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Die Welt in 100 Jahren (Olms Presse) von [Brehmer, Arthur]
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Die Welt in 100 Jahren (Olms Presse) Kindle Edition

3.9 von 5 Sternen 28 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Welt in 100 Jahren ist  Wissenschaftsbuch des Jahres!

In den Jahren 1909 und 1910 entstand dieses reich illustrierte Buch über eine damals ferne Zukunft, das, anders als die literarischen Visionen jener Zeit, von Experten verschiedener Bereiche geschriebene und möglichst sachliche Prognosen versammelte. Dem einflussreichen Journalisten Arthur Brehmer (1858-1923) gelang es, prominente Autoren zu gewinnen, sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Ernst Lübbert (1879-1915) schuf die kongenialen Illustrationen. Es entstand ein Werk, das inhaltlich bereits in Richtung der Futurologie unserer Tage weist. Ganz gewiss kann man die heutige Arbeit der Zukunftsforscher, die mit Hilfe unermesslicher Datenmengen und Rechnerkapazitäten vorsichtig gewisse Trends für kommende Jahrzehnte vorauszusagen suchen, nicht mit der "Welt in 100 Jahren" vergleichen. Aber immerhin, die Experten von 1910 haben einige Treffer, "aus der Lostrommel der Zukunft" gezogen, wie Goethe es ausgedrückt hat, die erstaunlich sind.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Arthur Brehmer lebte von 1858 bis 1923. Er war der Sohn der Sohn der deutschen Schriftstellerin Antonie Brehmer-Gaffron und wurde selbst Schriftsteller und Publizist.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 5812 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 319 Seiten
  • Verlag: Georg Olms Verlag AG; Auflage: 2 (1. Januar 2010)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004W1ITI8
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen 28 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #36.146 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Sondereinband
"Die Welt in hundert Jahren" ist ein heute zum Glück wiederentdeckter Klassiker der Futorologie des frühen 20. Jahrhunderts. Es handelt sich um eine Aufsatzsammlung damaliger "Kapazitäten" zu allen möglichen Aspekten des, jawohl, heutigen Lebens, denn das Buch erschien 1910! Es illustriert eindrucksvoll die damalige Fortschritts- und Zukunftsgläubigkeit, die optimistische Einstellung gegenüber der Zukunft der Menschheit. Die Treffgenauigkeit der Prognosen ist unterschiedlich. Geradezu unheimlich paßgenau sind "Das drahtlose Jahrhundert", das mit leichten Modifikationen die heutige Mobilfunk- und Internetwelt beschreibt, und "Das tausendjährige Reich der Maschinen", das die Solarenergie und weitere brandaktuelle Techniken prophezeit. Im "Jahrhundert des Radiums" wird zwar technisch nicht ganz zutreffend, aber sinngemäß völlig korrekt auf Massenvernichtungswaffen verwiesen, die eigentlich jeden Krieg unmöglich machen sollten.
Neben solchen Sternstunden gibt es aber natürlich auch Fehlprognosen, die skurril ("Die Frau in 100 Jahren") bis ärgerlich sind ("Die Kolonien in 100 Jahren"). Aber gerade an diese Fehlprognosen sollte man sich erinnern, wenn wieder einmal großmäulige "Zukunftsforscher" bierernste Prognosen zum Jahr 2050 verkünden.
Daneben finden sich auch ironische bis leicht zynische Aufsätze ("Die Literatur in 100 Jahren", "Das Theater in 100 Jahren") sowie stark humanistisch geprägte Aufsätze ("Unterricht und Erziehung in 100 Jahren", "Die Religion in 100 Jahren"). Gerade "Die Religion in 100 Jahren" ist bestechend geschrieben und vor dem aktuellen Hintergrund leider immer noch Zukunftsmusik.
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Format: Sondereinband
Anno 1908 hatte der Journalist Arthur Brehmer eine Idee: Er bat 22 damals berühmte Zeitgenossen um einen Essay, wie sie sich die Welt in 100 Jahren -- also heutzutage -- vorstellten. Die Zeitgenossen ließen sich nicht lange bitten. So weit, so üblich im Genre. Was den besonderen Reiz dieser Ausgabe ausmacht, das ist natürlich zunächst einmal die Verlockung festzustellen, wer der Herren und Damen richtig geraten hatte -- denn erfahrungsgemäß sind "seriöse" Zukunftsprognosen allerhöchstens für die nächsten 30 Jahre möglich, wenn überhaupt. Hinzu kommen die vielen Illustrationen von Ernst Lübbert; ein eigenwillig-sanfter Gründerzeit-Stil mit einem Hauch Jugendstil. Man braucht kein Fan dieses Stils zu sein, denn Dutzendware ist das hier nicht.

