefschwestern sie behandeln. Dennoch hat sie ein großes Herz und einen aufrichtigen Charakter - was ihr letztendlich auch den Job im Repositorium ermöglicht.
Die geheimnisvollen Andeutungen über die streng geheimen Sammlungen in dieser Bibliothek der ausleihbaren Gegenstände, vermischt mit den nicht ganz normalen Vorkommnissen, machen die Geschichte spannend und gleichzeitig zauberhaft. Dr. Rust mit seinen Sommersprossen, der mürrisch-schnoddrige Aaron, der Footballstar der Schule und das indische Mädchen Anjali bilden den Kern der Repositoriums-Mitarbeiter und bringen einen immer wieder zum Schmunzeln. Fantastisch-abgedreht wird es aber, nachdem Elizabeth den Schlüssel zur Grimm-Sammlung bekommt und einen ersten Blick auf die wirklich magischen Gegenstände werfen kann. Wer hätte auch gedacht, dass die Brüder Grimm die Geschichten ihrer Märchen nicht bloß aus ihrer Fantasie schöpften, sondern auch echte Vorlagen für "Tischlein deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack" existieren? Dass es natürlich auch echte Bösewichte gibt, die diese Gegenstände nur zu gerne in ihrem Besitz hätten, ist dabei nur logisch.
Als Elizabeth merkt, dass es einen Verräter im Repositorium gibt, bleibt ihr kaum noch Zeit die Schätze zu retten und ein Abenteuer beginnt, dass den "echten" Märchen in nichts nachsteht. Ihre Freundschaften werden durch Misstrauen und Angst immer wieder auf die Probe gestellt, ihr Orientierungssinn kommt abhanden und eine Reise ins Nirgendwo wird genauso notwendig wie die Benutzung eines Schrumpfstrahlers aus der H.G.Wells-Sammlung. Klingt abgedreht? Ist es auch! Aber ich hatte beim Lesen unendlich viel Spaß und war begeistert wie Polly Shulman es schafft eine Brücke zwischen Märchen und Realität zu schlagen und dabei eine Geschichte über Freundschaft, Abenteuer und die erste Liebe zu erzählen. Selbst das Ende hat noch etwas märchenhaftes, dass dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht zaubert - auch, wenn es nicht direkt ein "happily ever after" gibt.

Eine kleine Premiere gibt es jetzt auch noch für mich: ich muss erstmals etwas zur Gestaltung des Buches sagen. Das Cover ist wunderschön - schon alleine weil die Ranken am Rand etwas erhöht aufgedruckt sind und es richtig Spaß macht ewig über die Vorderseite zu streichen. Und selbst wenn man den Schutzumschlag abnimmt, ist es noch ein echter Blickfang: in tiefem dunkelrot und mit goldener Schrift auf dem Buchrücken, ist das Buch nicht nur eine lesenswerte Geschichte, sondern auch ein Highlight im Regal.

Kurzum: Das Buch weckt in mir Erinnerungen an Sonntage in der Kindheit, an denen ich morgens eingewickelt in einer dicken Decke Aschenbrödel geschaut habe: gemütlich, zum mit- und weiterträumen. Eine wundscherschöne Wohlfühl-Geschichte, die man immer wieder lesen kann!
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am 1. Mai 2010
Es gibt solche Bücher und es gibt solche Bücher. Die einen eher unscheinbar, die anderen ein Genuss für die Sinne eines Bücherliebhabers. 'Die geheime Sammlung' von Polly Shulman ist so ein Buch. Eines was einen anlacht in die Hand zu nehmen und nicht mehr wegzulegen bis man es beendet hat. Bevor allerdings das lesen überhaupt richtig beginnen konnte, war das ausgiebige Betrachten, befühlen und bestaunen ein absolutes MUSS. Den dieses Hardcoverbuch hat einen wunderschönen Schutzumschlag bekommen, einen der mich sehr neugierig machte, welches Geheimnisse sich darunter verbargen. Die Liebevolle Gestaltung zog sich durch das ganze Buch, wie ein roter Faden. Auch auf ein Lesebändchen wurde nicht verzichtet.
Nachdem ich mich losreißen konnte, nur zu staunen lernte ich Elizabeth kennen. Aus ihrer Sicht wird der ganze Roman geschrieben. Jedes Kapitel hat auch seine ganz eigene Überschrift bekommen. Seit klein-Kindheitsbeinen interessiert sie sich für Märchen. Das ist auch ein Grund, warum die Einzelgängerin von ihrem Lehrer einen besonderen Job angetragen bekommt. Im Repositorium der Verleihbaren Schätze, wo man alles von scheinbar wertlosen bis Kunst und magisches Ausleihen kann. Dort findet sie schnell Anschluss an Anjali, auch der Schulschwarm Marc Merritt hat hier seinen Job gefunden. Nur Aaron scheint Elisabeth nicht leiden zu können. Anjali weiht Elizabeth bald in ein paar Geheimnisse ein, die viel Gefahren in sich verbergen.
Nach einer Weile des Kennenlernens und Beschnuppern überschlagen sich plötzlich die Ereignisse und Elizabeth ist mit ihren Freunden plötzlich mittendrin. Doch wem kann man wirklich trauen?

