Andere Verkäufer auf Amazon
+ 40,00 € Versandkosten
99 % positiv
Mehr erfahren
Dem Autor folgen
OK
Die dunkle Königin. Das Lied von Eis und Feuer 08 Taschenbuch – 1. November 2006
|
George R.R. Martin
(Autor)
Finden Sie alle Bücher, Informationen zum Autor
und mehr.
Siehe Suchergebnisse für diesen Autor
Sind Sie ein Autor?
Erfahren Sie mehr über Author Central
|
-
Seitenzahl der Print-Ausgabe606 Seiten
-
SpracheDeutsch
-
HerausgeberBlanvalet Taschenbuch Verlag
-
Erscheinungstermin1. November 2006
-
Abmessungen13.6 x 4.3 x 20.9 cm
-
ISBN-103442244161
-
ISBN-13978-3442244164
Wird oft zusammen gekauft
Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch
Das Lied von Eis und Feuer 09: Der Sohn des GreifenBroschiert
Das Lied von Eis und Feuer 07: Zeit der KrähenTaschenbuch
Das Lied von Eis und Feuer 10: Ein Tanz mit DrachenBroschiert
Das Lied von Eis und Feuer 06: Die Königin der DrachenBroschiert
Das Lied von Eis und Feuer 05: Sturm der SchwerterBroschiert
Das Lied von Eis und Feuer 04: Die Saat des goldenen LöwenBroschiert
Verwandte Produkte zu diesem Artikel
Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.
-
Apple
-
Android
-
Windows Phone
Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.
Produktinformation
- Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag; 1. Edition (1. November 2006)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 606 Seiten
- ISBN-10 : 3442244161
- ISBN-13 : 978-3442244164
- Abmessungen : 13.6 x 4.3 x 20.9 cm
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 167,404 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 14,303 in Fantasy-Romane
- Kundenrezensionen:
Verwandte Produkte zu diesem Artikel
Produktbeschreibungen
Amazon.de
Die dunkle Königin bietet wieder entschieden mehr Überraschungsmomente als der Vorgänger, der sich damit begnügte, ein umwerfendes Panorama der Königslande zu zeichnen. Doch etliche Figuren, wie Tyrion, Jon, Dany und Bran, tauchen auch hier höchstens als Randbemerkungen auf, ihnen widmet sich Martin dann erst wieder in den Bänden 9 und 10.
An Die dunkle Königin werden sich die Geister genauso scheiden wie bei Die Zeit der Krähen, denn Martin ist ein Erzähler, dem es nicht allein um rasante Spektakel geht. Fast wie ein Geschichtswerk mutet die groß angelegte Erzählung mitunter an, so plausibel schildert Martin die Motivationen und Ambitionen seiner mittelalterlichen Figuren. Dabei schreckt er vor Grausamkeiten keineswegs zurück. Die Lektüre ist zuweilen so erschreckend und zermürbend wie das Leben selbst.
George R. R. Martin hat ein hervorragendes Gespür für Dramaturgie, aber seine eigentliche Stärke sind und bleiben die Figuren, selbst die eher langweiligen. Er ist ein literarischer Querdenker, der die politische und weltanschauliche Provokation der Science Fiction der 70er Jahre nie durch das in der Fantasy verbreitete und heroisierte Gut-Böse-Stereotyp eingetauscht hat. Das erweist sich nicht zuletzt auch in der eindrucksvollen Schilderung seiner Frauenfiguren, die sich in einer harten, von Männern dominierten Gesellschaft durchschlagen müssen. Martins unvoreingenommener und darum umso provozierenderer Blick auf das Allzumenschliche ist deutlich erfrischender als das Auf und Ab der Schlachten und Spannungsbögen herkömmlicher Fantasy-Meterware. --Simon Weinert
Pressestimmen
„Wirklich gigantisch und gigantisch gut! Schmeißen Sie dafür alle anderen Fantasy-Endlosserien weg, gern auch ungelesen.“ (Buchkultur)
Klappentext
ContraCostaTimes
"Die vielleicht beste epische Fantasy überhaupt!"
