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Die Welt aus den Angeln: Eine Geschichte der Kleinen Eiszeit von 1570 bis 1700 sowie der Entstehung der modernen Welt, verbunden mit einigen Überlegungen zum Klima der Gegenwart Gebundene Ausgabe – 20. Februar 2017
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe304 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberCarl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
- Erscheinungstermin20. Februar 2017
- Abmessungen15 x 2.6 x 22 cm
- ISBN-103446254587
- ISBN-13978-3446254589
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
"Ein Buch, das ein historisches Panorama gekonnt aufbereitet, so packend und auf aufregende Weise lehrreich, das es eine Freude ist (...) Donald Trump wird dieses Buch vermutlich leider nicht lesen." Annette Spiller, Gießener Allgemeine Zeitung, 03.06.17
"Eine Fallstudie, die die Geburt der modernen Welt mit dem damaligen Klimawandel verbindet. Ein faszinierendes Panorama einer ganzen Epoche." Stephan Lorenz, Freie Presse, 21.04.17
"Philipp Blom hat (…) ein aufregendes Geschichts- und Lehrbuch geschrieben." Sylvia Margret Steinitz, Stern, 06.04.17
"Ein an Erkenntnissen reiches Buch. ... In seinem klugen und suggestiven Essay 'Die Welt aus den Angeln' nimmt uns Philipp Blom in die Pflicht, ohne deshalb mit pastoraler Moral aufzuwarten." Thomas Palzer, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 02.04.17
"Philipp Blom hat einen guten Riecher für historische Themen." Martin Beglinger, NZZ am Sontag, 26.02.17
"Das Experiment ist mit Blick auf den gegenwärtigen Klimawandel hochaktuell. (...) Ein Lehrstück, das Gewinne und Verluste offenbart. Eine Fallstudie, die die Geburt der modernen Welt mit dem Klimawandel verbindet.“ Christoph Arens, Welt Online, 10.03.17
"Philipp Blom entfaltet ein imposantes politik-, wirtschafts- und geistesgeschichtliches Panorama. (...) Er hat eine lehrreiche Geschichte der Frühneuzeit verfasst, die gewiss auch Anlass gibt, über Zusammenhänge zwischen Klima und Innovation nachzudenken." Winfried Dolderer, Deutschlandfunk Andruck, 06.03.17
"Nicht nur Klimageschichte, sondern das Panorama einer ganzen Epoche. (...) Es ist das Verdienst von Bloms Buch, die Klimaveränderung als Katalysator des sozialen Wandels herauszuarbeiten." Paula Pfoser, ORF.at, 20.02.17
"Ein lesenswertes Buch, das wertvolle Denkanstöße gibt.“ Franz Mauelshagen, Der Freitag, 16.02.17
"Philipp Blom scheint es weniger um die Temperatur zu gehen, eher darum, dass eben Umweltbedingungen sich verändern, weshalb in einer Art evolutionärem Prozess, nur in der Gesellschaft statt in der Natur, sich die neuen Gedanken und die neuen Wirtschaftsformen durchsetzen, die unter den veränderten Bedingungen überleben können.“ Claudius Seidel, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 25.12.16
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Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; 8. Edition (20. Februar 2017)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 304 Seiten
- ISBN-10 : 3446254587
- ISBN-13 : 978-3446254589
- Originaltitel : The Nightmare
- Abmessungen : 15 x 2.6 x 22 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 219,268 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 173 in Kulturgeschichte (Bücher)
- Nr. 177 in Umweltverschmutzung (Bücher)
- Nr. 477 in Sozialgeschichte (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Philipp Blom, geboren 1970 in Hamburg, studierte Philosophie, Geschichte und Judaistik in Wien und Oxford. Er lebt heute als Schriftsteller und Historiker in Wien und schreibt regelmäßig für europäische und amerikanische Zeitschriften und Zeitungen
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Es spricht für Blom, dass er nicht mit der vielleicht allzu billigen Version daherkommt, die einen Klimawandel ausschließlich dazu zu ermächtigen, die Welt, in der sich menschliche Gesellschaften eingerichtet haben, radikal zu verändern. Was historisch jedoch belegbar ist, sind bestimmte Fakten, die vieles zur Entstehung der modernen Welt beigetragen haben. Der Kälteeinbruch in Europa um jene Zeit, der brachiale Winter zur Folge hatte, zerstörte das Prinzip der feudalen landwirtschaftlichen Produktion. Da in Europa Getreide fehlte und Hungersnöte ausbrachen, wurde aus Nahrungsmitteln plötzlich eine Ware, die importiert werden musste und das Entstehen der Börse zur Folge hatte. Handelshäuser waren die neuen Mächte, eine Effektivierung der Produktion die notwendige Konsequenz und die feudalen Landbesitzer stellten sich als eine Kaste dar, deren Zeit vorbei war.
