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Die dunkle Wahrheit des Mondes: Commissario Montalbano erlebt Sternstunden. Lesung Audio-CD – Audiobook, 16. Oktober 2007

3.6 von 5 Sternen 34 Kundenrezensionen

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Produktinformation

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Einige lüsterne Morgengedanken in Richtung der (diesmal abwesenden) Dauerverlobten Livia; der obligatorische Espresso; im Geiste wird bereits die nächste üppige Mahlzeit in der Trattoria angepeilt; anschließend vielleicht ein Verdauungsspaziergang zum Leuchtturm, wo trotz der Hitze noch ein Lüftchen geht. Nur nichts überstürzen! Fans des Commissarios Montalbano und seines schrägen Teams sind mit deren extrem entspannten Arbeitsabläufen längst vertraut. Duftiger und mediterran leichter kann die polizeiliche Ermittlungsarbeit im fiktiven sizilianischen Städtchen Vigàta eigentlich nicht mehr vonstatten gehen. Daran ändert sich zunächst auch wenig, als die verzweifelte Michela Pardo ihren Bruder als vermisst meldet. Erst als der Verschwundene in sexuell eindeutiger Pose – aufgrund eines Kopfschusses aber leider mausetot -, in seiner Dachwohnung entdeckt wird, beginnt das Tempo unmerklich anzuziehen.

Überschäumend hektisch gings ja in der Regel noch nie zu in den Montalbano-Romanen des greisen und weisen Andrea Camilleri. Sinnlich atmosphärisches, insbesondere kulinarischer Art, genoss stets den Vorrang vor dröger Schnüfflerroutine. Sinnlich in ganz anderer Hinsicht und absolut neu hingegen, das fast schon frühlingshaft sexuelle Erwachen, das dem Commissario angesichts der spröd-erotischen Austrahlung der rätselhaften Michela Pardo den Ermittlerblick trübt. Welch seltsam tiefgehende Liebe verband dabei die stille Schönheit mit ihrem Bruder Angelo, der sich im Leben als eher gefallener Engel präsentierte? Als schließlich auch noch die schöne Elena, eine frustrierte Professorengattin und Angelos letzte Geliebte auf den Plan tritt, droht Montalbano als erotischer Sandwichbelag zu enden.

Es ist wie so oft bei Camilleri: Alles hängt mit allem zusammen. Diverse „Drogenunfälle“ in der Gegend; die dubiose Verbandelung Angelos mit hochrangigen Pharmakonzernen; seine verlorene Approbation als Arzt; schließlich seine Leidenschaften, die nun den armen Montalbano heißlaufen lassen. Andrea Camilleri hat sozusagen einen sommerlich lichtdurchfluteten, erotikgesättigten Roman komponiert, der leider nicht alle getreuen Leser zufriedenstellte. Neben der etwas leichtgewichtigen Story findet sich der Grund hauptsächlich im Wechsel des Übersetzers, dem in der Tat einige sprachliche Kuriositäten und Verrenkungen nicht abzusprechen sind. Solch sprachgenauer Leserschaft, lieber Verlag, sollte man den nötigen Respekt zollen. -- Ravi Unger

Klappentext

Wer war Angelo Pardo? Ein harmloser Mitarbeiter? Ein aufmerksamer Bruder? Ein leidenschaftlicher Liebhaber? Commissario Montalbano sieht sich mit einem rätselhaften Mordfall konfrontiert: Man hatte Pardo, von einem Stirnschuss getötet, in obszöner Position in seiner Wohnung aufgefunden. Alles deutet auf ein Verbrechen aus Leidenschaft hin, denn Frauen, das wird Montalbano schnell klar, gab es genügend in Pardos Leben. Seine Schwester zum Beispiel, die ätherische Michela, mit der ihn offensichtlich ein inniges Verhältnis verband, oder die schöne Elena, eine der letzten Geliebten Pardos. Doch auch wenn die beiden Frauen alles daran setzen, Montalbano die Sinne zu verwirren, verliert Montalbano dennoch nie den Blick für all jene unscheinbar wirkenden Details, die ihn schließlich einer folgenreichen Tragödie auf die Spur kommen lassen ...


