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am 25. Mai 2017
Ich habe dieses Buch in weniger als 2 Tagen verschlungen.
Es ist ein schmerzvoll ehrliches und doch hoffnungsvolles Buch der 2002 entführten Michelle Knight. Es liest sich teilweise wie ein Roman, mit viel wörtlicher Rede und Situationsbeschreibungen, was sehr passend in die Gedanken und Gefühle von Michelle eingebaut ist. Im zweiten Teil zitiert sie teilweise aus in der Gefangenschaft angefertigten Tagebüchern.

Sehr gut finde ich, dass das Buch mit der schwierigen Kindheit beginnt und auch die damals aktuelle (das Buch kam 2014 heraus) Situation nach der Entführung und Wiedereingliederung in die Gesellschaft beschreibt. So bekommt man ein rundes Bild und hat das Gefühl, Michelle sehr gut kennenzulernen.

Das Buch ist nicht reißerisch, sondern einfach nur schonungslos und brutal ehrlich geschrieben. Ich musste mehrmals Lesepausen einlegen, weil es stellenweise sehr schwere Kost ist. Es liest sich aber wunderbar flüssig und ich kann Michelle Knight nur bewundern, dass sie sich durch all diese Torturen nie brechen ließ.

Absolut zu empfehlen.
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am 4. Juni 2014
Unglaublich was Sie alles durch machen mussten.
Wie irre doch manche Menschen sind,kaum zu glauben.

Zum Buch selber (die Art wie es geschrieben wurde) :
Es ist von Anfang bis Ende Fesselnd.
Gut geschrieben man kann sich jede einzelne Situation vorstellen.
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am 13. März 2015
Eine wahnsinnig harte Geschichte. Man kann nur staunen über das was einige Menschen überleben.... starke Frau, super geschrieben, und es zeigt das zu wenig Menschen auf das, manchmal offensichtliche, Leid in ihrer Umgebung achten...
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am 7. September 2014
Dieses Buch hat mich sehr bewegt. Unvorstellbar was diese Frau erlebt und überlebt hat. Große Hochachtung und Bewunderung für sie
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am 23. November 2016
Ich lese wirklich sehr viele Bücher über das menschliches Leid und all die erlebten Qualen. Doch ich muss sagen, das dies eins von sehr wenigen Büchern ist, das wirklich zeigt (ohne zu tief in Details zu gehen), wie grausam ein Mensch sein kann bzw. was ein Mensch alles ertragen kann.
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TOP 500 REZENSENTam 19. Mai 2014
Der Telefonanruf von Amanda Berry im Mai 2013 ging um die Welt. Eine Summe von kleinen Zufälligkeiten machten das Unerreichbare möglich: Die Befreiung dreier jungen Frauen in Cleveland, die über einen Zeitraum von 11 Jahren von ihrem Peiniger Ariel Castro gefangen gehalten wurden. Die Möglichkeit eine Tür einen Spalt weit zu öffnen und die Gewissheit, dass Castro ausser Haus war, war der Moment, wo dieses Drama sein Ende finden sollte. Michelle Knight erzählt hier ihr Leben, das davor, während und ein wenig von ihrem Leben danach. Ein erschütterndes Dokument, das Einblick in die Psyche des Entführers gibt, und Einblick wie Opfer in solch einer Situation sich fühlen, verhalten, leiden und sich "innere Hoffnung" auf den richtigen Moment bewahren wollen. Jeder der zu solch einen Buch greift, dürfte wohl daran interessiert sein, wie junge Frauen nur solch eine grauenhafte Geschichte überleben können. Es ist Biographie, persönliche Verarbeitung, und ein Wille zum Leben der hier gelesen werden kann, angesichts von lebensbedrohlichen Situationen, die Gänsehaut erzeugen, die anekeln, traurig machen, abstossen. Doch es ist die erlebte Wahrheit einer Betroffenen, die aufsteht, sich auf ihre Kraft besinnt, und neuen Lebensmut findet. Bei all den Tiefschlägen und dramatischen Leiderfahrungen, ist das mehr als erstaunlich. Was sich in den ersten 92 Seiten etwas fade und schal anliest, erzählt im weiteren Teil das Unglaubliche. Mit welchen "Vertrauenstricks" schaffte es dieser Mann, insgesamt drei Frauen - ohne sie gross zu kennen - in sein Haus zu locken? Und wie kann es sein, dass solch eine Geschichte, eine solche Dauerhaftigkeit erlangen konnte? Als Charles Ramsey und ein Nachbar die Tür eintreten sollten, aus dem sie die Schreie von Amanda Berry hörten, begann die Zeit wieder sich zu drehen, die wohl vor 11(!) Jahren für Michelle Knight angehalten hatte...

