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Die flüsternden Seelen: Roman Taschenbuch – 1. Februar 2009

4.6 von 5 Sternen 21 Kundenrezensionen

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„Afrika ist ein schwarzer Mann, der im Dunkeln vorüberhuscht“. So sieht es der schwedische Bestsellerautor Henning Mankell in seinem stark autobiographisch angehauchten Roman Die flüsternden Seelen. „Die Nacht scheint sein Eigentum zu sein. Er trägt einen Mantel aus heimatlosen Winden.“

So poetisch beginnt das Buch, mit einer eindrücklichen Beschreibung von Mankells eigenen Reisen zum nördlichen Ufer des Ljusnan 1955 und 1972 (die erste noch in der kindlichen Phantasie), und doch so platt zugleich. Denn unter diesem Mantel dichterischer Worte findet sich zunächst eine simple Botschaft, die das Offene lyrischer Sprache Lügen straft: „In Afrika habe ich etwas entdeckt, das eigentlich keine Entdeckung sein sollte“, schreibt Mankell: „Die Hautfarbe, die Sprachen, die Art, wie wir Götter anbeten und unser Frühstück machen, Dummheiten betrachten und Kunst machen: Alle Menschen sind verwandt. Wir gehören zur selben Familie“. Und tatsächlich: Eine Entdeckung ist das nicht.

25 Jahre hat Mankell, der neben seinen Krimis rund um den melancholischen Kommissar Wallander immer wieder auch über seine zweite große Leidenschaft -- Afrika -- geschrieben hat, nach eigenen Angaben an den Texten von Die flüsternden Seelen gearbeitet. Wer die Anfangsepisoden liest, möchte das gar nicht so recht glauben. Aber dann legt der Text langsam den Mantel der Banalität ab, weil Mankell später ganz auf das vertraut, was er am besten kann: aufs Erzählen. Von Felisberto mit dem unbezwingbaren Lächeln etwa, von der Arbeit als Diener im Kolonialismus und von der Unterdrückung eines ganzen Kontinents. Dann weiten sich Die flüsternden Seelen doch noch zu einem grandios komponierten Panorama, das über die Geschichte Afrikas ebenso viel wie über die einzelnen Menschen zu berichten weiß.

Wer gewissermaßen mit kindlicher Phantasie nach Afrika reisen will, dem sei Die flüsternden Seelen unbedingt ans Herz gelegt. Denn es gibt dann doch noch wirklich viel zu entdecken in dem Buch, dessen Anfang man vielleicht einfach überblättern sollte. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

"Ein Reichtum an Bilder und Geschichten, die Mankell in seinem langen afrikanischen Leben gesammelt hat." (DEUTSCHLANDRADIO KULTUR) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.

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Format: Gebundene Ausgabe
Henning Mankell hat nach eigenen Angaben in der Vorbemerkung zu diesem absolut bemerkenswerten Buch über 25 Jahren an diesem Werk geschrieben, und er hält die lange Zeit für eine der Erklärungen, warum dieser beeindruckende und bewegende Roman über die Zerstörungskraft des Kolonialismus so kurz werden konnte. Auf ca. 260 Seiten schildert Mankell in diesem, in Schweden schon 1998 erschienenen Roman, die Geschichte einiger Menschen, Schwarze und Weiße, die durch ihr Lebensschicksal miteinander verbunden sind.

Der weiße Siedler Dom Estefano und seine Frau Elvira, ihr langjähriger Diener Felisberto, der zeitweise auch der Liebhaber von Elvira ist, Felisbertos Familie in dem Dorf, in das er während der Revolution zurückkehrt, aber auch die jeweiligen Vorgeschichten der beschriebenen Romanfiguren.

