Facebook Twitter Pinterest
Gebraucht kaufen
EUR 6,98
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Sehr gut | Details
Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: Gelesene Ausgabe in hervorragendem Zustand mit minimalen Lesespuren, Versand innerhalb von 24 Stunden oder am naechsten Werktag als Buechersendung, Lieferung innerhalb von 3-5 Werktagen. 100% Zufriedenheitsgarantie, bei Nichtgefallen kostenlose Ruecknahme innerhalb von 14 Tagen.
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Die Wut und der Stolz Gebundene Ausgabe – 2002

3.6 von 5 Sternen 82 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 38,00 EUR 4,99
2 neu ab EUR 38,00 14 gebraucht ab EUR 4,99
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Einer unbändigen Springflut gleich, die sich um Dämme und Deiche nichts schert, überspült einen dieses Fanal der Grande Dame der italienischen Literatur. Oriana Fallacis Wutausbruch über die Blindheit und Ignoranz der Europäer -- speziell ihrer italienischen Landsleute -- vor der muslimischen Terrorbedrohung birgt sehr viel Sprengkraft in sich.

Die Wortwahl, die Syntax, der ganze Duktus dieser Anklage erhebenden "Predigt" (Fallaci) entwickeln eine suggestive Gewalt des Wortes, der man sich kaum entziehen kann. Das Ziel der Autorin ist es dabei nicht, wissenschaftlich zu analysieren, warum es zu den Terrorangriffen des 11. Septembers 2001 kam. Vielmehr rüttelt Fallaci auf, provoziert, prangert an. Bereits in der Einleitung "An den Leser", die auch viel über den Seelenzustand der an Krebs erkrankten "Exil-New-Yorkerin" aussagt, schafft es die gebürtige Florentinerin, den Leser zu packen -- und nicht wieder loszulassen.

Freilich gelingt der Autorin dies auch, indem sie gnadenlos pauschalisiert, zuspitzt, weglässt (zum Beispiel die gemäßigten Interpretationsrichtungen des Islam) und sich gegen Kritik immunisiert: "Ich weiß, dass ich nicht verstanden werde." So entsteht ein subjektiv gefärbtes Kulturkampf-Panorama, das sie aus vielen persönlichen Erlebnissplittern alltäglicher Erfahrungen und nicht alltäglicher Begebenheiten zusammensetzt. Die tagtägliche Unterdrückung der islamischen Frau wird darin genauso abgebildet wie Erkenntnisse über Söhne Allahs aus vielen Interviews, die Fallaci als Journalistin führte -- zum Beispiel mit Arafat.

Ihre Gleichsetzung des Gefahrenpotenzials, das von Bin Laden ausgeht, mit dem Hitlers oder Mussolinis sowie die attestierte Gefahr eines "umgekehrten Kreuzzugs" des Islam gegen die westliche Welt hat in Italien heftige Kontroversen ausgelöst (z.B. in Briefe gegen den Krieg). Da "die Wahrheit" in den Worten der langjährigen Kriegsberichterstatterin "nicht notwendig in der Mitte liegt", sondern "manchmal ganz auf einer Seite ist", verwundert dies nicht. Auch in Deutschland wird dieses heikle Buch eine heftige Kontroverse auslösen. --Dr. Manfred Schwarzmeier