Die junge Autorin erzählt ihr Leben von Anfang an. Erzählt von familiären Missbrauch eines Verwandten, von ihrer Familie wo sie ausriss, bis zu ihrem 1. Kind Joey, das ihr nach Misshandlungen eines Mannes weggenommen wurde. Schon die Vorgeschichte ist hart und nichts für zartbesaitete Seelen. Ich finde diesen Anfang nicht besonders gelungen geschrieben und dargestellt, auch wenn das gesamte Buch mit der Bestseller-Autorin Michelle Burford zusammen geschrieben wurde. Als jedoch die Entführung auf Seite 92 begann geschildert zu werden, sollte sich das ändern. Von dort an, fängt man an den Atem anzuhalten. Wir lesen von unzähligen Vergewaltigungen, Brutalitäten, Abtreibungen, ekelerregenden hygienischen Zuständen und der langsamen Zerstörung einer weiblichen Seele, die sich nur noch ausgeliefert sieht. Angekettet im Keller, eigens eingerichtete Zimmer mit Fesseln, unvorhersehbarer Willkür, oft kein Tageslicht, oft zu wenig zu essen und hungern, leben in ständiger Angst, einsames Dahinvegetieren ohne einen wirklichen Lichtblick. Kleinste Dinge sind wie Strohhalme der Hoffnung: Ein Heft und ein Bleistift zu schreiben, ein Radio, ein kleiner Fernseher, ein Kleiner Hund, später die weiteren Mitgefangenen: Amanda Berry und Gina DeJesus. Knight wird in einer Art Tagebuch, ihr Erleben aufschreiben. Es ist der schriftliche Ausdruck und die Gedanken an ihren Sohn Joey, die ihr Kraft geben. Selbst dann, obwohl ihr Sohn ihr weggenommen und bei Pflegeeltern untergebracht wurde. Hier kann wirklich nachvollzogen werden, wie Gefangene /Entführte in ständiger Angst gehalten und "abgerichtet" werden, wenn ihnen ständig mit vorgehaltener Pistole, die unmittelbare Tötung angedroht wird. Und doch: Bei all dem Grauenhaften, können wir höchstens erahnen, aber nie nachvollziehen, wie es sein muss, solch eine extreme Leidenssituation vor allem über solch einen unglaublichen Zeitraum irgendwie zu überleben...

