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Die florentinische Krankheit (Die Nettetaler Bibliothek) Gebundene Ausgabe – 1. November 2000

4.3 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Willi Achten, geb., 1958 in Mönchengladbach, studierte Germanistik und Sonderpädagogik, arbeitet als Lehrer für verhaltensauffällige Schüler, schreibt Lyrik und Prosa. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Einführung

Franz Gerber, der Ich-Erzähler, reist in einem Team von Neurologen nach Florenz, um ein medizinisches Experiment zu den Folgen absoluter Schlaflosigkeit durchzuführen. Der Proband Paul Vernet soll sich auf einem armdicken Seil, das in der Nähe des Ponte Vecchio über den Arno gespannt ist, möglichst lange aufhalten. Schlaf zu finden und die Balance (auf dem Seil) zu halten sind Vorgänge, die sich gegenseitig ausschließen. Wo das eine ist, kann das andere nicht sein.
Gerber ist jedoch nicht nur aus beruflichen Gründen in der Stadt. Er vermutet auch seine Geliebte Sophia in Florenz, die ihn vor einiger Zeit unter mysteriösen Umständen verlassen hat. Sophia schrieb an einer Arbeit über Renaissancemalerei. Gerber sucht nun seine Exgeliebte und beginnt zunehmend an Schlaflosigkeit zu leiden. Immer dünnhäutiger irrt er durch die Stadt, bis es am Bahnhof, wo er Sophia zu entdecken glaubt, zum Ausbruch eines Kataplexie-Anfalls (temporärer Verlust der Muskelspannung bei starker affektierter Erregung) kommt. Er wird in die psychiatrische Klinik Santa Maria Nuova eingeliefert. Dr. Maldini diagnostiziert darüber hinaus den Ausbruch einer leichten Psychose: Gerber leide am Stendhal-Syndrom, einer vorwiegend in Florenz sich manifestierenden Erkrankung, die mit Identitätsverlust, Erschöpfung, Panik-Attacken und starken psychosomatischen Symptomen, etwa des Herz-Kreislaufsystems einhergeht. Das Stendhal-Syndrom ist nach dem Romancier Stendhal benannt, der 1817 in der Kirche Santa Croce unter dem Bild einer 'Sibylle' von Volterrano ekstatisch weinend und mit Herzrasen zusammengebrochen war. Das Syndrom wird ausgelöst durch intensiven Kunstgenuß. Es ist abhängig von einer dem furor poeticus ähnelden Begeisterung bzw. sollte man auf der Seite der Betrachter besser von Ergriffenheit sprechen – ein Zustand, der in einer so gigantisch überladenen Kunststadt wie Florenz immer wieder Reisende heimsucht und der nach der psychiatrischen Erstversorgung nur heilbar ist, wenn der Patient aus der Stadt abreist – eine Maßnahme, zu der Dr. Maldini auch Gerber dringend rät.
Gerber sucht jedoch weiter nach Sophia und glaubt ihren Aufenthaltsort schließlich in einer alten Villa abseits der Stadt gefunden zu haben. Dort unterhält Giovanni Savio, ein eher unbedeutender Maler, aber vermögender Graphik-Designer, ein überdimensioniertes Atelier. Savio ergeht sich in erotischer Malerei und Bildhauerei, er hält seine Modelle zu erotischer Sensibilisierung an. Er will eine Kultur des Begehrens, eine Wiederentdeckung der Erotik und der Schönheit schaffen. Giovanni meint damit, Ideen des Florentiner Neuplatonismus und dessen Kult des Schönen zu adaptieren und zu erweitern, die in der Kunsttheorie der Renaissance eine große Rolle spielten. Savio möchte nun Gerber möglichst schnell loswerden, und der inszeniert einen infamen Ritt durch die Hölle, bei dem er Gerber immer mehr in die Nähe zu dem berüchtigten 'Monster von Florenz' rückt – ein Serienmörder, der während Gerbers Aufenthalt in der Stadt insgesamt vier Frauen tötet. Gerber gilt schließlich für die Polizei als möglicher Täter.
Will Gerber Sophia zurückgewinnen, muß er sich beeilen. Ein grau-samer Gedanke bemächtigt sich seiner. Kann es sein, daß Savio das Monster von Florenz ist und Sophia sein nächstes Opfer?


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VINE-PRODUKTTESTERam 2. August 2009
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