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Carina will endlich die Fragen zu ihrer Mutter von ihrem Vater beantwortet wissen und will dies bei einer Autofahrt ansprechen. Da ihr Vater Mattes noch immer an den Auswirkungen seiner Verletzung zu tun hat, fährt Carina das Auto.
Da kommt es fast zu einem Unfall, denn ein Geisterfahrer kommt ihnen entgegen. Ihr Vater kann schlimmes verhindern, indem er das Lenkrad schnell rüberreißt, der Geisterfahrer jedoch hat kurz darauf einen schweren Unfall. Er wird ins Krankenhaus gebracht und ist erst mal nicht ansprechbar. Derweil wollen Carina und ihr Vater die Eltern des Jungen, Olivia und Jakob Loos, vom Unfall berichten. Diese finden sie jedoch tot vor, alles deutet erst einmal darauf hin, dass der Sohn die Eltern ermordet haben könnte.
Als Carina ein weiteres Mal in die Wohnung der Toten kommt, findet sie einen Hinweis darauf, dass es auch noch eine Tochter gibt. Nur wo ist sie hin? Auch der Bruder des toten Jakob, der nebenan wohnt, kann sich keinen Reim über das Verschwinden von Flora machen, denn diese ist wie vom Erdboden verschluckt ...

Der vorliegende Roman ist der 2. Teil mit der Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis.
Auch hier geht sie wieder mit unkonventionellen und nicht ganz legalen Ermittlungen ans Werk.

Wie schon in Band 1 fährt auch hier die Autorin zweigleisig. Auf der einen Seite werden die Ermittlungen zum Mord am Ehepaar Loos und dem Verschwinden der Tochter Flora abgehandelt. Auf der anderen erfährt der Leser die Zusammenhänge um Carinas Mutter.

Auch in diesem Teil bindet sie ein Teil unaufgeklärter deutscher Kriminalgeschichte passgerecht in ihren Roman ein. Stephanie Fey hat sich des Mordanschlages an den Vorsitzenden der Treuhandanstalt Detlef Karsten Rohwedder angenommen und diesen glaubhaft gut mit Hintergründen und Tathergängen umgesetzt. An dieser Stelle alle Achtung an die Autorin, die die tatsächlichen Ereignisse präzise recherchiert hat.

Obwohl dieser Band ein würdiger Folgeband von Teil 1 ist, kommt er meiner Meinung nach nicht ganz an ihn heran. Ich fand ihn in einigen Situationen ein wenig zäh, da passierte nichts. So zog es sich für mich zu lange hin, bis der Vater sich endlich dazu herabließ, Carina etwas über ihre Mutter zu erzählen. Ich hätte mich an der Stelle nicht immer wieder vertrösten lassen.

Auch denke ich noch über eine Erklärung oder Auflösung nach, was es mit Edgars Kopf auf sich hat. Aber vielleicht ist das ja auch schon wieder ein loser Faden, der im kommenden Band aufgerollt wird?

Ein empfehlenswerter Roman, der privates mit beruflichem verbindet und ein Stück deutscher Kriminalgeschichte interpretiert.
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am 11. Februar 2013
Carina Kyreleis entgeht nur knapp einem Unfall. Doch als sie den Eltern des jungen Geisterfahrers alles erzählen will, findet sie die beiden tot im Ehebett liegend. Und schon ist Carina wieder mittendrin in einem Fall, denn bei den Recherchen findet sie heraus, dass noch eine kleine Tochter existiert, die jedoch spurlos verschwunden scheint. Gleichzeitig findet sie ein Geheimnis ihre Vergangenheit betreffend heraus, dass an ihr und ihrer Familie nagt.

Der zweite Teil der Elster-Reihe ist genauso spannend wie auch schon der erste Roman der Autorin, „Die Gesichtslosen“.
Auch hier gibt es verschiedene Erzählstränge, die am Ende zueinander finden und etwas Aufklärung bringen.

Wie schon im ersten Teil hat die Autorin auch hier wahre Elemente miteingeflochten, so Machenschaften der ehemaligen RAF. Dies gab dem Thriller einen geschichtlichen Touch.

Die Beschreibungen der einzelnen Szenen waren wieder detailreich und das Kopfkino hatte wieder einiges zu tun. Gerade die Ausschmückung von Obduktionen oder das Herrichten einer Leiche für die Bestattung zerrt etwas an den Nerven. Aber ich fand es auch interessant, Einblick in diese Art von Job zu bekommen.