Ein spannendes magisches Buch für Jugendliche und junggebliebene, die Märchen nicht als Hirngespinnste abtun und an Dinge glauben, welche es 'vielleicht' gar nicht gibt.
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am 16. Mai 2010
Elizabeth Rew fällt es sehr schwer, sich in der neuen Schule einzugewöhnen, nach drei Monaten hat sie noch immer keinen einzigen Freund gefunden.Doch dann vermittelt ihr ihr Gemeinschaftskunde-Lehrer einen Job im New Yorker Respositorium der Verleihbaren Schätze, ein Ort, an dem man auf die wundersamsten Dinge stoßen kann.

Elizabeth findet immer mehr Gefallen an ihrer neuen Arbeit und freundet sich auch bald mit Anjali und Marc an, einzig Aaron geht ihr ziemlich auf die Nerven.
Was aber noch viel wichtiger ist: Im Keller des Respositoriums findet sich eine ganz außergewöhnliche Sammlung, die auf die Gebrüder Grimm zurückgeht. Dort werden magische Dinge aufbewahrt, Dinge, die in den Märchen vorkommen wie der Spiegel von Schneewittchens Stiefmutter und die Siebenmeilenstiefel.

Etwas Seltsames scheint mit dieser Sammlung vorzugehen, denn immer mehr Schätze verlieren ihre magische Kraft. Elizabeth und ihre neuen Freunde stürzen sich in ein Abenteuer, in dem sie nicht nur ihren Orientierungssinn verliert und beinahe von einer Ratte gefressen wird, sondern sich auch zum ersten Mal verliebt.

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Meinung
Ich mag Märchen, Märchen sind super. Deshalb war es ja klar, dass ich "Die geheime Sammlung" unbedingt lesen musste. Schlussendlich hat mich das Buch aber leider nicht so ganz überzeugen können.

Angefangen hat das schon auf Seite 15, als ich das erste Mal über einen völlig offensichtlichen Fehler gestolpert bin. Elizabeth verschenkt auf der ersten Seite der Geschichte ihre Schuhe an eine Obdachlose, dann wird erzählt, dass sie über die Weihnachtsferien einen Aufsatz über die Gebrüder Grimm schreiben muss. Nach den Ferien spricht sie mit ihrem Lehrer darüber und der sagt dann: "Ich erinnere mich, gestern [!!] gesehen zu haben, wie du deine [Schuhe] verschenkt hast."
Sowas ärgert mich einfach, weil es wirklich vermeidbar wäre.

Die Charaktere des Buches fand ich einigermaßen sympathisch, obwohl sie oft sehr stereotypenhaft daherkommen. Elizabeth wird beispielsweise als die "arme Neue ohne Freunde mit dem Herz am richtigen Fleck" präsentiert. Im Grunde ist das schon in Ordnung so, beweist für mich aber, dass das Buch einzig für jüngere Leser geschrieben wurde - darauf komme ich später noch einmal zurück.

Die Sprache ist an sich sehr flüssig zu lesen, aber die Personen machen teilweise unlogische, sinnlose oder gar unrealistische Bemerkungen. Es wird außerdem sehr viel wiederhohlt, das hat mich aber nicht sonderlich gestört.

Noch loswerden muss ich auf jeden Fall, dass mir die Idee mit dem Grimm Sammelsurium, in dem sich all die Gegenstände aus den bekannten Märchen befinden, sehr gefällt! Es werden eine ganze Menge Mächen erwähnt, auch solche, an die ich schon ewig nicht mehr gedacht habe wie zum Beispiel "Jorinde und Joringel". Es ist immer wieder nett, an diese wundervollen Geschichten erinnert zu werden.
Auch die Gestaltung des Buches sagt mir außerordentlich zu - besonders deshalb eignet sich "Die geheime Sammlung" sicher sehr gut als Geschenk.