Mankell erzählt in einer sensiblen, poetischen Sprache, die erfüllt ist von dem unsäglichen Leid und der unbeschreiblichen Schönheit Afrikas, der Liebe zu diesem Land und seinen Menschen, aber auch von dem Wissen um die Zerstörung, die der Kolonialismus und der Rassismus an den Seelen von Weißen und Schwarzen verübt hat. Und es gelingt ihm tatsächlich, auf knappem Raum mit den Lebensgeschichten seiner Figuren so etwas zu formulieren wie eine Kolonialgeschichte Afrikas, die gleichzeitig so etwas ist wie eine Psychohistorie von Afrikas Seele. Eine Seele, die nicht auszurotten ist, die weiterlebt, und die in diesem Buch die Stimme von Samima hat, einer längst verstorbenen, alten, weisen Frau, die für das Leben der Schwarzen eine fast religiöse Bedeutung hat.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
einfühlsam, versponnen, wortgewaltig.
wer zu depressionen neigt, sollte dieses buch nicht lesen.
wer nicht zu depressionen neigt, wird sie danach haben.
wenn ich dieses buch zu ende gelesen habe, brauche ich dringend eines, das imstande ist, mich zu erheitern.
selbstverständlich hätte dieses buch 5 sterne verdient. dass ich nur vier vergebe liegt daran, dass ich es immer wieder zur seite gelegt habe, um mich zu erholen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wie neu.Gebraucht, aber kaum zu merken.
Nun zum 3.x gelesen.Immer wieder merkt man ,wie gut Mankell schreibt.
Es gibt nichts Langweiliges,langartmig,im Gegenteil.Ein Tempo in Themen ,Worten ,Personen,...,wofür man
schon ein Buch schreiben kann,pro Person, Thema,usw.;es fällt auf , daß die Beteiligten dann doch lieber wieder
in Afrika sind ,oder zu Hause,als im kalten Norden.
Es ist schon wärmer dort.Am Feuer,draußen,in der Nacht.
Das Alles in so ein kleines Buch zu kriegen, ist schon genial.6 Sterne.Und 7. ,weil das Buch keine 1000 Seiten hat.
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Von Helga Kurz TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 28. März 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Der Tod ist in Mosambik, wo ca. 20 Jahre lang Bürgerkrieg herrschte, allgegenwärtig. Allerdings zeigt er meist ein anderes Gesicht als in Mankells gewalttätigen, kalten Nordkrimis. Seit Jahren verbringt der Schriftsteller viel Zeit in seiner Wahlheimat Maputo, der Hauptstadt Mosambiks. Etliche Bücher, die den afrikanischen Kontinent und seine Menschen zum Thema haben, hat er bereits geschrieben. Auch dieses ist nicht neu, erscheint aber zum ersten Mal in deutscher Sprache.

Virtuos vermischt er Tradition und Moderne, Vergangenheit und Gegenwart.

Er beschreibt die bittere Realität von Menschen, die meist nicht lesen und schreiben können, aber über einen reichen Schatz von mündlich überlieferten, magischen und schicksalsschweren Geschichten verfügen. So flüchten sie sich oft und gerne in Träume, wenn die Realität in einem der ärmsten Länder der Welt unerträglich wird. Der Roman ist denn auch eher eine Ansammlung von locker verknüpften Kurzgeschichten geworden, die uns auf den dunklen Kontinent mitnehmen. Mankell geht mit uns im Geiste auf eine Reise, die viele von uns in der Realität vermutlich nicht wagen würden. Er ist ein guter Reiseführer.

Mankell-Krimi-Fans seien aber gewarnt - in Afrika scheint Mankell ein ganz anderer zu sein. Diese Geschichten haben einen anderen Herzschlag und folgen anderen Wegen.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Habe am Anfang etwas gebraucht, bis ich den Faden hatte, aber dann klasse. Mankell erzählt viele ganz verschiedene Geschichten zu Menschen in Afrika, die irgendwie miteinander verbunden sind. Von so vielen verschiedene menschliche Facetten, Schicksalen und Gedanken schreibt er nah und anschaulich. Die afrikanische Seele ist mir vielleicht ein kleines Stück verständlicher und näher geworden. Sehr zu empfehlen.
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Format: Taschenbuch
Henning Mankell wurde vor allem durch seine Krimis rund um Kommissar Wallander bekannt. In letzter Zeit handeln seine Bücher immer mehr von seinem Lieblingsland Afrika. Nun ist ,laut Verlag, das persönlichste Afrika Buch von Mankell erschienen: 'Die flüsternden Seelen'. Felisberto, ein alter Afrikaner, sitz an einem Feuer und erzählt von seiner weit verzweigten Familie. Über Zeca, dem Hinkenden, der einen Pfeil schmieden kann mit dem man den Teufel töten kann, aber auch über die alte Stammesmutter Samiar, deren Geist immer noch über allen weht. Aber er erzählt nicht nur von Afrikanern, sondern auch von weißen Menschen, bei denen er als Diener gearbeitet hat.Dass dieser Roman ein sehr persönlicher ist, zeigt sich schon daran, dass Mankell durchgehend aus der Ich-Perspektive schreibt. Zwischen den Zeilen kann man auch immer wieder die Liebe Mankells zu diesem Land lesen, indem man seinen detailgenauen Erzählungen folgt.

Mankell schreibt über den Tod, über die Toten, die mit ihren Seelen immer unter den noch Lebenden verweilen, aber auch über die Kolonalisierung in Afrika und die Weißen Menschen, die ins Land kamen.

Auch wenn dieser Mankell-Roman interessant geschrieben ist, zieht er sich an manchen Stellen etwas hin und kann nicht so sehr begeistern wie zum Beispiel 'Der Chronist der Winde'. Alles in allem eine gute Leistung, die Mankell mit diesem Roman abgeliefert. Er ist nicht nur für Mankell- und Afrika-Fans absolut lesenswert!
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