Der mentale Umgang mit drastischen Naturphänomenen hatte gleichzeitig zur Folge, dass die alten, vor allem durch die katholische Kirche gelieferten Erklärungsmuster für die Existenz des Menschen und seiner Bestimmung ins Wanken gerieten und eine geistige Revolution zur Folge hatte. Neben den apokalyptischen Lamenti der untergehenden Erklärungsmuster verschafften sich auch Neuerer Gehör. Namen wie Descartes, Montesquieu und Spinoza stehen für diesen Prozess und nicht umsonst gelten sie als die geistigen Vorläufer der Moderne, die sich bei der Gründung der USA wie bei der Französischen Revolution letztendlich manifestierte.
Die Stärken in Bloms Buch sind in der Darstellung der ideengeschichtlichen Folge der kleinen Eiszeit zu finden. Der Konnex von Naturveränderung, Ökonomie und philosophischer Selbstreflexion findet den größten Raum. Damit wird der Komplexität der Wirkungsmechanismen Rechnung getragen und es wird verhindert, das schematische Schlussfolgerungen gezogen werden könnten. Naturentwicklungen wie ein Klimawandel können einen zivilisatorischen Quantensprung zur Folge haben, müssen sie aber nicht. Phänomene wie diese können auch Kulturen in Gänze vernichten.
Die Anregungen, die Philipp Blom hinsichtlich dessen liefert, womit die Menschheit in der Gegenwart konfrontiert ist, sind deshalb wertvoll, weil sie nicht der Huldigung der Ideologisierung erliegen, sondern die Möglichkeit menschengesteuerter Einflussnahme offen lassen. Das Desaster bleibt genauso eine Option wie ein zivilisatorischer Quantensprung.
Allerdings nutzt Philipp Blom das Thema als Etikett auf einem Sprungbrett, mit dem er sich zeitweilig so weit davon entfernt, dass es nicht mehr erkennbar ist und man den Eindruck hat, dass er es für seine genüssliche, unterhaltsame Sicht der Entwicklung der europäischen Kultur nutzt. Da geht dann der Zusammenhang zum Klima über viele Seiten hinweg völlig verloren. Zwar heißt es im Untertitel des Buches "...sowie der Entstehung der modernen Welt,", aber eine stringentere Verbindung wäre wünschenswert gewesen.
Was deutlich zu kurz kommt, ist der dritte Teil des Untertitels: "...verbunden mit einigen Überlegungen zum Klima der Gegenwart." Da hätte man sich mehr gewünscht.
Dennoch ist dies ein lesenswertes und inspirierendes Buch, das ausgezeichnet geschrieben ist.
Dafür erzählt der Autor anekdotisch über das Geisteslebens des 17. Jahrhunderts, man erfährt über Leben und Werk bedeutender Menschen. Das alles etwas unorthodox, ohne System, sondern in vielen, scheinbar unzusammenhängenden Bildern, aus denen sich aber allmählich ein größeres Ganzes ergibt.
Sehr spannend zu lesen, sehr informativ, sehr empfehlenswert, nur eben kein Buch über die kleine Eiszeit!