Marion Zimmer Bradley (kurz vor ihrem Tod)
"Das Fantasy-Epos des Jahrzehnts!"
The Denver Post
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
»Wie Mylady wünscht«, sagte die alte Frau.
Alaynes Gemächer im Jungfrauenturm waren größer und luxuriöser als das kleine Schlafgemach, das Lady Lysa ihr zugewiesen hatte. Sie hatte ein Ankleidezimmer und einen eigenen Abort, dazu einen Balkon aus behauenem weißen Stein, von dem aus sie das Tal überblicken konnte. Während Gretchel sich um das Feuer kümmerte, tappte Alayne barfuß durch den Raum und schlich hinaus. Der Stein unter ihren Füßen war eisig, der Wind wehte kräftig, wie stets hier oben, doch der Ausblick ließ sie für einen halben Herzschlag alles vergessen. Der Jungfrauenturm war der östlichste der sieben schlanken Türme der Eyrie, und so lag das ganze Tal mit seinen Wäldern und Flüssen und Feldern im diesigen Morgenlicht vor ihr ausgebreitet da. Die Sonne strahlte die Berge an und ließ sie wie gediegenes Gold glänzen.
Wunderschön. Der in Schnee gehüllte Gipfel der Giant’s Lance ragte über ihr auf, ein Riese aus Stein und Eis, neben dem die Burg auf seiner Schulter wie ein Zwerg wirkte. Eiszapfen von zwanzig Fuß Länge hingen über den Rand der Felswand, über den im Sommer Alyssas Tränen in die Tiefe stürzten. Ein Falke kreiste mit weit in den Morgenhimmel gebreiteten Flügeln über dem gefrorenen Wasserfall. Wenn ich nur auch Flügel hätte.
Sie legte die Hände auf die Steinbrüstung und zwang sich, über die Kante zu spähen. Sechshundert Fuß unter sich konnte sie Sky und die in den Fels gehauenen Stufen sehen, den gewundenen Weg, der an Snow und Stone vorbei hinabführte bis zur Talsohle. Sie sah die Türme und Bergfriede der Mondtore, klein wie Kinderspielzeuge. Vor den Mauern kam gerade Bewegung in die Heere der Lords der Erklärung, und die Soldaten krochen wie Ameisen in ihrem Hügel aus den Zelten. Wenn es nur wirklich Ameisen wären, dachte sie, könnten wir sie einfach zertreten.
Vor zwei Tagen war der Junge Lord Hunter mit seinen Truppen eingetroffen. Nestor Royce hatte ihm zwar die Tore vor der Nase zugeschlagen, doch er hatte weniger als dreihundert Mann in der Burg. Von den Lords der Erklärung hatte jeder tausend mitgebracht, und sie waren zu sechst. Alayne kannte ihre Namen so gut wie ihren eigenen. Benedar Belmore, Lord von Strongsong. Symond Templeton, der Ritter von Ninestars. Horton Redfort, Lord von Redfort. Anya Waynwood, Lady von Ironoaks. Gilwood Hunter, von jedermann der Junge Lord Hunter genannt, Lord von Longbow Hall. Und Yohn Royce, der mächtigste von ihnen, der Furcht einflößende Bronze Yohn, Lord von Runestone, Nestors Vetter und Oberhaupt des älteren Zweigs des Hauses Royce. Die sechs hatten sich nach Lysa Arryns Sturz in Runestone getroffen und dort ein Bündnis geschmiedet, in dem sie sich verpflichteten, Lord Robert, das Tal und einander zu verteidigen. In ihrer Erklärung hatten sie den Lord Protektor nicht erwähnt, sprachen jedoch von »schlechter Regierung«, die beendet werden müsse, und auch von »treulosen Freunden und übelsten Beratern«.
