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Die bezaubernde Florentinerin Gebundene Ausgabe – 6. März 2009

3.9 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Salman Rushdie ist ein postmoderner Autor. So jedenfalls hat man den indisch-britischen Schriftsteller, der wegen seiner islamkritischen Darstellungen des Leben Mohammeds in seinem Buch Die satanischen Verse 1988 vom iranischen Staatschef Ruhollah Musavi Khomeini in Abwesenheit zum Tode verurteilt wurde, immer wieder charakterisiert. Als einer, der Märchen und Mythos mit der Realität verknüpft. Und als einer, der aus dem unerschöpflichen Fundus der Historie Stoffe zieht, die die Gegenwart beleuchten.

In Rushdies Roman Die Schöne Florentinerin ist manches anders. Hier kommt die Gegenwart nicht vor. Das Buch ist ein rein historischer Roman, mit allen Elementen, die dazu gehören. Er spielt in der Umbruchzeit des 16. Jahrhunderts, und geschichtliche Größen wie Niccolo Machiavelli spielen darin eine wichtige Rolle. Im Zentrum aber steht Agostino Vespucci, nach dessen Cousin Amerigo Amerika benannt worden ist. Der Florentiner steht plötzlich vor der Residenz des indischen Mogul-Königs Akbar des Großen in Fatehpur Sikri – und überbringt ein Schreiben, das angeblich von der britischen Königin Elisabeth I. stammt und um Hilfe in deren Kriegen bittet. Zu allem Überfluss behauptet Vespucci noch, über eine abtrünnige indische Prinzessin – der „schönen Florentinerin“ – mit dem Großmogul verwandt zu sein. Um diesen Plot spannt Rushdie einen Atem beraubenden Bogen, der den Lesern in die Zeit politischer Intrigen, Visionen und Phantastereien hineinversetzt. Und das ist wahrhaft meisterlich beschrieben.

Aber Rushdie wäre nicht Rushdie, wenn er im Historischen auch hier nicht das Gegenwärtige durchscheinen ließe. „Die Vergangenheit ist ein Licht, das, entsprechend ausgerichtet, die Gegenwart heller erleuchtet als jede moderne Lampe“, heißt es dementsprechend in Die Schöne Florentinerin. So ist das Buch doch wieder ein postmoderner Roman geworden. Und der phantastische Erzähler Rushdie ist sich einmal mehr treu geblieben. -- Stefan Kellerer

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Salman Rushdie,1947 in Bombay geboren, studierte in Cambridge Geschichte. Mit seinem Roman Mitternachtskinder (1983) wurde er weltberühmt. Seine Bücher erhielten renommierte internationale Auszeichnungen und sind in über zwei Dutzend Sprachen übersetzt. Zuletzt wurde ihm 1996 der Aristeion-Literaturpreis der EU für sein Gesamtwerk zuerkannt. 2008 schlug ihn die Queen zum Ritter.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Salman Rushdie ist zweifellos ein großer Erzähler und ein Meister im Umgang mit der Sprache. So gelingt es ihm auch mühelos den Leser mit auf eine phantastische Reise in vergangene Zeiten und Welten zu nehmen. Leider hat er mich dabei des öfteren verloren. Denn so schön die Geschichten, die der blonde Reisende dem Mogul Akbar erzählt, auch sind - zumindest meist -, legt Rushdie doch kaum Wert auf innere Logik oder Nachvollziehbarkeit. Der Wust an Namen - allein der Erzähler trägt mindestens fünf verschiedene - und die ständigen Wechsel der Erzähler und Erzählstränge sind sehr verwirrend und nur schwer nachvollziehbar. Zudem vermischt Rushdie historische Wahrheiten mit Mythen, Sagen und Lügengeschichten - das kann man mögen oder auch nicht.
Vielleicht fehlte mir manchmal einfach die Phantasie mich völlig auf Rushdies Roman einzulassen. Doch Anhänger märchenhafter Erzählungen dürften hier voll auf ihre Kosten kommen. Auch interessante philosophische und religiöse Anspielungen bereichern die Erzählungen.

So will ich auch trotz meiner Vorbehalte 4 Sterne vergeben, denn Rushdie ist wahrhaft ein Meister der Sprache und der Anekdote.
Falls Sie aber historisch exakte Romane bevorzugen, sollten Sie die Finger von diesem Buch lassen.
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Format: Taschenbuch
Ich stimme den anderen Lesern zu, dass es in der Tat eine fantasievolle, reich ausgeschmückte und märchenhafte Geschichte ist. Das ganze in einen faszinierenden historischen Rahmen gesetzt (16 Jh) - zum einem der Entdeckerzeit in der westlichen Welt, zum anderen in der uns noch allzu unbekannten zentralasiatischen Geschichte. Ein Buch, wo Orient auf Okzident trifft und sich herausstellt, dass wir gar nicht so verschieden sind.