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Der neueste Camilleri überzeugt; Commissario Montalbano ist dieses Mal hin und her gerissen zwischen 2 Frauen und Camilleri scheint auf seine alten Tage zunehmend Gefallen an erotischen Anspielungen und Seitensträngen in seinen Büchern zu finden. Ist hier jedenfalls sehr auffällig.
Der Plot ist ansonsten über weite Strecken gut & spannend, Livia tritt nur am Rande in Erscheinung (Schade).
Wie auch immer: getrübt wird das Lesevergnügen, besonders für den eingefleischten Montalbano-Fan, durch die wirklich schlechte Übersetzung aus dem Italienischen. Diese wurde bislang immer von Christiane von Bechtolsheim vorgenommen und der Stammleser bemerkt bei diesem Buch einen deutlichen Bruch in der Kontinuität: die Übersetzung von Moshe Kahn wirkt altbacken und unelegant. Seit wann nennt Catarella Monatalbano "Euer Gnaden"? Und was soll das ständige Gerede von "Mamelucken"?. Leider klarer Punktabzug aufgrund der Übersetzung. Schade.
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Format: Gebundene Ausgabe
Alle Jahre wieder- und das immer im Frühherbst- ist die Wartezeit für uns Fans vorbei. Endlich können wir wieder einen neuen Roman um den sympathischen Kultkommissar aus Marinella lesen!
Auch diesmal bin ich von dem vorliegenden Band begeistert; der 82jährige Camilleri schreibt nach wie vor geistreich, weise und sehr, sehr unterhaltsam.
Monatalbano steckt diesmal in einem verzwickten Fall.Zwei faszinierende Frauen spielen ihre Spielchen mit ihm, sehr viel Erotik und Sinnlichkeit schwingen da mit, wie man es ja eigentlich bei den Montalbano-Romanen gewohnt ist.
Der einzige Minuspunkt des Buches ist die wirklich schlimme Übersetzung! Der früheren Übersetzerin Christiane von Bechtolsheim wären die vielen Patzer nicht passiert! Was sind z.B. "Mameluckenworte" oder "Kanzetten-CDs"? "Montalbano droht dem Wahnsinn anheimzufallen" liest man da und wundert sich über diese altbackene Formulierung.Deswegen gebe ich diesmal keine fünf, sondern nur vier Sterne.
Ich wünsche dem nunmehr 82jährigen Andrea Camilleri weiterhin gute Gesundheit, große Schreiblust und viele Körbe Bügelwäsche (...denn beim Bügeln könne er sich so richtig entspannen!). Für seine nächsten Bücher wünsche ich mir außerdem eine bessere, d.h. zeitgemäße Übersetzung, die Camilleris Werken eher gerecht wird.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die schlechte Übersetzung - Montalbano kommt manchmal wie ein linkischer Laiendarsteller heraus - fällt wirklich schon nach den ersten Seiten auf. Schnoddrige Schreibweise, absolut unwürdig für diesen Grand Senieur unter den Kommissaren. Da sitzt der Cataré plötzlich in einem "Kabuff", und Montalbano schaut "vor Ort" wie ein "Mameluck".....und ob der Commissario im Original derart ungeschlacht ordinär daherredet wage ich sehr zu bezweifeln.

Von der Handlung her ein typischer Montalbano-Giallo, mit gutem Essen, schönen Frauen, Menschlichkeit und der gottsseidank kaum zu Wort kommenden Nervensäge Lydia,sowie einem liebenswert - vermeintlich - alternden Kommissar, an dem Leser seines fiktiven Alters gewisse Parallelen in der Denkweise erkennen können. 5 Sterne für Camillieri, -2 für den Übersetzer, der in anderen Büchern (z.B. "Das Medaillon") gezeigt hat, daß er ganz anders könnte. Vielleicht handelte er im Auftrag von den zur Zeit scharenweise auftretenden Verschlimmbesserern.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Jahrelang verteidigte ich die deutschsprachigen Montalbano-Bücher vehement gegen all meine italienischen Freunde, die behaupteten, dass kann ja nix sein auf deutsch übersetzt. Jetzt muss ich ihnen leider recht geben - das kann ja nix sein... Schade. Der gesamte sizilianische Humor ist bei dieser Übersetzung flöten gegangen. OK - nicht der gesamte. Ab und zu erwischte ich mich schon beim Schmunzeln. Aber trotzdem ist der Qualitätsabstieg deutlich zu spüren.

Darüber hinaus wird wohl auch Camilleri mittleweile müde und alt und verliert sich in erotische Fantasien. Und Montalbano macht sich Gedanken über das Alter, über Gedächtnisschwund und über den Tag, an dem der Tod kommt.
Darüber hinaus verlässt Camilleri wohl eine gewisse Ausdauer - kaum hat man das Buch begonnen ist es auch schon zu Ende. Vom Lesegefühl her eher eine Kurzgeschichte denn ein Kriminalroman.

Schade - bisher fand ich die Serie um Montalbano ein Highlight der zeitgenössischen Literatur. Aber Camilleri und Montalbano gehen wohl leider, leider bald in Rente. Ich werde sie vermissen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Als absoluter Camilleri-Fan habe ich mich auf die Neuerscheinung gestürzt und wurde schwer enttäuscht. Der Untertitel "Commissario Montalbano erlebt Sternstunden" trifft auf mich als Leser keineswegs zu. Es scheint als habe Camilleri seine geniale Sprache, seinen Wortwitz, seine kleinen zynischen Rundumschläge und seine unvergleichlichen Charaktere in der Dunkelheit des Mondes versteckt. Vielleicht liegt es auch an der schlechten Übersetzung, aber auch Montalbanos kulinarische Leidenschaft und das amüsante Liebes-Hick-Hack mit Livia finden hier keine Fortsetzung. Der Mordfall rund um Angelo Pardo ist schlicht weg langweilig. Schade!
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