Selbst kleine "menschlichen Anzeichen" des Entführers muten grotesk an, angesichts des Gesamtbildes, das sich hier vermittelt. Als Amanda Berry von Castro ein Mädchen bekommt, das heranwächst, möchte er nicht dass das Kind die anderen in Frauen in Ketten sieht. Ein Täter, der sich später als "krank" bezeichnet und Vorwürfe ein "Monster" zu sein zurückweist. Castro selbst brachte immer wieder zum Ausdruck, als Kind selbst missbraucht worden zu sein. Er holte sich sozusagen seine Familie zurück. Stellenweise liesst sich das Buch so, als ob er wieder eine Familie hätte. ("Man hat mir eine Familie genommen - und jetzt habe ich eine Neue." 223 Mit seiner Tochter Jocelyn geht er Sonntags in die Kirche. Lädt Freunde ein und macht Musik im eigenen Haus, ohne dass jemand etwas merkt! Das ist schon unglaublich. Er gibt Amanda Berry sein Handy, als eine nervige Anruferin immer wieder anruft:" Sag ihr, sie soll aufhören hier anzurufen." 221 Auch eine Amanda Berry bringt nicht den Mut auf hier ins Telefon zu schreien. Genauso haarsträubend ist es, wenn Castro alkoholisiert seinen Revolver Knight in die Hand drückt und sagt: "Erschiess mich." Erschreckend wird Knight feststellen, dass der Revolver tatsächlich geladen war! Diese Frauen haben am leibhaftigen Leben, das Grauen und die Hölle durchlebt. Gegen Ende beschreibt Knight den Vorhergang ihrer Befreiung. Es ist eine traurigmachende und gleichzeitig tröstende Lektüre, wie jemand die Hölle übersteht. Ein Geschenk, wenn trotz allem wieder Lebensmut seinen Weg findet, ja wenn der Weg zurück ins Leben wieder gefunden wird, gerade wenn er wie hier, so nah am Tod war, denn Michelle Knight erzählt auch von einer Nahtoderfahrung, die unter die Haut geht. Als Leser kann man wohl kaum die Zerstörungskraft einer solchen Zeit einschätzen, oder die Möglichkeit sich von solch einer Zeit wieder zu erholen und zu heilen: "Wenn man die Ketten von Handgelenken und Knöcheln genommen bekommt, wandern sie in den Kopf."

1 Monat nach der Verurteilung hat sich Ariel Castro erhängt. Sein Haus wurde 3 Monate nach seiner Festnahme abgerissen. Seine Brüder wussten nichts von seinen "Gefangenen", obwohl sie immer wieder zu Besuch bei ihrem Bruder waren. Selbst sein eigener Sohn Anthony wusste von all dem nichts. Und so erschütternd diese Geschichte auch sein mag, so gibt sie immerhin Hoffnung, dass am Ende dann eben doch die Gerechtigkeit siegt und erlebtes Unrecht seinen berechtigen Ausgleich findet. So bleibt zu wünschen, dass die Autorin, als auch den beiden anderen Mädchen, etwas mehr von der Sonnenseite des Lebens erfahren, denn die andere Seite dürften sie genügend gekostet haben, zu wünschen wäre es ihnen...Dieses Buch ist nicht zuletzt ein Aufruf, wachsamer im Leben zu sein, und Beobachtungen allenfalls zur Überprüfung der Polizei zu melden, 2 Minuten die vielleicht Jahre verkürzen könnten!!
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am 19. Mai 2014
Wie viel kann ein Mensch ertragen, bis er allen Lebenswillen aufgibt?

Der Titel des Buches „Die Unzerbrechliche“ wurde mit Bedacht gewählt und gibt Michelle Knight wieder.

Sie schildert in diesem Buch nicht nur die grausamen Jahre in Gefangenschaft bei ihren Peiniger, man bekommt auch Einblicke in ihr Leben in den Jahren davor. Von Obdachlosigkeit, Missbrauch im Kindesalter, wieder Obdachlosigkeit um ihren ersten Peiniger zu entkommen. Dann die frühe Schwangerschaft und das verlieren ihren 2 Jährigen Sohnes. Als sie darum kämpft, ihren Sohn wieder zu bekommen, läuft sie Ariel Castro in die Arme und es folgen 11 unvorstellbare grausame Jahre.

Man hat damals, als die Presse noch jeden Tag über diesen Fall berichtet hatte, eine Ahnung bekommen, was die 3 Frauen durch gemacht hatten. Aber niemals habe ich es mir so schlimm und qualvoll vorgestellt. Ich habe den größten Respekt vor Michelle Knight, Gina Dejesus und Amanda Berry. Ich bin erstaunt, wie viel Lebenswillen die drei hatten und man erfährt als Leser, wie Michelle Knight ihrem Leben neuen Sinn gibt. Das Buch zeigt aber auch, mit was für Problemen sie natürlich heute noch zu kämpfen hat. Aber vor allem, dass sie nicht gebrochen wurde, nicht von Ariel Castro oder ihrem früherem Leben. Michelle Knight hat eine Ausbildung als Köchin begonnen und bezog ihre erste eigene Wohnung. Ich wünsche ihr und natürlich den anderen beiden Frauen, dass ihr Leben von nun an nur noch Gutes für sie bereithält.
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am 18. Mai 2014
Selten hat mich ein Buch so aufgewühlt und bewegt wie dieses.