Eine kalte Bö wehte um ihre Beine. Sie ging hinein und wählte ein Kleid für das Frühstück. Petyr hatte ihr die Garderobe seiner verstorbenen Gemahlin überlassen, einen Schatz aus Seide, Satin, Samt und Pelzen, der alles übertraf, was sie sich je erträumt hatte, wenngleich ihr das meiste davon zu groß war; Lady Lysa hatte im Laufe ihrer Schwangerschaften, Fehl- und Totgeburten deutlich zugenommen. Einige der alten Kleider, die noch für die junge Lysa Tully von Riverrun genäht worden waren, und ein paar andere, die Gretchel hatte ändern können, passten Alayne, die mit dreizehn schon fast so lange Beine hatte wie ihre Tante mit zwanzig.
An diesem Morgen fiel ihr Blick auf ein buntes Kleid im Rot und Blau der Tullys mit einem Saum aus Grauwerk. Gretchel half ihr, die Arme durch die Glockenärmel zu schieben, und schnürte ihr das Rückenteil. Dann bürstete sie das Haar und steckte es hoch. Alayne hatte es gestern Abend vorm Schlafengehen erneut dunkel gefärbt. Das Mittel, das ihre Tante ihr gegeben hatte, verwandelte ihr leuchtendes Kastanienhaar in ein stumpfes Braun, doch dauerte es selten lange, bis der Rotton am Ansatz wieder durchschimmerte. Und was soll ich tun, wenn mir das Färbemittel ausgeht? Es stammte aus Tyrosh jenseits der Meerenge.
Unterwegs zum Frühstück wurde sich Alayne abermals der Stille bewusst, die auf der Eyrie herrschte. In den Sieben Königslanden gab es keine ruhigere Burg. Die wenigen Diener waren alt und hielten die Stimmen gesenkt, um den jungen Lord nicht zu stören. Auf dem Berg gab es keine Pferde, keine Hunde, die bellten und knurrten, keine Ritter, die Übungen im Hof absolvierten. Sogar die Schritte der Wachen wirkten eigenartig gedämpft, wenn sie durch die Steinhallen schritten. Alayne hörte das Seufzen und Ächzen des Windes, der um die Türme strich, doch das war alles. Als sie auf der Eyrie angekommen war, hatten zumindest Alyssas Tränen noch gemurmelt, doch jetzt war der Wasserfall eingefroren. Gretchel sagte, bis zum Frühjahr würde es so still bleiben.
Sie fand Lord Robert allein in der Morgenhalle über der Küche vor, wo er mit dem Holzlöffel lustlos in seiner großen Schüssel honiggesüßten Haferschleims rührte. »Ich wollte Eier«, beklagte er sich, als er sie erblickte. »Ich wollte drei weichgekochte Eier und ein bisschen Schinken.«
Sie hatten keine Eier mehr und auch keinen Schinken. In den Kornspeichern der Eyrie gab es reichlich Hafer und Weizen und Gerste, genug, um sie alle ein Jahr zu ernähren, doch was frische Lebensmittel anging, waren sie von einem Bastardmädchen namens Mya Stone abhängig, die derlei Vorräte aus dem Tal heraufbrachte. Da die Lords der Erklärung am Fuß des Berges lagerten, gab es für Mya kein Durchkommen. Lord Belmore, der als Erster von den sechs an den Toren eingetroffen war, hatte Littlefinger einen Raben mit der Botschaft geschickt, dass keine weiteren Lebensmittel mehr zur Eyrie durchgelassen würden, bis er nicht Lord Robert heruntergeschickt habe. Zwar handelte es sich nicht direkt um eine Belagerung, allerdings fehlte auch nicht mehr viel daran.