Ich lese unheimlich gerne Jugendbücher aller Art, und zwar deshalb, weil ich meistens das Gefühl habe, sie hätten diesen Unterton, der sie auch für erwachsene Leser lesenswert macht - am besten sind doch die Bücher, die man immer und immer wieder lesen kann und je älter man wird, desto mehr entdeckt man.
Diesen Eindruck hat "Die geheime Sammlung" leider nicht bei mir hinterlassen. In meinen Augen ist es eine wunderbare Geschichte, aber eben nur für 10- bis 12-Jährige. Deshalb werde ich das Buch auch an meine kleine Cousine weitergeben, die mit Sicherheit mehr mit Elizabeth und ihren Abenteuern anfangen kann als ich. (Nutz ja nichts, wenn das Buch bei mir im Regal verstaubt. Bücher müssen gelesen werden.)

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Bewertung
Die Idee ist super - aber in meinen Augen ist das Buch nichts für Jugendliche oder Erwachsene, sondern wurde für Kinder bis 12 Jahren geschrieben. Mein Eindruck schwankt zwischen 2 und 3 Sternen, wegen der schönen Gestaltung lasse ich mich zu 3 Sternen hinreißen.
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am 28. August 2014
Inhalt:

Die 15jährige Elizabeth hat es nicht einfach. In der neuen Schule eine Außenseiterin und zu Hause mit Stiefmutter und zwei Stiefschwestern lässt Aschenputtel grüßen.

Doch dann verschafft ihr ihr Lehrer einen Aushilfsjob: im New Yorker Repositorium der verleihbaren Schätze. Hier findet Elizabeth neben vielerlei Kunst und Krempel aus allen Epochen auch echte Freunde: die hübsche Anjali, den Basketballstar Marc, für den Elizabeth schwärmt und den rätselhaften Aaron, den sie von Anfang an nicht so recht einzuschätzen weiß.

Aber der Ärger lässt nicht lange auf sich warten: Gerüchte über einen seltsamen, gefährlichen großen Vogel, eine verschwundene Mitarbeiterin des Repositoriums und magische Gegenstände, die aus der geheimen Grimm-Sammlung gestohlen wurden, machen es Elizabeth und ihren Freunden nicht leicht, vor allem, da der Verräter in den eigenen Reihen zu finden sein soll …

Meine Meinung:

Eine märchenhafte, magische Geschichte, die mir gut gefallen hat. Die Gegenstände der Grimmsammlung wecken alte Erinnerungen an bekannte und weniger bekannte Märchen, z. B. der „Knüppel aus dem Sack“, die Rose von „Jorinde und Joringel“ oder der Spiegel aus „Schneewittchen“.

Elizabeth ist von Anfang an sympathisch und auch ihre Freunde haben jeder für sich einnehmende Eigenschaften, obwohl sie noch etwas ausbaufähiger wären. Die Geschichte ist flüssig und führt durch viele kleine Abenteuer mit tollen Ideen - und auch die zaghaften Annäherungen einer ersten Liebe fehlen nicht.

Insgesamt ein tolles Jugendbuch (auch das Cover ist sehr schön gestaltet) für alle, die von dem mystischen Flair von Märchen fasziniert sind.
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am 15. Juli 2011
Kurzbeschreibung:

»Ich halte mich für ziemlich helle. Ich bin kein Mädchen, das glaubt, dass die Wirklichkeit wie ein Märchen ist. Aber als ich den Spiegel sprechen hörte, da wusste ich, dass ich mir das nicht eingebildet hatte. Das war Zauberei!« Es ist nicht leicht, eine Außenseiterin zu sein. Doch dann bekommt Elizabeth einen Aushilfsjob in einem ganz besonderen Museum, dem New Yorker Repositorium der verleihbaren Schätze, in dem man Kunst und Krempel, Wertvolles und Verrücktes ausleihen kann: alte Möbel, schönen Schmuck, eine Perücke, mit der Marie Antoinette einst durch ihr Schloss stolzierte. In den geheimnisvollen Lagerhallen findet Elizabeth aber auch endlich echte Freunde, die bereit sind, mit ihr durch Dick und Dünn zu gehen. Und die braucht sie dringender, als sie geahnt hat, denn verborgen im Keller gibt es noch eine ganz besondere Sammlung, deren Schätze allesamt magische Kräfte haben. Nun beginnt jemand, ihnen den Zauber zu rauben. Nur Elizabeth kann dies verhindern, aber damit bringt sie sich selbst in große Gefahr. Ein magisches Leseabenteuer über neue Freunde, echte Helden und die erste Liebe! (Quelle: Amazon)

