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Die deformierte Gesellschaft Gebundene Ausgabe – 1. Februar 2002

4.0 von 5 Sternen 31 Kundenrezensionen

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Wo er Recht hat, hat er Recht! Es ruhig angehen lassen oder ein Weilchen abseits stehen ist hier zu Lande tatsächlich keine Schande; nur das Notwendige tun, sich bloß kein Bein ausreißen und die Drecksarbeit den Türken überlassen: eine weit verbreitete Haltung. Lieber mit dem neuen Wagen in den Urlaub, als das Geld auf die hohe Kante -- man gönnt sich ja sonst nichts. Und seine Zustimmung zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung auf dem Lohnzettel oder der Rentenbescheinigung honoriert sehen zu wollen, ist doch legitim. Unbarmherzig hält uns Meinhard Miegel in seinem Buch Die deformierte Gesellschaft den Spiegel vor und beschreibt, Wie die Deutschen ihre Wirklichkeit verdrängen.

Aufgegliedert in die zusammenhängenden Themenfelder "Demographie", "Sozialstaat", "Wirtschaft und Beschäftigung" entwirft der Leiter des Instituts Wirtschaft und Gesellschaft in Bonn -- als provokanter Querdenker gern gesehener Gast in Talkshows -- zunächst das Zukunftsszenario einer infolge von Geburtenausfällen hoffnungslos überalterten Rumpfgesellschaft: atomisierte Egoisten, die sich menschliche Zuwendung und soziale Einbindung allenfalls noch erkaufen und ihr Dasein in existenzieller Abhängigkeit von kinderreichem Humankapital fristen, das in neokolonialistischer Manier aus Entwicklungsländern abgeworben wurde.

Er widerlegt empirisch die allgemein unterstellte Kausalität von Wachstum und mehr Beschäftigung, räumt mit dem Märchen von der neuen Armut auf und entlarvt die Deutschen als untüchtige, elitenfeindliche Arbeitnehmergesellschaft, deren materieller Wohlstand auf einem Wissens- und Kapitalstock fußt, zu dem die Wenigsten beigetragen haben. Schließlich nimmt er dem tendenziell totalitären Sozialstaat den Offenbarungseid ab und stellt der in Unmündigkeit gehaltenen "Staatsgesellschaft" eine "dynamische Bürgergesellschaft" entgegen, in der die Einzelnen und die sie umgebenden Gemeinschaften so viel Verantwortung wie möglich selbst schultern.

Der CDU-Mann, der die seltene Gabe besitzt, scheinbar komplexe Sachverhalte von verbalem Zierrat zu befreien und auf das Wesentliche zu reduzieren, nimmt kein Blatt vor den Mund. Mit einem gehörigen Schuss Populismus geißelt er die Perspektiv- und Initiativlosigkeit einer mehrheitlich aus Beamtentum und Öffentlichem Dienst rekrutierten Klasse politischer (Re-)Akteure, die sich in einem engen Korsett von Sachzwängen wähnend immer nur das Nächstliegende ansteuere. Die politisch fehlgeleitete und desinformierte Gesellschaft sieht er in der Falle und fordert zur Lösung mentaler Blockaden die unverzügliche Konfrontation mit den Realitäten -- und zwar "je schonungsloser, desto besser". Dazu müsste man eigentlich nur sein Buch zur staatsbürgerlichen Pflichtlektüre machen. --Roland Detsch