Der rasante und spannende Schreibstil hat mir ja schon zuvor gefallen und so war ich froh, dass dieser im zweiten Band beibehalten wurde. Und die Verwirrtaktik war auch wieder vorhanden.

Mit Carina Kyreleis hat die Autorin einen Charakter erschaffen, der sehr interessant ist. Ihre Familienverhältnisse sind arg zur Zeit arg zerrüttet, was an einem schon lang gehüteten Geheimnis liegt, dass Carina von ihrem Vater erzählt bekommt.

Auch Carinas Schwester Wanda, die mir im ersten Teil unangenehm aufgestoßen ist, ist wieder mit von der Partie. Diesmal jedoch hat sie eher mein Mitleid, denn auch sie hat es nicht leicht.

Auf jedem Fall lag mir mit „Die Verstummten“ wieder ein genialer Thriller aus der Feder von Stephanie Fey vor und ich kann es kaum erwarten, einen dritten Teil zu lesen.

Fazit:
Rasante Spannung, unerwartete Wendungen und sympathische Charaktere mit Ecken und Kanten. Was braucht man mehr!
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am 22. April 2013
Zum Inhalt:

Die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis entgeht nur knapp einem Unfall. Im letzten Augenblick kann sie dem jugendlichen Geisterfahrer ausweichen. Als sie wenig später dessen Eltern benachrichtigen will, findet sie das Ehepaar tot auf – in bizarrer Hochzeitstracht gemeinsam auf dem Ehebett liegend. Carinas Vater, Kriminalhauptkommissar Matte Kyreleis, übernimmt die Ermittlungen. Zunächst deutet alles auf Selbstmord hin, doch zunehmend gerät der junge Geisterfahrer in Verdacht. (Buchrücken)

Meine Meinung:

Puh – ich musste nach Zuschlagen des Buches erst mal meine Gedanken ordnen. In diesem Buch ist einiges los.

Gleich vorweg möchte ich anmerken, dass der Buchrücken nicht mal ansatzweise das wiedergibt, was das Buch dann im Endeffekt hergibt. Im Grundsatz geht es schon um den jugendlichen Geisterfahrer Enrico Loos und seine ermordeten Eltern. Aber der Plot nimmt von Anfang an Ausmaße an, die sich so nicht erahnen lassen. Ich war gleich zu Anfang, schon beim ersten Kapitel sehr überrascht, und musste doch noch mal einen Blick auch den Buchrücken werfen, um mich zu vergewissern, dass ich das richtige Buch in den Händen halte.

"Sie war niemand, es gab sie nicht mehr. Wie Worte nach einem Streit oder das, was auf dem Papier übrig bleibt, wenn man alles wegradiert. Ein Wesen, das gewesen war. Sie hörte ihre Füße im Feuer schreien. Bald würden die Flammen an ihr hochkriechen, sie auflecken, wie eine Katze einen Rest Milch. Nur mehr eine Stimme, die schwieg. Ein Ohr, das vertrocknete, ein Herz, das davonlief.
Die Schlechtigkeit derer, die sie eingesperrt hatten, hüllte sie ein und legte sich auf sie. Sie sollte werden wie sie.
Der Ursprung." (S. 7)

Zur Handlung möchte ich am liebsten gar nichts verraten. Mir hat es sehr gut gefallen, dass ich während des Lesens von der sehr komplexen Geschichte immer wieder überrascht und vereinnahmt wurde. Nur so viel mag ich dann doch verraten: u. a. die RAF spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle.

Die Geschichte teilt sich mehrere Erzählebenen auf, die anfangs alle völlig zusammenhanglos wirken, im Laufe dann aber immer mehr Verbindungen zueinander aufweisen. Dies führt dazu, dass man während des Lesens schon eine gewisse Konzentration an den Tag legen muss, um keines der vielen Puzzleteilchen zu übersehen. Leider blieben für mich am Ende ein, zwei Fragen offen. Welche kann ich an dieser Stelle nun nicht verraten, weil ich dann zu viel über die Handlung verraten würde.

Sehr gut gefallen in diesem Rechtsmedizin-Thriller hat mir die dargestellte Arbeit von Carina Kyreleis und ihren Kollegen im Institut. Auf mich wirkte das Geschriebene sehr gut recherchiert und somit sehr real.