Bewertung:

Selten war ich von einem Buch so beeindruckt wie von diesem. Ich hatte ja schon viele positive Rezensionen zu diesem Buch gelesen, was mich erst dazu gebracht hat es ebenfalls zu lesen, und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht Polly Shulmann entführt uns für einige Zeit an die Seite von Elizabeth, Mark, Anjali und Aaron. Ich war so begeistert von diesem Buch, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte und nur unterbrechen musste, weil die Arbeit rief. Die Seiten lassen sich wie im Flug umblättern. Anders als bei manchen anderen Büchern lasse ich mich leicht ablenken durch das Internet, den Fernseher oder ein Hörspiel, aber hier konnte ich alles ausblenden. Die Autorin versteht es eine schöne Geschichte zu erzählen. Von sprachlicher Seite her lässt sich das Buch flüssig und schnell lesen. Es erwarten einen sehr sympatische Charaktere. Sicherlich ist die Idee und die Idee der Gebrüder Grimm nichts neues. So heißt doch Christoper Marzi's neues Buch Grimm und in Cornelia Funkes "Reckless" sind die Gebrüder Grimm selber die Hauptcharaktere, aber Polly Shulman versteht es die einzelnen Element und Märchen in eine spannende und wundervolle Geschichte zu verpacken.

Wer würde sich nicht gerne mit dem Kamm einer Meerjungfrau die Haare kämmen, damit diese schön glänzen und gut liegen. (Ich denke jede Frau würde sich gerne solch einen Kamm ausleihen). Oder wussten sie, dass vom Tischlein deck dich eine französische und eine deutsche Version existiert ;) . Genauso wie Aschenputtel hat auch Elizabeth Ihre liebe Not mit Ihrer Stiefmutter und Ihren Stiefschwestern, wenn auch in einer abgeschwächten vorm, aber die Parallelen sind da. Das Buch überrascht mit viel Liebe zum Detail und war für mich bisher das Highlight des Monats.

Fazit:

Ein wunderschönes Buch, dass einen in die Märchenwelt der Gebrüder Grimm entführt. Ich denke hier kann die Altersempfehlung getrost außer Acht gelassen werden, denn auch erwachsene Leser (wie ich) werden an diesem Buch ihre Freude haben. Ich hätte gerne noch weiter gelesen, und war traurig als ich mich von den tollen Charakteren verabschieden musste. Ich hoffe Polly Shulman schreibt noch öfters solch wunderbare Geschichten. Ein muss für alle Märchenfans, die eine lustige und fantastische Geschichte mögen. Von mir gibt es 5 von 5 Möhrchen.
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INHALT:
Elizabeth ist in ihrer Schule eine Außenseiterin und hat keine Freundin, doch als sie einen begehrten Job als Page im Repositorium der verleihbaren Schätze bekommt, ändert sich das bald. In dem New Yorker Museum kann man sich alte, ungewöhnliche und wertvolle Kleidungs-, Schmuck- und Einrichtungsstücke gegen einen Pfand ausleihen. In den geheimnisvollen Räumen des Repositoriums findet Elizabeth in Anjali, Aaron und Matt schnell echte Freunde und als die Pagen herausfinden, dass die Kräfte einer besonderen magischen Sammlung schwinden, versuchen die Freunde herauszufinden, wer dahinter steckt und begeben sich dabei in große Gefahr...

MEINE MEINUNG IN KURZFORM:
Kauf-/Lesegrund: Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht.

Reihe: Zur Abwechslung wieder ein Einzelbuch

Handlungsschauplatz: Als Schauplatz dient die amerikanische Stadt New York.