Was nun die vielen Essays angeht: Da findet man das ganze literarische Spektrum, von der unfreiwilligen Realsatire über frischgezapften bierernsten Nationalstolz bis hin zur allerfeinsten Satire, inclusive diverser Abstufungen und Schattierungen.
Die herrlichste unfreiwillige Satire liefert der Professor Cesare Lombroso in Sachen "Verbrechen und Wahnsinn im XXI. Jahrhundert". Allein schon sein -- ernstgemeinter! -- Umgang mit statistischen Daten und Zahlen ist ein Juwel der Hochkomik; eine Wissenschaftssatire comme il faut. Dumm nur, dass der Herr Professor das ernstgemeint hat.
Eine richtig feine Satire hingegen, mit zeitgenössischen Sticheleien wider jene allzeit bereite Ultra-Kämpferinnen der Frauenbewegung, die zielsicher übers Ziel hinauszuschießen pflegten, liefert hingegen Ellen Key.
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Format: Sondereinband
Im Jahr 1909 hat der Journalist Arthur Brehmer ausgewählte Zeitgenossen gebeten, über die Welt in 100 Jahren, also im Jahr 2010 zu reflektieren. Herausgekommen ist ein spannender Sammelband mit Zukunftsprojektionen und Phantasien.

Auffällig ist der fast durchweg optimistische, teils poetische Ton. Die Zukunft wird in jedem Fall deutlich besser. Im Jahr 2010 lebt der Mensch freiheitlicher, gesünder, friedlicher, wohlhabender, kultivierter und zivilisierter. Dafür sorgen insbesondere Fortschritte der Technik. Der erste Weltkrieg, der aus allen Zukunftsträumen rüde geweckt hat, scheint am Horizont noch nicht erkennbar gewesen zu sein.

Natürlich gibt es Fehlprognosen zuhauf (ab 1950 gibt es keine Kavallerie mehr, Theater werden nur noch bei Premieren besucht, es gibt keine Berufspoeten mehr usw.).

Bemerkenswert aber sind die "Vorhersage-Treffer". Das 21. Jahrhundert wurde als Jahrhundert der drahtlosen Kommunikation beschrieben. Texte und Bilder können "drahtlos" übertragen werden. Eine Art Videotelefonie ist dann möglich.

Auch auf die Gefahr der gegenseitigen Vernichtung durch leistungsfähige Waffensysteme wird hingewiesen. Die Metapher der Weltvernichtung auf "Knopfdruck", die auch heute noch im Gebrauch ist, wird bemüht. Interessant ist die Argumentation der Pazifistin Berta von Suttner, die gerade die Gefahr der Vernichtung als Garant für Frieden ansieht. In den 80er Jahren hätte von Suttner damit übrigens nicht auf Seiten der Friedensbewegung gestanden, sondern eher im Lager des Nachrüsters Helmut Kohl.

Ein Sonderlob hat der Verlag Olms verdient. Das Buch ist hochwertig gestaltet und zu einem sehr anständigen Preis zu erwerben. Jeder, der sich für Zukunftsthemen interessiert, sollte das tun.
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