"Der Präparator rasierte Jakobs Hinterkopf, und Carina beschrieb die freigelegte Schusswunde. Danach zog Nusser die Kopfschwarte ab, und die Oszilliersäge kam zum Einsatz, um den Schädel zu eröffnen. Wie üblich wichen die Zuschauer bei diesem durchdringenden Sirrgeräusch zurück, sogar Matte verzog noch das Gesicht, obwohl er es doch eigentlich gewöhnt sein musste. Anschließend hob Susanne das Gehirn aus dem Schädelknochen und schnitt es auf." (S. 79/80)

Leider habe ich den ersten Teil "Die Gesichtslosen: Thriller" dieser Elster-Reihe nicht gelesen. Für die Geschichte an sich scheint mir das auch nicht weiter hinderlich gewesen zu sein. In Bezug auf Carina und ihren Vater aber hätte es sicherlich nicht geschadet. Ich würde also empfehlen, vor diesem Teil, wenn möglich, den ersten zu lesen.

Ein sehr gut geschriebener Thriller, der zwar nicht besonders blutig, aber sehr spannend und vor allem lesenswert ist.
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am 22. Juni 2015
>>Die Verstummten<< von Stephanie Fey
Die Gerichtsmedizinerin Carina Kyreleis ist mit ihrem Vater dem Hauptkommissar Matthias Kyreleis im Auto unterwegs als ihnen ein Geisterfahrer entgegenkommt. Ihr Vater kann im letzten Moment das Lenkrad herumreißen und wirklich nur knapp den Zusammenstoß verhindern. Der Wagen hinter ihnen hat weniger Glück und der erst 17 Jahre alte Geisterfahrer wird schwer verletzt. Der Hauptkommissar und seine Tochter wollen den Eltern die Nachricht persönlich überbringen und finden die Eltern aber im Ehebett tot vor. Jetzt wird der 17-jährige schnell zum Hauptverdächtigen.
Zu gleichen Zeit wir ein kleines Mädchen entführt und der Prozess gegen den Exkollegen ihres Vater steht bevor.

Fast nahtlos geht es weiter mit dem zweiten Teil der Reihe, es sind nur 10 Monate vergangen. Was aber genau in diesen 10 Monaten passiert ist, kann man nur erahnen, denn das sich Clemens die ganze Zeit von ihr fern gehalten hat, das kann ich nicht ganz glauben. Stephanie Fey hat es geschafft die Thematik des ersten Teil komplett durch das Buch zu ziehen und hat wirklich geschickt Themen wie Kindesmißhandlung, Terroranschläge und psychische Probleme bemerkenswert eingebaut. Das Buch fängt wirklich mit einer wahnsinns Spannung an, die sich durch das ganze Buch zieht und ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Ein wirklich toller Schreibstil der mich begeistert hat, die Charaktere wieder alle zum leben erwacht und es blieb mir nichts anderes übrig, wie Carina und ihre Familie noch weiter in mein Herz zu schließen.

Der dritte Teil liegt schon bereit und ich bin schon ganz gespannt wie es weiter geht, da wieder mal noch einiges ungeklärt geblieben ist. Von mir verdiente 4,5 Sterne
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Das Cover und der Klappentext
Das Cover gefällt mir gut und es passt zum anderen Teil, auch wenn es sich hierbei nicht direkt um eine Reihe handelt. Allerdings sollte man die Bücher in der Reihenfolge lesen, da sie chronologisch aufgebaut sind. Sie können aber auch unabhängig von einander gelesen werden. Den Klappentext finde ich gut aufgebaut. An sich erfährt der Leser nur etwas über den Anfang. Wie es weitergeht, wird verschwiegen.

Der Schreibstil
Der Schreibstil gefällt mir wieder sehr gut. Die Autorin schreibt flüssig und sehr bildlich, sodass ich mich gut in das Geschehen versetzen konnte. Allerdings schreibt sie auch sehr komplex durch die Verschachtelung ihrer Handlungsstränge.

