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Die achte Karte: Roman Gebundene Ausgabe – 6. Oktober 2008

3.8 von 5 Sternen 42 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Kate Mosse, eine der Initiatorinnen des Orange Prize, arbeitet für Rundfunk und Fernsehen. Für BBC Four moderiert sie eine wöchentliche Sendung, in der Autoren und ihre Bücher vorgestellt werden. Kate Mosse hat Romane und Sachbücher geschrieben, vor ihrer Arbeit für Rundfunk und Fernsehen war sie stellvertretende Intendantin des Chichester Festival Theatre in West Sussex. Sie ist Mitglied der Royal Society of Arts. Mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern lebt sie in West Sussex und in Carcassonne. Ihr erster Roman "Das verlorene Labyrinth" ist 2005 bei Droemer erschienen. Es folgten die Romane "Die achte Karte" und "Wintergeister".

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Meredith forscht für ihr Buch nach dem Leben Debussys. Dabei führt sie ihr Weg nach Paris, wo sie durch Zufall auf ein unvollständiges Set Tarotkarten aus vergangener Zeit stößt. Diese Tarotkarten zeigen die Liebenden, die Kraft, den Teufel und die Gerechtigkeit, auf der ein Mädchen abgebildet ist, das unverkennbar die Gesichtszüge von Meredith trägt. Durch diesen Zufall der Ähnlichkeit verwirrt, begibt sich die junge Frau auf die Suche nach dem Ursprung der Karten, die auch mit Debussy zusammenhängen. Ist es nur Zufall, dass die Karte ihr Konterfei ziert und sie zu Familienerbstücken im Süden Frankreichs zieht? Immer wieder taucht der Name einer jungen Frau auf: Léonie Vernier. Sie entpuppt sich als die Zeichnerin der Karten, die in den Bildern die Geschichte ihres Bruders Anatole und seiner großen Liebe erzählt. Diese eine Liebe, die Victor Constant zerstörte, weil Léonie, geblendet vom Charme des Widersachers, ihm den Weg zu den Liebenden wies. Die Wahrheit liegt in den Karten und hundert Jahre später droht sich die Vergangenheit zu wiederholen.

Kate Mosse lebt mit ihrer Familie in Sussex, aber auch in Carcassonne. Beste Voraussetzungen, sich in dieser Umgebung auszukennen. Sehr akribisch hat die Autorin im Leben von Debussy geforscht und erzählt eine mystische und spannende Geschichte. Dabei erklärt sie die Magie der Tarotkarten bis ins kleinste Detail. Aber eben dies ist auch das Manko am Buch. Bis die Geschichte "richtig losgeht", muss man sich locker durch 250 Seiten quälen. Zwar erzählt Kate Mosse brillant, aber trotzdem bleibt die Gefahr, dass man das Buch zu früh aus der Hand legt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wie schon in Kate Mosses Debütroman 'Das verlorenen Labyrinth' spielt ein großer Teil der Geschichte im Languedoc, der ebenso rauhen wie sonnig-milden Vorgebirgslandschaft im äußersten Südwesten Frankreichs. Diesmal ist die Handlung sowohl in der Gegenwart als auch ein Jahrhundert in der Vergangenheit angesiedelt. Kate Mosse verknüpft hier zwei Frauenschicksale miteinander und zeigt daran anschaulich, wie sehr sich die Zeiten verändert haben. Und trotzdem wiederholt sich die Geschichte ihrer Protagonistinnen auf eigentümliche Weise. Mosse gelingt so ein spannender Geschichts- und Mystikthriller mit rasanten Sprüngen durch die Jahrhunderte, auch wenn er nicht ganz an 'Das verlorene Labyrinth' heranreicht.

Wer die Gegend um Carcassonne und mythische Familiengeschichten liebt, kommt hier dennoch voll auf seine Kosten.
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Von Bouquineur VINE-PRODUKTTESTER am 27. August 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes, insgesamt aber eine interessante Lektüre, wenn man Romane mit zwei Zeitebenen mag

Es dauert seine Zeit, bis die Geschichte in Schwung kommt. Bis zu diesem Zeitpunkt hat es etwas von einem Selbstfindungs-Roman. Später kommt dann der leicht "übersinnliche" Aspekt hinzu, der mir aber nicht handfest genug war. Ich hab gedacht, da kommt jetzt wer weiß was und dann verpuffte die Auflösung irgendwie, weil sie so unglaubwürdig war. Das hat mir nicht mal einen leichten Schauer entlockt. Viele Szenen fand ich zu lang und zu detailliert. Ich denke, eine Kürzung der Geschichte auf 500 Seiten hätte dem Buch gut getan.

Die permanent eingestreuten Französischen Sätze und Begriffe haben mich ziemlich genervt, zumal sie so gut wie nie erklärt wurden und sich auch nicht aus dem Zusammenhang ergaben. Wenn man mit solchen Stilmitteln arbeitet, sollte im Anhang wenigstens ein Glossar zu finden sein.

Wirkliches Profil haben für mich eigentlich nur die Figuren Leonie und Anatole gehabt. Alle anderen blieben beim Lesen auf Distanz und auch die Interaktion zwischen den Figuren, gerade die der Figuren im Gegenwarts-Strang" fand ich zu gewollt und hölzern.

Nichts desto trotz reicht es für 3 Sterne, weil der Spannungsbogen über große Strecken konstant blieb und die Geschichte in einer reizvollen Umgebung eingebettet ist.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dieses buch ist leider eine absolute enttäuschung. Ich lese sehr viel aber bei diesen buch bin ich einfach nicht weitergekommen, nicht hineingekippt. Und zwar weder in der geschichte der vergangenheit noch in der der gegenwart. Abgesehen von der story an sich die mich nicht gefesselt hat, sind unglaublich viele details enthalten. Ich hab schon oft bücher gelesen wo ich mir ein paar details gewunschen hab, aber das gegenteil davon ist sehr anstrengend, der autor geht nichtnur immer bis in jede kleinigkeit in die kleidung der personen ein sondern es wird auch vermittelt wann was wie gegessen/getrunken wird usw usw. Ich habe bisher in meinen leben erst zwei bücher abbrechen müssen weil ichs nicht geschafft habe sie fertig zu lesen und dieses ist eines davon!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Im Stil des Buches "Das Verlorene Labyrinth" bewegt sich der Roman zwischen zwei Zeiten, im 19. Jhd. und der Neuzeit. Die Haupt-Handlungsorte sind Paris sowie Südfrankreich um Carcassone. Die Mischung aus Mystik und Krimi, begleitet vom Glamour des alten Frankreich, führen weitgehend zu spannender Kurzweile, wobei die alten Zeitabschnitte durchweg mit mehr Farbe und Nervenkitzel daherkommen als die Gegenwarts-Epoche. Schade auch, dass vereinzelt die Prosa ganz und gar unrealistisch wird, z.B. wenn auf einer Eisenbahnfahrt von Paris nach Südfrankreich im Herbst Flieder und Ginster blühen. Öde wird's, wenn Meredith sich zum zig-sten mal in Ihren Computer einloggt, um irgendwelche Emails aus den Staaten abzurufen. Zischendurch passieren Morde, die das Geschehene vertuschen sollen. Ignoriert man die "Durchhänger", die der Roman dem Leser hier und da zumutet, bietet das Buch Spannung und Lesegenuss.
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