Der Verlag über das Buch

»Unsere Werte verdienen es, verteidigt zu werden«

Alle Produktbeschreibungen

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Erfrischend polemisch, wie ich hinzufügen muss. Frau Fallaci klagt an, nennt Ross und Reiter und nimmt kein Blatt vor dem Mund, was ihr reichlich Schelte seitens der intellektuellen Gemeinde Europas einbrachte. Meine Wenigkeit dagegen findet, dass es Missstände und Entwicklungen gibt, bei denen sich eine Weichzeichnung in Pastellfarben von vorneherein verbietet. Bei der voranschreitenden Islamisierung Europas kann und muss es daher heißen: den Finger in die Wunde stecken und so lange drehen bis es richtig wehtut. Das so beliebte Zerreden, Analysieren, bis zum Erbrechen gegeneinander abwägen und alles und jeden bis zur völligen Selbstaufgabe tolerieren (außer den eigenen Kritikern, versteht sich), hat nichts gebracht, sondern alles nur noch schlimmer gemacht. Eine junge Dame schreibt am Ende ihrer Rezension zu diesem Buch sinngemäß "der Islam bedeute für sie in erster Linie Barmherzigkeit". Während ich das las, hörte ich im Hintergrund einen Bericht über eine russische Islamistin, die sich selbst in die Luft sprengte und dabei 14 Menschen mit in den Tod riss. Wäre der sinnlose Tod von 14 Unschuldigen nicht so entsetzlich, hätte ich mir das Lachen kaum verkneifen können. Natürlich ist auch mir sehr wohl bewusst, dass Islam nicht gleich Islamismus bedeutet (nicht bedeuten muss) und nicht jeder Muslim nach Feierabend, auf seinem Gebetsteppich kniend an einer Bombe herumbastelt. Doch ein klügerer Mensch als ich sagte einmal etwas, das mich nachdenklich machte und mich seitdem nicht mehr loslässt: Nicht jeder Muslim ist ein Terrorist, aber praktisch jeder Terrorist ist ein Muslim. Wie kommt das?Lesen Sie weiter... ›
3 Kommentare 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Ein Kunde am 19. August 2004
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dünn ist das Buch, sehr dünn, das Oriana Fallaci "mein Büchlein" nennt. Allerdings war der Inhalt auch nie für ein Buch gedacht. Er erschien vielmehr kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in einer italienischen Zeitung. Oriana Fallaci fügte für die Buchausgabe dann ein sehr langes Vorwort ein. Ein Vorwort, indem sie ihre Beweggründe, Gedanken und ihre Wut beschreibt.
Objektiv ist dieses Buch nicht. Soll es auch nicht sein. Schon allein aus dem Titel "Die Wut und der Zorn" verbietet sich jede Objektivität. Nein, Oriana Fallaci schreit hier ihre Wut, ihren Zorn heraus. Sie schreit ihre Wut über eine Religion heraus, die Menschlichkeit nur für ihre eigenen Glaubensbrüder kennt, ihre Wut über eine Religion, die die Frauen in Burkas hüllt und in der der Jubel über die Opfer durch alle Straßen zog. Sie schreit ihre Wut über eine Religion heraus, in der es eben nicht einige fehlgeleitete Individuen sind, die die Anschläge verübt haben, sondern sie vielmehr von den allerbreitesten Bevölkerungsschichten mitgetragen wurden.
Und sie ist zornig über ihre alte Heimat Italien, ja Europa generell. Sie fühlt sich wie die einsamen Warner vor Hitlerdeutschland, die 1933 in ihrer Wahlheimat Amerika kein Gehör fanden. Erst acht Jahre später - 1941 - wurde dann auch dem letzten Amerikaner klar, wovor gewarnt worden war. Aber da war es zu spät und Amerika wurde in den Krieg gezogen.
Heute warnt Oriana Fallaci vor einer Religion, die bedroht Europa zu überrennen. Europa, verkommen in seiner Dekadenz, wie sie meint, hat keine Kraft gegen die Invasion zu kämpfen. Sie nennt ihre Landsleute faul und verkommen, der Freiheit überdrüssig, kampffaul.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 75 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Ein Kunde am 26. Februar 2006
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dieses Buch muss man einfach lesen. Es drückt mit Leidenschaft und Mut Dinge aus, die einfach gesagt bzw. geschrieben werden müssen. Wenn man im 21. Jahrhundert lebt oder besser gesagt, leben will, kann man nicht an Ideologien hängen, die jeder Logik und Legitimation entbehren. Leider hat sich in der islamischen Welt noch kein Religionsführer als so vernünftig und human erwiesen, dass man Hoffnung auf Einhaltung der Menschenrechte in den fundamentalsten Bereichen erwarten kann.
Stattdessen eine solche Demonstration von Intoleranz und Bösartigkeit wie z.B. bei dem Streit um die Mohammed-Karikaturen. Dieses Buch sollte eigentlich eine Pflichtlektüre für die heuchlerischen Anhänger der Multikulti-Szene sein.
Kommentar 60 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Dieses Zitat stammt nicht aus dem Buch, sondern vom gegenwärtigen tschechischen Außenminister Lubomir Zaorálek. Oriana Fallaci schrieb ihr Buch bereits vor fast 15 Jahren und zwar aus Wut über die freudige Reaktion vieler Muslime in den USA, Europa und natürlich erst recht in muslimischen Ländern über die Ereignisse am 11. September 2001. Schon 20 Jahre vorher fragte sie: "Welchen Sinn hat es, Leute zu respektieren, die uns nicht respektieren?" In 35 Jahren hat sich also im Westen nichts geändert, jedenfalls nicht im Sinne einer Hinwendung zur Vernunft. Deshalb kann man Fallacis Warnung in diesem Text durchaus mehr als ernst nehmen: "Das Schlimmste steht uns noch bevor: die Wahrheit. Und die Wahrheit liegt nicht notwendig in der Mitte. Manchmal ist sie ganz auf einer Seite."

Warum sollte man ein solches in Wut geschriebenes Buch nach 15 Jahren noch einmal lesen? Ganz einfach: Weil es zeigt, dass kluge und welterfahrene Menschen schon vor recht langer Zeit zu auf der Hand liegenden Erkenntnissen kamen, die heute immer noch von den selbsternannten Eliten aus welchen Gründen auch immer einfach geleugnet und mit einem Bannstrahl bedacht werden. Man kann es aber auch unter einem anderen Aspekt sehen: Dieses Buch wurde in einer Millionenauflage verkauft. Hat es irgendetwas geändert? Fallaci schreibt am Ende ihres Textes von 2001, dass es egal ist, ob Italien mit Kanonen oder Schlauchbooten erobert wird. Man kann über diese Weitsicht nur staunen.

Die 2006 verstorbene Fallaci war nicht irgendeine Schriftstellerin Italiens. Als Journalistin erlebte sie Kriege im arabischen Raum hautnah, ebenso wie die Verachtung, die dort Frauen entgegengebracht wird.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen


Ähnliche Artikel finden