»Ihr bekommt Eier, wenn Mya kommt, so viele, wie Ihr mögt«, versprach Alayne dem kleinen Lord. »Sie bringt Eier und Butter und Melonen, ganz viele leckere Sachen.«
Den Jungen besänftigte das nicht. »Ich will die Eier aber heute.«
»Süßrobin, wir haben keine Eier, Ihr wisst das. Bitte, esst Euren Haferschleim, er schmeckt sehr gut.« Sie aß selbst einen Löffel.
Robert schob den Löffel in der Schale hin und her, brachte ihn jedoch nicht zum Mund. »Ich habe keinen Hunger«, entschied er. »Ich will wieder ins Bett. Letzte Nacht habe ich überhaupt nicht geschlafen. Ich habe Gesang gehört. Maester Colemon hat mir Traumwein gegeben, aber ich konnte das Singen trotzdem hören.«
Alayne legte ihren Löffel hin. »Ich hätte es auch hören müssen, wenn jemand gesungen hätte. Ihr habt schlecht geträumt, mehr nicht.«
»Nein, es war kein Traum.« Die Tränen standen ihm in den Augen. »Marillion hat wieder gesungen. Dein Vater sagt, er sei tot, aber das ist er nicht.«
»Ist er doch.« Es jagte ihr einen Schrecken ein, wenn er so redete. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass er klein und kränklich ist; wenn er nun auch noch verrückt ist? »Süßrobin, er ist tot. Marillion liebte Eure Hohe Mutter zu sehr und konnte nicht mehr mit dem Gedanken leben, was er ihr angetan hat, daher ist er in den Himmel gegangen.« Alayne hatte die Leiche nicht gesehen und Robert ebenfalls nicht, dennoch zweifelte sie nicht am Tod des Sängers. »Er ist...
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Kundenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Aber die literarische Vorlage wird zunehmend verlassen. Vermutlich auch, weil die Umsetzung im Film zunehmend schwieriger wird. Der Band 8 ist wie gehabt sehr spannend und wie in Band 7 werden einzelne Kapitel nicht nur nach beteiligten Personen benannt. Die wesentlichen Protagonisten sind Arya, Sansa (jetzt mit anderem Namen ;-) ), Kleinfinger, Brienne, Cersei, Jamie und Sam.
Nach der Niederschlagung der Wildlinge und dem Eintreten des Machtvakuums, welches durch die Tode von Joffrey und Tywin in Westeros hervorgerufen wurde, ebenso wie die aufgelöste Armeen des jungen Wolfes, die in Wäldern und Höhlen hausen versucht Cersei die Macht an sich zu reisen (was sie schon immer wollte). Sie versucht sich darin dieses Vorhaben politisch, in Form von Intrigen und militärischen Auseinandersetzungen umzusetzen. Teilweise sieht es erfolgreich aus, teilweise ist bereits hier absehbar, welches Fiasko damit einhergehen wird.
Die anderen Beteiligten versuchen im wesentlichen ihren Weg, ihre Rolle und Position zu finden bzw. geleistete Schwüre einzuhalten. Dabei beginnen sich die Handlungsstränge zusehends zu überlappen, teilweise so, wie sich nicht in der TV-Serie vorkommen bzw. untergehen.
Teilweise gewohnt äußerst brutal beschrieben stellt dieser Teil erneut unter Beweis, welche Macht von geschriebenen Worten ausgehen und wie anschaulich es dem Autor gelingt, den Leser vollends zu vereinnahmen. Ich muss daher erneut alle Sterne abgeben und freue mich nun auf das anstehende Finale, welches, zumindest in den deutschen Taschenbüchern in zwei Bänden daherkommt.
Winter is coming...
Aber weit gefehlt, mit „Die dunkle Königin“ ist die Fantasy-Reihe wieder voll in der Spur, was mich sehr beruhigt hat.