Die Charaktere
Wie auch im ersten Teil nimmt Carina einen großen Teil der Geschichte ein. Sie ist Gerichtsmedizinerin und beschäftig sich mit der Rekonstruktion von Gesichtern. Sie ist eine interessante Frau, die sehr neugierig ist und gerne aus ihrem Gerichtsmedizineralltagstrott ausbricht und sich auf Ermittlungen begibt. Auch ihr Vater Matte spielt eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Die Beziehung zu ihm findet im Buch viel Platz. Matte ist Polizist und nicht immer mit Carinas Ansichten einverstanden. So viel zum ersten Handlungsstrang.
Der zweite Handlungsstrang beschreibt die Taten einer kriminellen Bande bzw. Vereinigung, die einigen Menschen das Leben genommen hat. Wie diese in die Geschichte reinpasst, solltet ihr am Besten selbst nachlesen.

Der Einstieg
Am Anfang berichtet die Autorin von der zuvor genannten Vereinigung und ihrer Machenschaft. Den Einstieg finde ich gut gewählt, da er beide Handlungsstränge miteinander verbindet. Also den von Carina und der Vereinigung.

Die Spannung, Handlung und Idee
Die Spannung war gleichmäßig auf das Buch verteilt. Es ließ sich gut lesen und ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass ich mich sehr langweile. Allerdings hat mir hier der Thriller-Charakter aus dem ersten Teil gefehlt. Wo ich im ersten Teil schockiert war, über die grausame Tat und wie die Autorin es beschrieben hat, hatte ich das Gefühl hier gar nicht. Vielmehr wurde der Fokus auf das Ermitteln und Aufdecken gelegt. Allerdings hat mich das nicht so viel gestört, denn es war auch ohne viel Blut und Grausamkeit interessant zu lesen. Die Idee fand ich gut, aber an viele Stellen sehr komplex. Bei diesem Teil muss der Leser auf jeden Fall mitdenken, damit er den Faden nicht verliert.

Das Ende
Am Ende klärt sich viel auf, aber auch viel bleibt ungeklärt. Die Vereinigung wird den Leser wohl auch im dritten Band begleiten, wo hoffentlich mehr Erkenntnisse ans Licht gelangen, sodass es ein rundes Ganzes ergibt.

Mein Fazit
Eine gelungene Fortsetzung der Reihe, die durch ihre komplexen Handlungsstränge zum mitdenken anregt.
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am 26. Februar 2013
Carina Kyreleis, Rechtsmedizinerin, und ihr Vater Matte, der als Hautkommissar tätig ist, sind zusammen mit dem Auto unterwegs. Sie sind in Eile, denn sie wollen zum Abschlussfest des kleinen Sandros, Carinas Neffe, der aus dem Kindergarten entlassen wird.
Auf der Überholspur der Schnellstraße kommt ihnen plötzlich ein Falschfahrer entgegen und durch die schnelle Reaktion von Matte, der ins Lenkrad greift, entgehen sie nur knapp einem Aufprall. Doch direkt hinter ihnen knall es dann.
Der Geisterfahrer ist ein junger Mann, der schwer verletzt ins Krankenhaus kommt. Carina und ihr Vater machen sich, nach dem Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr an der Unfallstelle sind, auf den Weg zu den Eltern des Geisterfahrers. In der Annahme, sie müssen diesen nun die schlechte Nachricht überbringen, treffen sie bei dem Haus ein. Doch es öffnet niemand, obwohl im Haus Musik zu hören ist. Über den Garten können sie das Haus betreten und Carina hat gleich das Gefühl, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Schließlich finden sie oben im elterlichen Schlafzimmer Jakob und Olivia Loos in ihrer Hochzeitstracht ermordet auf. Alles weist darauf hin, dass Enrico seine Eltern umgebracht hat und dann als Geisterfahrer auf der Flucht war.
Doch irgendetwas passt Carina an der ganzen Gesichte gar nicht. Sie geht, obwohl sie weiß, dass sie sich strafbar macht, noch einmal in das Haus der Loos und spricht mit einer Nachbarin. Erst da erfährt sie, dass es noch eine Tochter gibt, von der die Polizei nichts weiß und die wohl spurlos verschwunden ist. Carina muss sich jedoch erst einmal auf die Obduktion der beiden Leichen kümmern. Dann ist da noch ein Baby, welches tot geschüttelt wurde und ein unbekannter Schädel, der rekonstruiert werden soll.
Meine Meinung:
Dies ist der 2. Roman von Stephanie Fey und er knüpft wunderbar an den 1. Roman (Die Gesichtslosen) an. Man kann ihn jedoch auch eigenständig lesen. Wie schon bei dem 1. Buch bin ich wieder überaus begeistert.
Wieder schreibt Stephanie Fey in verschiedenen Zeitepochen. Einmal in der heutigen und dann macht sie wieder einen Sprung ins Jahr 1991. Hier wird die Geschichte von Carinas leiblicher Mutter erzählt. Doch während dem Buch fügt sich alles wieder zusammen.
Der ganze Schreibstil und die Handlungsstränge machen das Buch wieder zu etwas ganz besonderem. Man wird immer wieder überrascht und die Spannung wird bis zur letzten Seite durchgezogen. Auch die Charaktere jedes Einzelnen sind so authentisch
Dargestellt, dass man sich wunderbar mit ihnen identifizieren kann.