Zum Inhalt:

2013 wurden in Cleveland 3 junge Frauen aus dem Haus eines sadistischen Triebtäters befreit, der sie lange Jahre unbemerkt gefangen gehalten hat.
Das erste Opfer war die damals 21-jährige Michelle Knight. Da er der Vater einer Schulfreundin war, vertraute sie ihm, als er sie in sein Haus lockte, unter dem Vorwand, er wolle ihr einige Welpen zeigen. Doch in Wirklichkeit entführte er sie und hielt sie jahrelang in seinem Haus gefangen. Ein unvorstellbares Martyrium begann für die junge Frau. Der Mann nahm ihr sämtliche Würde, so wurde sie z.B. die ersten Monate angekettet, ohne Gelegenheit sich zu waschen und zu duschen, er mißbrauchte sie, schlug sie und folterte sie auch verbal, indem er ihr weismachen wollte, dass keiner nach ihr sucht. Es war sein Ziel, sie innerlich und äußerlich zu zerbrechen.

Mit Entsetzen muß Michelle nach einigen Jahren feststellen, dass sie nicht mehr alleine im Haus ist. Ihr Peiniger hat noch zwei weitere Mädchen ins Haus geholt, die wesentlich jünger sind als Michelle, eine 16, die andere 14! Die drei jungen Frauen halten fest zusammen und geben sich gegenseitig Halt, immer in der Hoffnung, eines Tages befreit zu werden, dieser Hölle zu entkommen.
Und eines Tages erfüllt sich dieser Wunsch!

Meine Meinung:

Selten hat mich ein Buch so aufgewühlt, berührt und auch wütend gemacht. Es zeigt, wie tief die seelischen Abgründe mancher Menschen sind. Was muß in einem Mann vorgehen, der selber Vater von Kindern ist, junge Mädchen zu entführen und wie Sklaven zu halten?
Bei Michelle tat mir besonders leid, dass sie schon als junges Mädchen keine leichte Zeit hatte. Zu Hause bekam sie keine richtige Liebe, wurde vom Stiefvater mißbraucht und landete auf der Straße. Durch ihren Sohn bekam sie wieder Halt und mußte dann erneut durch die Hölle gehen. Was mich so erschüttert, dass Michelle ganze 11 Jahre in dem Haus gefangengehalten wurde. 11 Jahre, in denen ihre einzige Verbindung zur Außenwelt ein Fernseher und ein Radio war und nicht mal das durfte sie regelmäßig benutzen. Dann die ständigen Erniedrigungen von ihrem Peiniger. Wie hält ein Mensch das aus, 11 Jahre wie ein Tier gefangengehalten zu werden?
Und trotz aller Schmerzen und verbalen Attacken ist es Michelles Entführer nicht gelungen, sie zu zerbrechen. Diese Stärke der Frau ist bewunderswert. Obwohl sie selber oft verletzt, verwundet und nervlich angeschlagen ist, gibt sie den anderen beiden Mädchen im Haus auch noch Halt.
Im Interview sagte Michelle später, dass die Liebe zu ihrem Sohn ihr die Kraft gab durchzuhalten. Ich habe beim Lesen sehr mitgelitten und war so froh, dass das Buch gut endet und die jungen Frauen befreit werden. Ihr Peiniger wurde zu lebenslanger Haft verurteilt und nochmal zu 1000 Jahren Gefängnis, was in Amerika keine Seltenheit ist. Jedoch kam er bei einem autoerotischen Akt in seiner Zelle ums Leben.

Es ist ein Buch, was nach dem Lesen wirklich noch lange haften bleinbt im Gedächtnis. Sicherlich ist so ein Buch auch keine leichte Kost, ein paar Mal mußte ich schlucken und würgen beim Lesen. Trotzdem ist es lesenswert, weil es eben zeigt, wie stark Menschen sein bzw. werden können, wenn sie Extremsituationen ausgesetzt werden. Es zeigt aber auch, wie schwer es ist, zu vertrauen, wenn sich sogar der Vater einer Schulfreundin als Sadist entpuppen kann.