Im Mittelpunkt stehen eindeutig CERSEI LENNISTER (6 Kapitel) und ihr Bruder JAIME LENNISTER (5 Kapitel), auch BRIENNE VON TARTH (4 Kapitel) nimmt einen großen Teil der Handlung ein. ARYA, eine meiner Lieblingsfiguren, nimmt nur einen ganz kleinen Teil der Handlung ein, und der ist auch ziemlich seltsam, eigentlich nicht mehr als ein „Lebenszeichen“.
DAENERYS, ebenfalls eine meiner Lieblingsfiguren, ist dieses Mal ebenso außen vor wie TYRION und JON SCHNEE.
In „Die dunkle Königin“ hat sich die Lage auf „Westeros“ beruhigt, die LENNISTERS haben alles fest im Griff. CERSEI regiert die „Sieben Königslande“ und ist nicht sonderlich erbaut darüber, dass ihr Sohn, der Kindkönig TOMMEN, mit der durchtriebenen MARGAERY TYRELL verheiratet ist. CERSEI wäre nicht CERSEI, wenn sie nicht schon Pläne schmieden würde, wie sie die ungeliebte Schwiegertochter wieder los wird.
Doch Gefahr für den Frieden und CERSEI kommt von den „Eiseninseln“, von wo aus EURON GRAUFREUND auszieht um die Küsten zu plündern. EURON hat aber noch einen weiteren Plan, in dem DAENERYS eine entscheidende Rolle spielt …..
SAMWELL reist nach „Braavos“, wo er zufällig auf ARYA STARK trifft. Von dort aus reisen er, MASTER AEMON und GOLDIE weiter bis nach „Altsass“.
Auch in „Dorne“ braut sich was zusammen und irgendwie sind plötzlich alle an DAENERYS interessiert. So auch die Herrscher von „Dorne“, die QUENTYN MARTELL nach „Esssos“ schicken, um die „Mutter der Drachen“ zu finden.
Im „Grünen Tal“ wird es für PETYR BAELISH ungemütlich und es ist fraglich ob es ihm mit List und Heimtücke erneut gelingt den Kopf aus der Schlinge zu ziehen …..
Da ist wieder jede Menge „Feuer“ drin, alles dreht sich irgendwie auch um DAENERYS, die ansonsten keine Rolle spielt, aber man wird schon darauf vorbereitet, dass sich das spätestens im nächsten Band entscheidend endet.
Meine Lieblingsfiguren kommen zwar nicht vor, oder eben nur sehr kurz, dennoch habe ich „Die dunkle Königin“ wieder verschlungen. Nach dem leichten „Durchhänger“ mit dem letzten Band, ist die Fantasy-Saga wieder voll in der Spur. Super spannend, letztendlich war es eventuell gut, das einige Charaktere den „Serientod“ gestoben sind.
In jedem Fall ist der achte Band absolut empfehlenswert, was aber bei Fans sicher nicht notwendig zu erwähnen wäre …. 😉
Von \m/arcolino am 29. September 2020
Aber weit gefehlt, mit „Die dunkle Königin“ ist die Fantasy-Reihe wieder voll in der Spur, was mich sehr beruhigt hat.
Im Mittelpunkt stehen eindeutig CERSEI LENNISTER (6 Kapitel) und ihr Bruder JAIME LENNISTER (5 Kapitel), auch BRIENNE VON TARTH (4 Kapitel) nimmt einen großen Teil der Handlung ein. ARYA, eine meiner Lieblingsfiguren, nimmt nur einen ganz kleinen Teil der Handlung ein, und der ist auch ziemlich seltsam, eigentlich nicht mehr als ein „Lebenszeichen“.
DAENERYS, ebenfalls eine meiner Lieblingsfiguren, ist dieses Mal ebenso außen vor wie TYRION und JON SCHNEE.