Sterne: 6 von 6

Meine Videorezension:
[...]
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am 25. Mai 2013
„Die Verstummten“ ist der zweite Teil der Reihe um die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis und ihren Vater Kriminalhauptkommissar Matthias „Matte“ Kyreleis von Stefanie Fey. Der 432 Seiten umfassende Roman ist am 11. Februar 2013 im Heyne-Verlag und ich danke vielmals für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.
Eigentlich sollte es ein schöner, entspannter Nachmittag werden. Doch auf dem Weg zur Kindergartenabschlussfeier ihres Neffen entgeht Carina gemeinsam mit ihrem Vater nur knapp einem Unfall mit einem jugendlichen Geisterfahrer. Ganz der Kriminalhauptkommissar, nimmt sich Matte gleich des Falls an, und auch Carinas Berufskenntnisse sind kurz darauf gefragt: Als Matte und sie die Eltern des jungen Unfallfahrers benachrichtigen wollen, werden diese tot in ihrem Haus aufgefunden. Gemeinsam liegen sie auf dem Ehebett in ihren Hochzeitskleidern. Auf den ersten Blick ein einfacher Fall. Der Sohn erschoss seine Eltern und begeht dann aus Schuldgefühlen einen Suizid-Versuch. Doch schon sehr bald wird klar: Da steckt wesentlich mehr dahinter. Und Carina überschreitet mehr als einmal ihre Kompetenzen um herauszufinden, was es ist. Doch nicht nur in diesem Kriminalfall hat Carina es mit einer Familientragödie zu tun, sondern auch privat erreicht sie eine niederschmetternde Nachricht. Die Frau, die sie über dreißig Jahre lang für ihre Mutter hielt, ist gar nicht mit ihr verwandt! Und zu allem Überfluss weigert ihr Vater sich standhaft, ihr Informationen über ihre leibliche Mutter zu geben. So muss die junge Gerichtsmedizinerin also in zwei „Fällen“ ermitteln.

Den ersten Teil der Reihe, „Die Gesichtslosen“, habe ich nicht gelesen, was jedoch keinerlei Problem darstellte. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und es gibt nur vereinzelte, kleine Rückblicke auf den Vorgänger, so dass man nicht vollkommen unwissend dasteht, wenn man diesen nicht gelesen hat. Zugleich ist es dadurch auch problemlos möglich, sich rückwirkend zu entscheiden, den ersten Band noch zu lesen, ohne dass dieser an Spannung verliert.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm leicht zu lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht mehrerer Personen und teilweise auch in Rückblenden in die Vergangenheit erzählt, was einen anfangs unter Umständen schon mal ins Stolpern bringt. Nach einer gewissen Zeit, wenn man die Personen und die Umstände ein wenig kennengelernt hat, ist es jedoch kein Problem mehr zwischen den Ansichten zu wechseln.
Ein Aspekt, der mir sehr gefallen hat ist, dass die Autorin die RAF mit ins Spiel gebracht hat und so eine fiktive aber einleuchtende Erklärung für das Attentat auf Detlev Karsten Rohwedder im Jahre 1991 liefert.

Ein großes Manko für mich war jedoch, dass ich leider keinerlei Zugang zu keiner der Figuren finden konnte. Besonders Hauptprotagonistin Carina war mir von der ersten Seite an relativ unsympathisch und es wurde auch mit der Zeit nicht wirklich besser. Zwar kann man schon verstehen, dass eine Frau, die jahrelang wegen ihrer Familiengeschichte angelogen wurde, vielleicht ein wenig emotional reagiert. Aber dass sie nun in einem Wutanfall die halbe Wohnung ihres Vaters auseinandernimmt und in den merkwürdigsten Situationen beginnt die Leute anzuschreien, hat mich dann doch etwas befremdet.
Auch Matte konnte ich nicht wirklich verstehen. Statt seine Tochter nach diesen vielen Jahren endlich einmal aufzuklären, drückt er ihr nur eine fast zwanzig Jahre alte Geburtstagskarte ihrer Mutter in die Hand und hüllt sich dann wieder in Schweigen.
Einzig Peter, ein Kollege Mattes, der später auch Carina ein wenig näher kommt, war mir sofort sympathisch und ich war fast ein wenig traurig, dass seine Rolle für meinen Geschmack etwas klein ausgefallen ist.