Hauptpersonen: Elizabeth Rew ist 15 Jahre jung, neu an der Schule und eine Einzelgängerin. Durch ihren Geschichtslehrer bekommt sie einen Nachmittagsjob im New Yorker Repositorium der verleihbaren Schätze und erlebt dort Unfassbares... Elizabeth wird als sympathische, etwas naive Protagonistin geschildert, die eine beachtliche Weiterentwicklung durchlebt und durchwegs glaubwürdig agiert.

Nebenfiguren: Elizabeths Kollegen wie Marc Merritt, der süße Basketball-Star ihrer Schule, die hübsche Inderin Anjali Rao und Aaron Rosendorn, der in Anjali verschossen ist, sind ebenfalls reizvolle, leicht klischeehafte Charaktere.

Romanidee: Interessante Grundidee, die einige Fantasy-Elemente enthält und fantasievoll umgesetzt wurde.

Erzählperspektiven: Die Geschehnisse werden aus der Sicht von Ich-Erzählerin Elizabeth geschildert, die dem Leser Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gewährt.

Handlung: "Die geheime Sammlung" ist eine märchenhafte & abenteuerliche Geschichte mit einigen Irrwegen und Überraschungen, die mich allerdings nicht so richtig gefesselt hat. Besonders gut gefallen hat mir die titelgebende geheime Sammlung, deren Inhalt detailliert beschrieben wird.

Schreibstil & Co: Die locker-leichte Schreibweise von Polly Shulman, die jugendliche Sprache mit vielen Wiederholungen und eine märchenhafte Atmosphäre runden diesen Jugendroman ab.

FAZIT:
Junge Leserinnen bis 12, 13 Jahren werden "Die geheime Sammlung" sicherlich lieben, für mich war es leider einen Tick zu kindlich, obwohl ich gern Jugendbücher lese. Trotz der kleinen Schwächen ist "Die geheime Sammlung" ein netter Roman, der mir ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Da mich diese Geschichte nicht ganz überzeugen konnte, vergebe ich dafür bescheidene 4 STERNE.
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am 25. Juli 2013
Als Elizabeth sich auf Hinweis ihres Lehrers um einen Aushilfsjob im Repositorium von New York bewirbt, erlebt sie eine ziemliche Überraschung. Statt nur Büchern wird dort scheinbar alles verliehen: Geschirr, historische Kleidung und sogar magische Objekte aus dem Grimm-Sammelsurium können für einige Stunden den Besitzer wechseln. Diese aufregende Arbeit wird jedoch schnell von Schatten verdunkelt, denn die Magie von zahlreichen uralten Schätzen der Gebrüder Grimm verbleicht plötzlich. Personen verschwinden und ein großer Vogel wird gesichtet, zu groß um nicht durch Magie erschaffen worden zu sein...

Die Protagonistin dieses äußerst märchenhaften Buches führt ein Leben ähnlich dem von Aschenputtel. Ihr Vater muss das College für ihre Stiefschwestern bezahlen, die ihr seid dem Tod der Mutter das Leben schwer machen. Dennoch handelt es sich hier keineswegs um ein modernes Cinderella, sondern eine spannende Fantasygeschichte.

Das Repositorium umschreibt Polly Shulman so detailreich, dass mein Kopfkino auf Hochtouren lief. Daher würde ich dieses Buch auch sehr gerne als Film erleben! Die Regale voller Antiquitäten und auch die magischen Objekte sind sicherlich wunderschön anzusehen. - Die zertanzten Schuhe, der Spiegel der bösen Königin sowie das deutsche und französische Tischleindeckdich lassen wohl die Kindheitsträume von jedem wieder lebendig werden.

Nicht nur Elizabeth ist von Anfang an sympathisch, sondern auch die kleine Liebesgeschichte ist glaubwürdig beschrieben. Für wen der beiden Jungen, die im Repositorium arbeiten, schlägt Elizabeths Herz wirklich? Mark Merritt, der Basketballstar ihrer Schule, oder Aaron, der ihr unerwartet widerspenstig gegenübertritt?

Zudem wird es auch richtig spannend, denn die magischen Objekte sollen schließlich gerettet werden. Doch ohne eine Spur vom Übeltäter ist es gar nicht so leicht auf sich und seine Freunde aufzupassen...

FAZIT

Ein spannendes Jugendbuch rund um das Grimm Sammelsurium mit seinen magischen Objekten! Shulman hat hier eine ganz eigene detailreiche Welt geschaffen, in die ich mich sofort wegträumen konnte und mich an meine Kindheit voller Märchen erinnert gefühlt habe!
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