Heute geht es Michelle den Umständen entsprechend wieder gut, sie arbeitet als Köchin und hat ihr Lachen wiedergefunden.
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am 8. Juli 2014
Dieses Hörbuch ist wirklich unfassbar, vor allem weil man weiß, dass es ja eine authentische Geschichte ist. Hat man hier das Buch der Frau Kampusch, die jahrelang eingesperrt war schon schrecklich gefunden, so ist jeder Tag den Michelle in Gefangenschaft verbrachte noch viel furchtbarer gewesen und das 11 Jahre lang, dass sie das überhaupt durchhalten konnte liegt sicherlich darin begründet, dass schon ihre Kindheit nicht leicht war. Sie hat schon sehr jung Stärke entwickelt, um durchzuhalten. Ihre Geschichte bekommt meine Bewunderung.
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am 30. Januar 2017
Michelle Knight ist 21 Jahre alt, als sie entführt wird; ihr Martyrium wird elf Jahre dauern. Der Schulbusfahrer Ariel Castro hält sie und später zwei weitere Frauen in seinem Haus in Cleveland gefangen, wo er sie psychisch und physisch unvorstellbar misshandelt. Was sie in dieser Zeit an körperlichen und seelischen Qualen durchlitt, beschreibt sie in ihrem Buch. Und was ihr half, diese Zeit zu überleben und nie die Hoffnung aufzugeben, dass sie eines Tages wieder ein normales Leben führen würde. Für die Taschenbuchausgabe des Spiegel-Bestsellers hat Michelle Knight neues Nachwort verfasst.

Meine Meinung:
Wie soll man so ein Buch bewerten? Es steht mir nicht zu Sterne zu verteilen oder den Inhalt zu benoten. Das Buch bekommt 5 Sterne, jedoch nicht für seine Qualität und Spannung, sondern weil ich darauf aufmerksam machen möchte und noch viele Leser diese Geschichte erfahren sollen.

Es ist so grausam das ich es nicht in Worte fassen kann. Jeder Thriller oder Horrorroman den ich schon gelesen habe hat mir nicht so eine Gänsehaut verschafft. Ich bin nicht der Leser, der bei Geschichten weinen muss aber hier liefen sie mir pausenlos. Das was diese junge Frau erleiden musste kann man kaum in Worte fassen.
Sie beschreibt auch ihr Leben vor der Entführung und da ging es schon los mit ihren Qualen. Was kann ein Mensch alles ertragen. Ich bin sprachlos, wenn ich daran denke das es alles genau so passiert ist. Das diese Frau noch lacht und Spaß am Leben hat ist einfach bemerkenswert. Man muss sie einfach bewundern für ihre Stärke und der Titel des Buch trifft 100 prozentig zu.

Mich hat das Buch sehr mitgenommen und bewegt. Ich habe geweint und war fassungslos. Teilweise musste ich es aus der Hand legen. Ich lese wirklich viele blutige Thriller oder auch gerne Horrorbücher aber das ist was ganz anderes. Nichts kann mich wirklich schocken oder mir eine Gänsehaut verpassen aber dieses Buch hat mich total schockiert.

Wer jetzt denkt, ach ich lese mal einen spannenden Erfahrungsbericht der irrt. Man sollte sich darüber im klaren sein, dass hier alle Qualen genau beschrieben werden und alle die ein leichteres Gemüt haben sollten das Buch nicht lesen.

Es gab Szenen da blieb mir der Atem stocken. Unfassbar und kaum zu glauben das dies alles einem einzigen Menschen passiert ist Die Autorin verdient Respekt für ihre Stärke und ich wünsche ihr für die Zukunft alles liebe, denn wenn es einer verdient hat, dann sie.
gnet.
Empfehlung aber nur mit Vorsicht, nicht für jeden geeignet.
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