In „Die dunkle Königin“ hat sich die Lage auf „Westeros“ beruhigt, die LENNISTERS haben alles fest im Griff. CERSEI regiert die „Sieben Königslande“ und ist nicht sonderlich erbaut darüber, dass ihr Sohn, der Kindkönig TOMMEN, mit der durchtriebenen MARGAERY TYRELL verheiratet ist. CERSEI wäre nicht CERSEI, wenn sie nicht schon Pläne schmieden würde, wie sie die ungeliebte Schwiegertochter wieder los wird.
Doch Gefahr für den Frieden und CERSEI kommt von den „Eiseninseln“, von wo aus EURON GRAUFREUND auszieht um die Küsten zu plündern. EURON hat aber noch einen weiteren Plan, in dem DAENERYS eine entscheidende Rolle spielt …..
SAMWELL reist nach „Braavos“, wo er zufällig auf ARYA STARK trifft. Von dort aus reisen er, MASTER AEMON und GOLDIE weiter bis nach „Altsass“.
Auch in „Dorne“ braut sich was zusammen und irgendwie sind plötzlich alle an DAENERYS interessiert. So auch die Herrscher von „Dorne“, die QUENTYN MARTELL nach „Esssos“ schicken, um die „Mutter der Drachen“ zu finden.
Im „Grünen Tal“ wird es für PETYR BAELISH ungemütlich und es ist fraglich ob es ihm mit List und Heimtücke erneut gelingt den Kopf aus der Schlinge zu ziehen …..
Da ist wieder jede Menge „Feuer“ drin, alles dreht sich irgendwie auch um DAENERYS, die ansonsten keine Rolle spielt, aber man wird schon darauf vorbereitet, dass sich das spätestens im nächsten Band entscheidend endet.
Meine Lieblingsfiguren kommen zwar nicht vor, oder eben nur sehr kurz, dennoch habe ich „Die dunkle Königin“ wieder verschlungen. Nach dem leichten „Durchhänger“ mit dem letzten Band, ist die Fantasy-Saga wieder voll in der Spur. Super spannend, letztendlich war es eventuell gut, das einige Charaktere den „Serientod“ gestoben sind.
In jedem Fall ist der achte Band absolut empfehlenswert, was aber bei Fans sicher nicht notwendig zu erwähnen wäre …. 😉
Bevor ich überhaupt Notiz von GoT genommen hatte, kaufte ich mir die ersten drei Bände und begann zu lesen. Dass es sich dabei um die gehypte Serie handelte, war mir nicht bewusst. Nach den ersten 100 Seiten war ich allerdings etwas erschlagen. So viele Charaktere und Geschichten waren mir erstmal zu viel und so legte ich es beiseite. Dann schauten wir irgendwann mal die Serie und ich bemerkte, dass ich da doch auch Bücher habe. Also fing ich noch einmal an und mit dem Hintergrund der Serie lief es deutlich besser.
Zum Schreibstil und Lesevergnügen:
Wenn man sich einmal reingebissen und den Durchblick erlangt hat, dann sind die Bücher von Feur und Eis wirklich klasse. Der Schreibstil ist eingänglich und vielseitig (mit ein paar Ausnahmen hinsichtlich Lieblingsformulierungen). Atmosphärisch wird viel getan, ohne ellenlange Seiten mit Ortbeschreibungen abzulieferen.
Zum Inhalt (KEIN Spoiler):
Nein, ich werde hier keine Inhalte spoilern. Fakt ist, dass die Figuren spannend und vor allem glaubwürdig sind. Die Geschichte darum ist äußerst dicht, ja, manchmal vielleicht auch etwas zu dicht. Hier ist es spannend einen Vergleich mit der TV Serie zu machen, die es auf ihrer Art schafft, Inhalte wegzulassen oder so umzuschreiben, dass sie manchmal fast besser umgesetzt sind, als im Buch. In Summe bietet auch dieser Teil wieder einen gewaltigen Inhalt, der einen mitreißt und manchmal auch aufgrund des Umfangs und der Dichte ein kleines Stück überfordert. Dennoch kann ich dieses Buch nur empfehlen!



