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Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli Audio-CD – Audiobook, August 2005

4.3 von 5 Sternen 56 Kundenrezensionen

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Audio-CD, Audiobook, August 2005
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Als Max Tivoli im September 1871 in San Francisco geboren wird, raunen die Hebammen am Kindbett eine unheilvolle Ahnung „Wird wohl nicht zu halten sein, der Doktor meint, er ist nicht recht geraten“. Das schlechte Omen der Geburtshelferinnen und des Arztes kann nur der Vater etwas relativieren, indem er gegenüber der entsetzten Mutter auf die Mythologie seiner nordischen Heimat verweist: „Er ist ein Nisse! Das bedeutet Glück, Liebste.“ Aber der Ich-Erzähler, der hier von seiner Geburt berichtet, weiß es besser. „Es stimmte nicht mit dem Glück“, heißt es in Andrew Sean Greers großartigem Roman Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli: „Er meinte vielmehr, dass ich den kleinen greisen Kobolden glich, die in Dänemark unter den Hügeln lebten. Ich glich einem Gnom. Einem Monstrum. Und bin ich das nicht auch?“

Tivolis Biografie hat eine Tragik, die nur die Literatur gebären und plausibel erzählen kann: Als Greis geboren, verjüngt sich sein Körper unaufhörlich. Am Anfang sitzt Tivoli deshalb mit der Weisheit eines alten Mannes im Sandkasten und blickt zurück auf ein Leben, das sich in eine Formel pressen lässt: „Jeder von uns ist die Liebe im Leben eines anderen“. Bei Max ist diese Liebe Alice, die er ein Leben lang begehrt. Jedoch ist er alt, als sie erst langsam erwachsen wird. Erst zur Hälfte des Lebens erhält ihre Liebe eine Chance -- bevor sich ihre Wege durch zwei ungleich gepolte Lebensuhren wieder trennen müssen.

Es bleibt wohl festzuhalten, dass jemand, der derart sensibel von seinem Leben und seiner großen Liebe zu berichten weiß wie Greers Ich-Erzähler, kein Monstrum sein kann. Und es bleibt festzuhalten, dass einer, der so begnadet wie Greer erzählen kann, ein großer Dichter ist. Die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli jedenfalls ist eine der wundervollsten Entdeckungen der letzten Jahre. Dass sie zeitgleich in 22 Ländern erscheint, ist nur gerecht. Bleibt nur zu hoffen, dass wir bald mehr von Greer erfahren. Denn der Autor hat einen Ton gefunden, der süchtig macht. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andrew Sean Greer lebt in San Francisco. Richard Ford zeichnete 1996 eine seiner Geschichten mit dem "Ploughshares's Cohen Award for Best Short Story" aus.