Auch ist mir aufgefallen, dass der Zufall hier seine Finger doch ein wenig zu oft im Spiel hat. So übernimmt Carina nebenbei noch das Begutachten zweier Fälle von Kindesmisshandlung, von denen einer dann auch noch eng mit dem zu lösenden Fall verknüpft ist und auch Silvia, Carinas Adoptivmutter und Hebamme von Beruf, ist über Ecken in das Ganze involviert.

Von der Geschichte her hat mir das Buch soweit gut gefallen, dass ich den Charakteren nicht näher kam, hat mich jedoch ziemlich gestört. Ob ich den dritten Band lesen werde, kann ich noch nicht genau sagen. Schweren Herzens vergebe ich nur 3 Schmetterlinge.
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am 2. Juni 2013
Ein blutjunger Geisterfahrer, der verunglückt. Seine Eltern, die tot in ihrem Ehebett liegen. Eine seltsame, linksradikale Gruppierung auf Beutezug. Dazu ein Mädchen, entführt und versteckt, eine Ermittlerin, die ihre leibliche Mutter sucht und misshandelte Säuglinge. - So verwirrend das klingt, so gut vermengt Autorin Stephanie Fey all diese Plot-Zutaten zu einem ganz schön scharfen Krimi-Gericht, das der Leser folgerichtig verschlingt. Denn verstummt sind zum Glück nur einige der Figuren dieses Thrillers, und das auch nur auf den ersten Blick: Die ermordete Ehefrau und Mutter Olivia zum Beispiel hinterließ tatsächlich noch eine letzte Nachricht, und die Geschichten, die sie als Journalistin recherchierte, sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Und Ermittlerin Carina Kyreleis kann nicht nur - wie im Vorgängerband "Die Gesichtslosen" ausführlich erläutert - Gesichter Toter rekonstruieren, sie versteht es auch, unter Lebendigen Spuren zu lesen. Viel zugänglicher und sympathischer als in "Die Gesichtslosen", ermittelt sie rund um den im Koma liegenden jungen Unfallfahrer und seine ermordeten Eltern und kommt dabei auch dem Geheimnis ihrer Mutter auf die Spur.
Mehr soll hier nicht verraten werden, nur so viel: Fey versteht es, die vielen Erzählstränge miteinander zu verweben - im Vergleich zu "Die Gesichtslosen" gibt's hier viel weniger Blut und Fleisch, aber das braucht "Die Verstummten" auch gar nicht, um zu fesseln. Wer es, wie ich, weniger blutrünstig mag, wer seine Thriller auf sprachlich hohem Niveau schätzt und auch mal einen Ausflug ins Journalistische sowie gelegentlich etwas Poesie verträgt (hier: In den Szenen, in denen das entführte Mädchen seine Gedanken teilt), kommt auf seine Kosten. Dass das Ende überrascht, ist das Tüpfelchen auf dem I.
Fazit: Bitte nicht verstummen, Frau Fey, weiter so!
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TOP 1000 REZENSENTam 9. März 2013
Auf dem Weg zur Kindergartenabschiedsfeier ihres Neffen wird die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis mit ihrem Vater, dem Kriminalhauptkommissar Matte Kyreleis in einen Unfall durch einen jugendlichen Geisterfahrer verwickelt. Als sie die Eltern des Jungen informieren wollen, finden sie beide tot vor. So beginnt dieser zunächst sehr spannende Thriller von Stephanie Fey.

Es werden direkt am Anfang einige Handlungsstränge eröffnet, die bei mir sehr viele Fragen aufwerfen und die mich neugierig machen. Es ist spannend und genauso geheimnisvoll wie das sehr gelungene Cover. Aber letztendlich konnte mich das Buch nicht hundertprozentig begeistern und dafür gibt es einige Gründe.