Der Verlag über das Buch

Träger des Corine - Internationaler Buchpreis 2002

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 9. März 2002
Format: Gebundene Ausgabe
In diesem Buch werden schonungslos die "Vernebelungsmechanismen" heutiger Politik, das gezielte Verschweigen akuter Zukunftsfragen und dringend notwendige Maßnahmen offengelegt.
Dies geschieht, denke ich, in einer der Brisanz des Themas angepassten Direktheit und Offenheit, es wird nicht um den heißen Brei geredet, sondern der zukünftig bei Beibehaltung des Status quo gähnende Abgrund (das Ende der Demokratie) gezeigt. An den mündigen Bürger wird appelliert, seinen Teil beizutragen und nicht dem allseits beliebten Konsumententum zu fröhnen... Leider wird auch dieses Buch viel zu wenige Leser erreichen, da die Haupklientel statt zu lesen und vielleicht sogar zu denken weiterhin Spielshows konsumieren wird...
Anmerkung: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient...
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Format: Gebundene Ausgabe
Miegels Buch sagt mit einfachen Worten, was wir Deutschen schon seit langem wissen (sollten), doch einfach nicht wahr haben wollen: Die Gesellschaft vergreist, und das überfordert das Rentensystem völlig, unser Sozialsystem lähmt jede Selbstinitiative, wir leben über unseren Verhältnissen (gut 6 Billionen Euro offene und verdeckte Staatsschulden lassen da keinen Zweifel offen), doch niemand ist bereit, seine Ansprüche zurückzunehmen und für kommende Zeiten selbst vorzusorgen.
Miegels Buch ist sicherlich nicht das wissenschaftlichste zu diesem Thema, doch das eindringlichste und am einfachsten zu verstehende. Sollte Pflichtlektüre für jeden Sozialpolitiker und Gewerschafter werden. Vielleicht hat Deutschland dann doch noch eine Chance.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Schonungslose Abrechnung mit den (eingefahrenen) politischen Gepflogenheiten des Westens (im Allgemeinen) und Deutschland (im Besonderen). Der Sozialstaat in seiner bisherigen Form wird (nachvollziehbar) als Auslaufmodell enttarnt, weil das soziale (als heilige Kuh) hervorragend geeignet ist Wähler an sich zu binden, die Illusion vom treu sorgenden und allmächtigen Staat zu nähren und Macht auszuüben. Dabei werden die scheinbaren Nutznießer (in der Mehrzahl der Fälle) zu Opfern eines hoffnungslos verbürokratsierten Umverteilungsstaates der sich aller möglichen Verschleierungsmechanismen bedient um die Illusion nur irgendwie aufrecht zu erhalten. Folge: Ein über Generationen anerzogenes fehlendes Verständnis für eigenverantwortliches Handeln (Vorsorge, Gesundheit etc.) und das Rufen nach dem Staat bei jeder sich bietenden Gelegenheit, so dass am Ende von guten Absichten nicht mehr als Ungerechtigkeit, Missbrauch und Verdummung weiter Bevölkerungsteile und ein schon perverser Hang zu Überreklementierung übrig bleibt. Als die entscheidenden Trends in diesem Zusammenhang führt Miegel u.a. die demographische Entwicklung, das Erstarken der Produktionsfaktoren Wissen und Kapital, der beständige Rückgang der Menge an Erwerbsarbeit, die Wiederentdeckung von Individuum und Gemeinschaft auf. Was m.E. fehlt ist der Hinweis auf den (völlig aus dem Ruder gelaufenen) Geld- und Zinsmechanismus (wenige Superreiche und viele hoffnungslos Verschuldete oder wenige superreiche Konzerne und hoffnungslos verschuldete Staaten), der die Themen des Sozialstaates zwangsläufig und ebenfalls in erheblichem Maße tangiert. Dennoch absolut lesenswert weil augenöffnend und schonungslos offen!
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Format: Gebundene Ausgabe
"Die deformierte Gesellschaft" ist sicherlich ein aufklärendes, aufweckendes und fesselndes Buch für jeden, der sich mit Politik befasst und wahrscheinlich schockierend für den, der sich kaum oder gar nicht damit befasst.
Ein Buch, welches eine Muss-Lektüre für Politiker UND mündige Bürger werden sollte. Alt-Bundespräsident Prof. Roman Herzog hat mit seiner berühmten Rede 1997 ("Durch Deutschland muss ein Ruck gehen") eine ähnliche Richtung eingeschlagen. Insofern hat dieses Buch nicht nur einen sehr informativen und interessanten Inhalt, sondern weckt hoffentlich auch Stimmungen, die in diesem Land lange nicht mehr zu Tage getreten sind.
Einzig die Tatsache, dass Miegel in meinen Augen zu sehr die Fehler und Versäumnisse sozialdemokratischer Regierungen aufzeigt, zeugt ein wenig von überzogenem Populismus und Parteikalkül. Aber das sollte man vorher wissen, dann relativiert man bereits beim Lesen.
Alles in allem aber ein sehr spannendes und anprangerndes Buch, das ich jedem Politik interessiertem Leser wärmstens empfehlen kann.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Meinhard Miegel beschreibt und analysiert (fast zu) ausführlich die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen seit Einführung der Bismarckschen Sozialgesetzgebung. Aus der vor 100 Jahren herrschenden Alterspyramide wird ein "Alterspilz", dem aufgrund steigender Lebenserwartung und sinkender Geburtenrate der Nachwuchs ausgeht. Gleichzeitig hat die sinkende Lebensarbeitszeit und steigende Produktivität die bundesdeutsche Arbeitswelt tiefgreifend verändert. Diese Veränderungen haben Auswirkungen auf die Wirtschaft, den Sozialstaat und die Bürgerinnen und Bürger, die mit einem timelag von mehreren Jahren bis Jahrzehnten erfolgen.
Einige interessante Sichtweisen werden dem Leser eröffnet:
1. Der Wohlstand der Nachkriegszeit bis in die 70'er Jahre wurde konsumiert - in privaten und staatlichen Haushalten gleichermaßen. Heute fehlt beiden das nötige Kapital als weitere Einnahmequelle.
2. Das Dilemma der Gewerkschaften: Deutschland ist eine Arbeitnehmergesellschaft. Die Gewerkschaften haben weitreichende Arbeitnehmerrechte durchgesetzt, allein es fehlen die Adressaten, die unter diesen Bedingungen bereit sind, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen.
3. Es gibt in Deutschland keine Armut - wer von Armut spricht meint Gleichheit. Allerdings gibt es eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich.
4. Nicht Wirtschaftswachstum bedingt neue Arbeitsplätze, sondern der Ursache-Wirkung-Zusammenhang ist genau umgekehrt.
5. Die Mündigkeit des Bürgers endet, wo sie in Pflicht umschlägt: der ausufernde Sozialstaat hat die normal menschliche Solidarität verdrängt.
6. Die Angst vor Eliten als Reaktion auf das Versagen der Eliten in Nazideutschland ist nicht mehr zeitgemäß.
7.
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