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Format: Gebundene Ausgabe
Mythen, Märchen, Sagen oder Romane haben den unschätzbaren Vorteil, dass sie sich nicht an Natur-Gesetze halten müssen. Da wird es bei Ikarus immer heißer, je höher er fliegt, da erwacht ein Yankee aus Connecticut plötzlich im Mittelalter oder ein dreijähriger Oskar Matzerath kann sein Wachstum anhalten, um als blechtrommelnder und glaszersingender Gnom weiterzuleben.
Auch der junge amerikanische Autor Andrew Sean Greer verbiegt die Gesetze von Zeit und Raum, wenn er die erstaunliche Geschichte des Max Tivoli erzählt. Sein Held kommt 1871 als Greis zur Welt, mit der ärztlichen Prognose 70 Jahre später als Säugling sterben zu müssen, er lebt also sein Leben verkehrt herum. Seine Eltern merken bald, was sie da geboren haben und versuchen das Monsterdasein ihres Kindes geheim zu halten. „Sei der, für den sie dich halten", beschwört ihn seine Mutter und Max Tivoli hält sich daran und spielt im Alter von zehn einen 60jährigen, weil er genau so aussieht.
Nur einer erfährt das Geheimnis und wird es ein Leben lang hüten: Hughie, der sich mit Max anfreundet, obwohl er findet, sein neuer Kumpel sehe aus wie Senator Roosevelt im Matrosenanzug. Hughie bleibt die eine große Konstante im Leben von Max Tivoli. Sie verändern sich gemeinsam aber spiegelbildlich der eine wird alt der andere jung - und sie erkennen dass beides einen ähnlichen Preis hat.
Zeitweise allerdings verlieren sie sich aus den Augen, schon deshalb weil Max häufig den Wohnsitz, die Arbeit und den Namen wechseln muss - immer dann nämlich, wenn der Umwelt nicht mehr klar zu machen ist, warum er ständig jünger aussieht.
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Format: Gebundene Ausgabe
"Jeder von uns ist die Liebe im Leben eines anderen" - das ist der Leitsatz des Buches und wenn auch nicht bald, so versteht der Leser zumindest am Schluss, was Andrew Sean Greer damit sagen wollte. Niemand ist allein oder wird es bleiben - der Kreis schließt sich irgendwann immer.
Max Tivoli lebt sein Leben rückwärts: bei seiner Geburt sieht er aus wie ein alter Greis und umso älter er wird, umso jünglicher wirkt er. Bis zu dem Punkt, als er im Sandkasten sitzt und sich als kleiner Junge ausgibt, obwohl es innerlich in ihm brodelt, er wütend auf sich und alles andere ist, weil er sein Wissen nicht weitergeben kann. Das Wissen, was ein alter Mann sein Leben lang angesammelt hat. Können wir uns vorstellen, in einem viel zu jungem Körper zu stecken, uns verstellen zu müssen? Zusehen müssen, dass man Tag für Tag jünger aussieht und damit alles, was man bisher gewonnen hat, auch wieder verloren geht? Dass Freunde gehen, ohne dass man sie aufhalten könnte, weil sie einen 'nicht mehr kennen'?
Max Tivoli kann es nicht, lebt aber jedes einzelne damit verbundene Gefühl. Als er 'sich entdeckt', sein eigenes Geheimnis durchschaut, erscheint ihm alles so aussichtslos: "Ich würde alt sein, bis ich jung wurde, und nicht umgekehrt."
Schon als 17-Jähriger verliebt er sich in seine Nachbarin, die schöne Alice, doch ihre Mutter hält ihn für einen Rentner und verführt den unbedarften Max im Garten. Alice lässt ihn aber nicht los, er will sie besitzen, über Umwege begegnet er ihr nicht nur einmal im Leben, denn er hat einen Vorteil: sein Leben, das gegen die Zeit läuft.
Und so erhält er bei jedem Treffen eine neue Chance; unerkannt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Max Tivoli ‚kriegt' uns gleich mit dem ersten Satz: „Jeder von uns ist die Liebe im Leben eines anderen". Noch brillanter hätte er die unerhörte Geschichte seines Lebens gar nicht beginnen können. Und weiß Gott: er hat uns sehr viel zu erzählen. Von einem bitteren Leben voller Lügen, Selbstzweifel, Kränkungen. Und von der Suche nach der großen, weil einzig wahren Liebe. Alles ein alter Hut? Max Tivoli sieht es aus nachvollziehbaren Grund anders. Im Jahre 1871 kommt er als 70jähriger Greis zur Welt. Und altert buchstäblich rückwärts. Je älter er wird, desto jünger wird er äußerlich. Der Horror: er weiß bereits seit der Geburt um das Jahr seines Todes. So wird er also 1941 als überreifes, dabei zum Baby geschrumpftes, sabberndes ‚Männlein' sterben müssen. Kann ein derartiges Leben überhaupt annehmbar sein? Wenn man genau weiß, wann es enden wird. Wurzelt die - meinethalben auch unerträgliche - Leichtigkeit des Seins nicht genau in jener tröstlichen Ungewissheit das eigene Sterben betreffend? Was hätte das Leben sonst auch für einen Sinn? Wenn wir mit dem Wissen um unseren exakten Todestag zwangsweise begreifen müssten, dass auch wir nicht unsterblich sind und unser Dasein endlich ist? Wir wissen das zwar ohnehin. Und erinnern uns vielleicht auch an den Ausspruch von Norman Mailer, der meinte, dass „das Sterben gar nicht so schwer sein kann. Bisher hat es noch jeder geschafft". Aber bis es soweit ist, bleibt uns doch noch ein Fünkchen Hoffnung auf das Gegenteil.
Max Tivoli verdrängt solche Überlegungen zunächst. Und akzeptiert notgedrungen seine bizarre Krankheit.
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