Die Beziehung von Carina zu ihrem Vater spielt eine sehr wichtige Rolle in diesem Buch und genau so wichtig ist die Frage nach ihrer leiblichen Mutter. Zunächst fand ich diese Familienwirrungen genau so interessant wie die anderen Nebenschauplätze. Ich bin ein Fan von vielen Handlungssträngen, die am Ende des Buches zusammen laufen. Hier allerdings haben mich einige Dinge doch sehr verwirrt, die am Ende leider nicht aufgeklärt wurden. Auch liefen einige Stränge einfach so ins Leere. Da wäre ein bisschen weniger mehr gewesen.

Das Rätsel des geheimnisvollen Prologs, den ich während des Lesens die ganze Zeit im Kopf hatte, hat sich am Ende für mich nicht richtig aufgelöst. Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen und ohne die Antwort der Autorin würde ich immer noch im Dunkeln tappen. Das ging mir auch mit einigen anderen Fragen so, die sich mir beim Lesen gestellt haben.

Fand ich Carina anfangs noch ziemlich interessant, wurde sie mir im Laufe des Buches genau wie ihr Vater immer unsympathischer. Carina hat Charakterzüge, die ich einfach nicht mag und der Umgang der beiden miteinander hat mir im Laufe der Geschichte nicht mehr gefallen. Das ist natürlich mein ganz persönliches Empfinden. Ich habe mich beim Lesen ein paar Mal über sie geärgert und Kopf schüttelnd weiter gelesen.

Das Buch ist sehr spannend aufgebaut und ich bin immer noch fasziniert von der komplexen und vielschichtigen Story. Aber es war mir in einigen Dingen einfach zu viel. Zu viele Nebenschauplätze, zu viele offene Fragen und ein Ende, das ich nicht erwartet habe, das mir allerdings auch nicht gefallen hat. Ich konnte das Buch nicht zufrieden zuklappen, es war für mich einfach nicht rund. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich den ersten Teil nicht gelesen habe. Das wäre vielleicht hilfreich gewesen.

Am liebsten würde ich 3,5 Sterne geben, da das leider nicht möglich ist, bewerte ich mit schwachen 4 Sternen.

Fazit: Ein solider und vielschichtiger Thriller mit vielen Wirrungen und falschen Fährten, der mir aber leider nicht so gut gefallen hat.
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am 10. Juli 2014
Die bekannte Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis kann im letzen Moment einem Unfall auf der Autobahn entgehen. Der 17jährige Geisterfahrer überlebt nur knapp den Zusammenprall mit einem anderen Auto. Als Carina und ihr Vater Matte die Eltern benachrichtigen wollen, finden sie diese in bizarrer Hochzeitstracht in ihrem Haus im Münchner Nobelviertel. Matte Kyreleis, der Stadtbekannte Ermittler beginnt sofort Nachforschungen, doch im Gegensatz zu ihm und seinen Kollegen schiebt Carina nicht nach kürzester Zeit die Schuld auf den jugendlichen Geisterfahrer...

Dies war mein erstes Buch von Stephanie Fey, den Vorgänger ihrer Elster-Reihe "Die Gesichtslosen" habe ich zuvor nicht gelesen. Dennoch hatte ich nur bei Kleinigkeiten das Gefühl etwas nicht nachvollziehen zu können, was offenbar im ersten Teil behandelt worden war. Auch ohne dieses Vorwissen hat mich die Autorin mit ihrer sympathischen und vor allem Menschlichen Rechtsmedizinerin sofort für sich eingenommen.
Nur widerwillig habe ich dieses Buch aus der Hand gelegt, denn mit den kurzen abwechslungsreichen Kapiteln und den verschiedenen Handlungsfäden die einen selbst zum rätseln anregen, entwickelt sich die Geschichte um den Geisterfahrer und ungeklärten RAF-Fällen schnell zu einem Pageturner.
Der Spannungsbogen wird zudem durch den angenehm flüssigen Schreibstil und das hohe Tempo der Ver- und Entwicklungen der Geschichte von Stephanie Fey konstant hoch gehalten.

Reihenfolge:

01. Die Gesichtslosen
02. Die Verstummten
03. Die Gesichter der Toten

Fazit: Sympathische Darsteller und ein spannend und flott erzählter Kriminalfall.
Garantiert nicht mein letzter "Elster"-Thriller! Absolute Leseempfehlung und Favoritenstatus von mir!
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