Trotz allem hat mich das Buch enttäuscht. Es war sprichwörtlich zuviel des Guten - zu viele Geschichten, zu weitläufig, zu viele Referenzen an historisch bekannte Personen, zu viele Namen für ein und dieselbe Person ...
Ich hatte das Gefühl, ich konnte nirgendwo richtig Fuss fassen, weder in einer Person, noch an einem Ort. Ohne eine solide Grundlage schwebte man von einer Geschichte zur nächsten - kurzum, mir fehlte einfach der rote Faden. Und ich muss zugeben, dass ich mich am Schluss gefragt habe - was war der Sinn der ganzen Geschichtenerzählerei ?

Schade - da haben mir andere Bücher von Rushdie besser gefallen (Mitternachtskinder, Die satanischen Verse) !
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Format: Gebundene Ausgabe
"Kaum war er eingenickt, brabbelte die halbe Welt in seinem Hirn und erzählte ihm phantastische Geschichten von fernen Reisen. In dieser halb entdeckten Welt brachte ihm jeder Tag Neuigkeiten von unbekanntem Zauber. Die bilderreiche, enthüllende Traumpoesie des Alltäglichen war noch nicht von der engstirnigen, nüchternen Wirklichkeit erdrückt. Es waren wundersame Geschichten gewesen, die ihn, den Geschichtenerzähler, zur Tür hinausgetrieben hatte, vor allem jene eine, und die mochte sein Glück bedeuten oder ihn das Leben kosten."
(Die bezaubernde Florentinerin, Seite 19/20).

Im letzten Licht des Tages gleißte der See vor der Palaststadt wie ein Meer aus Gold. So beginnt die sagenhafte Geschichte aus der Feder von Salman Rushdie, bei der man am liebsten auf den Flügeln der Phantasie davon fliegen möchte. Worte, kostbar und schön wie Perlen, fügen sich in Satzketten zusammen und werden zur schmückenden Zierde dieses Romans. Neben diesem Schmuckwerk fallen jedoch auch derbe, hässliche Worte und fügen sich in das Gesamtbild ein. Schönheit und Hässlichkeit, Großmut und Grausamkeit, Liebe und Hass, Rache und Vergebung liegen in diesem Werk nahe beieinander und vereinen sich zu einem faszinierenden Ganzen.

Als der gelbhaarige, junge Mann mit dem absurd langen, aus kunterbunten Lederlappen zusammengenähten Mantel in der indischen Stadt Fatehpur Sikri eintrifft um dort sein Schicksal zu erfüllen, hat er bereits einen langen Weg hinter sich.
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Format: Gebundene Ausgabe
Im Jahr 1572 gelangt ein junger blonder Fremdling mit dem Namen Niccoló Vespucci an den Palast Akbars im indischen Fatehpur Sikir.
Er berichtet, dass er den langen Weg von Florenz nach Indien auf sich nahm um den Moguln - König Akbar eine Geschichte zu erzählen. Die Geschichte seiner Herkunft.
Mogor dell'Amore - wie sich Vespucci zwischendurch auch mal nennt - schildert sehr ausführlich, über einige Jahre hinweg, die Geschichte von Agbar dem Türken und die damit verbundene Geschichte von <<Schwarzauge>>, der bezaubernden Florentinerin und schönsten Frau der damals bekannten Welt.
Insgesamt zwei Jahre lässt Akbar sich Abend für Abend die Geschichte von Niccoló Vespucci erzählen. Er berichtet dabei auch von Botticelli, dem Admiral Andrea Doria, Dracula, den Medicis und zahlreichen anderen. Die Schauplätze in seinem weitschweifigem Bericht reichen vom indischen Subkontinent über das Italien in der Zeit der Renaissance, die Küsten Afrikas und den Nahen Osten bis nach Amerika. Doch jede der einzelnen Berichte steht in irgendeiner Verbindung mit der Moguln - Prinzessin <<Schwarzauge>>, ein Geist, der durch die Schilderungen in der Gegenwart wieder zum Leben erweckt wird.
Salman Rushdie erzählt sehr ausführlich und farbenprächtig eine Geschichte über Verrat, Missgunst, Zauberei und Liebe. Sein Schreibstil ist sehr prachtvoll und ausgeschmückt. Es bereitet dem Leser richtige Freude sein Buch "Die bezaubernde Florentinerin" zu lesen und während des Lesens in diese fabelhafte orientalische Welt von "Tausendundeine Nacht" einzutauchen und sich von Vespuccis Geschichte tragen zu lassen.
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